Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Sonntag, 27. April 2025
Promised Land
Randy Newman singt auf seinem 2017 erschienenen Album "Dark Matter" seinen Song "Putin". Es geht so los: "Putin puttin' his pants on, one leg a time, You mean just like a regular fellow. huh?, he ain't nothing like a regular fellow....." am Ende dieses Songs heißt es "I don't know, Lenin couldn't do it, I don't know Stalin couldn't do it, they couldn't do it, why do you think I can? You're gonna lead our people to the promised land. you're right, Goddamn. I'm the Putin man...." Dazwischen treten die "Putin Girls" auf. Sie trällern "Putin if you put it when you, put it where you put it....etc."
Dienstag, 27. August 2019
Öffentliches Geschehen
Comedians, die man mal ernst
nahm (haha), raten im TV regelmäßig die Antworten, die sie auf Fragen
nicht wissen. Quizshow. Und wir müssen das zum unterhaltsamen Lächeln des
liebsamen Moderators lustig finden. Er könnte ein Schwiegersohn
sein, er stellt die Fragen, er ist die Person und macht unterhaltsame
Miene zum miesen Spiel. Er war mal was anderes, erreichte aber eine große Wichtigkeit. Er trägt eins der ewig gleichen
sympathischen Gesichter, die einem gerade deswegen auf den Geist
gehen können, die einen mit ihrer ewigen guten Laune nerven können.
Daneben sind Schauspieler, die von vornherein deppert sind oder die
man aus klassischen Gründen der Tragik ganz anders kennen gelernt
hat. Seht her, wir sind auch Menschen, die nichts wissen!, scheint
die Message dieses skurrilen aber weithin akzeptierten Geschehens zu
sein. Die ersten und letzten, die besten und schlechtesten, die
schönsten und die hässlichsten sowie die von der Vergangenheit
geprüften Gesichter sitzen in wichtigen Stühlen und raten gut
gelaunt um die Wette, lachen über ihre eigenen Witze, schneiden Grimassen und zeigen
sich von ihrer anderen Seite, die aber in ihrer lächerlichen
Gleichartigkeit mittlerweile total abgenutzt erscheint. Dazwischen
ein paar abgegriffene Blondinen mit üppiger Oberweite und operierten Visagen samt aufgespritzten Lippen, die sich als
Moderatorinnen oder als "verdiente" Models gerieren. It-Girls. Sie machen mäßig
lustige Bemerkungen, sind aber besonders bei den männlichen
Zuschauern beliebt, weil die sich unwillkürlich vorstellen, sie
wollten mit diesen Frauen schlafen. Das hat die Natur so
eingerichtet, scheinbar. Weil aber die Mechanismen überall die
gleichen sind, kennt man genau diese Mechanismen schon allzu gut und greift
zum Parfum oder der modisch ausgefeilten Unterwäsche, die diese Namen im eigenen Shop auch anbieten. Sie
stellen sich aus, machen alles, bieten sich und überhaupt alles an, wofür sie dann Punkte kriegen.
So drängt sich ein Konsumtraum auf, dem man sich unwillkürlich
öffnet. Man macht mit. Man ertappt sich dabei und findet das peinlich. Alles.
Samstag, 17. März 2018
Unterhaltungsrunden
Eine
Notiz aus dem Jahr 2004: Bei Fernsehtalkshows reden schöne
Schauspielerinnen und gut aussehende Moderatoren, Comedians und Besserwisser davon, wie selbstverständlich sie dahin gekommen
sind, wo sie jetzt sind. Selber schuld, wer nicht so locker geblieben
ist, - wie ich, so botschaftet es. Selber schuld, wer seine Talente nicht so genutzt hat
wie ich, scheinen sie unterschwellig zu kommunizieren. Es ist ein
einziges großes Sonnen in der außergewöhnlichen Strahlkraft ihres
Egos, das sich ja auch ganz interessant äußern und verkaufen kann,
das unterhaltsame Geschichten gut gelaunt zum Besten gibt und Pointen
zum Lachen darbietet. Gepflegt grinsen. Locker bleiben, das ist die Botschaft. Auf sich
selbst vertrauen, dann wird alles gut. The
“american way of life”. Die anderen sieht man nicht. Das
sind die Nichterfolgreichen, die Angst hatten oder gerade nicht da waren,
um den richtigen Moment wahrzunehmen. Die auf sich selbst vertraut
haben und gescheitert sind, die sieht man selbstredend im TV nicht.
Die Gescheiterten, die sind nicht unterhaltsam, die haben keine Namen
und kein Gesicht. Die müssen wir leider ausblenden. Können wir in
der Wahrheit leben? Oh, nein. Teile davon müssen verdrängt werden.
Das ist menschlich. Be positive, das ist es!, egal, wie die Realität
ist.
