Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Donnerstag, 30. Mai 2024
Europa oder EU?
Ein paar Fragen anlässlich der „Europa“-Wahlen stellen sich mir dann doch: Wieso müssen die EU-Abgeordneten alle 4 Wochen umziehen von Brüssel nach Straßburg und zurück? (das kostet wohl ein paar Kreuzer). Wieso sind die Entscheidungen der EU alle so intransparent? Spielen dabei diese Geheimhaltungen und Schwärzungen in Gesetzesentwürfen etc. eine Rolle? Vor wem soll eigentlich geheimgehalten werden? Wieso haben wir bei der letzten Wahl Kandidaten gewählt, die am Ende gar nicht zum Zuge kamen, sondern die weitgehend unfähige und schnell aus dem Hut gezauberte Kompromisskandidatin von der Leyen? Wieso kann das EU-Parlament offenbar keine eigenen Gesetze vorschlagen, sondern nur „auf den Weg bringen“? Was eigentlich ist die Verfassung des Parlaments und der EU? Woher kommen die EU-Verordnungen eigentlich, auf die sich die Regierung immer wieder beruft? Wer macht und formuliert diese Verordnungen? Wie sind diese Leute bezahlt? Ob so etwas mit Machtausübung zu tun hat? Wieso gilt unter bald 30 Staaten bei vielen Entscheidungen immer noch das Einstimmigkeitsprinzip (gerüchteweise hörte man auch von 2/3-Entscheidungen)? Wieso ist die Lobbydichte rund um die EU so groß? Was hat es damit auf sich, dass ein hoher Anteil der EU-Abgeordneten (163 von 704) in Korruptions- und Betrugsskandale verwickelt sein soll?
Dienstag, 21. Mai 2024
Steuerflucht
Ein beliebtes Spiel der Rechtfertigung von gewissen Steuermissständen ist es, das Gebaren von Reichen und Armen gegenseitig aufzurechnen. Es gäbe ja so viele Arme (und Asylanten?), die den Staat auch gerne mal betrügen würden, wenn sie nur könnten, etwa bei der Anmeldung von Reinigungskräften, die als Geschäftsessen deklarierte Geburtstagsparty oder falsche Angaben bei der Pendlerpauschale. Das soll also genauso oder sogar (wegen der Gesamtsumme) noch verwerflicher sein, als das Gebaren von Steuersündern, die Steuervermeidungsstrategien mittels geschickter Anwälte und findiger Steuerberater durch die Flucht in „Steueroasen“ auszunutzen versuchen. Dahinter steht wohl auch die neoliberale Ansicht, dass in einem Staat alles erlaubt sei, was nicht ausdrücklich verboten sei.
Gerne wird sich in diesem Zusammenhang auf den Rechtsstaat berufen, der in diesem Zusammenhang und „im Namen des Volkes“ ohnehin gerne herbei zitiert wird. Alles legal. Leute, dass die Politik diese Gesetze gemacht hat und all dies erlaubt, gehört zum Skandal! Das Argument, dass gewisse Dinge auch „legitim“ sein können, wird mit dem Hinweis auf die in den achtziger Jahren so beliebten „Sachbeschädigungen“ abgeschmettert. Es wird vor einer „abschüssigen“ bahn gewarnt, wenn das „Legitime“ eine größere Rolle spielen sollte. Auch soll die sogenannte „Hausbesetzerszene“, die unter anderem bei dem G 20-Gipfel in Hamburg so unangenehm sichtbar wurde, dadurch nicht nachträglich gerechtfertigt werden, dass die Legitimität ihrer Aktionen behauptet werde, so das hinterhergeschobene Argument. Dass ganze Staaten von ihren geringen Steuersätzen leben, dass es geradezu ihr Geschäftsmodell innerhalb der EU ist, wird in diesem Zusammenhang als Ärgerlichkeit wahrgeommen. Letztlich soll es aber an der EU und dem dahinter stehenden politischen Willen liegen, dass solcher Steuerwettbewerb nicht unterbunden wird. Dass Deutschland dabei offenbar großartige Erklärungen gegen Steuersünder abgibt, in Brüssel aber alle gesetztlichen Vorschriften blockiert, macht die Sachlage auch nicht besser. Moral nutze da weniger, es müssten Vorschriften oder Gesetze her. Dass Minister dagegen sofort protestieren und dabei ins Felde führen, dass sich die EU bei einer entsprechenden Gesetzgebung ja selbst anklagen würde, macht die Sache nicht (Ob das einschlägige Lobbyisten und Kumpels zu vermeiden wissen?) übersichtlicher. Jedenfalls scheinen solche Verhältnisse in der EU möglich zu sein. „Black List“? Ja. Aber nicht mit Ländern aus der EU. Und überhaupt, gegen moralisierende Argumentationen verwahrt man sich sowieso. Moral? Igitt! Dass Reiche von vornherein ganz andere Möglichkeiten der Steuervermeidung haben als der sogenannte „Kleine Mann“ und dadurch eine sozusagen programmierte Ungerechtigkeit entsteht, bleibt da ganz außen vor. Dass derjenigen Gemeinschaft, in der Gewinne erzielt werden, ein gewisses Recht auf Steuereinnahmen zusteht, - nun ja, wer wollte das bestreiten? Wer das Recht hat, diesem Gemeinwesen die ihm zustehende Steuer (Streitpunkt, wieviel....aber nicht, dass....) einzutreiben? Hm, zumindest einschlägige Anwälte und ihre Kumpels in der Politik. Wo da der Wutbürger bleibt? Von ihm war bisher nichts zu hören. 1000 Milliarden pro Jahr werden einstweilen vermisst. Oder ist alles anders?
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A popular game to justify certain tax grievances is to offset the behavior of rich and poor. There are so many poor people (and asylum seekers?) who would like to defraud the state if they could, for example when registering cleaners, declaring a birthday party as a business meal or giving false information about the commuter allowance. This should be just as reprehensible or even more reprehensible (because of the total amount) than the behavior of tax evaders who try to exploit tax avoidance strategies by using clever lawyers and resourceful tax advisors by fleeing to “tax havens”. Behind this is probably the neoliberal view that everything that is not expressly forbidden is permitted in a state.
In this context, people often refer to the rule of law, which is often cited in this context and “in the name of the people”. Everything legal. People, the fact that politicians made these laws and allows all this is part of the scandal! The argument that certain things can be “legitimate” is dismissed with reference to the “damage to property” that was so popular in the 1980s. There are warnings about a “slope” path if the “legitimate” plays a larger role. The so-called “squatter scene”, which became so unpleasantly visible at the G20 summit in Hamburg, among other things, should not be subsequently justified by asserting the legitimacy of their actions, according to the underlying argument. In this context, the fact that entire states live off their low tax rates, that it is actually their business model within the EU, is perceived as an annoyance. Ultimately, however, it should be up to the EU and the political will behind it to ensure that such tax competition is not prevented. The fact that Germany is apparently making great statements against tax evaders, but is blocking all legal regulations in Brussels, doesn't make the situation any better. Morality is of less use; regulations or laws are needed. The fact that ministers immediately protest against this and argue that the EU would indict itself if such legislation were passed does not make the matter any clearer (do relevant lobbyists and cronies know how to avoid this?). In any case, such conditions seem to be possible in the EU. “Blacklist”? Yes. But not with countries from the EU. And anyway, people object to moralizing arguments anyway. Moral? Yuck! The fact that rich people have completely different options for tax avoidance than the so-called “little man” from the outset and that this creates a programmed injustice, so to speak, is completely ignored. The fact that the community in which profits are made has a certain right to tax revenue - well, who would dispute that? Who has the right to collect the tax due to this community (the point of contention is how much... but not that...)? Hmm, at least relevant lawyers and their friends in politics. Where is the angry citizen? Nothing has been heard from him so far. 1000 billion per year are currently missing.
Mittwoch, 3. Juli 2019
EU und ihre Entscheidungswirren
Wie peinlich ist denn das? Da
wählen wir in Europa. Spitzenkandidaten stellen sich, wohlwissend,
dass die EU für die Aufstellung des Kommissionschefs auch den
Europäischen Rat mit einzubeziehen vorsieht. Aber die halten sich im
Wesentlichen an die Vorgaben der Wahl, sind ja Demokraten – so
wurde gestreut. Großartige Diskussionen und Talkshows, mit und ohne EU-Parteien. Es war auch von unschönen Praktiken in Hinterzimmern der
Regierungschefs die Rede, von „auskungeln“ und Ähnlichem. Aber:
Es wird gewählt. "Spitzenkandidatenprinzip“, so hieß es. Und jetzt
kommen die Regierungschef um die Ecke, um eine Kandidatin zu
präsentieren, die für uns (gerühmt wird in der Presse ihre
„europapolitische Erfahrung“) nie etwas mit Europa zu tun hatte,
die bisher nie im EU-Parlament saß und die in ihrem bisherigen
Regierungsamt ziemlich erfolglos schien, indem sie offenbar schwere
Pannen zu verantworten hatte. Wie und was hatte man gewählt? Und nun so etwas. Wie
geht denn das? Diese Regierungschefs machen genau das, was offenbar
niemand wollte, sie erfüllen sämtliche negativen Erwartungen... und
das angesichts von Brexit und Flüchtlingspolitik! Ein
Offenbarungseid für die EU, eine Katastrophe, mag sie noch so in den
offiziellen Medien abgefeiert werden.
Montag, 1. Juli 2019
Entscheidungsfindung in der EU
Nun ja, ich war ja von Anfang
an skeptisch, was die sogenannten „Europawahlen“ anging.
