Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Donnerstag, 31. Juli 2025
Wohin alles (bis jetzt) geht
„Arti“ meint: "So weilt Alles nur einen Augenblick und eilt dem Tode zu. Die Pflanze und das Insekt sterben am Ende des Sommers, das Thier, der Mensch, nach wenig Jahren: der Tod mäht unermüdlich. Desungeachtet aber, ja, als ob dem ganz und gar nicht so wäre, ist jederzeit Alles da und an Ort und Stelle, eben als wenn Alles unvergänglich wäre. Jederzeit grünt und blüht die Pflanze, schwirrt das Insekt, steht Thier und Mensch in unverwüstlicher Jugend da, und die schon tausend Mal genossenen Kirschen haben wir jeden Sommer wieder vor uns. Auch die Völker stehen da, als unsterbliche Individuen; wenn sie gleich bisweilen die Namen wechseln; sogar ist ihr Thun, Treiben und Leiden allezeit das selbe; wenn gleich die Geschichte stets etwas Anderes zu erzählen vorgiebt: denn diese ist wie das Kaleidoskop, welches bei jeder Wendung eine neue Konfiguration zeigt, während wir eigentlich immer das Selbe vor Augen haben. Was also dringt sich unwiderstehlicher auf, als der Gedanke, daß jenes Entstehen und Vergehen nicht das eigentliche Wesen der Dinge treffe, sondern dieses davon unberührt bleibe, also unvergänglich sei, daher denn Alles und Jedes, was daseyn will, wirklich fortwährend und ohne Ende da ist. Demgemäß sind in jedem gegebenen Zeitpunkt alle Thiergeschlechter, von der Mücke bis zum Elephanten, vollzählig beisammen. Sie haben sich bereits viel Tausend Mal erneuert und sind dabei die selben geblieben. Sie wissen nicht von Andern ihres Gleichen, die vor ihnen gelebt, oder nach ihnen leben werden: die Gattung ist es, die allezeit lebt, und, im Bewußtseyn der Unvergänglichkeit derselben und ihrer Identität mit ihr, sind die Individuen da und wohlgemuth. Der Wille zum Leben erscheint sich in endloser Gegenwart; weil diese die Form des Lebens der Gattung ist, welche daher nicht altert, sondern immer jung bleibt. Der Tod ist für sie, was der Schlaf für das Individuum, oder was für das Auge das Winken ist, an dessen Abwesenheit die Indischen Götter erkannt werden, wenn sie in Menschengestalt erscheinen. Wie durch den Eintritt der Nacht die Welt verschwindet, dabei jedoch keinen Augenblick zu seyn aufhört; eben so scheinbar vergeht Mensch und Thier durch den Tod, und eben so ungestört besteht dabei ihr wahres Wesen fort. Nun denke man sich jenen Wechsel von Tod und Geburt in unendlich schnellen Vibrationen, und man hat die beharrliche Objektivation des Willens, die bleibenden Ideen der Wesen vor sich, fest stehend, wie der Regenbogen auf dem Wasserfall. Dies ist die zeitliche Unsterblichkeit. In Folge derselben ist, trotz Jahrtausenden des Todes und der Verwesung, noch nichts verloren gegangen, kein Atom der Materie, noch weniger etwas von dem innern Wesen, welches als die Natur sich darstellt. Demnach können wir jeden Augenblick wohlgemuth ausrufen: "Trotz Zeit, Tod und Verwesung, sind wir noch Alle beisammen!"
(zu finden in: Artur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung)
Montag, 14. April 2025
Im Flow sein
Was ich aus der Beobachtung von Tieren real und im Fernsehen u.a. für mich mitgenommen habe: Ich sehe, wie jede(r) ihre/seine Situation unternimmt, annimmt und damit umgeht, so gut es geht. Durchkommen heißt die Devise. Davon konnte ich viel lernen, ich versuchte es zumindest. So ging die Entwicklung. Die Evolution. Ja klar ist die Natur aus menschlicher Warte manchmal grausam. Tiere bringen sich gegenseitig um. Aber nur im Überlebenskampf. Niemand kann sich ausruhen. Jeder will irgendwie mit seinen Mitteln überleben. Es ist ein Strom, ein Flow. Nur wir bleiben mit unserem kleinen Ego, das die Dinge zu manipulieren versucht und doch so verwundbar ist (--→z.b.Viren, Naturgewalten) zurück, wir wissen, dass wir sterben müssen, unseren Geist aufgeben. Doch im Tierreich ist jeder in seiner Existenz, existiert in ihr, geht in ihr auf, ergibt sich seinen Aufgaben, stellt sich ihnen, so gut es geht. Man nimmt an einem Kreislauf teil, sehr selbstverständlich, sehr natürlich.