Mittwoch, 19. Oktober 2016
Entdeckungen (2)
Was ihr selbstverständlich erscheint, ist es für
mich noch lange nicht. Aber wir können zusammen im Nebel unserer
Ahnungen und unserer „Halbbildung“ stochern. Wir können zusammen
spekulieren. Es gibt dieses zusammen und das ist ein Wunder, -
gemessen daran, wie die Dinge zwischen Mann und Frau normalerweise
stehen. Sie war und ist verständlicher und selbstverständlicher
Antipode. Man hat normalerweise dass Gefühl, dass man sich erst mal
hinsetzen sollte und dem andern zuhören, sich einfühlen, irgenwie
dahinter kommen. Eine andere Perspektive. Aber man hat normalerweise
nie die Zeit, bzw. man lässt sich beständig ablenken von allerlei
sozialen Notwendigkeiten oder scheinbaren Notwendigkeiten. Man
„trinkt ein Bier miteinander“ und sitzt in der Kneipe, will dann
aber seine Lebensprobleme doch nicht so laut neben der lauten Musik
hinausposaunen. Aber in ein Smartphone, das darf schon sein. Man
verliert sich in Einleitungen, in Hinleitungen, in Rechtfertigungen
und anderen Erklärungen, man versucht, den Zusammenhang jemandem zu
erklären, was ja alles für sich schon der vollen Aufmerksamkeit
bedarf. Wir beide hingegen können sofort, quasi aus dem Stand, zum
Kern der Sache kommen. Wir verstehen Zusammenhänge nicht nur aus der
Lebensgeschichte, sondern aus einem psychologischen Verständnis für
den anderen.
Montag, 19. September 2016
Entdeckungen (1)
Wir kramten zusammen in den Hinterstuben unseres
Bewusstseins. Wir gingen zusammen eine Stunde lang in ein Museum,
eine Galerie. Flashlight. Kunst. Wir entdeckten all das Unbestimmte
und Spekulative. Wir waren beeindruckt, ließen es auf uns wirken und
wir tauschten uns anschließend darüber aus. Welche Ebene hat das
Bild von Picasso in dir angesprochen? Was bedeutete es Dir? Findest
du nicht, dass es etwas Mönchisches hat? Etwas in sich selbst
Versunkenes? Woher kommt es, dass dies diesen Eindruck so gut
zusammenfasst? Dass es ihn ganz persönlich für mich zu fokussieren
scheint?
Wir gestehen uns auch unsere Oberflächlichkeiten zu, unser „Nicht-Begreifen“. Wir müssen uns nicht gegenseitig imponieren. Wir haben uns nie imponiert, - und vielleicht war das ein Fehler. Nähe und Distanz. Es gibt eine Scheu voreinander und doch sind wir sehr zusammen. Wir könnten nie im Alltag harmonieren. Die Temperamente sind zu unterschiedlich. Sie ist direkt, ich sehr indirekt. Das sind Gegensätze, die auch nerven können.
Aber es gibt ein ernsthaftes Gegenüber. Ein Wir.
Wir gestehen uns auch unsere Oberflächlichkeiten zu, unser „Nicht-Begreifen“. Wir müssen uns nicht gegenseitig imponieren. Wir haben uns nie imponiert, - und vielleicht war das ein Fehler. Nähe und Distanz. Es gibt eine Scheu voreinander und doch sind wir sehr zusammen. Wir könnten nie im Alltag harmonieren. Die Temperamente sind zu unterschiedlich. Sie ist direkt, ich sehr indirekt. Das sind Gegensätze, die auch nerven können.
Aber es gibt ein ernsthaftes Gegenüber. Ein Wir.
Sonntag, 21. Februar 2016
Maybe Marylin
Wer
oder was war Marylin Monroe? Die Summe aus Mythos und ihrem kleinen
Ich? Wenn sie in einem bestimmten Hotelzimmer saß, einsam und
getröstet von einem Gigolo, musste sie den Verlust aushalten, nur
noch ein Ich zu sein. Die Subtraktion des Mythos tat weh, er war
einfach nicht herein zu nehmen in ihre Alltäglichkeit. Er trat immer
nur in der Öffentlichkeit hinzu. Darin war sie das Sex-Symbol, die
Verkörperung des Traums von Millionen von Männern, sie war der
Körper, der die Rolle diktierte, die sie uns zu spielen hatte, - in
der Welt und im Film. Sie suchte die Rehabilitierung ihres Geistes,
ihres Kopfes an der Seite von Intellektuellen. Sie reagierte normal,
d.h. wie ein sensibler Mensch und - schluckte Tabletten.
Dienstag, 20. Oktober 2015
Balltreter und ihre Freundinnen
Ob sich das Gerede von
Fußballspielern unmittelbar nach einem Spiel stets gleich anhört?