Überhaupt, es ging um die EU, nicht um Europa! Nicht so, wie oft
dargestellt! Und jetzt stellt es sich genau so heraus, wie zu
befürchten war. Die Regierungschefs der EU kungeln einen Kandidaten
als Kommissionspräsidenten aus. Wahlen? War da was? Ich versuche
mich zu erinnern: wen und was haben wir eigentlich gewählt? Da
ziehen meist ein paar abgehalfterte Politiker in ein Parlament ein (es gibt Ausnahmen!),
das von sich behauptet, das Parlament der Europäischen Union zu
sein. Dieses Einstimmigkeitsprinzip dort einmal aufzugeben und
gewisse Staaten mit der Streichung von Zuschüssen zu bestrafen, wäre
vielleicht jene grundsätzliche Richtungsänderung gewesen, die
manche Leute herbei gehofft hatten. Doch nichts ist damit. Es wird
herum geeiert, Kandidaten werden ausgekuckt und wieder verworfen, es
gibt Vetos und Befürchtungen: unterm Strich tut sich aber nichts,
weil selbst die „hohen“ Staatschefs miteinander in der Wolle
liegen. Dass manche Leute diese Art der Kompromissfindung nicht mehr
so toll finden und mehr einem autoritären Regime zuneigen, dass eine
schnelle Entscheidungsfindung verspricht: Das müsste nicht sein!
Dienstag, 21. Mai 2019
EU und ihre Landwirtschaftsförderung
Es
mag ja die Agrarpolitik immer ein äußerst wichtiger Teil der EU gewesen sein.
Ausgleich schaffen zwischen Kleinen und Großen, effektive
„Erzeugung“ von Nahrung, Landschaftspflege…...das war stets
Teil eines europäischen Gutmenschentums, dessen sich die EU
befleißigen wollte und deren Phrasen sie auch bis in die Gegenwart hinein dreschen lässt. Dabei gab es stets gravierende Fehlleistungen,
Dinge, die niemand verstand, - außer gewisse Lobbygruppen. Schon
damals wurde man misstrauisch, glaubte den Phrasen aus Brüssel und
den eng mit den Entscheidungsgremien verflochtenen Lobbygruppen
nicht. Doch daraus scheint man bei der EU wenig gelernt zu haben.
Es scheint vielmehr so
zu sein, dass stärker als je zuvor die großen Agrarindustriefirmen
mit den ganz großen landwirtschaftlichen Flächen unterstützt
werden, zuungunsten der Kleineren, die entweder aufzugeben gezwungen
sind, oder sich selbstausbeuterisch noch eine gewisse Zeit
durchschlagen, so lange, bis auch ihre Zeit gekommen sein wird. Und
das alles soll aus Brüssel gedeckt sein? Von der EU? Dass diese ihre
Hühnchen und Hähnchen nach Afrika verschleudert werden und dort die
heimische Geflügelindustrie zerstört, dürfte sich inzwischen
herumgesprochen haben.
Dass da einige EU-Abgeordnete gleichzeitig in den Entscheidungsgremien großer Industriebetriebe sitzen sollen, hatten wir ja geahnt. Dass aber diese Leute offenbar schalten und walten, wie sie es gerade wollen, hat uns dann doch schockiert und scheint uns wenig demokratisch zu sein. Dass die Deutschen bei der EU auch in diesen Ausschüssen den Ton angeben wollen: nun ja, Deutsche fühlen sich halt als die Größten. Jedenfalls im EU-Rahmen (früher auch im Weltrahmen). Da werden wohl die Profite und (geldwerten) Vorteile quer durch die EU-Ausschüsse und völlig offen an die Industrie verhökert. Das Maß der Durchdringung von Politik und Industrie soll unglaublich sein. Wer in welchem Interesse spricht, ist dabei selten klar. Ein höheres Maß an Korruption können wir uns in all unserer Naivität kaum vorstellen. Werden Wissenschaftler in ein Entscheidungsgremium eingeladen, um ihre Meinung zu hören, so werden ihre vorgetragenen Erkenntnisse schlicht ignoriert oder in einem gewissen Interesse verändert. Einfach so. Völlig offen. Funktionäre sind Politiker oder Aufsichtsratsmitglieder, alles gleichzeitig, alles passt und wird abgenickt. Mit enormen Folgen für uns alle. Da geschieht offenbar ohnehin sehr viel „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“. Klar, wenn etwa der baden-württembergische Agrarminister der Ansicht ist, dass der Einsatz von Gift in der Landwirtschaft den Verbraucher „nichts anginge“. Das machen schon die alten Herren mit den Anzügen und den grauen Schöpfen. Wie etwa Tiere gehalten werden und unsere Lebensmittel „produziert“ werden. Ein sehr großer Anteil der EU-Entscheider soll neben seinen EU-Tätigkeiten hohe Posten in der Agrarindustrie, in den Bauernverbänden oder in der agrarnahen Finanzwirtschaft bekleiden. On wohl die Mitglieder des Agrarausschusses etwas zu einseitig Industrieinteressen vertreten? Düngemittelverordnungen werden dann meist mit dem Argument vertreten, man müsse die Bauern schützen und erst noch entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse abwarten. Es scheint so, als würde besonders die Landwirtschaftsministerin sich solcher Argumente befleißigen. Ob diese Entscheider dabei noch „up to date“ sind? Last but not least die großen Erfolge der Grünen müssten dabei etwas zu denken geben. Ob die Zeit der großen Volksparteien aus solchen Gründen des Ärgers über selbstherrliche Entscheider vorbei sind? Einfluss der Industrie, Parlamentarier, die große Industriefirmen vertreten, ganze Ausschüsse, die industrielastig“ besetzt sind, - ob das okay ist? „Industrielastig? Das ist mir neu“, sagt dazu die Bundeslandwirtschaftsministerin. "Wenn jemand einen großen Hof hat, dann ist er für mich Pragmatiker“. Später fügt sie hinzu: „Ich glaube, wir sollten da fair sein und nicht mit diesen Schwarz-Weiß-Kategorien arbeiten. Es gibt überall Interessen. Und dass jemand Interessen hat, ist per se nichts Schlechtes. Es sollte a) transparent sein und b) so sein, dass man politische Entscheidungen nicht nur im Interesse einer einzigen Gruppe, sondern im Ausgleich verschiedener Gruppen trifft“. Der Verfassungsrechtler und einstmalige Verfassungsrichter Udo di Fabio sagt dazu in einer ARD-Sendung: „Die Frage, ob Parlamentarier Interessenvertreter sein dürfen, ist eine Frage, die so alt ist, wie der Parlamentarismus. Aber man wird bei offenkundigen Interessen und Verflechtungen schon kritische Fragen stellen müssen und diese Fragen sollten im parlamentarischen Raum zuerst selbst gestellt werden. Und zwar nicht mit der Keule des moralischen Vorwurfs, sondern mit der Forderung, etwas transparent zu machen“.
Dass da einige EU-Abgeordnete gleichzeitig in den Entscheidungsgremien großer Industriebetriebe sitzen sollen, hatten wir ja geahnt. Dass aber diese Leute offenbar schalten und walten, wie sie es gerade wollen, hat uns dann doch schockiert und scheint uns wenig demokratisch zu sein. Dass die Deutschen bei der EU auch in diesen Ausschüssen den Ton angeben wollen: nun ja, Deutsche fühlen sich halt als die Größten. Jedenfalls im EU-Rahmen (früher auch im Weltrahmen). Da werden wohl die Profite und (geldwerten) Vorteile quer durch die EU-Ausschüsse und völlig offen an die Industrie verhökert. Das Maß der Durchdringung von Politik und Industrie soll unglaublich sein. Wer in welchem Interesse spricht, ist dabei selten klar. Ein höheres Maß an Korruption können wir uns in all unserer Naivität kaum vorstellen. Werden Wissenschaftler in ein Entscheidungsgremium eingeladen, um ihre Meinung zu hören, so werden ihre vorgetragenen Erkenntnisse schlicht ignoriert oder in einem gewissen Interesse verändert. Einfach so. Völlig offen. Funktionäre sind Politiker oder Aufsichtsratsmitglieder, alles gleichzeitig, alles passt und wird abgenickt. Mit enormen Folgen für uns alle. Da geschieht offenbar ohnehin sehr viel „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“. Klar, wenn etwa der baden-württembergische Agrarminister der Ansicht ist, dass der Einsatz von Gift in der Landwirtschaft den Verbraucher „nichts anginge“. Das machen schon die alten Herren mit den Anzügen und den grauen Schöpfen. Wie etwa Tiere gehalten werden und unsere Lebensmittel „produziert“ werden. Ein sehr großer Anteil der EU-Entscheider soll neben seinen EU-Tätigkeiten hohe Posten in der Agrarindustrie, in den Bauernverbänden oder in der agrarnahen Finanzwirtschaft bekleiden. On wohl die Mitglieder des Agrarausschusses etwas zu einseitig Industrieinteressen vertreten? Düngemittelverordnungen werden dann meist mit dem Argument vertreten, man müsse die Bauern schützen und erst noch entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse abwarten. Es scheint so, als würde besonders die Landwirtschaftsministerin sich solcher Argumente befleißigen. Ob diese Entscheider dabei noch „up to date“ sind? Last but not least die großen Erfolge der Grünen müssten dabei etwas zu denken geben. Ob die Zeit der großen Volksparteien aus solchen Gründen des Ärgers über selbstherrliche Entscheider vorbei sind? Einfluss der Industrie, Parlamentarier, die große Industriefirmen vertreten, ganze Ausschüsse, die industrielastig“ besetzt sind, - ob das okay ist? „Industrielastig? Das ist mir neu“, sagt dazu die Bundeslandwirtschaftsministerin. "Wenn jemand einen großen Hof hat, dann ist er für mich Pragmatiker“. Später fügt sie hinzu: „Ich glaube, wir sollten da fair sein und nicht mit diesen Schwarz-Weiß-Kategorien arbeiten. Es gibt überall Interessen. Und dass jemand Interessen hat, ist per se nichts Schlechtes. Es sollte a) transparent sein und b) so sein, dass man politische Entscheidungen nicht nur im Interesse einer einzigen Gruppe, sondern im Ausgleich verschiedener Gruppen trifft“. Der Verfassungsrechtler und einstmalige Verfassungsrichter Udo di Fabio sagt dazu in einer ARD-Sendung: „Die Frage, ob Parlamentarier Interessenvertreter sein dürfen, ist eine Frage, die so alt ist, wie der Parlamentarismus. Aber man wird bei offenkundigen Interessen und Verflechtungen schon kritische Fragen stellen müssen und diese Fragen sollten im parlamentarischen Raum zuerst selbst gestellt werden. Und zwar nicht mit der Keule des moralischen Vorwurfs, sondern mit der Forderung, etwas transparent zu machen“.
