Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Freitag, 3. Oktober 2025
Zivil
Wie war das nochmal mit dem Kolonialismus? Noch bis heute herrscht dieses Denken vor und derzeit kommt es sogar wieder stärker in Mode: Einschlägige Museen zu besuchen kann hier Aufschluss verschaffen. Es galt halt nicht nur in der Vergangenheit, neue Länder zu erschließen und zu expandieren. Die Entstehung der Kolonien ist von Anfang an vom Herrschaftsanspruch der Kolonialmächte bestimmt. Lange galt dabei die angebliche Überlegenheit der weißen Rasse als naturgegeben und diente zur Legitimation. Den „kulturell zurück gebliebenen Völkern“ sollte nämlich die Zivilisation gebracht werden. Sie zwingen per „Zivilisation“ der jeweiligen Bevölkerung ihre eigenen Gesetze, ihre Sprache und ihren Glauben auf und unterwerfen sie damit einer für sie fremden Kultur.
Den Kolonialisten ging/geht es in erster Linie um politische, militärische und ökonomische Macht. Die einheimische Bevölkerung wird gezwungen, Abgaben an die Kolonialherren oder an die durch sie eingesetzten Großgrundbesitzer zu leisten. Viele treibt/trieb diese „Abgabe“ in den wirtschaftlichen Ruin. Wer sich aber widersetzt, wird bestraft, getötet oder zu Zwangsarbeit verdammt. Auch Menschen werden zur Ware. Der Sklavenhandel kommt von Afrika aus so richtig in Schwung und bringt den Europäern viel Profit. In Ketten werden die Afrikaner auf die Sklavenschiffe gebracht. Die Gier der Europäer wächst. Überall auf der Welt entstehen Kolonien. Ins zwanzigste Jahrhundert hinein umfasst diese Bewegung fast den gesamten Erdball. Im großen Stil beuten die Kolonialisten nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Rohstoffe aus. Für den optimalen Profit werden bestehende Grenzen missachtet und neue willkürlich gezogen. Die Produktion richten die Kolonialherren oft auf landwirtschaftliche Erzeugnisse aus. Das Nord-Süd-Gefälle, das bis heute besteht, wächst unaufhörlich. Im reichen Norden häufen die Nationen immer größere Reichtümer an und bauen dabei auf die Strukturen, die sie im Kolonialismus herausgebildet hatten. Im Süden hingegen gibt es immer mehr Armut. Das geht womöglich bis heute so, denn viele dieser formal unabhängigen Staaten sind wirtschaftlich noch von ihren ehemaligen Kolonialherren abhängig. Rücksichtslose Ausbeutung dieser Länder scheint auch im Verbund der EU noch angesagt.
Samstag, 9. August 2025
Kolonie im Kopf
Wie war das nochmal mit dem Kolonialismus? Noch bis heute herrscht dieses Denken vor und derzeit kommt es sogar wieder stärker in Mode: Einschlägige Museen zu besuchen kann hier Aufschluss verschaffen. Es galt halt nicht nur in der Vergangenheit, neue Länder zu erschließen und zu expandieren. Die Entstehung der Kolonien ist von Anfang an vom Herrschaftsanspruch der Kolonialmächte bestimmt. Lange galt dabei die angebliche Überlegenheit der weißen Rasse als naturgegeben und diente zur Legitimation. Den „kulturell zurück gebliebenen Völkern“ sollte nämlich die Zivilisation gebracht werden. Sie zwingen per „Zivilisation“ der jeweiligen Bevölkerung ihre eigenen Gesetze, ihre Sprache und ihren Glauben auf und unterwerfen sie damit einer für sie fremden Kultur.
Den Kolonialisten ging/geht es in erster Linie um politische, militärische und ökonomische Macht. Die einheimische Bevölkerung wird gezwungen, Abgaben an die Kolonialherren oder an die durch sie eingesetzten Großgrundbesitzer zu leisten. Viele treibt/trieb diese „Abgabe“ in den wirtschaftlichen Ruin. Wer sich aber widersetzt, wird bestraft, getötet oder zu Zwangsarbeit verdammt. Auch Menschen werden zur Ware. Der Sklavenhandel kommt von Afrika aus so richtig in Schwung und bringt den Europäern viel Profit. In Ketten werden die Afrikaner auf die Sklavenschiffe gebracht. Die Gier der Europäer wächst. Überall auf der Welt entstehen Kolonien. Ins zwanzigste Jahrhundert hinein umfasst diese Bewegung fast den gesamten Erdball. Im großen Stil beuten die Kolonialisten nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Rohstoffe aus. Für den optimalen Profit werden bestehende Grenzen missachtet und neue willkürlich gezogen. Die Produktion richten die Kolonialherren oft auf landwirtschaftliche Erzeugnisse aus. Das Nord-Süd-Gefälle, das bis heute besteht, wächst unaufhörlich. Im reichen Norden häufen die Nationen immer größere Reichtümer an und bauen dabei auf die Strukturen, die sie im Kolonialismus herausgebildet hatten. Im Süden hingegen gibt es immer mehr Armut. Das geht womöglich bis heute so, denn viele dieser formal unabhängigen Staaten sind wirtschaftlich noch von ihren ehemaligen Kolonialherren abhängig. Rücksichtslose Ausbeutung dieser Länder scheint auch im Verbund der EU noch angesagt.