„Wir haben in der ersten Halbzeit unsere Leistung nicht so
abgerufen, ja, wie es uns der Trainer gesagt hatte. Aber dann, ja, nach
seiner Halbzeitansprache, ja, haben wir uns in der zweiten Halbzeit
belohnt....“. Ob sie alle dieselben Rethorikkurse besucht haben?
Hinzu kommt, dass die Frauen dieser gehätschelten Balltreter meist
nahezu gleich aussehen. Oder bilde ich mir das nur ein? Es sind meist lächelnde Models, hoffnungsfrohe Moderatorinnen und geschminkte
Lebefrauen des Zeitgeists mit teuren Frisuren: wenn sie so
nebeneinander sitzen bei manchen Spielen, ist das sehr putzig
anzusehen. Wie irgendwie verwechselbare Hühner auf der Stange.
Gelegentlich meldet sich das Smartphone bei ihnen und dann sind sie am Telefon,
um dringend Bescheid zu geben, dass es ihnen gut geht. Sie scheinen
Trophäen und gestylte Träume zu sein, ja, welche, wie sie der Fan
auf der Gegengeraden auch gerne hätte. Doch er hat nicht die Macht,
das Geld, die treterischen Fähigkeiten und den Schneid dazu. Eine
Person zu sein, eine Persönlichkeit gar mit Charakter, scheint in
diesen Kreisen tabu, keine sieht nach sich selbst aus. Alle sind sie
austauschbare Symbole des Erfolgs eines Balltreters.
Freitag, 11. September 2015
Der Mensch (1)
"Die
Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch -: Geht doch mit
anderen Tieren um! Mit siebzehn Jahren Filzläuse Zwischen üblen
Schnauzen hin und her, Darmkrankheiten und Alimente, Weiber und
Infusorien, mit vierzig fängt die Blase an zu laufen -: meint ihr um
solch Geknolle wuchs die Erde von Sonne bis zum Mond ? Was kläfft
ihr denn? Ihr sprecht von Seele - Was ist eure Seele? Verkackt
die Greisin Nacht für Nacht ihr Bett - schmiert
sich der Greis die mürben Schenkel zu, und ihr reicht Fraß, es
in den Darm zu lümmeln,
meint
ihr, die Sterne samten ab vor Glück . . .?
Äh! - Aus erkaltendem Gedärm spie Erde wie aus anderen Löchern
Feuer,
eine
Schnauze Blut empor -: das torkelt
den
Abwärtsbogen selbstgefällig in den Schatten."
Das schrieb der Dichter Gottfried Benn einmal. Ätzend. Herb. Hart.
Realistisch. Direkt. Unverstellt. Der Mann war Arzt. Dermatologe.
Hatte viel mit dem Körperlichen zu tun. Mit dem Tod und Verfall.
Gottfried
Benn starb am 7. Juli 1956 in Berlin. Zwei Tage vor seinem Tod
waren Wirbelmetastasen diagnostiziert worden. Seltsam, von seinen
Gedichten geht auch heute noch eine große Anziehungskraft aus, von
der einigenden Kraft ihrer Worte, die doch dem allgemeinen Geschwätz
und netten Geplauder so unendlich weit überlegen sind.
Sehr angesagt scheint ein Veganertum zu sein, das den Finger darauf legt, dass Menschen Tiere fressen, dass Menschen die Tiere besonders in der Massentierhaltung grausam quälen. Aber auch sehr erwähnenswert mag sein, dass der Mensch schon mal seinesgleichen tötet. In Kriegen galt das einst als besonders ehrenhaft. Heute gibt es so viele Kriege, wie wohl selten in der Geschichte der Menschheit. Das gegenseitige „Sich-Abschlachten“ aus idiologischen, religiösen oder machtpolitischen Gründen scheint wieder in Mode gekommen, nachdem postmoderne Geister glaubten, so etwas überwunden zu haben. Doch das Nationale wird auch im postmodernen spätindustriellen Zusammenhang gerne mal gepflegt. Peinlich. Ersatzspielfelder bietet beispielsweise der Sport und totalitäres Gedankengut zuhauf. Auch die EU bietet derzeit wieder reichhaltiges Anschauungsmaterial zu den Egoismen solcher Organisationsformen, die sich doch im Zusammenhang eine gemeinsame Werthaltung geschworen haben. Offenbar braucht der Mensch solche Ventile und solche Formen der Identifikation im Größeren. Er scheint den Kampf gegeneinander zu brauchen. Höher, schneller, weiter. Es ist von hier aus nicht weit bis zur Wachstumsidiologie, die doch bis heute der Treiber für die „westlichen“ Gesellschaften zu sein scheint.