Dienstag, 14. Mai 2019
Politische Gräben
Seltsam, wie sehr die Gräben
ausgehoben sind! Leute, es muss nicht alles falsch sein, was eine
bestimmte Seite in die Diskussion wirft, bloß weil es Leute dieser Seite
sind. Diese Leute z.b. "Pack" zu nennen, finde ich undemokratisch. Vorverurteilungen und Vorurteile sind nicht sehr demokratisch.
Ausgrenzung kann nur ein zeitlich beschränktes Mittel sein. Eine
Seite äußert etwas. Klar ist: Deshalb muss es aber doch nicht falsch sein, bloß
weil es von dieser Seite kommt, weil es im scheinbar falschen Ton formuliert ist oder weil es unhöflich ist. Ob der übliche nichtssagende und verdummende Ton der Politik nicht auch etwas von Unhöflichkeit an sich hat? Muss jemand der Politik gegenüber höflich sein? Denkverbote beherrschen die Szenerie. Ob es eine Art übertriebener
Elitenbildung gibt, die inzwischen ihre eigenen Techniken und
Methoden gefunden, mit denen sie sich abgrenzt? Ob dazu auch das in
Deutschland wie in Europa über alle Maßen gestiegene Salär der
„Eliten“ zählt? Ob diese gesellschaftliche Klasse sich damit
gelegentlich sogar ohne Not und mit Not in einen Korruptionsverdacht
begibt? Darüber lässt sich doch diskutieren! Alle reden vom
Reformbedarf in der EU. Doch wenn die Rede darauf kommt, gibt man
sich als überzeugter Europäer, der die EU nicht in Kritik ziehen
lässt. Dabei ist doch (das wenigstens dürfte sich herumgesprochen
haben…) die EU nicht gleichbedeutend mit Europa! Ist doch
beschissen, dass alles und jedes und überhaupt jedes Argument missbraucht wird! Ob es so weit wie in Frankreich kommen muss oder
sollte. Dass soziale Gegensätze auf diese Weise ausgetragen werden?
Ob es nicht allzu offensichtlich ist, dass diese Gelbwesten
inzwischen von den Rechten unterwandert worden sind (so, wie die Nazis es
überall machen…). Wo und wie, unter welchen Gesichtspunkten wird
der Stadt-Land-Gegensatz diskutiert? Wer nimmt hier welche Positionen
ein? Ob das auch Auswirkungen auf die Verkehrsdebatte in Deutschland
haben könnte?
Mittwoch, 8. Mai 2019
Geflügelhandel und EU
Wie
sehr die Geflügelhaltung als Massentierhaltung in der EU um sich
gegriffen hat, dafür ist Ghana ein gutes Beispiel. Hühnchenbrust
scheint als Verkaufsware bei uns sehr angesagt zu sein. Geradezu zum
Lifestyleprodukt scheinen sie geworden zu sein. Alles andere am Huhn
wird oft genug nach Afrika exportiert. Die „Hühnererzeugung“ und
Produktion wird in der EU allgemein hochsubventioniert. „Ausgediente“
Legehennen (früher: „Suppenhühner“) finden in Europa sowieso
keine Verwendung mehr. Wenn die Legeleistung der Legehennen sinkt,
wird das Tier zum Kostenfaktor. 31 Millionen von ihnen werden allein
in Deutschland pro Jahr „ausgesondert“ und geschlachtet. Die
geschlachteten „Produkte“ werden dann meist nach Afrika verkauft.
Tiefgefroren und verpackt. Die Küstenländer in Westafrika und
Zentralafrika sind dann Abnehmer. In ihnen werden sie dermaßen
billig feil geboten, dass die heimische Geflügelindustrie keine
Chance dagegen hat. Folge: Die Exporte dorthin haben sich seit dem
Jahr 2000 offenbar mehr als verdreifacht. Länder wie Nigeria,
Kamerun, die Elfenbeinküste oder Senegal schützen ihre einheimische
Industrie durch Importverboten. Doch es scheinen genügend andere
afrikanische Länder zu bleiben, mit denen die EU sogenannte
„Freihandelsabkommen“ schließt (oder sie dazu erpresst). Ghana
hat ein solches Abkommen auch. Insofern wird es von europäischen
Hühnerfleischprodukten zu Dumpingpreisen geradezu überschwemmt, die
ghanaische Industrie ist inzwischen zerstört.
Donnerstag, 17. Januar 2019
Entwicklung und Überwachung
Der
Entwicklungshilfeminister Gerd Müller von der CSU
sagte jüngst (im September 2018) im
Bundesreichstag: „Wir könnten 50 000 Dorfapotheken in Afrika zum
Preis eines einzigen Militärjets umsetzen. Und mit einem Prozent der
Rüstungsausgaben könnten wir alle humanitären Bedarfe, Krisen,
Katastrophen, Hunger, Not – vom Jemen, Bangla Desh die Rohyngas,
Tschad bis Venezuela lösen.“ Wir wissen weithin solche
Dinge....und schaffen nichts. Die EU hat inzwischen vielen Staaten
Afrikas Freihandelsabkommen angeboten. Wer nicht annimmt, darf mit
Strafzöllen rechnen. Europäische, teilweise subventionierte Waren
überschwemmen auf diese Weise die afrikanischen Märkte und
ruinieren die einheimische Infrastruktur. In Deutschland erscheint
die Entwicklungspolitik einigermaßen unkoordiniert. Beteiligt sind
die Ministerien, des Äußeren, der Finanzen, der Wirtschaft und das
Entwicklungshilfeministerium. Privatinvestition sollen es hier
richten, nach dem Modell der Partnerschaft zwischen privaten
Investoren und dem Staat, was unter anderem zum Finanzdebakel um die
Elbphilharmonie in Hamburg geführt hat. Es soll um die
„Liberalisierung“ der Finanzmärkte gehen, Reduktion der
öffentlichen Ausgaben und um die Privatisierung staatlicher Firmen.
Dies soll afrikanische Märkte für Investoren anziehend machen.
Garantien dafür gibt es allerdings nicht. China hingegen, die wohl
auch nicht gerade die Wohltäter der Entwicklungspolitik sind, wollen
einigermaßen geradlienig den Austausch von Infrastrukturprojekten
und Rohstoffen, wobei es relativ erfolgreich zu sein scheint.
Überwachungstechnologie und technisches Gerät zur Grenzsicherung
will Europa an Afrika verkaufen, womit vor allem Flüchtlingswellen
vermeiden werden sollen. Überhaupt scheint diesem strategischen Ziel
alles andere untergeordnet zu werden, wobei klar ist, dass der
globale Handel auf Menschenrechte wenig Rücksicht nimmt. Menschenrechte sind etwas, was bei Politikern vor allem in Sonntagsreden vorkommt.
Donnerstag, 2. August 2018
EU-Demokratie
Europa? Jawohl, immer wieder. Aber EU? Die tut alles,
um mit Europa verwechselt zu werden und zum Synonym zu werden. Unbedingt. Wer gegen sie ist, soll nach ihrer Einschätzung gegen Europa sein. Sie lässt
im nächsten Jahr wieder wählen. Doch was ist EU-Europa überhaupt?
Wie funktioniert es? Minister laufen im EU-Ministerrat ein, um dort
über die (vom EU-Parlament bestätigte) von der EU-Kommission
vorgeschlagenen und per Lobbyverbände gestalteten Gesetze zu
entscheiden. Dass die Häuptlinge und Regierungschefs da auch noch
ein bisschen mitmischen, ist ja klar. Da der Rat und die Kommission
Gesetzen zustimmen müssen, dürfte der Effekt auch absehbar sein.
So war's ja wohl auch bei der deutschen „geschäftsführenden“ Regierung, die unlängst den Minister Schmidt gesandt hat, der dann „geschäftsführend“ der Glyphosat-Verordnung zugestimmt hat, weil er's für richtig gehalten hat.
