Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
Donnerstag, 16. April 2026
Nachdenken über Wachstum
Dienstag, 3. März 2026
Weise?
Samstag, 6. September 2025
Frei unfrei
Donnerstag, 14. August 2025
Vorwärts kommen
Montag, 14. Oktober 2024
Reichtum
Samstag, 8. Juni 2024
Butzi
Donnerstag, 23. Mai 2024
Voran kommen
Dienstag, 19. März 2024
Wandel Anpassung
Dienstag, 3. Oktober 2023
Treibsatz
Sonntag, 10. September 2023
Der neue "Chef"
Freitag, 8. September 2023
Emanzipation
Dienstag, 26. Juli 2022
Vorne dran
Samstag, 16. April 2022
Fortschritt - bloß, wohin?
Dienstag, 5. April 2022
Weiter.....
Dienstag, 23. November 2021
Dabei sein, Anpassung
Da sind die Anpassungsmechanismen der anderen (immer die anderen!!), das alltägliche Buckeln, es heißt: bloß keine Empfindlichkeiten zeigen: Das sanktionieren die Kollegen sofort mit Liebes- , das heißt in der "Freien Marktwirtschaft" letztenendes Geldentzug. Mit Mobbing auch. Mit den kleinen Zeichen. Mit bereit gestellten Fallstricken. Mit Übertölpelungen. Du musst funktionieren. Zum Beispiel darfst du nicht krank werden. Sofort rückt jemand anderes an deine Stelle (so die Drohung). Du bist austauschbar, auch wenn du dich selbst für einmalig hälst. Malus. Wieso haben die anderen so wenig Abstand zu dem, was sie tun? Wieso können die sich so identifizieren mit ihrem Job, mag er noch so entfremdet sein? Sie haben doch alle studiert, haben sich im Blick geübt, der im Alltäglichen das Unalltägliche aufsucht, der die Distanz zu den Dingen und zu sich selbst sucht. Oder etwa nicht? Waren sie nur ausgebildet worden? Haben sie sich die Analysemethoden angeeignet, um zu erkennen, dass in solch eingeschlossenen Verhältnissen, in solchen betrieblichen Strukturen die Macht wohnt und die Machtausübung anderer implizit eingeschlossen ist? Ob solche Ansichten auf Möglichkeiten etwas zu idealistisch gedacht sind? Sich in den Elfenbeinturm des akademischen Betriebs flüchten? Funktionierte auch schon besser. Wie kann man das so akzeptieren, sich zu eigen machen? Die Rolle, in die man hineindressiert wurde? Ob das etwas mit unserem Bildungssystem zu tun hat? Schon die dauernd praktizierte Formulierung „Wir“. Wer ist wir? Die Gesellschaft? Der Betrieb? Der stark ist? Der sich ein Monopol erobert hat?
Montag, 23. August 2021
Die "Tüchtigen" revisited
Donnerstag, 22. April 2021
Demokratieanschauung
Sonntag, 8. September 2019
Erfolgsfiguren
Auf ein Ziel fixiert zu sein und kurzfristige Trieberfüllung dafür verschieben zu können, das ist es, - immer gewesen. Die bessere Idee haben, hart arbeiten, permanenter Wettbewerb, Rücksichtslosigkeit. Die harte Haltung der Umwelt gegenüber internalisiert haben, sie zur eigenen Persönlichkeit werden lassen und damit spielend auf andere Personen so zugehen, dass ich diese eigenen Wesenszüge gewinnbringend einsetze, dass ich möglichst smart und soft erscheine. Einen gewissen Lebensstil als Selbstverständlichkeit pflegen, weil einem dieser nach eigener Einschätzung „zusteht“. Die Fähigkeit, rechtzeitig umsteigen zu können - also eine Firma (mit all ihren Beschäftigen, die ja etwas zu dem „Erfolg“ beigetragen haben könnten) - zu verkaufen - scheint auch etwas zu sein, was solche Menschen auszeichnet. Mitmenschen scheinen für solche Unternehmerfiguren nur eine austauschbare Größe zu sein, die einem selbst nützen. Den Weg dazu eben oft auch neue Technologien, deren Eignung als Kapitalvervielfältigungsmaschine diese Leute früher als andere Personen erkennen und für sich zu nutzen versuchen. Die nötigen Phrasen, um dies als große Egostory zu „verkaufen“ haben ihnen meist einschlägige Think Tanks (Gedankenfabriken) oder ihre Verbände (als „notwendiges Übel“) nahe gelegt. Sie sind meist gestanzt und klingen etwas phrasenhaft. Tiefer darüber nachzudenken bleibt meist keine Zeit oder bringt keinen Profit. Delegieren an fähige(ere) Personen ist auch etwas, was man als solche Figur gelernt hat (auch wenn es noch genug Unternehmerfiguren "alter Prägung" gibt, die vorgeben, alles besser zu wissen).
Freitag, 14. Juni 2019
Ihr Kinderlein, kommet......
Natürlich steht hier auch ein Kommunikationsstil zur Debatte. Es wird über Formen gelabert, wobei die Inhalte in den Hintergrund gespielt werden. Beispielsweise dass die drohende Altersarmut durchaus etwas mit der Klimakatastrophe zu tun haben könnte, dass sich Arm und Reich in dieser Gesellschaft auf ungünstige Weise auseinander entwickeln, wird sich erst in den Debatten der kommenden Zeit ergeben. Doch wir haben diese Zeit nicht. Es wäre Zeit zum Handeln. Ökologie und Ökonomie müssen nicht diese ehernen Gegensätze sein, als die sie gespielt werden. Ein gesundes Misstrauen dem Staat und seinen steuerlichen Möglichkeiten gegenüber könnte durchaus angezeigt sein.