Sehr angesagt scheint ein Veganertum zu sein, das den Finger darauf legt, dass Menschen Tiere fressen, dass Menschen die Tiere besonders in der Massentierhaltung grausam quälen. Aber auch sehr erwähnenswert mag sein, dass der Mensch schon mal seinesgleichen tötet. In Kriegen galt das einst als besonders ehrenhaft. Heute gibt es so viele Kriege, wie wohl selten in der Geschichte der Menschheit. Das gegenseitige „Sich-Abschlachten“ aus idiologischen, religiösen oder machtpolitischen Gründen scheint wieder in Mode gekommen, nachdem postmoderne Geister glaubten, so etwas überwunden zu haben. Doch das Nationale wird auch im postmodernen spätindustriellen Zusammenhang gerne mal gepflegt. Peinlich. Ersatzspielfelder bietet beispielsweise der Sport und totalitäres Gedankengut zuhauf. Auch die EU bietet derzeit wieder reichhaltiges Anschauungsmaterial zu den Egoismen solcher Organisationsformen, die sich doch im Zusammenhang eine gemeinsame Werthaltung geschworen haben. Offenbar braucht der Mensch solche Ventile und solche Formen der Identifikation im Größeren. Er scheint den Kampf gegeneinander zu brauchen. Höher, schneller, weiter. Es ist von hier aus nicht weit bis zur Wachstumsidiologie, die doch bis heute der Treiber für die „westlichen“ Gesellschaften zu sein scheint.
Dienstag, 1. September 2015
Wechselgerüchte und millionenschwere Tatsachen
Wechselgerüchte.
Millionenschwere Tatsachen. Fernseheinnahmen. Alles noch zu wenig!
Was für ein riesengroßer Schwachsinn dieses Bundesliga-Gedöns doch
ist! Letzter Tag im Transfer-Wahnsinn. Auch international. Jedenfalls bei den schwerreichen Ligen, wie in England. Hierzulande regen sich die Dosenbier-schwenkenden
Typen, die diesen Mist auch noch unterstützen, gleichzeitig über Wirtschaftsflüchtlinge, "Asylanten" und "Hartz-IV-Schmarotzer" auf. Aber darüber, dass von
diesen durchkorrumpierten Vereinen bis hinauf in die Fifa völlig
idiotische Summen für diese Ballspieler verschoben werden, verlieren
sie kein Wort. Es sind für sie angehimmelte Stars, die in anderen Welten leben. „Da
können wir nicht mit“ habe ich neulich in einem Interview dazu gehört.
Alles akzeptiert, denn das sind die in Millionen aufgewogenen
„Besten“ (wie auch an anderer Stelle unserer Wirtschaft). Teilweise verdienen sie mehr als diese viel gerügten
Konzernlenker aus dem DAX. Angebot und Nachfrage, Unterhaltung rocks!
Nur abstoßend, dieses Fußballvolk! Heute ist letzter Tag. Es gilt, Werte zu realisieren. Sich optimal verkaufen. Egal an
welchen Verein und wo das Geld herkommt, - Hauptsache, er sie es kann
genügend zahlen! Und wir starren gebannt auf den Fernsehschirm.......
Montag, 29. Juni 2015
Schönheit (1)
Schönheit? Ha. Ob das in „Germanys
Next Top Model“ ausgestellt wird? Oder ob es in Zeitschriften
abgebildet ist? Oder in Filmen? Ob wir damit verarscht werden wollen,
dass da lauter bulimische und magersüchtige Damen abgebildet sind?
Fast scheint es so. Wer legt sowas eigentlich fest? Diejenigen, die
die Zeitschriften kaufen? Diejenigen, die schön sein wollen? Oder
Photoshop, das Computerprogramm, das unsere Sehgewohnheiten
programmiert? Die Verfügbarkeit von den attraktiven Menschen in den
Medien signalisieren doch jederzeit: ich habe auch noch andere
Möglichkeiten! Überhaupt: Möglichkeiten! Intelligent, eine
interessante Persönlichkeit und gesund soll er schon sein. Aber wenn
noch ein bisschen Schönheit dazu kommt, dann wär's einem auch
recht, - muss sich ja nicht widersprechen. Irgendwann reicht das ja
nicht mehr. Schöne Menschen können auch interessant sein. Also:
umsehen! Stress mit dem eigenen Aussehen? Das ist längst nicht mehr
Frauensache. Als ob Äußerlichkeit das Privileg eines Geschlechts
wäre, durchtrainierte Typen mit dem Vorzeigebizeps kommen von
überall auf uns zu... Es gab Versuche, in den Magazinen alltägliche
Models abzubilden. Bloß die sind jämmerlich abgestunken. Es scheint
so, als wollten wir einen Traum, eine Illusion, nach der man sich
richten kann. Aber das macht sehr viel mit uns, wenn man Auto fährt
und die ganze Zeit halbnackte H&M-Models an einem vorüber
rauschen. Man denkt dann: so könnte man auch aussehen, oder
die/derjenige, mit dem/der man zusammen ist. Schön ist ja auch gut.