Doch was habe ich damit zu tun? Habe ich Abgeordnete gewählt, die eine Kanzlerin wählen, die dann nach ihren eigenen Kriterien ihre Minister bestimmt? Habe ich eine EU-Kommission gewählt? (Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern. Wohl aber kann ich mich daran erinnern, dass die Mitglieder dieser „Kommission“ nach relativ seltsamen Kriterien ausgemauschelt (siehe Oettinger, ein gescheiterter Ministerpräsident und relativ schlicht-schlecht englisch sprechender Mensch) und schließlich dem staunenden Wahlvieh präsentiert wurden). Aber so scheint repräsentative Demokratie zu funktionieren. Wir wählen jemand, der jemand wählt, der wiederum jemand wählt, - alles nach freiem Gutdünken (was in der Theorie dann gerne mit dem Ausdruck „Gewissen“ bedacht wird) Ein kleiner Blick in die Schweiz, wo mehr das Prinzip der direkten Demokratie gilt, könnte hier etwas Inspiration bringen. Aber, Iwo, die Merkel ist ja auch - wie sie im Vorfeld ihrer "Koalitionsbildung" erklärt hat - gegen eine Minderheitsregierung, bei der sie um jede ihrer Entscheidungen bei den Abgeordneten des Bundestags werben müsste. So weit kommt es noch! Das sei nicht stabil und Deutschland sei ein zu starkes Land inmitten Europas, um eine solche Instabilität zu verkraften, hieß es da von seiten der herrschenden „Parteien“, die ja bei den vergangenen Wahlen relativ deutlich abgestraft wurden und offenbar so gar nichts daraus gelernt haben. Wieso etwas anders machen? Die Kanzlerin jedenfalls, wie sie stolz verlauten ließ, alles wieder und noch einmal genauso machen, wie zu Zeiten ihrer hohen Stimmverluste.
Nicht stabil? Demokratie scheint selten in diesem Sinne stabil und gefeit gegenüber allen Fragestellungen. Ob es um "Stabilität" in diesem Sinne geht? Ob Demokratie etwas prinzipiell Instabiles ist, das sich immer wieder neu suchen und sortieren muss? Ob insofern auch Zeit vonnöten ist? (von den Gegnern der Demokratie werden ja immer kurze Entscheidungswege und Zeitnähe gepriesen) Woher wohl so etwas wie Politikverdrossenheit kommt?
So war's ja wohl auch bei der deutschen „geschäftsführenden“ Regierung, die unlängst den Minister Schmidt gesandt hat, der dann „geschäftsführend“ der Glyphosat-Verordnung zugestimmt hat, weil er's für richtig gehalten hat.
Doch was habe ich damit zu tun? Habe ich Abgeordnete gewählt, die eine Kanzlerin wählen, die dann nach ihren eigenen Kriterien ihre Minister bestimmt? Habe ich eine EU-Kommission gewählt? (Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern. Wohl aber kann ich mich daran erinnern, dass die Mitglieder dieser „Kommission“ nach relativ seltsamen Kriterien ausgemauschelt (siehe Oettinger, ein gescheiterter Ministerpräsident und relativ schlicht-schlecht englisch sprechender Mensch) und schließlich dem staunenden Wahlvieh präsentiert wurden). Aber so scheint repräsentative Demokratie zu funktionieren. Wir wählen jemand, der jemand wählt, der wiederum jemand wählt, - alles nach freiem Gutdünken (was in der Theorie dann gerne mit dem Ausdruck „Gewissen“ bedacht wird) Ein kleiner Blick in die Schweiz, wo mehr das Prinzip der direkten Demokratie gilt, könnte hier etwas Inspiration bringen. Aber, Iwo, die Merkel ist ja auch - wie sie im Vorfeld ihrer "Koalitionsbildung" erklärt hat - gegen eine Minderheitsregierung, bei der sie um jede ihrer Entscheidungen bei den Abgeordneten des Bundestags werben müsste. So weit kommt es noch! Das sei nicht stabil und Deutschland sei ein zu starkes Land inmitten Europas, um eine solche Instabilität zu verkraften, hieß es da von seiten der herrschenden „Parteien“, die ja bei den vergangenen Wahlen relativ deutlich abgestraft wurden und offenbar so gar nichts daraus gelernt haben. Wieso etwas anders machen? Die Kanzlerin jedenfalls, wie sie stolz verlauten ließ, alles wieder und noch einmal genauso machen, wie zu Zeiten ihrer hohen Stimmverluste.
Nicht stabil? Demokratie scheint selten in diesem Sinne stabil und gefeit gegenüber allen Fragestellungen. Ob es um "Stabilität" in diesem Sinne geht? Ob Demokratie etwas prinzipiell Instabiles ist, das sich immer wieder neu suchen und sortieren muss? Ob insofern auch Zeit vonnöten ist? (von den Gegnern der Demokratie werden ja immer kurze Entscheidungswege und Zeitnähe gepriesen) Woher wohl so etwas wie Politikverdrossenheit kommt?
Mittwoch, 1. August 2018
Steueroptimierung
Was
musste ich da in einem Seitenblick wahrnehmen? Hoffentlich stimmt's
nicht! Der bundesdeutsche Finanzminister, der derzeit Scholz heißt
und Spezialdemokrat ist, scheint die Besteuerung von Großkonzernen
wie Apple, Facebook, Amazon, Google, Ikea & Co. zu bremsen und
plädiert für ein möglichst „vorsichtiges Vorgehen“. Das kann
nicht wahr sein. Es gab ja eine breite Diskussion, die sich darum drehte, dass diese Firmen
viel Geld in Europa verdienen und es dann in europäischen oder
sonstigen Steueroasen versteuern würden. Zu Steuersätzen, die gegen
0 tendieren. Außerdem sind solche „Steuervermeidungsstrategien“
(„Steueroptimierung“) ganz offiziell erst ab einer gewissen
Firmengröße rentabel und können offenbar dann sogar mit dem
Finanzamt abgestimmt werden. Von Steuergerechtigkeit kann da wohl
keine Rede sein.
Also war Warten auf einen entschlosseneren deutschen Finanzminister angesagt, der nicht so viel Rücksicht auf die
Interessen der Großindustrie und der Großkonzerne nimmt. Doch die
tatsächliche Besteuerung in dem Land, in dem Umsatz gemacht und
verdient wird, scheint bis heute nicht voran zu kommen. Der Weg über
sogenannte „Briefkastenfirmen“ scheint immer noch der gängige.
Großkonzerne bauen darauf, dass europäische Staaten eh nichts
unternehmen. Außerdem gilt Jean-Claude Juncker, der
EU-Kommisionschef, als Co-Architekt der Steueroase Luxemburg und als "Auskenner". Er wird's schon richten. Die
Botschaft der Superreichen an den einfachen Steuerzahler jedenfalls
scheint zu lauten: "Wir sind dreist, klar, aber ihr seid doof“. Ob
das gute Voraussetzungen für den im kommenden Jahr statt findenden
„EU-Wahlkampf“ sind? Ob das gar eine Begeisterung für Europa
wecken kann? Das alles kann doch nicht wahr sein......
Mittwoch, 28. März 2018
Möglichkeiten der EU
Nun ja, diese Affäre scheint nicht gerade geeignet,
den als „Populisten“ beschimpften EU-Kritikern den Wind aus den
Segeln zu nehmen: Da scheint der gealterte EU-Kommisionsvorsteher
Jean-Claude Juncker noch mal schnell (bevor er selbst im kommenden
Jahr abtritt) den engen Vertrauten Martin Selmayr als Generalsekretär
der EU-Kommission durchgewunken zu haben. Der Mann musste innerhalb
kürzester Zeit (man spricht von 9 Minuten) zweimal befördet werden, - selbstverständlich zu
höchster Vergütung und großzügiger Alterversorgung - um seinen
jetzigen Posten zu erreichen. Dass dies innerhalb der EU und mit
diesem Kommissionspräsidenten scheinbar so möglich ist, macht
vieles deutlich. Jedenfalls scheint er Kritik als eine Art
Majästetsbeleidigung zu empfingen. So hatte selbst der
Berlusconi-Spezi und EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani
bei einer Sitzung des EVP (Europäische Volksspartei, zu diesem
Zusammenschluss gehört auch Opa Juncker)-Präsidiums darauf
hingewiesen, wie kritisch breite Teile des Parlaments die
Selmayr-Berufung sehen
„Wenn er geht, dann gehe ich auch“,
so wird seine Einlassung dazu berichtet. Jetzt verlangt der
Haushaltskontrollausschuss des EU-Parlaments Aufklärung und der
Parteifreund Günther Oettinger gibt sogleich sein okay zu allen
Vorgängen. Oettinger,
der als Haushaltskommissar auch fürs Personal zuständig ist,
betonte natürlich, das Auswahlverfahren sei ordnungsgemäß
gelaufen. So weit wollen nun auch seine Spezis nicht gehen. Die
Diskussion darüber ist entbrannt, ob solche „Gutsherrenart“ in
der EU möglich sein soll, oder nicht.
Nebenbei werden einige fragwürdige Entscheidungen durchgewunken, die auf den Einfluss von starken Lobby-Verbänden schließen lassen. So erlaubt die EU jetzt mehr Neonikotinoide in Lebensmitteln. Diesmal wurden die Grenzwerte für das Nervengift Acetamiprid in Spargel, Milch und Fleisch teils drastisch erhöht. Eine parlamentarische Kontrolle findet dabei nicht statt. Spargel darf nun 80-mal soviel Acetamiprid enthalten als zuvor. Erst im September des vergangenen Jahres hatte die EU-Kommission die Grenzwerte für das Neonikotinoid Acetamiprid für verschiedene Lebensmittel wie Tomaten und Weizen erhöht. Doch diesmal sind mit dem Segen der EU-Kommission die Grundnahrungsmittel Milch und Fleisch sowie Spargel dran.
