Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Donnerstag, 27. August 2026
Digital Slave (Songtext)
Sie sieden dich in Stille und Missachtung
haben dich weggeworfen, als blankes Nichts
haben dich zur Zahl gemacht, zur Ziffer
du liest von anderen, die es geschafft haben
die besser waren, - stolz hervor gegangen
du traust dem trotz allem nicht, kannst das Beispiel missen
glaubst, so weit zu sein auf deinem Weg
Nicht mehr freiwillig ins Joch zu gehen wär' dein Ziel
kein Digital Slave und kein Buckler sein
sie klopfen dir in Geld gepuderte Sprüche ein
sie geben dir ein lächelndes Zeichen
doch dir ist nicht mehr dazu zumute
erinnerst dich an durchgehende Linien
wer da am Ende wohl austauschbar ist?
War's in dir bestimmt oder in den anderen?
Dienstag, 11. August 2026
Im Meer verdursten
IM MEER VERDURSTEN
wo ist das Glück?
wo ist das Glück?
wo ist das Glück?....
wo ist das Glück?
wo ist das Glück?
wo ist das Glück?....
(Jaja, Jaja, Jaja, nei, nei, nei, nei....)
Im Meer verdursten
überall Wasser
soviel Wasser
oh so großer Durst
nix andres als trinken
nicht denken, nicht denken
nur trinken trinken
soviel Wasser
gelöst in Salz
sterben
und es einfach trinken
dann sterben, weg sein
nein nein nein
leben, weiter leben
Regentropfen wo bleibt ihr
Regenguss hoffe so sehr
wo ist das Glück
ob Salz oder Regen
ob Tod oder Leben
wo ist das Glück?
wo ist das Glück? (rep.)
Mittwoch, 20. Mai 2026
Verlorenheit
VERLORENHEIT
Sie sitzt vor Dir und ist nicht mehr da
da war einer zuviel, das siehst Du jetzt klar
Ich spüre plötzlich: ich bin alleine
ich brauch' zu viel Worte dafür, was ich meine
Die kleine Nabelschau, sie ist zu Ende
was bleibt, sind ein paar ausgestreckte Hände
es ist jetzt spät, da war nichts
in schwebenden Gedanken, aus Worten spricht's:
bin arg versackt und habe versagt als Brückenbauer
die Antwort wurde leise und immer lauer
sie war im Zuspätkommen sehr zufrieden
da ist einer zuviel, Du spürst das plötzlich
es ist zu spät und du bist alleine
hast Dich schließlich zu sehr angedient
Samstag, 16. Mai 2026
Creatura (Songtext)
CREATURA
Du bist ich und ich bin du, laß uns miteinander sein
Wir sind Ihr und ihr seid wir, kommt wir probieren's aus
schwarz und weiß, links und rechts, gehen über sich hinaus
Nah und Fern, Tag und Nacht, vorübergehend eins
du reibst dir die Augen
und denkst: das kann nicht sein
das sind nur Seifenblasen
das bildest du dir ein
Wasser liebt Feuer, Himmel küßt Erde, Herz umarmt Verstand warm und kalt, außen und innen, geben zusammen nach Haus' in uns heraus, aus uns hinein, tauschen wir uns aus, Licht und Dunkel, Seele und Körper, gehen Hand in Hand
was kostet das Tauschen
was ist dir das wert?
wer kann sich so vergessen?
was soll das Hin und Her?
Freitag, 15. Mai 2026
Egon's Soul
EGON'S SOUL
I am in, I am out, I am myself,
I am the universe of the universe in myself, inside you
I am apprehending (ahnen), I am believing, I am listening to you
Where are we going now? What is this bright thing out there?
Is it bad, is it sad, where is it burning so hot?
I can feel it, I can believe it, I can show it, I can report it
I can speak with you in your mind, a voice, a soul
I can talk through ancient times
I can be the pharao of your mind, the king and the bargee
or the ugly Torturer, when I am crying and sobbing words
take it easy, nice and slow
yes, you came out of the dark net of a black holee joked, we laughed and then we died
yes, it seems to clear: you can see all from here – if you can see
look into old history, imagine egypt faces
Freitag, 3. Januar 2025
AMARYLLIS (Songtext)
AMARYLLIS
I was calling you from a distance
and you seemed to be there
I was calling for a lovely friend
it always had come to the same end
We' re seeking and we're hiding
and we dig a coloured hole
you are the one that I am yearning
that's the funny thing I've found in a drink
Refr.