Schöne Menschen bekommen die besseren Jobs. Kommen für die gleichen
Verbrechen mit den günstigeren Strafen davon. Wir wollen die
perfekte Echtheit und vergessen immer mehr, dass eie Werbewelt sehr
sehr künstlich ist.
Freitag, 29. Mai 2015
The Show must go on
Wie sie gestern alle mit Boykott gedroht haben! Was
für eine Sauerei! Sogar die Politiker haben gefordert und sind
empört. Aber eine prominente Nase hat's im TV gesagt: der Fußball
ist begehrt und hat uns schon viele Feste beschert. "Schämpions Lig, übermorgen Pokalendspiel.... Er wird auch
dies Wahl-Event verkraften, das in ein paar Tagen sowieso vergessen ist".
Der Präsident wird sich wiederwählen lassen und alles ist so wie
zuvor. Die paar kleinen Betriebsunfälle gehören ausgeräumt und
geklärt. Darüber hinaus hat das aber nichts mit dem Spiel zu tun,
das sich ja überall so glänzend verkauft. Und tatsächlich, schon
gestern abend ist das erste Aufbegehren zusammen gebrochen, zu wenige machten bei dem Scheinprotest mit und die
Show fing pünktlich wie geplant um 17 Uhr an, um schließlich immer weiter zu gehen. Heute wird der
Mann noch einmal gewählt und alle sind's zufrieden, weil sie es
wenigstens versucht haben, - wie sie es sich danach gerne schönreden. Versuchen ist alles. Wenn's nicht klappt?: Was soll's? Das
ganze System ist seltsam und funktioniert nach dem Motto „Brot und
Spiele“. Wieso auch nicht? Die Leute hatten ja damals nichts
anderes und kennen das Andere heute noch weniger......
Dienstag, 21. April 2015
Into the great wide Open
Oft treffen mich Erinnerungen, wie sehr ich das mochte, in den USA in den offenen
Horizont hinein zu fahren, den meine Partnerin gleichwohl etwas
vorstrukturiert hatte und über den sie genau Bescheid wusste, was
wohin welche Möglichkeiten eröffnet, wie das Klima ist und sein
könnte, welche Gefahren, welche Chancen und Aussichten herrschten, welche
Unterkunftsmöglichkeiten (wir waren im PKW unterwegs und dadurch
viel mobiler, beweglicher)....... toll war, dass man mit dem Auto
überall hin kam. So etwas ist für Touristen optimal, zumal für
Kurzzeittouristen, wie wir alle welche sind. Ich suchte die
Inspiration und fand sie. Der große Horizont, die großartige Fülle der offenen
und erschlossenen Möglichkeiten, das ist absolut umwerfend und wohl
einmalig auf der ganzen Welt. Die verschiedenen Kultur- und Klimastufen, die
Möglichkeit, jederzeit mit den unterschiedlichsten Menschen in
Kontakt zu treten, sich aber auch zurückziehen zu können, die
Gefahren auch, die von ihnen (wir waren wenig in den großen Städten
unterwegs, aber im Westen sollte man sich z.b. in der Nähe von
Indianerreservaten angepasst verhalten) ausgehen können, sie einigermaßen richtig und
realistisch einschätzen zu können.
Die Natur (inklusive Schlangen oder Bären) als Erfahrungsraum, die Naturphilosophie und ihre überwältigende Vorlage, auf höchste Höhen hinauffahren (Rocky Mountain NP) zu können, die Härte der Landschaft (Death Valley) in sich aufnehmen zu können, individuell mit dem Auto in alle Richtungen unterwegs sein dürfen, dabei eine gewisse Unverbindlichkeit zuzulassen, und das Gefühl zu haben, willkommen zu sein, ja, - das sind die USA. Das Gefühl: Immer weiter, durch nahezu unwirkliche Gegenden, magische Landschaften, vorbei an fortwährenden Natursensationen, - eine nach der anderen und in sich verzahnt, - die sich bis hin zu dem Ehrfurcht gebietenden Grand Canyon steigern können, mit Cops als Freunden (ja, so haben wir das erfahren! Es war so!!), die für Sicherheit sorgen in einem Land, wo auch heute noch hinter jeder Straßenecke jemand lauern kann, der es nicht gut mit dir meint. Diese Cops, die auch gerne mal erzählen, dass sie Verwandte in Heidelberg haben, oder dort stationiert waren.