Nebenbei werden einige fragwürdige Entscheidungen durchgewunken, die auf den Einfluss von starken Lobby-Verbänden schließen lassen. So erlaubt die EU jetzt mehr Neonikotinoide in Lebensmitteln. Diesmal wurden die Grenzwerte für das Nervengift Acetamiprid in Spargel, Milch und Fleisch teils drastisch erhöht. Eine parlamentarische Kontrolle findet dabei nicht statt. Spargel darf nun 80-mal soviel Acetamiprid enthalten als zuvor. Erst im September des vergangenen Jahres hatte die EU-Kommission die Grenzwerte für das Neonikotinoid Acetamiprid für verschiedene Lebensmittel wie Tomaten und Weizen erhöht. Doch diesmal sind mit dem Segen der EU-Kommission die Grundnahrungsmittel Milch und Fleisch sowie Spargel dran.
Montag, 13. November 2017
Steuerparadiese, Wutbürger
Ein beliebtes Spiel der
Rechtfertigung von gewissen Steuermissständen ist es, das Gebaren
von Reichen und Armen gegenseitig aufzurechnen. Es gäbe ja so viele
Arme, die den Staat auch gerne mal betrügen würden, etwa bei der
Anmeldung von Reinigungskräften, die als Geschäftsessen deklarierte
Geburtstagsparty oder falsche Angaben bei der Pendlerpauschale. Das
soll also genauso oder sogar (wegen der Gesamtsumme) noch
verwerflicher sein, als das Gebaren von Steuersündern, die
Steuervermeidungsstrategien mittels geschickter Anwälte und findiger
Steuerberater durch die Flucht in „Steueroasen“ auszunutzen
versuchen. Dahinter steht wohl auch die neoliberale Ansicht, dass in
einem Staat alles erlaubt sei, was nicht ausdrücklich verboten sei.
Gerne wird sich in diesem Zusammenhang auf den Rechtsstaat berufen,
der in diesem Zusammenhang und „im Namen des Volkes“ ohnehin
gerne herbei zitiert wird. Alles legal. Leute, dass die Politik diese
Gesetze gemacht hat und all dies erlaubt, gehört zum Skandal! Das
Argument, dass gewisse Dinge auch „legitim“ sein können, wird
mit dem Hinweis auf die in den achtziger Jahren so beliebten
„Sachbeschädigungen“ abgeschmettert. Es wird vor einer
„abschüssigen“ bahn gewarnt, wenn das „Legitime“ eine
größere Rolle spielen sollte. Auch soll die sogenannte
„Hausbesetzerszene“, die unter anderem bei dem G 20-Gipfel in
Hamburg so unangenehm sichtbar wurde, dadurch nicht nachträglich
gerechtfertigt werden, dass die Legitimität ihrer Aktionen behauptet
werde, so das hinterhergeschobene Argument. Dass ganze Staaten von
ihren geringen Steuersätzen leben, dass es geradezu ihr
Geschäftsmodell innerhalb der EU ist, wird in diesem Zusammenhang
als Ärgerlichkeit wahrgeommen. Letztlich soll es aber an der EU und
dem dahinter stehenden politischen Willen liegen, dass solcher
Steuerwettbewerb nicht unterbunden wird. Dass Deutschland dabei
offenbar großartige Erklärungen gegen Steuersünder abgibt, in
Brüssel aber alle gesetztlichen Vorschriften blockiert, macht die
Sachlage auch nicht besser. Moral nutze da weniger, es müssten
Vorschriften oder Gesetze her. Dass Minister dagegen sofort
protestieren und dabei ins Felde führen, dass sich die EU bei einer
entsprechenden Gesetzgebung ja selbst anklagen würde, macht die
Sache nicht (Ob das einschlägige Lobbyisten und Kumpels zu vermeiden
wissen?) übersichtlicher. Jedenfalls scheinen solche Verhältnisse
in der EU möglich zu sein. „Black List“? Ja. Aber nicht mit
Ländern aus der EU. Und überhaupt, gegen moralisierende
Argumentationen verwahrt man sich sowieso. Moral? Igitt! Dass Reiche
von vornherein ganz andere Möglichkeiten der Steuervermeidung haben
als der sogenannte Kleine Mann und dadurch eine sozusagen
programmierte Ungerechtigkeit entsteht, bleibt da ganz außen vor.
Dass derjenigen Gemeinschaft, in der Gewinne erzielt werden, ein
gewisses Recht auf Steuereinnahmen zusteht, - nun ja, wer wollte das
bestreiten? Wer das Recht hat, diesem Gemeinwesen die ihm zustehende
Steuer (Streitpunkt, wieviel....aber nicht, dass....) einzutreiben?
Hm, zumindest einschlägige Anwälte und ihre Kumpels in der Politik.
Wo da der Wutbürger bleibt? Von ihm war nichts zu hören. 1000
Milliarden pro Jahr werden einstweilen vermisst.
Sonntag, 14. Mai 2017
Der Ex-Landesvater
Vielleicht hat mich dieser Typ, der einst
Ministerpräsident des Landes war, in dem ich lebe, schon viel zu oft
geärgert. Der Mann ist ein offensichtlicher Karrierist unseres
Politikbetriebs, einer mit einem gewissen Geltungsdrang, der es
verstanden hat, Netze immer so auszuwerfen, dass einflussreiches
Personal hängen blieb. Berüchtigt ist noch die Connection, der
einst der einstige Bundespräsident Wulff und der einstige
Landesministerpräsident Koch angehörte. Während jedoch viele
seiner einstigen Kumpane in der Versenkung verschwunden sind, hat der
Mann selbst weiter Karriere gemacht. Günther Oettinger wurde
Kommissar in Brüssel, stellte „unseren Mann“ in der EU dar, und
warf sich wohl weiterhin einflussreichen „Freunden“ an den Hals. Dass
dabei auch die Industrielobby in Brüssel eine große Rolle gespielt
haben soll, wird gerne unterstellt, pfeifen aber die Spatzen von den
Dächern. Berühmt berüchtigt wurde etwa seine Glühbirnenverordnung,
die sicher stellte, dass sich möglichst viele Leute
„Energiesparlampen“ mit hohem Quecksilberanteil anschaffen
mussten. Erst neulich ist mir wieder so ein Ding runtergefallen. Bis
heute weiß ich nicht, was ich dann tun soll. Wie „entsorgen“.
Die Handelsunternehmen sollten es zurücknehmen, hieß es. Aber in
diesem Falle? Ich atme das Zeug wohl ein und kann mich nicht wirksam
wehren. Ich habe den Scheis auch gekauft, weil versprochen wurde,
dass die Dinger weniger Energie verbrauchen sollten als herkömmliche
Glühbirnen. Doch was ist mit dem Scheis-Quecksilber?
Oettinger machte also in der EU Brüssels als „Mann der CDU“ Karriere, wurde vom Energie- zum Digitalkommissar und jetzt zum Haushaltskommissar. Stets jedoch war seine Kompetenz umstritten. Er fiel darüber hinaus international durch sein putziges, schwäbisch gefärbtes Englisch auf, das unter anderem einen großen Teil der Youtube-Gemeinde amüsierte. Doch zuletzt hatte er Chinesen als „Schlitzaugen“ bezeichnet, was einen natürlich sofort in den Geruch des Rassismus bringt. Nicht gut für den Ruf. Außerdem kam heraus, dass er allzu gerne mal die Privatflieger von „ausgewählten“ Industriefreunden für seine Zwecke nutzte, was in Baden-Württemberg sowieso eine gewisse Tradition hat, obwohl es gleichzeitig ein „Gschmäckle“ hat. Aber solche Nähe wird dort gerne als „Industriefreundlichkeit“ und Industrieförderung gedeutet. Es sollte nach diesem Verständnis dem Land zu größerer Prosperität helfen, - was gewisse Ministerpräsidenten dazu eingeladen hat, darin ein bisschen über die Stränge zu schlagen. Dass aber solche Einflussnahmen in der EU gang und gäbe sind, darf vielleicht gefolgert werden. Jetzt aber soll er, der Oettinger-Komiker, vorerst mal nicht, wie allgemein erwartet, zum Vizepräsidenten der Kommission befördert werden. Welch von Lobbyisten unterfüttertes Ränkespiel das wohl ist? (Ausdrücklich sei noch einmal darauf hingewiesen, dass hier nichts behauptet wird, sondern dass nur über etwas nachgedacht wird)
Oettinger machte also in der EU Brüssels als „Mann der CDU“ Karriere, wurde vom Energie- zum Digitalkommissar und jetzt zum Haushaltskommissar. Stets jedoch war seine Kompetenz umstritten. Er fiel darüber hinaus international durch sein putziges, schwäbisch gefärbtes Englisch auf, das unter anderem einen großen Teil der Youtube-Gemeinde amüsierte. Doch zuletzt hatte er Chinesen als „Schlitzaugen“ bezeichnet, was einen natürlich sofort in den Geruch des Rassismus bringt. Nicht gut für den Ruf. Außerdem kam heraus, dass er allzu gerne mal die Privatflieger von „ausgewählten“ Industriefreunden für seine Zwecke nutzte, was in Baden-Württemberg sowieso eine gewisse Tradition hat, obwohl es gleichzeitig ein „Gschmäckle“ hat. Aber solche Nähe wird dort gerne als „Industriefreundlichkeit“ und Industrieförderung gedeutet. Es sollte nach diesem Verständnis dem Land zu größerer Prosperität helfen, - was gewisse Ministerpräsidenten dazu eingeladen hat, darin ein bisschen über die Stränge zu schlagen. Dass aber solche Einflussnahmen in der EU gang und gäbe sind, darf vielleicht gefolgert werden. Jetzt aber soll er, der Oettinger-Komiker, vorerst mal nicht, wie allgemein erwartet, zum Vizepräsidenten der Kommission befördert werden. Welch von Lobbyisten unterfüttertes Ränkespiel das wohl ist? (Ausdrücklich sei noch einmal darauf hingewiesen, dass hier nichts behauptet wird, sondern dass nur über etwas nachgedacht wird)
Samstag, 18. Februar 2017
Beobachtungen zum Heraufdämmern eines Populismus (4)
Ist's Populismus, wenn das alles auf die Lage drückt? Was die Leute stört, ist, dass mit Jean-Claude
Juncker ausgerechnet der Steuervermeidungspapst und Oberprofi zum EU-Kommisionschef
ausgekungelt wurde. Dass jetzt ein früherer Berlusconi-Buddy der
neue EU-Parlamentspräsident ist, macht die Sache auch nicht besser.
