Inzwischen gibt es
Wissenschaftler, die glauben (!), dass es mehr als drei Dimensionen
gibt. Der Raum könnte ja noch weitere Dimensionen haben. Ob wir
ihnen dann näher kommen können, oder ob – wie es scheinbar
brennend interessiert – schon die „Bewohner“ einer solch
multidimensionalen Welt auf uns zukommen werden? Als Aliens? Wir
sollten das erst mal verschieben und uns klar werden, dass wir in
unseren Erkenntnismöglichkeiten beschränkt sind, trotz des ach so
wissenschaftlichen Weltbildes, dem in unseren Zeiten nahezu absolute
Gültigkeit bescheinigt wird. Platon zufolge ist die Welt, so wie wir
sie wahrnehmen, so wie die Wand in einer Höhle, auf der
zweidimensionale Schatten tanzen. Erzeugt werden sie aber von
dreidimensionalen Figuren draußen vor der Höhle, die wir leider nie
zu Gesicht bekommen. Nun ja, schon die alten Griechen hatten da wohl
eine Ahnung, - Platon hatte wohl mehr als das.... Ob man aus
zweidimensionalen Schattenbilder einen dreidimensionalen Raum
rekonstruieeren kann? Es braucht zumindest ein gewisses Maß an
Offenheit dafür. Weil wir die Extradimensionen nicht kennen, wird
das für uns ein Spekulationsspiel, das wahrscheinlich Ahnungen
gleich kommt, Visionen. Ob das, was in der vierten Dimension
existiert, eine Chance hat, zu uns durchzukommen? Gibt es wenigstens
einen theoretischen Zugang? Wie könnte für uns beschränkte Wesen
eine Reise in die vierte Dimension aussehen? Es würde auf jeden Fall
eine verunsichernde Verzerrung unserer bisherigen Lebenswelt
entstehen, so viel ist sicher. Und wir lächerliche Lebewesen würden
etwas über unsere Beschränkungen erfahren. Wir würden uns
vielleicht auch einer Sichtweise annähern, die etwas vollkommener
ist, als die, die wir haben.
Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
Posts mit dem Label Rätsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rätsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 21. August 2017
Samstag, 19. August 2017
Was wir wissen (2)
Was wir wissen? Viel oder
wenig? Ob wir darüber für immer im Ungewissen bleiben werden, wie
Max Planck einst fand? „Die Wissenschaft kann die letzten Rätsel
der Natur nicht lösen. Und das ist so, weil wir letztlich ein Teil
des Rätsels sind“, sagte dieser Großphysiker. Möglicherweise
werden wir dieses Rätsel, das wir uns selbst sind, nie lösen
können. Ob wir's akzeptieren können? Und überhaupt: Ob es mehr
Dimensionen als die uns bekannten Raum und Zeit gibt? Mit einiger
Wahrscheinlichkeit. Schon die Hippies schwadronierten etwas von der
Fünften Dimension. Ob aus dieser Wirklichkeit heraus die Welt eine
völlig andere wäre? Und wir unvollkommene Wesen bekämen nur einen
vielfach geprägten Ausschnitt der anderen Welt mit? Auch Platon spekulierte in seinem Höhelgleichnis dazu, das wir stets einen durch unsere Möglichkeiten herausgestanzten Ausschnitt einer Wirklichkeit erkennen können. Ob die
Möglichkeiten unseres Hirns unser Bild von der Welt prägen? Ob es
da noch andere Apparate gibt? Ob wir diese Möglichkeiten digital
erweitern können, indem wir uns zu so etwas wie Cyborgs machen? Hm,
ob das dann aber doch nur eine weitere Möglichkeit wäre, dem Ziel
etwas näher zu kommen und keineswegs das Erreichen des Ziels
bedeuten würde? Eine Art Offenbarung könnte es aber schon sein.
Eine Offenbarung? Ob das etwas Religiöses hat? Das Bewusstsein
davon, das unser Wissen trotz aller Gesetzmäßigkeiten etwas
Relatives hat? Es wird wohl darum gehen, über diese
Gesetzmäßigkeiten etwas zu wissen, so denken wir uns.
Abonnieren
Posts (Atom)