Nothing surprises
always it's the same again
there is always the wet kind feeling
the wrong challenges of dreaming
I was calling you from my distance
into my own kind of life
but there was no deadline for beginners
no mercy for this strange kind of sinners
I was a part of any (the) flowing water
and I could be inside the flow of life
I felt near to the vision of a vision
and I never felt to be on a mission
I never should have told a human being
what makes my real world go round
everyone grows older every second
we're all are sighing the same dirty sound
_______________________________________
(living beyond the sidelines)
(20032013)
Dienstag, 10. Dezember 2024
After the heat (Traumgesichter)
AFTER THE HEAT (TRAUMGESICHTER)
Traumgesichter
drohen im Zerstieben
Es wird dich zurück spülen
du gehst ganz langsam unter
sie sagen, du musst kämpfen
dich optimieren, mithalten, gewinnen
aber es wird dich zurück spülen
in die Strudel des Gewöhnlichen
Profis und Könner
Macher und Umsetzer
aber es wird dich zurück spülen
in den Gang der Tage
Im Stress des Alltäglichen
bestimmen sie, geben an
lügen und lassen sich scheinbar gehen
in den Gang der Tage
Traumgesichter
kommen auf dich zu
und du stolperst herbei
aus den Strudeln der Tage
Schaumgesichter
schlafen im Kettenhemd
und büchsen auch mal aus
in bunte Wellnessoasen
ein großes Augenrollen
ein Staunen über so viel Mut
sie kichern in sich hinein
in die Schatten der Tage
Ein Kreisen von Felsen
über dir, neben dir überall
du fühlst gar nichts mehr
am Ende aller Vanille
Montag, 25. November 2024
Buran Crap oder Was geht? (Songtext)
Buran Crap oder Was geht
Du gehst nach draußen
und spürst den Boden unter Dir,
Du merkst wie Du gehst
Was geht da?
Was geht?
Wer ist das?
Du gehst weiter....
stellst Dir lauter Fragen
die sich langsam verwischen in Dir
die einsickern in Deine Gedanken
Dein Empfinden
Du bist jetzt hemmungslos bei Dir selbst
und legst doch auf Selbsterfahrung keinen Wert
kannst das alles nicht mehr leiden
bist müde dieser elenden Finten
du willst dich nur kurz begreifen
an diesem Tag
in diesem Moment
du willst die Zeit nicht vergessen
die du heute anderen wieder verkauft hast
gerade so, als sei's eine Notwendigkeit
als Rechtfertigung deiner Existenz
Du spürst ein Auge in Dir
wie es dich anschaut
Dich, - wer bist du?
tausende gehen jeden Tag
du bleibst
hast dich an das Bleiben gewöhnt
so ist das
eines Tages wirst auch du gehen
ganz alleine
und alles um dich herum wird alles dasselbe sein
es geht weiter mit Dir..... (der Weg bewegt sich unter Dir weiter......weiter...weiter......wer bist Du?..Du bist jetzt hemmungslos bei Dir selbst..weiter..weiter)
Montag, 18. November 2024
Das sind Geschichten (Ausschnitt aus dem Fehlfarben-Album von 1980)
Das sind Geschichten (Fehlfarben, 1980)
Das ist alles, was ich dir sagen kann
Vielleicht ist besser, wenn ich es niederschreibe
Es ist nichts, nichts von Bedeutung
Es ist nur alles, was mir einfällt heut' Nacht
Das sind Geschichten
In Büchern gelesen
Geschichten aus dem täglichen Sterben
Geschichten, die mir keiner glaubt
Das sind Geschichten
Und sie sind geklaut
Sonntag, 17. November 2024
Drei Klafter tief (Songtext)
Drei Klafter tief
Raus aus dem Eis
raus auf die Straße
Geister haben uns begrüßt
sie schlagen eine lange Nase
das ist Routine
das ist der blaue Panzer
Sag alles ab
die Nacht schluckt dich auf
denke schräg, schließ die Augen
die Zeit ist ein kleiner Fluchtpunkt
trau'rige Linien
im Sand ein blaues Vergessen
Refr.
wir haben geatmet
wir waren präsent
waren bei uns selbst für Momente
fang' endlich an, fang' die Tangente
die sich selbst in der Unendlichkeit trifft
Der Zeiger drückt
die Uhr tickt lauter
hab meine Person verzettelt
hab etwas verloren in der Enge
Acht Meilen hoch
und drei Klafter tief...