Es stört auch, dass im Abgasskandal um VW der SPD-Landesfürst aus Niedersachsen wohl einige fragwürdige Spielchen mitgespielt hat,
was zumindest nahelegt, dass er seine Pflichten als Aufsichtsrat
nicht gar so ernst genommen hat. Die Leiharbeiter müssen das jetzt
als Erste büßen (na klar, wer steht denn unten in der
Hierarchiepyramide....?), indem ihre Verträge wohl nicht mehr
verlängert werden. Dass US-Kunden großzügig für entstandene
Verluste entschädigt werden, während in Europa lebende VW-Kunden
offenbar nicht viel zu erwarten haben, ist wohl auch nicht nur den
unterschiedlichen Rechtssystemen geschuldet. Das Verkehrsministerium
jedenfalls scheint hier überall unter der Annahme mitzuspielen, dass
die Autoindustrie halt Arbeitsplätze garantiert und deshalb für den Exportweltmeister heilig gesprochen ist. Dabei ist nicht mal das
sicher, denn das E-Auto könnte genauso wie Arbeitswelt 4.0 mit ihren
Automatisierungen, Einsparpotentialen und Digitalisierungen zu großflächigen
Entlassungen führen. Gibt es hier Konzepte? Vorstellungen? Pläne gar?Sitzungen mit wichtigen
Verkehrspolitikern gibt es, gewiss, aber es entsteht der Eindruck,
dass dabei nicht viel heraus kommt.
Mittwoch, 25. Januar 2017
Abgasoden
Was würde es
bedeuten, wenn Berlin und die EU offenbar schon lange vor Offenlegung
durch die Umweltbehörde der USA (!) darüber Bescheid gewusst hätte,
dass mit den angegebenen Automobil-Abgaswerten etwas nicht stimmte? Wo
ist in der Werteskala dieser Entscheider der Wert „Gesundheit“
angesiedelt? Gab es bei der EU noch im September 2015 eine Anhörung,
bei der damals zuständige EU-Kommissar Antonio Tajani Rede und
Antwort zu stehen hatte und sio gar nichts von nichts wusste?
Tricksereien, illegale Machenschaften? Ob der ehemalige
Berlusconi-Mitarbeiter und Mitgründer der Partei „Forza Italia“
Tajani am 17. Januar 2017 zum neuen Präsidenten des Europäischen
Parlaments gewählt worden ist? Ob uns das alles bedenklich stimmt?
Ob da wieder einmal ein Gefühl bleibt, dass bei der EU schon
irgendwie immer alles ausgedealt wird? Ob die EVP ihrem Kandidaten da
einen Dienst erwiesen hat? Es ist ja Konsens, dass man auf den den
US-Trottel Trump schimpft. Ob solche Vorgänge sich davon mit einer
einwandfreien Werthaltung unterscheiden? Wieso wurde nie gehandelt? Für wen wäre das zu durchblicken? Genau solchen Mechanismen sollte man, so geht es einem durch den
Kopf, nachgehen und sie nicht in sündhaft teuren Salären ersticken.
Dies kennzeichnet polititische Entscheidungsprozesse, die jetzt zu
gewissen Protesthaltungen geführt haben. „Die machen doch ohnehin,
was sie wollen“ ist eine gängige Meinung, die einem oft lächelnd
entgegen geschleudert wird, wenn man seine Zweifel äußert. Das ist
es: dem Einzeln bleiben nur noch akzeptierte Zweifel am Ganzen und
der Glaube an die Macht des Faktischen.
Freitag, 13. Januar 2017
Europa, Quo vadis?
Was eigentlich macht Europa? Seit dem Brexit wurde in
der EU, die Europa ja in Geiselhaft genommen hat, doch in
mannigfacher Hinsicht „Besserung“ gelobt. Ob angesichts der
jüngsten Ereignisse die Frage erlaubt ist, inwieweit die
Terrorbekämpfung und länderübergreifende Zusammenarbeit
Fortschritte gemacht hat? Die EU, die keinesfalls mit dem von ihr oft
in Anspruch genommenen Begriff Europa verwechselt werden darf, ist
eine Institution der wohlfeilen Abschiebung nach Brüssel und der
damit verbundenen Amtsbeschaffung mit nettem Auskommen. Beispiel: Der
geschiedene Parlamentspräsident Martin Schulz hatte etwa 300 000
Euro Einkommen und eine Unzahl von Vergünstigungen, darunter eine
gewaltige Personal-Entourage. Wieviel hat der Spasskommissar
Oettinger? Ob die Damen und Herren Kommissare ihr Wissen und ihre
Verbindung unmittelbar nach Ausscheiden einem Konzern – natürlich
gegen fürstliches Salär! - zur Verfügung stellen? Am besten
demjenigen, den sie zuvor überwachen sollten? ie ist's in dieser
Hinsicht mit Barroso und der Großbank Goldmann Sachs? Wohin Draghi
wohl wechseln wird, wenn er den Job als Chef der europäischen
Zentralbaank gemacht hat? Er war ja auch von der betreffenden
Großbank gekommen.
Wieviel hatten Cem Özdemir und Sarah Wagenknecht, als sie im EU-Parlament saßen? Ob es auskömmlich war? Was verdienen Marie Le Pen und Beatrix von Storch, obwohl sie gegen die EU sind? Ach, über Geld spricht man nicht? Sozialneid? Soso! 197 Parteien sitzen mit ihren Vertretern inzwischen in 7 Fraktionen im Europäischen Parlament. Das nach bald 27 (mit UK sind es noch 28!) verschiedenen Wahlrechten gewählte europäische Parlament ist vor allem ein Debattierclub und wahrscheinlich wenig demokratisch legitimiert (ich kann zum Beispiel niemanden in Italien wählen, obwohl das wohl auch zum Gebiet der EU gehört...). Es tagt immerhin im Wechsel zwischen Brüssel und Straßburg (ist also mit den damit verbundenen logistischen Aufgaben befasst), was den Steuerzahler ein nicht unerhebliches Sümmchen kostet. Es wählt und kontrolliert aber keine Regierungen. Die zuletzt festgestellte mindere Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Europaparlament von etwas mehr als 40 % spricht da Bände. Der Parlamentspräsident Martin Schulz von der SPD ließ sich von seinem Europaparlament noch einmal wählen, meinte noch im Spätfrühling 2016, sein Platz sei in Brüssel - bevor er jetzt seinen Wechsel in die deutsche Bundespolitik angekündigt hat.
Manch einer meint, die politischen Vertreter in diesem Parlament seien hauptsächlich mit Korruption beschäftigt. Natürlich ist so etwas blanker Populismus, - wie von EU-Vertretern gerne verbreitet wird. Darüber hinaus werden mit zahlreichen hochbezahlten Beamten teilweise über Jahre hinweg relativ zweifelhafte Verordnungen und bürokratische Anweisungen zu Glühbirnen, Staubsaugern, Bananen und anderen Gegenständen des Alltags entwickelt, an denen die beteiligten und profitierenden Firmen und Lobbyverbände oft genug recht aktiv mitwirken. Manchmal scheinen sie sogar selbst die Verordnungen zu schreiben. Gerne vorgeschoben werden dabei ökologische Argumente, über deren Zustandekommen unter Mitwirkung derart beteiligter Unternehmen und Verbände aber diskutiert werden könnte. Ob es vor allem um Umsätze und Ankurbelung der Wirtschaft geht? Vielleicht einer ganz bestimmten Wirtschaft in einem ganz bestimmten Land? Dem ganzen „Rest“ von Europa geht es jedenfalls noch immer miserabel, auch wenn andere Zahlen verbreitet werden. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 30 % kann jedenfalls keine Rede von dem von der EU gerne in Anspruch genommenen allgemeinen Wohlstand in Europa sein. Hier scheint eine bestimmte und sich selbst als alternativlos ausgebende Politik gezielt zu Massenarbeitslosigkeit und Verarmung geführt zu haben. Ob das alles bei genauerer Betrachtung bestenfalls peinlich wirkt? Was macht Europa? Gute Miene zum schlechten Spiel der EU?