Dienstag, 9. Juli 2024
Tier und Mensch
Zum Folgenden wurde ich neulich medial angeregt und habe es seitdem in mir bewegt: Wo bleibt das Prinzip Verantwortung in der Evolution? Es gibt wohl keine einzige Art, die gegen andere Spezies so etwas wie Verantwortung spüren könnte -. außer dem Menschen. Das „Prinzip“ gilt also vor allem für verantwortungsvolle Menschen, Tiere vor dem zu schützen, was für sie am schlimmsten ist: vor schwerem Leiden. Der Mensch ist das einzige Tier der Evolution, das zur Moral fähig wäre und das sich auch dessen rühmt. Dass ihm seine Vernunftbegabung sogar die Verpflichtung dazu auferlegt, seinen Vorteil nicht auf Kosten der übrigen Welt zu suchen, macht diese aus einer bestimmten Konstellation folgende Verpflichtung noch strenger. Die Vernunft eignet sich für den Menschen dazu, entweder besser zu sein als die Tiere, oder schlechter. Der Mensch ist aber ein Allesfresser? Kann sein, aber das Problem liegt möglicherweise mehr in der Massentierhaltung, im Quälen von Kreaturen zum Zwecke jener Profitmaximierung, die ein bestimmtes Regelwerk des Menschen ihm vorzugeben scheint. Massenvernichtung. Ob Tiere kein Bewusstsein haben, schon gar nicht von sich selbst? Dies mögen aber neuere Forschungsergebnisse heftig in Frage zu stellen. Ob es die Klasse „Tiere“ überhaupt so gibt? Ob nicht ein gewisser Unterschied zwischen einem Primaten und einem Floh besteht? Ist es Überheblichkeit, dass wir an dieser Stelle eine solche einheitliche Einteilung pflegen und uns über alle Erkenntnis hinweg setzen? Gibt es die Einteilung Menschen und Tiere? Wer kann solches nachvollziehen, nachdem er einem Menschenaffen in die Augen geblickt (sie sollen dabei aggressiv werden, wurden es aber in meinem Falle überhaupt nicht) und mit ihm gemeinsame Zeit zugebracht hat? Ob das Ziel, eine ständig wachsende Menschheit ernähren zu wollen, alles rechtfertigt? Ob wir hier in einem Dilemma sind?
Sonntag, 19. November 2023
Empfinden des Seins
Das „Außer-sich-sein“, dieses „Neben-sich-stehen“, das ich auch mal erfahren durfte, scheint mich verändert zu haben. Genauso und durchaus noch offensichtlicher ging's mir mit der Natur, die in Form der Evolution ständig etwas Neues probiert. Nicht nur der Grand Canyon war für mich eine tiefe spirituelle Erfahrung. Demut legte sich mir nahe. Respekt. Staunen. Es hat mich nüchternen Schlock ergriffen. Dies schloss stets die Tiere ein. Nicht nur Säugetiere. Es trat ein Empfinden für andere Zeiträume hinzu. Ihren Bezug zu mir, zu meiner Person, die mir in diesem Zusammenhang doch so unbestimmt zu sein schien, wurde wichtiger. Zeit. Zeitspannen. Was ist das? Bloß deshalb selbstverständlich, weil wir diese Sicht eingeübt haben? Wieso etwa habe ich solch unterschiedliche Musik gemacht, obwohl andere Gemüter ihren „Stil“ längst gefunden zu haben schienen? Ich habe immer versucht, die Realität von verschiedenen Seiten her zu umkreisen, ihr aus unterschiedlichen Perspektiven näher zu kommen. Dies bedeutete für mich „Polyperspektivität“. „Impressionistische Dialektik“ auch. Dass man Dinge stets aus mindestens zwei Perspektiven betrachten kann. Wenn etwas nicht geht, wenn etwas anderes die bessere Perspektive eröffnet, dann habe ich eher sie versucht.
Montag, 10. April 2023
Wer werden wir sein?