Samstag, 9. November 2024
Still Smiling (Songtext)
STILL SMILING
Sitting on the Window Ledge
Darkness fals and I feel so fine
autumn leaves on the street outside
Promises of this Winter
And their Colours are telling me
Stories of a sunny summer
mem`ries ‚re rising with a smile
it takes me back to yesterday
Joking Clowns and Sunshine
everywhere those funny faces
sand in my Eyes, sand on skin
it smells of dreamy islands
where the sunshine kisses the sea
once a time the presence of past
out of a crest: salty drops
stroking wings of phantasy
Riding on a silver horse
followed by the setting sun
looking back to golden days
I get aware: I`m smiling
Summer`s call is fading now
silent way lead to the fall
withered tick caught in bare trees
makes me fell that I`m smiling
(1983)
Mittwoch, 30. Oktober 2024
Heute morgen (songtext)
HEUTE MORGEN
Ich erinnere mich an die Welt und kann sie fühlen
Das Sein ist ein Teil von Dir und du bist bald wieder ein Teil von ihr
Du wachst auf im Aufzug und denkst „schon wieder!“
Das kann doch nicht sein, dass Du das bist
Das darf nicht sein, dein Leben geht darüber
was machst Du heute morgen in diesem Film
Draußen weht der Schnee alte Frauen durch die Straßen.
Der Kapitalismus bringt sich heute morgen selbst zu Fall
Die Natur in Dir treibt Blüten, das Sein will in Dir zu sich kommen
Du warst im Supermarkt und hast ins sexy Regal gegriffen
Erzähl mir nicht, dass du tun musst was du tun musst,
Du bist nicht John Wayne und ich nicht Marylin Marlene
Du jagst Eichhörnchen, ich das Wunderbare
Schmerzen, Du lügst sie dir als Preis zurecht
Du spielst Gelassenheit, es kommt alles wie es kommt
eine Haltung, die sich selbst durchhält
dann gehst Du eines Tages ganz alleine unter
der Horizont kommt näher und verschwimmt
Du denkst zurück an Momente
irgendwie festzuhalten versucht
Bilder, die in Dir versanken
alles ist toll, alles ist superlocker
Montag, 21. Oktober 2024
Digital Slave (Songtext)
Digital Slave und Knecht der Abhängigkeit
Sie sieden dich in Stille und Missachtung
haben dich weggeworfen, als blankes Nichts
haben dich zur Zahl gemacht, zur Ziffer
du liest von anderen, die es geschafft haben
die besser waren, - stolz hervor gegangen
du traust dem trotz allem nicht, kannst das Beispiel missen
glaubst, so weit zu sein auf deinem Weg
Nicht mehr freiwillig ins Joch zu gehen wär' dein Ziel
kein Digital Slave und kein Buckler sein
sie klopfen dir in Geld gepuderte Sprüche ein
sie geben dir ein lächelndes Zeichen
doch dir ist nicht mehr dazu zumute
erinnerst dich an durchgehende Linien
wer da am Ende wohl austauschbar ist?
War's in dir bestimmt oder in den anderen?
Donnerstag, 17. Oktober 2024
Vampire (Songtext)
Vampire
Sie sind alle freundlich, machen Scherze
sind nette Menschen, unkompliziert
Sie sind umgänglich, sind zu allem bereit
sind gut abgerichtet, vielseitig interessiert
Die tun alle freundlich und sind nett
aber sie saugen dich aus
sie schneiden sich weg, was sie brauchen
sie nehmen sich, was sie kriegen
sie gaffen, sie raffen
sie werfen Teile von Dir weg
Vampire
Sie spucken Dich aus setzen Dich frei
sie haben Gesichter von Menschen
sie lachen und der Hohn versteckt sich darin
sie sind das Gesicht ohne Gesicht
sie verhalten sich, sie müssen müssen
sie dreschen Phrasen blabla
sie spulen ihre Festplatte ab
sie leeren sich in dir aus
und es klingt wohlgefällig
Vampire locken ins schöne Messer
Vamore sind nett
Vampire locken in den digitalen Dreck
Vampire….