Ich mochte auch diese Unterkünfte sehr, die ganz auf Zweckmäßigkeit ausgerichtet waren, die auf europäische „Schönheit“ und all das „Styling“ verzichteten und uns jeweils einen guten Start in den Tag ermöglichten, weil sie der sie umgebenden Gegend (z.b. Joshua Tree National Park) angepasst waren. Wie weit war dieses Amerika entfernt, das sie hier in Europa zu kennen glauben! Man fühlte sich wirklich ungebunden, konnte machen, was man wollte und dieses Gefühl in sich einströmen lassen. Sich dieser Memorials und Gedenkmöglichkeiten, dieser eingestreuten Möglichkeiten zum Reflektieren, dieser improvisierten Museen usw. gewahr zu werden, die das Bewusstsein der frühen amerikanischen Siedler dokumentierten, ihren Willen zum Neuanfang im Unbekannten (wie sehr bewunderte ich das!). Die Wüstenstädtlein und Pistolenhelden in Arizona, aber auch das alberne Nachstellen dieser Western-Duell-Konstellationen, die unsäglichen Indianermorde, die ungezügelte Jagd auf Büffel, die Gier, die Verlogenheit, die von Hollywood und dieser Traumfabrik ausging, der „Pursuit of Happiness“, der damals noch intakt war und den eigenen Tod einschließen konnte, all das Extreme, das wir hier in Europa nicht mal punktuell kennen: es führte mich heran an ein besseres Verständnis, das mir den hier oft anzutreffenden simplen Antiamerikanismus ganz und gar verbat und mich zum Feind eines solchen Antiamerikanismus machte.
Ich lernte diesen wunderbar naiven Volonteersgeist der Amerikaner lieben. Freiwillig lassen die sich schon mal in eine völlig entlegende Gegend versetzen, wo sie wichtige meteorologische Arbeit leisten. Wir waren lange in gebirgigem Terrain gefahren und trafen am Ende eines gebirgigen Weges auf eine solche ganz und gar freundliche Figur, mit der wir uns lange unterhielten. Oft denke ich auch an die Helden, die einst an der Normandie landeten und zusammen mit den Alliierten den Faschismus vertrieben. Die sich für uns und ihre Idee einer Freiheit aufopferten. Ich bewarb mich in der Folge viele Jahre lang um die Green Card, die ich freilich nie erreichte. Aber es ist und war ein Traumziel. Ein Traum mit klaren Konturen.
Die Natur (inklusive Schlangen oder Bären) als Erfahrungsraum, die Naturphilosophie und ihre überwältigende Vorlage, auf höchste Höhen hinauffahren (Rocky Mountain NP) zu können, die Härte der Landschaft (Death Valley) in sich aufnehmen zu können, individuell mit dem Auto in alle Richtungen unterwegs sein dürfen, dabei eine gewisse Unverbindlichkeit zuzulassen, und das Gefühl zu haben, willkommen zu sein, ja, - das sind die USA. Das Gefühl: Immer weiter, durch nahezu unwirkliche Gegenden, magische Landschaften, vorbei an fortwährenden Natursensationen, - eine nach der anderen und in sich verzahnt, - die sich bis hin zu dem Ehrfurcht gebietenden Grand Canyon steigern können, mit Cops als Freunden (ja, so haben wir das erfahren! Es war so!!), die für Sicherheit sorgen in einem Land, wo auch heute noch hinter jeder Straßenecke jemand lauern kann, der es nicht gut mit dir meint. Diese Cops, die auch gerne mal erzählen, dass sie Verwandte in Heidelberg haben, oder dort stationiert waren.
Ich mochte auch diese Unterkünfte sehr, die ganz auf Zweckmäßigkeit ausgerichtet waren, die auf europäische „Schönheit“ und all das „Styling“ verzichteten und uns jeweils einen guten Start in den Tag ermöglichten, weil sie der sie umgebenden Gegend (z.b. Joshua Tree National Park) angepasst waren. Wie weit war dieses Amerika entfernt, das sie hier in Europa zu kennen glauben! Man fühlte sich wirklich ungebunden, konnte machen, was man wollte und dieses Gefühl in sich einströmen lassen. Sich dieser Memorials und Gedenkmöglichkeiten, dieser eingestreuten Möglichkeiten zum Reflektieren, dieser improvisierten Museen usw. gewahr zu werden, die das Bewusstsein der frühen amerikanischen Siedler dokumentierten, ihren Willen zum Neuanfang im Unbekannten (wie sehr bewunderte ich das!). Die Wüstenstädtlein und Pistolenhelden in Arizona, aber auch das alberne Nachstellen dieser Western-Duell-Konstellationen, die unsäglichen Indianermorde, die ungezügelte Jagd auf Büffel, die Gier, die Verlogenheit, die von Hollywood und dieser Traumfabrik ausging, der „Pursuit of Happiness“, der damals noch intakt war und den eigenen Tod einschließen konnte, all das Extreme, das wir hier in Europa nicht mal punktuell kennen: es führte mich heran an ein besseres Verständnis, das mir den hier oft anzutreffenden simplen Antiamerikanismus ganz und gar verbat und mich zum Feind eines solchen Antiamerikanismus machte.