Was, wenn die Spezies Mensch nicht mehr existiert? Die Menschheit wird aussterben. Verglühen in der Hitze, wie vor ihr schon andere Spezies. Was ist denn daran so schlimm? Stimmt, wir werden noch nicht mit dabei sein. Mühsam wird man uns über die Schwelle tragen. Aber andere werden kein Wasser mehr haben oder – im Meer untergehen. Sie werden ihre Vorfahren verfluchen, die Konferenzen und Zusammenkünfte abgehalten haben, die zuletzt zu nichts geführt haben werden (so wie jetzt die „Klimakonferenz in Sharm-el-Sheik“). Staatschefs, Häuptlinge und Wichtigs aller Kontinente werden sich nicht geeinigt oder geeinigt haben auf Ziele, die sie nicht umgesetzt haben werden. Die Quittung wird nach erbitterten Verteilungskämpfen die Bevölkerung auf der Erde tragen müssen, die Reichsten derer werden sich rechtzeitig zu anderen Planeten aufmachen. Ob die Menschheit die Kurve gekriegt haben wird? Die Zeichen dafür stehen nicht gerade sehr günstig. Die meisten Menschen sind ohnehin unfähig, über eine gemeinsame Zukunft nachzudenken, der Prozess der Anpassung an die Technologie geht zudem noch zu langsam. Auf zerstörerisches Potential wird nicht rechtzeitig reagiert, die soziale Erosion wird schleichend verlaufen. Diejenigen, die es sich leisten können, werden versuchen zu fliehen, abzuhauen. Ob sie die Kurve noch kriegen? Ob es sich darüber nachzudenken lohnt, dass es nicht unbedingt schade wäre, wenn der Mensch aussterben würde? Ach unsere Kinder und Enkel? Sind auch nur ein Teil des Ganzen, das untergehen wird. Sie hinterlassen einen massiven CO2-Fußabdruck und werden aussterben. So verlief die Evolution, so verlief die biblische Geschichte.....
Dienstag, 13. Dezember 2022
Bewusst
Unser Blick wurde auf den am Kirchenhimmel kämpfenden Satan gelenkt. Darunter die Figur des Cupido, was übersetzt die Begierde heißt, wie wir einst in der Schule gelernt hatten. „Geburt, Fortpflanzung, Tod“, der einfache Dreiklang des Lebens, - draußen, in der Welt vor dem Kloster. Eine Formel, in der die Evolution vonstatten geht. Ohne Moral. Unschuldig. Natürlich. Ob wir als Menschen uns wirklich davon distanzieren konnten? Im Christentum bedeutete dieses kreatürliche Leben die Erbsünde, jawohl. Die Tiefenpsychologie hatte uns zeitweilig gelehrt, dass der Prozess der Menschwerdung eine Bewegung des Sich-Bewusstwerdens aus dem Unbewussten, aus dieser natürlichen Unschuld heraus, auch ein Übernehmen von Verantwortung ist. Die ganze Bibel konnte so verstanden werden. Die ganze Menschheitsgeschichte. Ich bin schuld, ich weiß, was ich tue: „Cogito, ergo sum“, raunte leise die aufklärerische Philosophie im Hintergrund der Geschichte.
Freitag, 26. August 2022
Wir könnten.....
Wir könnten irgendwohin kommen und Menschen als Freunde erfahren.
Im nächsten Augenblick könnten wir wieder woanders sein. Wir könnten die
Natur als Kontinuum erahnen, als das, was uns einen winzigen
Augenblick während unserer Existenz begleitet in der wunderbaren
Gleichgültigkeit des Werdens über Millionen und Milliarden von
Jahren hinweg. Und so haben beispielsweise Seen oder Berge eine ganz
andere Identität, ein unbewusstes und nicht abgegrenztes
Eingebettetsein in dieses Werden und Vergehen, in die wir uns
vielleicht nur vage hineinfühlen können. Wir müssen einen
gewaltigen Part unseres kleinen Zeitbudgets, das uns hier auf dieser
Erde vergönnt ist, aufwenden, um so etwas nahe kommen zu können.
Wir können uns hineinfallen lassen in ein Spekulieren darüber, was
es sein könnte, - aber kaum darüber, was es im kosmischen
Zusammenhang bedeuten könnte. Dazu reichen unsere Möglichkeiten
wohl kaum aus. Aber Berge, Ozeane und Wüsten einerseits, Pflanzen,
Tiere und Molekülzusammenballungen der eher flüchtigen Art könnten
vielleicht Wegweiser für uns sein. Wir kommen ihnen umso näher, je
fremder sie uns zunächst erscheinen. Wir gewinnen dadurch nämlich
eine andere Distanz zu ihnen, wir betrachten sie vielmehr als ein
Phänomen, das uns nicht mit Vertrautheit darüber hinweg täuschen
kann, dass es auch Teil einen großen Kreislaufes ist.
Dienstag, 24. November 2020
Wachstum reloaded?