Montag, 30. September 2024
Gut kommt besser (besser als voran) (Songtext
GUT KOMMT BESSER (besser als voran)
Graue Thermostaten verperren uns die Sicht
der Senator trifft ins Schwarze
sieht im Wald die Bäume nicht
vom Hahn tropft kalter Schweiß
die Mücken spieln' Versteck
die Jacke gleicht der Hose
einen Fahrstuhl gibt es nicht
Sahnemischmaschinen drehen uns im Kreis
die Lieder werden schneller man sinkt jetzt wieder mit
REFR.
Die Masken auf ‑ Masquerade los, knöpf den Regenmantel zu
Gut kommt besser, besser als voran Gut kommt besser, ‑ als voran
Alle Sternengötter treffen sich im Klo
man spiegelt sich im Scheine
Astrophie macht Konjunktur
die Katzen bleiben cool
das Radio dirigiert Mancini
und abends ins Theater:
Mignon fährt jetzt Rolls‑Royce
Schicksalsproduzenten zaubern Riesenräder
sie stellen wieder Fallen und schaukeln auf und ab!
REFR.
Der schöne Fred trägt sein Gesicht spazieren
schwarz ist groß in Mode
er sagt sich: Gute Nacht!
man hört ihn manchmal lachen
und keiner weiß wieso
sein Gesicht spielt immer heiter
dahinter steht das Nichts
Champagnerfrösche quaken süchtig weiter
es kriegen sich die Sterne - der Mond bleibt heute leer
Wenn alle Schenkel gierig zittern
tritt Zampano auf's Podest
wünscht: Schluckauf!
m Sterz blüht ein Furunkel
man klagt jetzt weh und ach
Engel im Affenzimmer
treiben schnöd Frevelwitz
die alten Bärte sprießen wieder
neu unter rost'gem Helm hervor es läutet leis zur letzten Rund!
REFR.
Montag, 16. September 2024
Feuersbrünste, die niemand sieht (Songtext)
Feuersbrünste, die niemand sieht
Zu wenig definiert, zu wenig formatiert, nichts Genaues nicht
mit dem ist (kann man) nichts anzufangen
cool, distanziert, kann man, muss man aber nicht
da ist zu viel Tod und Vergehen, viel zu viel
da ist ein Schlund, der dauernd hinab zieht
da sind Feuersbrünste, die niemand sieht
eingekocht, abgewatscht, zu miserablem Stampfmus verarbeitet
zu lange zugehört, sich eingelassen auf zu vieles, sich zu billig verkauft
in Liegestützen gegangen, gehechelt und geschoben
später am Nichts geschnuppert und bloß älter geworden,
Schatten eines stinkenden Schattens, in lahmem Selbstmitleid geschmort, - aufgebohrt, getunt, verfault, vertan, eingegangen,
Du bist nie weit gekommen, bei ihrem Penetrieren
warst dabei und doch daneben, als Beobachter zugesehen
sie sind Vermögensverwalter, sie machen's, egal was
hast's versucht und bist dabei zum Verlierer geworden
da ist zu viel Tod und Vergehen, viel zu viel
da ist ein Schlund, der dauernd hinab zieht
da sind Feuersbrünste, die niemand sieht
Donnerstag, 22. August 2024
Die einen, die andern (Songtext)
Die einen, die andern (New Rising)
Party, Vergessen, Verdrängen, - Fortschweben
Party, Vergessen, Verdrängen, - Fortschweben
Die einen betreiben Schmierendienst zwischen Schenkeln
die andern treibt es zurück ins Kloster
die einen flüchten dringend ins Theater,
die andern saufen sich den Ballermann
die einen klettern Wände rauf und runter
die andern springen keck von Klippen
die einen wollen unbedingt fliegen,
die andern kommen schon mal ins Trudeln
die einen gehen auf den Fußballplatz
die andern in den Spielsalon
die einen zieht's in fremde Länder... nah
die andern in die hintere Sakristei.... Mongolei
die einen treiben Ausgleichssport... auf Leistung
die andern gleiten per Anhalter durch die Galaxie
die einen fahren goldene Autos mit güldenen Felgen
die andern treiben den Ochsenwagen
Die einen gehen zum Psychiater
die andern in den Imbissladen
der Moderne Mensch träumt von modernen Städten,
die sich zum Alptraum entwickeln
Party, Vergessen, Verdrängen, - Fortschweben
Party, Vergessen, Verdrängen, - Fortschweben
Fliehen – Abhaun – Vergessen
Fliehen – Abhaun – Vergessen
Die einen fallen aus der Zeit,
die andern wollen mit ihr gehen
die einen spielen Komödien, denen sie so recht nicht trauen
die andern glauben ans Kasperletheater
die einen geloben dem Papst ihre Treue
die anderen setzen ihrer Wahrheit den Turban auf
die einen loben die Wonnen des Fleißes als Gestalter
die andern haben keinen Job
und tun lieber so als ob
Fliehen – Abhaun – Vergessen
Fliehen – Abhaun – Vergessen
Fliehen – Abhaun – Vergessen
Fliehen – Abhaun – Vergessen - Fortschweben
Samstag, 17. August 2024
Heute Morgen
Vor einiger Zeit als Songtext geschrieben:
HEUTE MORGEN
Ich erinnere mich an die Welt und kann sie fühlen
Das Sein ist ein Teil von Dir und du bist bald wieder ein Teil von ihr
Du wachst auf im Aufzug und denkst „schon wieder!“
Das kann doch nicht sein, dass Du das bist
Das darf nicht sein, dein Leben geht darüber
was machst Du heute morgen in diesem Film
Draußen weht der Schnee alte Frauen durch die Straßen.