Ich lernte diesen wunderbar naiven Volonteersgeist der Amerikaner lieben. Freiwillig lassen die sich schon mal in eine völlig entlegende Gegend versetzen, wo sie wichtige meteorologische Arbeit leisten. Wir waren lange in gebirgigem Terrain gefahren und trafen am Ende eines gebirgigen Weges auf eine solche ganz und gar freundliche Figur, mit der wir uns lange unterhielten. Oft denke ich auch an die Helden, die einst an der Normandie landeten und zusammen mit den Alliierten den Faschismus vertrieben. Die sich für uns und ihre Idee einer Freiheit aufopferten. Ich bewarb mich in der Folge viele Jahre lang um die Green Card, die ich freilich nie erreichte. Aber es ist und war ein Traumziel. Ein Traum mit klaren Konturen.
Montag, 2. März 2015
Erlauchte Durchlauchten
Schon
putzig, wie phantasiereich benannte nationale Ausgaben der großen
Preisverleihungen den „Oscars“ und „Grammies“ nacheifern: bei
den British Awards, die gut sichtbar von einer global agierenden
Kreditkartenfirma gesponsert sind, fällt Madonna letzte Woche von
der Bühne, und bei der „Goldenen Kamera“ von der seit tausend
Jahren führenden Programmzeitschrift strahlen die aufgespritzten
Damen aus dem Solarstudio samt den fitness- und privatmassageverwöhnten Herren in
ihren Armani-Anzügen gut gelaunt um die Wette. Ach, der Hape
Kerkeling ist dabei! Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Dass Arnie
Schwarzenegger merkwürdige Kommentare wie „Hasta la Vista, Baby!“
dazu spricht, wäre mir da schon eher eingefallen. Uschi Glas: Naja.
Susan Sarandon wird extra begrüßt, etwas in die Jahre gekommen,
aber agil. Alterssportlich. Anna Loos, Rea Garvey und Sascha tirilieren im Trio - und dann kommt der Einmarsch des Goldenen Kameramannes Thomas Gottschalk als Moderator. Etwas grau geworden, vielleicht. Leicht gefärbt, aber nicht zu viel. Olaf Scholz und Frank Elstner klatschen um die Wette, der
Anders-Thomas und wie hieß nochmal der andere Anders?, der Intendant
trägt eine schwarze Fliege und der Verlagsgeschäftsführer auch,
während der Chefredakteur eine silberne „Eins“ auf dem Revers
hat. Was das wohl im Zweiten soll?
Nun gut, das Gestühl bebt, man spendet sich selbst gar heftigen Beifall. Man ist froh und dankbar, dass man so beliebt ist. Quotenmäßig belegt beliebt. Der Papst und der Ustinov waren besondere Preisträger, die letzten 50 Jahre, ach wie schnell sind sie vergangen. Und das sogar größtenteils in Farbe! Ferres und Curtis schluchzten medienwirksam um die Wette, Jaenicke gab sich leicht beschämt, Shirley McLaine und Antony Quinn kommen gerührt rüber, Kirk Douglas, Alfred Biolek und Franz Beckenbauer sind noch nicht ganz eine einige Generation, aber sehr vorzeigbar, Inge Meysel und Tina Turner - und – ach! - es geht nun immer so weiter, durch die Zeiten und alle Kategorien. Gerührtes Lächeln allüberall. Christian Ulmen verleiht die erste Kamera, Gedek, Sittler und nette, leicht ironische Leistungshuldigungen, „Katja Riemann sei so körnig und kultig“, Gottschalk behauptet, dass „wir es immer wieder schätzen, mit den Hollywood-Stars auf einer Ebene zu begegnen“, Iris Berben hat das auch erlebt, - „gucken Sie mal!“ (ein Rotgesicht saugt fotogen fotografiert an ihrem Busen) - Annette Frier trägt etwas zu fette Klunker im Ohr, die Tatort-Clique und die Kamera-Camarilla, alle da. Die Promis halt. Die Zeit rennt, flugs sind da ein paar matte Überzugszinsen. Verschämt gibt's im Fernsehen zwischendrin auch schon mal einen Mercedes als Preis. Irgendwie heikel. "Product Placement" und öffentliche Sender? Macht nichts, der Intendant ist ja da, der begleicht's alles mit GEZ. Jetzt nicht alles durcheinander bringen!: alles legal, das sowieso. Da ist Jan Josef Liefers, strahlend, und der Fußballweltmeister Toni Kroos marschiert ein. Ob gleich eine Hymne gespielt wird? Alles Real. Ach ja. Soso. Auch Deutschland hat ja Realien zu bieten. „The Show must schließlich go on“. Ist ja nicht so, als wäre.... die feine Gesellschaft da unter sich, die prominenten Kreativen und ihre „Beziehungen“, Networking, die besseren haben dafür ihre Berater und Manager. After-Show-Parties ohne ein paar prominente Nasen, all die Einlagen „off records“ bleiben „off records“. Modern Talking. Da gibt es kein knitzes Hörzu. Diskretion ist einfach nur Ehrensache in diesem erlauchten Kreis. Da dringt nichts nach außen.