Wieviel hatten Cem Özdemir und Sarah Wagenknecht, als sie im EU-Parlament saßen? Ob es auskömmlich war? Was verdienen Marie Le Pen und Beatrix von Storch, obwohl sie gegen die EU sind? Ach, über Geld spricht man nicht? Sozialneid? Soso! 197 Parteien sitzen mit ihren Vertretern inzwischen in 7 Fraktionen im Europäischen Parlament. Das nach bald 27 (mit UK sind es noch 28!) verschiedenen Wahlrechten gewählte europäische Parlament ist vor allem ein Debattierclub und wahrscheinlich wenig demokratisch legitimiert (ich kann zum Beispiel niemanden in Italien wählen, obwohl das wohl auch zum Gebiet der EU gehört...). Es tagt immerhin im Wechsel zwischen Brüssel und Straßburg (ist also mit den damit verbundenen logistischen Aufgaben befasst), was den Steuerzahler ein nicht unerhebliches Sümmchen kostet. Es wählt und kontrolliert aber keine Regierungen. Die zuletzt festgestellte mindere Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Europaparlament von etwas mehr als 40 % spricht da Bände. Der Parlamentspräsident Martin Schulz von der SPD ließ sich von seinem Europaparlament noch einmal wählen, meinte noch im Spätfrühling 2016, sein Platz sei in Brüssel - bevor er jetzt seinen Wechsel in die deutsche Bundespolitik angekündigt hat.
Manch einer meint, die politischen Vertreter in diesem Parlament seien hauptsächlich mit Korruption beschäftigt. Natürlich ist so etwas blanker Populismus, - wie von EU-Vertretern gerne verbreitet wird. Darüber hinaus werden mit zahlreichen hochbezahlten Beamten teilweise über Jahre hinweg relativ zweifelhafte Verordnungen und bürokratische Anweisungen zu Glühbirnen, Staubsaugern, Bananen und anderen Gegenständen des Alltags entwickelt, an denen die beteiligten und profitierenden Firmen und Lobbyverbände oft genug recht aktiv mitwirken. Manchmal scheinen sie sogar selbst die Verordnungen zu schreiben. Gerne vorgeschoben werden dabei ökologische Argumente, über deren Zustandekommen unter Mitwirkung derart beteiligter Unternehmen und Verbände aber diskutiert werden könnte. Ob es vor allem um Umsätze und Ankurbelung der Wirtschaft geht? Vielleicht einer ganz bestimmten Wirtschaft in einem ganz bestimmten Land? Dem ganzen „Rest“ von Europa geht es jedenfalls noch immer miserabel, auch wenn andere Zahlen verbreitet werden. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 30 % kann jedenfalls keine Rede von dem von der EU gerne in Anspruch genommenen allgemeinen Wohlstand in Europa sein. Hier scheint eine bestimmte und sich selbst als alternativlos ausgebende Politik gezielt zu Massenarbeitslosigkeit und Verarmung geführt zu haben. Ob das alles bei genauerer Betrachtung bestenfalls peinlich wirkt? Was macht Europa? Gute Miene zum schlechten Spiel der EU?
Sonntag, 1. Januar 2017
EU-Rochaden
Im Folgenden schreibe ich über reine Vermutungen,
deren Wahrheitsgehalt ich nicht und keineswegs behaupte, um mich zu
schützen gegen die Horden von Advokaten, die gewisse Leute selbst
bei den geringsten Vorwürfen in Gang setzen können und wollen.
Einfach, weil sie das Geld, die Verbindungen und die Macht dazu haben. Einstweilige
Verfügungen und Abmahnungen sind dann meist die Folge. In diese
Falle will ich keineswegs gehen. Also ist all das in diesem Blog behauptete reine Vermutung und bedeutet den Gebrauch von unangemessenen Wörtern, ich distanziere mich im Voraus und nachträglich von allem: Mir fiel neulich eine sogenannte Energiesparlampe zu
Boden. Nicht aufgepasst! Ich Depp! Wieso passiert das ausgerechnet
mir immer? Natürlich weiß auch ich, dass dies Zeugs mit Quecksilber
verseucht ist und dass dies ein aggressives Zeugs ist, mit dem man sich
in den geringsten Dosierungen schon vergiften kann. Jahrelang wurde
die Umwelt danach abgesucht, wo denn dieser chemische Sünder Quecksilber sich
überall befinde. Selbst kleinste Spurenelemente standen unter Verdacht. Und jetzt ist das in trivialen Glühbirnen enthalten, die man
„Energiesparlampen“ nennen soll, die aber schon nach wenigen
Jahren überholt erscheinen. Wem man so etwas zu verdanken hat? Jedes
Mal, wenn ich an „Energiesparlampen“ denke, denke ich an Günter
Oettinger, diesen Radikalversager und einstigen Ministerpräsidenten
des Landes, in dem ich lebe. Der auch an durchaus entscheidender Stelle "Stuttgart 21" weiter geführt hat. Er fiel in Brüssel vor allem durch putzige und
gerne öffentlich vorgeführte Englischkenntnisse auf. Er strebte
damals unbedingt die sogenannte „Energiesparlampe“ an. Er ließ
sie einführen. Partout. Energie sparen war das Argument dafür. Deshalb hießen die Dinger auch "Energiesparlampen" und wurden akzeptiert. Eigentlich ist dies Ding untrennbar mit seinem Namen
verbunden. Er, der Oettinger, scheint mir aber unentwirrbar damit verbunden, dass es mit
der EU nun schon jahrelang abwärts gegangen ist. Denn er ließ das
Ding einführen und keiner wusste so recht, was mit dem Quecksilber
geschehen sollte. Kommunikation hatten solche Leute nicht nötig. Dass die Dinger einmal kaputt gehen würden,
war vorhersehbar. Aber nun, - scheinbar waltete höhere Weisheit eines Kommissars hier.
Ich habe damals mit dem Staubsauger scheinbar alles sauber gemacht, habe alles abgesaugt, so dass nichts mehr zu sehen war. Es sind aber im Verlauf der Zeit an dieser Stelle immer öfter kleine Partikel aufgetaucht, die glitzerten und für mich in einem bestimmten Verdacht standen. Natürlich habe ich auch daraufhin immer wieder abgesaugt und beseitigt. Ich habe nicht geruht und alles versucht. Aber die kleinen Dinger tauchen auch heute noch manchmal an dieser Stelle auf. Auf gar keinen Fall, das geht gar nicht, das muss unbedingt beseitigt werden, nach allen Richtlinien verpackt und nach Regeln der Kunst, so höre und lese ich immer wieder. Bloß wie? Ich erinnere mich dabei jedes Mal an diesen pokerfacigen und holzgesichtigen EU-Kommissar, der neulich wieder in einer Rede Chinesen beleidigt hat, in dem er sie „Schlitzaugen“ nannte. Na, mit Fremdenfeindlichkeit hat so etwas natürlich nichts zu tun. Und er hat sich ja auch distanziert, in dem er in seinem genialen Englisch behauptete, diese Äußerungen seien „frei von der Leber weg“ gefallen. Ha no! Man wird doch noch sagen dürfen..... (schon mal gehört???) Auch soll er mit einer gewisse Vorliebe firmeneigene Jets für sich nutzen. Eine gewisse Nähe zur Industrie wird ihm ja ohnehin nachgesagt. Und jetzt, die EU scheint in einer schlimmen Krise zu sein, wurde dieser Mann zum Haushaltskommissar und stellvertretenden Kommissionsvorsitzenden befördert. Ein gewaltiger Machtzuwachs. Ab 1.1.2017. Dass dies passieren kann, scheint mir einer der Gründe zu sein, wieso die EU offenbar am Ende ist. Klar. Es gibt Anhörungen und Vernehmungen und Ausschüsse und und und.... Aber es wird nichts dabei heraus kommen. Oettinger wird befördert, basta. Seine scheinbare Nähe zu Industrielobbyisten: Nun ja. Ob sie seine Entscheidungsfindung wohl beeinflusst haben? Wer denkt denn so etwas? Wieso habe ich Depp eigentlich damals tausend Energiesparlampen gekauft? Im Bewusstsein, etwas Gutes zu tun? Ob das am Ende Zweck der Übung war? Umsätze ankurbeln. Um jeden Preis? Kohle machen. Ein besonders krasser Fall von Obsoleszenz gar? Wer wohl davon profitiert hat? Die Antworten fallen leicht. Aber ich behaupte gar nichts. "Dreh di net um, der Kommissar geht....". "Kommissar Oettinger, übernehmen Sie!". Und Kommissar Oettinger wird nun von Jean-Claude befördert. Heute, am 1.1. tritt er sein neues machtvolles Amt an. Ob dies der EU nützt?