Montag, 7. November 2022
Kreuzfahrer
Klingelt’s noch? „Einmal um die ganze Wält und die Daschen voller Gäld“ sang einst ein Schlagerstar und grub sich alleine schon mit der Melodie in das
Bewusstsein der Massen ein. Wirkungsvoller war jedoch noch die
Formulierung eines alten Traums, der mit dem Traum des Taugenichts
(siehe eigener Blog "Taugenichts auf Reisen") sowie dem Mythos des reichen Touristen und forschen Weltumrunders spielte. Auch etwas vom vergangenen
Kolonialismus, vom neugierigen Forscher und frohgemuten Poeten
schwang da mit. Der Aufbruch in die Ferne hat seitdem nichts von
seiner Anziehungskraft verloren, nur soll es heute gleich ein
komplettes Auswandern in ein Traumland sein, dessen Sprache die
meisten Fernsüchtigen noch nicht mal sprechen. Dabei würden nicht
nur Reiseführer und schriftliche Dokumente aller Art, sondern auch
das Fernsehen, Youtube und Videoblogs jeder Schattierung genug
Gelegenheit bieten, sich schon mal vorab etwas zu informieren. Doch
nein, gerade das völlig Unbekannte und scheinbar Unvorbelastete ist
es ja, das einen hierzulande offenbar reizen kann. Und so kommen viele Wagemutige an Brasiliens Küsten, an Afrikas Wüsten und Wäldern, an Australiens
Einöden gewaltig an ihre Grenzen, erleiden von ihnen selbst
unerwartete Geldnöte oder lassen sich von fremden Tieren beißen oder stechen.
Selbsterfahrung, gewiss, und: man kann es ja mal versuchen. Am Ende
seines Lebens kann man sich das ja dann tapfer sagen. Man hat Fehler
gemacht, das ja, aber man hat es wenigstens versucht.Dabei reicht
auch eine sogenannte Weltreise heute nicht mehr, per Flugzeug ist
jeder scheinbar entfernte Winkel der Erde erreichbar. Das Unbekannte
gibt es ja in der globalen Welt nicht mehr, die Armut haust in
Wellblechhütten, die auf einem mit einer schwäbischen Säge
freigemachten Platz errichtet sind.
Machu Picchu, Yucatan, Nordpol, Südpol und Spitzbergen: alles kein Problem für Kreuzfahrt-Globetrotter. Jeder Ort ist erreichbar und für die Neugier derer erschlossen, die sich das Reisen leisten können. Mitunter scheint ein Ort in Deutschland schwieriger und unter größerem Zeitaufwand erreichbar als es Mallorcas mehrmals pro Tag direkt angeflogene Ballermänner sind. Die Welt ist klein
geworden, Information ist universell verfügbar – und dennoch
scheint noch ein Rest des Unbekannten zu locken: in den Urwald, in
das Unbekannte, das von Menschen freilich eigene angepasste Lebensformen
einfordert, denen sich solche Selbsterfahrer oft nicht gewachsen
zeigen – und schon gar nicht auf längere Frist.
Samstag, 1. Juni 2019
Blick um mich herum
Man überprüft angesichts
eines Artikels, der einen beeindruckt hat, sein Umweltbewusstsein:
während alle andern einen auffordern, endlich auch als Individuum und
Einzelner etwas Wirksames zu tun, geht mir immer noch das Wort und
der altmodische Begriff der „Strukturen“ im Kopf herum. Nein, das ist nicht nur eine Ausrede!! Ich
glaube, dass ich viel tun kann, um mein persönliches Gewissen zu
beruhigen (was ja löblich ist und immerhin eine Art „Haltung“
erzeugt). Allein, es mag im Ganzen wenig nützen, wenn die Strukturen
die falschen sind. Da mag ich noch so hingebungsvoll den Müll
trennen: wenn unter Umständen anschließend wieder vieles
zusammengeschüttet wird, wenn das, was effektiv wiederverwendet
wird, erschreckend wenig angesichts des Ganzen, dann liegt das wohl
an Strukturen, die nicht verändert werden. Nicht am Einzelnen, der
sich ein scheinbar reines Gewissen damit erworben hat, dass sich in
der Realität nichts verändert hat. Man laviert sich durch,
versucht, sich korrekt zu verhalten, macht sich aber keine Illusionen
darüber, was dies bewirken könnte. Die Frau Umwelt- oder Landwirtschaftsminister führt
keine Lebensmittelampel ein und führt alle Gründe auf, die sie
als „wissenschaftlich“ bezeichnet, wobei es vielen so scheint,
dass sie sich eigentlich nur im Interesse der einschlägigen Industrie äußert und
handelt. Effekt: keine Lebensmittelampel.