Nun gut, das Gestühl bebt, man spendet sich selbst gar heftigen Beifall. Man ist froh und dankbar, dass man so beliebt ist. Quotenmäßig belegt beliebt. Der Papst und der Ustinov waren besondere Preisträger, die letzten 50 Jahre, ach wie schnell sind sie vergangen. Und das sogar größtenteils in Farbe! Ferres und Curtis schluchzten medienwirksam um die Wette, Jaenicke gab sich leicht beschämt, Shirley McLaine und Antony Quinn kommen gerührt rüber, Kirk Douglas, Alfred Biolek und Franz Beckenbauer sind noch nicht ganz eine einige Generation, aber sehr vorzeigbar, Inge Meysel und Tina Turner - und – ach! - es geht nun immer so weiter, durch die Zeiten und alle Kategorien. Gerührtes Lächeln allüberall. Christian Ulmen verleiht die erste Kamera, Gedek, Sittler und nette, leicht ironische Leistungshuldigungen, „Katja Riemann sei so körnig und kultig“, Gottschalk behauptet, dass „wir es immer wieder schätzen, mit den Hollywood-Stars auf einer Ebene zu begegnen“, Iris Berben hat das auch erlebt, - „gucken Sie mal!“ (ein Rotgesicht saugt fotogen fotografiert an ihrem Busen) - Annette Frier trägt etwas zu fette Klunker im Ohr, die Tatort-Clique und die Kamera-Camarilla, alle da. Die Promis halt. Die Zeit rennt, flugs sind da ein paar matte Überzugszinsen. Verschämt gibt's im Fernsehen zwischendrin auch schon mal einen Mercedes als Preis. Irgendwie heikel. "Product Placement" und öffentliche Sender? Macht nichts, der Intendant ist ja da, der begleicht's alles mit GEZ. Jetzt nicht alles durcheinander bringen!: alles legal, das sowieso. Da ist Jan Josef Liefers, strahlend, und der Fußballweltmeister Toni Kroos marschiert ein. Ob gleich eine Hymne gespielt wird? Alles Real. Ach ja. Soso. Auch Deutschland hat ja Realien zu bieten. „The Show must schließlich go on“. Ist ja nicht so, als wäre.... die feine Gesellschaft da unter sich, die prominenten Kreativen und ihre „Beziehungen“, Networking, die besseren haben dafür ihre Berater und Manager. After-Show-Parties ohne ein paar prominente Nasen, all die Einlagen „off records“ bleiben „off records“. Modern Talking. Da gibt es kein knitzes Hörzu. Diskretion ist einfach nur Ehrensache in diesem erlauchten Kreis. Da dringt nichts nach außen.
Donnerstag, 12. Februar 2015
Blau und Rot und Kindheit
Du würdest eines Tages alt genug sein, um einzutreten in
diese Sphäre dieses Spiels, das war noch völlig klar für dich in
diesem Moment. Du warst schon gespannt darauf. Die Spiele der
Erwachsenen. Es gab noch diesen Geruch von Lippenstift. Das
unglaubliche Rot roch auch noch. Es hatte seinen eigenen Geruch,
genau wie diese Bademilch, die lauter weibliche Körper zu
umschmeicheln schien. Diese verbrauchten Lippenstifte, diese
Stummelreste dort, sie rochen tatsächlich. Ein
knalliges Rot, das einen Duft verströmte.
Das Blau freilich begegnete einem in den Kornblumen, die die
Feldwege in diesem kargen Kuhdorf säumten, in das dich das Schicksal
verschlagen hatte Für Augenblicke traf es einen, dieses Blau,
und stellte einem ein Rätsel, das man freilich noch nicht als
solches erkannte. In diesem Blau waren die Geheimnisse des Lebens
aufgehoben. Wie kann man bloß von einer Farbe so fasziniert sein,
dass es einen das ganze Leben über beschäftigt?
Das Blau war schon immer die Farbe der Transzendenz, heißt es.
Es zeigt in die Unendlichkeit, es weist in die Geistigkeit. Ideal für
die Romantiker. So steht die Blaue Blume in Novalis’
„Heinrich von Ofterdingen“ für eine Welt, in der Mensch,
Tier und Pflanze eine gemeinsame Sprache sprechen. Sie ist ein Bild
allen Erlebens in der Natur. Sie ermöglicht die Flucht aus der
Gegenwart, der Realität der industriell bearbeiteten Welt,
hinein in das Märchenhafte, Geheimnisvolle. Das Blau ist die Farbe
des Himmels und des Meeres, der Tiefe und der Seele. Was sagt
uns das?
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