Ich habe damals mit dem Staubsauger scheinbar alles sauber gemacht, habe alles abgesaugt, so dass nichts mehr zu sehen war. Es sind aber im Verlauf der Zeit an dieser Stelle immer öfter kleine Partikel aufgetaucht, die glitzerten und für mich in einem bestimmten Verdacht standen. Natürlich habe ich auch daraufhin immer wieder abgesaugt und beseitigt. Ich habe nicht geruht und alles versucht. Aber die kleinen Dinger tauchen auch heute noch manchmal an dieser Stelle auf. Auf gar keinen Fall, das geht gar nicht, das muss unbedingt beseitigt werden, nach allen Richtlinien verpackt und nach Regeln der Kunst, so höre und lese ich immer wieder. Bloß wie? Ich erinnere mich dabei jedes Mal an diesen pokerfacigen und holzgesichtigen EU-Kommissar, der neulich wieder in einer Rede Chinesen beleidigt hat, in dem er sie „Schlitzaugen“ nannte. Na, mit Fremdenfeindlichkeit hat so etwas natürlich nichts zu tun. Und er hat sich ja auch distanziert, in dem er in seinem genialen Englisch behauptete, diese Äußerungen seien „frei von der Leber weg“ gefallen. Ha no! Man wird doch noch sagen dürfen..... (schon mal gehört???) Auch soll er mit einer gewisse Vorliebe firmeneigene Jets für sich nutzen. Eine gewisse Nähe zur Industrie wird ihm ja ohnehin nachgesagt. Und jetzt, die EU scheint in einer schlimmen Krise zu sein, wurde dieser Mann zum Haushaltskommissar und stellvertretenden Kommissionsvorsitzenden befördert. Ein gewaltiger Machtzuwachs. Ab 1.1.2017. Dass dies passieren kann, scheint mir einer der Gründe zu sein, wieso die EU offenbar am Ende ist. Klar. Es gibt Anhörungen und Vernehmungen und Ausschüsse und und und.... Aber es wird nichts dabei heraus kommen. Oettinger wird befördert, basta. Seine scheinbare Nähe zu Industrielobbyisten: Nun ja. Ob sie seine Entscheidungsfindung wohl beeinflusst haben? Wer denkt denn so etwas? Wieso habe ich Depp eigentlich damals tausend Energiesparlampen gekauft? Im Bewusstsein, etwas Gutes zu tun? Ob das am Ende Zweck der Übung war? Umsätze ankurbeln. Um jeden Preis? Kohle machen. Ein besonders krasser Fall von Obsoleszenz gar? Wer wohl davon profitiert hat? Die Antworten fallen leicht. Aber ich behaupte gar nichts. "Dreh di net um, der Kommissar geht....". "Kommissar Oettinger, übernehmen Sie!". Und Kommissar Oettinger wird nun von Jean-Claude befördert. Heute, am 1.1. tritt er sein neues machtvolles Amt an. Ob dies der EU nützt?
Sonntag, 6. November 2016
Wem Palmöl nützt
Palmöl? Wichtig für den
Biosprit in den Industrieländern. Seine nachhaltige Gewinnung z.b. in Borneo
oder auf Sumatra soll durch einschlägige Zertifikate garantiert
werden. Problem nur, dass nicht ganz klar scheint, was die
Zertifizierung eigentlich zertifiziert. Ob etwa riesige Monokulturen
als „nachhaltig“ bewehrt sein können? Welcher Begriff von
„Nachhaltigkeit“ da wohl dahinter steckt? Ob etwa
Zuwiderhandlungen mit Sanktionen belegt sind, also bestraft werden?
Dies scheint nicht unbedingt so. Und weil der größtmögliche Profit
für alle Konzerne die Leitlinie abgibt, wird dies wohl letztenendes
auch hier die Leitlinie abgeben. Hm. Und wenn jemand expandieren
will, - für alle wohlmeinenden Müslis, besonders in den
Industriestaaten, dann tut er es einfach.... ist ja nicht
ausdrücklich verboten.....Leidtragende sind unter anderem die Urang
Utans, die deswegen wohl aussterben müssen. Leidtragende sind wohl genauso diejenigen Einwohner, die sich noch gegen die Palmölfirmen wehren. Der ganze
abgeholzte Regenwald schneidet dabei womöglich mit allen ökologischen,
menschenrechtlichen und sozialen Auswirkungen nicht besonders gut ab.
Es wird immer weiter geholzt, aufgekauft und mit schweren Maschinen
platt gewalzt. Eine kleine Minderheit profitiert davon, eine große
Mehrheit leidet womöglich darunter. Das Modell hat sich
marktwirtschaftlich „bewährt“ und wird offensichtlich flankierend mit allerlei
Einschüchterungsmethoden flankiert. An was ich mich erinnere: Etwa 70 Prozent des Regenwalds
sind bereits weg. Die Natur verschwindet, damit Regierungen der
Industriestaaten zusammen mit ihren europäische Ökos
„umweltschonend“ Biosprit fahren können. Bei der EU wird das
Thema weitgehend totgeschwiegen, obwohl inzwischen eine Studie vorliegt, die
darlegt, dass einige Arten von Palmölsprit etwa 80% schädlicher für
die Umwelt ist, als fossiler Sprit. Er hat demnach mit Abstand die
schlechteste Energiebilanz aller Rohstoffe. Die EU freilich hat mit
ihrer Komission wohl wider besseres Wissen längst beschlossen, wie es
nach 2020 mit den erneuerbaren Energie weiter gehen soll. Wichtig
scheint nur zu sein, dass in Europa von einer kleinen Schicht und den
Konzernen möglichst viel verdient wird. Nun ja, was will man
erwarten von einer Komission,
deren ehemaliger Präsident Baroso unlängst bei Goldmann Sachs
angeheuert hat und deren aktueller Präsident Jean-Claude Juncker
heißt, der als Regierungschef in Luxemburg wohl jahrelang eine
Steuervermeidungsstrategie für Großkonzerne befördert hat. Wenn es
ums Geld geht, ist der Umweltschutz halt zweitrangig. Der Einfluss
der Automobillobby erscheint da recht zuverlässig.
Dienstag, 1. November 2016
"Schlitzaugen" und andere Phänomene
Der EU-Digital-Kommissar Oettinger schwadroniert über
„Schlitzaugen“ und weiß unter diesem eher rassistischen
Blickwinkel nicht wirklich viel Positives über diese Schlitz-Leute. Er kommt
damit eine Zeit lang ein bisschen ins Gerede, wird daraufhin dann zum
Haushaltskommissar befördert. Die EU (die es leider geschafft hat,
sich über die Medien mit Europa gleichzusetzen) hat 50 000
Beschäftigte, davon verdienen 5000 mehr als die Bundeskanzlerin.
Meist tun sie nichts. Ja, so dumpf plakativ kann man das sagen. „So
lange sie keinen Schaden anrichten“, mag man da sagen. Das tun sie
aber schon gerne einmal, indem sie unsägliche Gesetze zur
„Vereinheitlichung“ auf den Weg bringen, die ihnen meist von
Lobbyvertretern vorgeschlagen werden. So wird gerne darauf verwiesen,
dass jenes großartige Gesetz, das bestimmt, wie krumm eine Banane
sein dürfe, von den Vertretern der Supermärkte selbst vorgeschlagen
wurde. Wow!, so möchte man sagen. Das wirft aber ein eher
ungünstiges Licht auf diese Leute und die Lobbyarbeit, der sie
offenbar ausgesetzt sind. Ansonsten ziehen sie so richtig europamäßig
ständig zwischen Brüssel und Straßburg hin und her, verfügen aber
noch nicht einmal über das Gesetzgebungsrecht, geschweige denn das
Recht, Gesetze vorzulegen. Das macht die Kommission und der Europarat,
die die Vollmachten dazu haben. Die erlassen Gesetze und
Verordnungen und setzen sie in Kraft. Insofern gibt es nicht das
Prinzip der Gewaltenteilung, das vielleicht wichtigste Prinzip einer
demokratischen Grundordnung. Es ist eine unsinnige Ansammlung von
Experten, die ständig ihren eigenen Fehlern nachspüren und
öffentlich betonen, wie wichtig sie seien. Wer hinterfragt, wird
sehr schnell zu den Eurokritikern kanalisiert, die es ja ohnehin übel
mit Europa meinen würden. Dabei könnte Kritik ja Bestandteil einer
Demokratie sein. Es ist hingegen eine Selbstermächtigung ohne
Beispiel. Ein Wasserkopf sondergleichen. Insofern hat dies durchaus
eine gewisse Ähnlichkeit mit jenen Bürokratien, die Franz Kafka in
seinen Werken oft verhandelt hat.
Donnerstag, 13. Oktober 2016
Überwachung
Es ist doch immer dasselbe: Terrorismus als Vorwand
für den Überwachungsstaat! Es ist das durchgehende Muster. Wieso
wollen gewisse Politiker das mit allen Mitteln? Aktionismus?
Beschwichtigung? Affirmation? Streben nach dem allgewaltigen Staat?
Eine gewisse totalitäre Tendenz? Wenn's drauf ankommt, klappt leider
viel zu wenig, Pannen treten gleich massenhaft auf! Auf eilig einberufenen "Pressekonferenzen" wird nach gehabtem Muster alles in einen einzigen Faktennebel zerquatscht. Und die bestallten Medien machen alle mit. All diese Sprach-
und Gesichtserkennungssoftware, die offenbar viel zu schweren
Bleiwesten, die viel zu wenig vorhandene Kommunikation mit den
Betroffenen und unter Behörden, die ja sowieso an den jeweiligen
Landesgrenzen endet (hey, was machen eigentlich die EU-Schnarcher?),
ein Geldfluss, der nicht auf Kosten der Allgemeinheit kontrolliert
werden sollte (hey, setzt mal eure „Spezialisten“ in Gang!), die
„Vorratsdatenspeicherung“, „Ermittler“, die Bescheid wissen
und nicht handeln und vieles mehr......, es gilt trotz der in allen Medien beklagten Dauerereichbarkeit per Smartphone viel zu oft ein „Niemand
ereichbar“, - es scheint all dies nichts zu nützen, auch wenn
viele „Anschläge“ offenbar vereitelt werden konnten (was ja
stets auf Jahre hinaus als Erfolg abgefeiert wird..., ohne genaue
Fakten zu nennen, - ja klar, „Geheimhaltung“ unter den
Unfähigen...). Ob das alles dem Vertrauen in „die Staatsgewalt“
förderlich ist?
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