Die Grenzwerte für
Umweltverschmutzung eben mal ein bisschen hochsetzen, könnte vieles
bewirken, ein bisschen schummeln oder zumindest ein Auge zudrücken, wenn Schummelsoftware im Rahmen des ach sogelobten technischen Fortschritts eingesetzt wird - so jedenfalls argumentieren viele Politiker. Das scheinen sie von Donald Trump gelernt zu haben. Es gibt für
einen wie mich keinen religiösen Glauben an das Wahre und Gute, das
womöglich in meinem reinen Gewissen angesichts von Umweltproblemen
liegt. Was mir bleibt, ist die Skepsis. Die Meere werden mit Plastik
zugemüllt, Lebensmittel werden massenhaft in die Tonne getreten, der tropische Regenwald wird abgeholzt, Bienen und viele
andere Arten sterben aus: so will‘s der Mensch offenbar. So wird es
geschehen. Mir ist dabei allerdings verständlich, dass sich eine
junge Generation angesichts dessen in Panik befindet. Ob‘s mit dem
Lenken noch rechtzeitig klappt? Noch kurz umsteuern und die Welt
retten, ehe alles gegen die Wand fährt? Den Älteren wie mir mag‘s
noch reichen. Wir schaffen das. Rührend, wie manche Leute in meiner
Umgebung solchen Trends gegensteuern. Indem sie bestimmte Produkte
nicht mehr kaufen. Nun ja, Leute wie ich sind froh, wenn sie sich
überhaupt noch etwas kaufen können. Und teure Bio-Ware ist für sie
einfach nicht erschwinglich. Ob daraus etwas zu ersehen ist? Ob
irgendein System dahinter steckt, wie man früher immer meinte. Oder
ob man damit sofort einer Verschwörungstheorie auf den Leim geht? Ob
man lieber etwas über den „freien Markt“ und seine
Gesetzmäßigkeiten erkennen sollte? Industrialisierte
Landwirtschaft? Ob wir das neu denken sollten und es weniger
verteufeln? Ob da nicht angesichts steigender Bevölkerungszahlen
nicht eine Art Zwang besteht? Und überhaupt: ist dieser Planet für
so viele Menschen geschaffen? Was hat es damit auf sich, dass Kinder
und das Kriegen/Machen von Kindern vergöttert werden? Lauter kleine
Rentenzahler? Ob das wirklich das treibende Argument ist? Ob es nicht
in Wirklichkeit ein Argument ist, das eines Staates geziemt, aber
weniger dem einzelnen Menschen? Ob wir wirklich dazu berechtigt sind,
anderen Gesellschaften diejenigen Menschen mit Geld weg zu nehmen,
die wir zu brauchen glauben? Ob das eine Form des Neokolonialismus
ist? „Braindrain“ nannte man früher so etwas. Im Weltbild einer
reichen Gesellschaft wie der bundesdeutschen erscheint so etwas
„normal“. Ob es aber so ist? Ob es nicht vielmehr eine Frage der
Normen ist? Ich stehe vis-a-vis und staune. Ich habe mich kurz
aufgeregt und bin stolz darauf, dass ich es erkenne. Es ist für mich
ein Teil dessen, zu wissen, wo und wie ich lebe und nicht der
Bewusstlosigkeit und ihrer Ablenkungsindustrie verfallen zu sein.