Der Kapitalismus bringt sich heute morgen selbst zu Fall
Die Natur in Dir treibt Blüten, das Sein will in Dir zu sich kommen
Du warst im Supermarkt und hast ins sexy Regal gegriffen
Erzähl mir nicht, dass du tun musst was du tun musst,
Du bist nicht John Wayne und ich nicht Marylin Marlene
Du jagst Eichhörnchen, ich das Wunderbare
Schmerzen, Du lügst sie dir als Preis zurecht
Du spielst Gelassenheit, es kommt alles wie es kommt
eine Haltung, die sich selbst durchhält
dann gehst Du eines Tages ganz alleine unter
der Horizont kommt näher und verschwimmt
Du denkst zurück an Momente
irgendwie festzuhalten versucht
Bilder, die in Dir versanken
alles ist toll, alles ist superlocker
Dienstag, 30. Juli 2024
Drei Klafter tief (Songtext)
Drei Klafter tief
Raus aus dem Eis
raus auf die Straße
Geister haben uns begrüßt
sie schlagen eine lange Nase
das ist Routine
das ist der blaue Panzer
Sag alles ab
die Nacht schluckt dich auf
denke schräg, schließ die Augen
die Zeit ist ein kleiner Fluchtpunkt
trau'rige Linien
im Sand ein blaues Vergessen
Refr.
wir haben geatmet
wir waren präsent
waren bei uns selbst für Momente
fang' endlich an, fang' die Tangente
die sich selbst in der Unendlichkeit trifft
Der Zeiger drückt
die Uhr tickt lauter
hab meine Person verzettelt
hab etwas verloren in der Enge
Acht Meilen hoch
und drei Klafter tief...
Montag, 29. Juli 2024
Between Autumn and Winterbach (Songtext)
BETWEEN AUTUMN AND WINTERBACH
Es ist Herbst, die Strandbar ist verlassen
und du merkst, mit dem Geld ist nicht zu spassen
Nasse Nebel wehen weich zu dir hinüber
süße Knebel färben Zukunft immer trüber
Ganz umsonst rufen noch nach dir ein paar Schilder
wenn du kommst, werben sie für ihre falschen Bilder
weit entfernt tönt ein Motor noch die Zukunft
nicht verlernt, wie die Lüste treiben in die Brunft.
Bessre Tage waren so schnell vorüber
keine Frage, der rote Clown wird immer müder
sucht den Sinn, hasst den Schirm, den warmen Regen
voller Rost ist das Boot, wenn wir ablegen
Unter Deck ist die Mannschaft halb entlassen
lebt im Dreck und füllt nur fremde volle Kassen
ödes Land, schmeckt nach grellen buten Sprüchen
baut auf Sand und schwelgt in herben Brüchen
In der Nacht fällt die Angst in kalte Träume
jemand lacht und löst sich auf in bunte Schäume
es ist egal, ob die Worte schöner klingeln
tausend mal sah ich mich für Kohle tingeln
ohne dich scheint alles ein bisschen schäbig besser
es ist schlecht, wie die Balance auf einem Messer
ganz allein' in mir kämpft der Kopf mit der Seele
greif ins Bein und fahr' mir selbst an die Kehle.....
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