Mittwoch, 21. November 2018
Entwicklung und Zusammenarbeit (2)
Wie war das nochmal mit
dem Kolonialismus? Noch bis heute herrscht dieses Denken vor:
Einschlägige Museen zu besuchen kann hier Aufschluss verschaffen. Es
galt halt n der Vergangenheit, neue Länder zu erschließen und zu
expandieren. Die Entstehung der Kolonien ist von Anfang an vom
Herrschaftsanspruch der Kolonialmächte bestimmt. Lange galt die
angebliche Überlegenheit der weißen Rasse als naturgegeben und
diente zur Legitimation. Den „kulturell zurück gebliebenen
Völkern“ sollte nämlich die Zivilisation gebracht werden. Sie
zwingen der jeweiligen Bevölkerung ihre eigenen Gesetze, ihre
Sprache und ihren Glauben auf und unterwerfen sie damit einer für
sie fremden Kultur. Den Kolonialisten geht es in erster Linie um
politische, militärische und ökonomische Macht. Die einheimische
Bevölkerung wird gezwungen, Abgaben an die Kolonialherren zu
leisten. Viele treibt diese Steuer in den wirtschaftlichen Ruin. Wer
sich aber widersetzt, wird bestraft, getötet oder zu Zwangsarbeit
verdammt. Auch Menschen werden zur Ware. Der Sklavenhandel kommt von
Afrika aus so richtig in Schwung und bringt den Europäern viel
Profit. In Ketten werden die Afrikaner auf die Sklavenschiffe
gebracht. Die Gier der Europäer wächst. Überall auf der Welt
entstehen Kolonien. Ins zwanzigste Jahrhundert hinein umfasst diese
Bewegung fast den gesamten Erdball. Im großen Stil beuten die
Kolonialisten nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Rohstoffe
aus. Für den optimalen Profit werden bestehende Grenzen missachtet
und neue willkürlich gezogen. Die Produktion richten die
Kolonialherren oft auf landwirtschaftliche Erzeugnisse aus. Das
Nord-Süd-Gefälle, das bis heute besteht, wächst unaufhörlich. Im
reichen Norden häufen die Nationen immer größere Reichtümer an und bauen dabei auf die Strukturen, die sie im Kolonialismus herausgebildet hatten.
Im Süden hingegen gibt es immer mehr Armut. Das geht womöglich bis
heute so, denn viele dieser formal unabhängigen Staaten sind
wirtschaftlich noch von ihren ehemaligen Kolonialherren abhängig.
Rücksichtslose Ausbeutung dieser Länder scheint auch im Verbund der
EU noch angesagt.
Donnerstag, 4. Februar 2016
Neokolonialismus
Ja, ist denn alles beschissen, wenn jemand es wagt,
zu kritisieren? Keinesfalls. Wir können stolz auf das Erreichte sein. Aber dabei sollten wir nicht stehen bleiben. Nur aufgrund von Widerspruch und
Kritik kommen wir weiter und werden uns gewisser Umstände (oder
Misstände?) bewusst. Das, was änderbar wäre. Das, was möglich wäre. Wir dürfen uns in Europa mittlerweile zu Recht als
Avantgarde der Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenwürde
fühlen, weil wir uns auf dem Weg dorthin kontinuierlich verbessert
haben. Weil uns dazu mehr Zeit zur Verfügung stand, als anderen, die
mittlerweile in einer Art Notwehrsituation sind, wenn sie so etwas wie Demokratie anstreben. Denn es muss und soll dafür genauso die
wirtschaftlichen Voraussetzungen wie die Sicherheit geben. Beides
gestehen wir uns selbst, aber nicht anderen zu. Weil wir Europäer
sind. Nur deshalb. Aus sich selbst heraus. Da wähnen wir uns auch den USA voraus. Wer hat denn so etwas persönlich verdient? Hier aufgewachsen zu sein und nicht sonstwo auf der Welt? Ob so etwas mit dem Glück der
Geburt oder mit Zufall zu tun hat?
Nein, wir untergraben die Bemühungen der anderen sogar, indem wir deren Intelligenz an uns reißen. Das steht uns zu, dazu sind wir ermächtigt, das machen alle auf dieser Welt so, so - wie im Falle der Einwanderung - der gängige Verweis auf die Praxis von Ländern wie Kanada oder Australien. Wir definieren, wen wir „brauchen können“ und wen nicht. Besonders die Industrie und die sogenannte Wirtschaft tut das mit der allergrößten Selbstverständlichkeit. Ob solche Praxis nicht etwas von Neokolonialismus hat? Ob so eine „globale“ Zukunft geplant werden kann? Die einen liefern und geben, die anderen haben sich selbst durch ihre vermeintliche Stärke dazu legitimiert, sich zu nehmen, was sie brauchen?
Nein, wir untergraben die Bemühungen der anderen sogar, indem wir deren Intelligenz an uns reißen. Das steht uns zu, dazu sind wir ermächtigt, das machen alle auf dieser Welt so, so - wie im Falle der Einwanderung - der gängige Verweis auf die Praxis von Ländern wie Kanada oder Australien. Wir definieren, wen wir „brauchen können“ und wen nicht. Besonders die Industrie und die sogenannte Wirtschaft tut das mit der allergrößten Selbstverständlichkeit. Ob solche Praxis nicht etwas von Neokolonialismus hat? Ob so eine „globale“ Zukunft geplant werden kann? Die einen liefern und geben, die anderen haben sich selbst durch ihre vermeintliche Stärke dazu legitimiert, sich zu nehmen, was sie brauchen?
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