Seltsam, die Wachstumsidiologie scheint auch mit dem Blick auf das Ende der Pandemie sakrosankt. Dabei führt sie ja doch sehr offensichtlich in den Abgrund. Aber dieses Wirtschaftssystem kann nicht darauf verzichten, kennt auch den Begriff des nachhaltigen Wachstums nicht. Wir müssen offenbar unter allen Umständen auf den alten Wachstumspfad zurück, tausend Urlaube mit Flugreisen machen, mit dem SUV durch die Gegend fahren usw. Dabei scheint es mir ein Tabu zu sein, dass der Menschen selbst, die Menschheit unkontrolliert wächst. Ja klar, ich kenne die Prognose auch, dass derzeitige Wachstum der Menschheit bei 10 Milliarden vorläufig stoppen solle (UN-Prognose). Trotzdem erscheint mir das hemmungslose Wachstum der Weltbevölkerung einen der Gründe für den Blick in den Abgrund zu sein. Ein gut entwickeltes Sozialwesen scheint mir einer der Voraussetzungen zu sein, die ein begrenztes Wachstum nach sich ziehen. Ach, das Menschenbild! So lautet der Einwand gegen eine solche Einschätzung. Der Mensch als die Krone der Schöpfung? Indem er alle anderen Arten der Evolution vernichtet? Indem die Nahrungsmittelproduktion exklusiv für seine Verschwendungssucht beschleunigt werden muss? Vielleicht täte es der Evolution und der Natur sogar gut, wenn es keine Menschen mehr geben würde. Oh nein, so etwas soll und darf man nicht denken! Von gewissen Kreisen wird das Problem gerne auf ein Verteilungsproblem reduziert. Meine Ansicht: Ja klar, das kommt noch hinzu: die ungleiche Verteilung von Ressourcen und ein Weltwirtschaftssystem, das die Besitzenden und Reichen bevorteilt. Wer außer der Betriebswirtschaft behauptet denn, dass die Luft umsonst sei? Dass sie ein wertvolles und zu schützendes Gut ist, das keinesfalls umsonst ist, ist nicht nur am Problemkreis Mobilität, sondern auch an tausenden von Stellen zu spüren. Ob man die „Kreislaufwirtschaft“ ein bisschen besser entwickeln könnte? Würde meiner Meinung nach zur Lösung des Problems beitragen, - aber halt nur beitragen.
Dienstag, 5. Juni 2018
Ursprung in der Zeit
Woher kommt das alles? Der Urknall könnte etwas
ausgelöst haben, was nun mehr als 13 Milliarden Jahre andauert. Hm,
ob das etwas lange ist? Nun ja, es musste einiges geschehen, bis das
Leben als Evolution so richtig loslegen konnte. Sterne und Planeten
rasen zwar lange hin und her. Aber es brauchte auch lange, bis es da so
etwas wie Veränderung gab. Vorgänge in der Natur lassen sich halt
nicht in kürzere Zeiteinheiten pressen, - wie es etwa der heutige
Mensch so gerne hätte. Vor tausenden Jahren dauerte eine
Schwangerschaft 9 Monate. Heute ist das immer noch so. Das Universum
hat Milliarden von Jahren gebraucht, um die Elemente zu erschaffen,
aus denen alles besteht. Milliarden Jahre, bis sich Galaxien gebildet
haben und sich unser Sonnsystem geformt hat. Und weitere Milliarden
Jahre, bis Sauerstoff in die Welt kam und damit vielfältiges Leben.
Wir haben viele Dinge beschleunigt, aber nicht den Lauf der Natur.
Die Zeit, so glauben wir heute alle, könnten wir beherrschen. Wir
könnten sie verdichten und für uns arbeiten lassen.
Der Mensch vergöttert sich selbst, sieht sich gerne als Krone der Schöpfung, die er unentwegt verbessern und als Evolution beschleunigen will. Zuletzt war und scheint auch die Gentechnologie CRISPR ein Weg dazu zu sein. „Memento Mori....“, „bedenke, dass du sterben musst...“ ist und war unser Schicksal, wogegen sich in uns alles sträubt, was unter anderem die einschlägigen Bemühungen im Silicon Valley (Lebensverlängerung) ausgelöst haben mag. Die Fehler im Genom, die sich mit dem Alter häufen, müssen unbedingt repariert werden. Stoffwechselprodukte innerhalb und außerhalb der Zellen müssen entfernt werden, die Verkürzung der Zellomere muss gestoppt werden....usw. Die Medizin macht darin rasante Fortschritte. Etwa im Bereich der Stammzellen. Erst kürzlich ist es gelungen, Menschen, deren Netzhautzellen absterben, mithilfe von embryonalen Zellen vor der Erblindung zu retten. Ist doch etwas! Wenn wir uns ständig runderneuern könnten, dann könnte so einiges machbar sein. Vor 100 Jahren wurden wir durchschnittlich 50 Jahre alt. Heute sind es 80 Jahre. „The Trend is your friend“ heißt ein Denkspruch. Ob sich der Trend jedoch beliebig wird fortsetzen lassen? Dort, wo jemand glaubt, dass auf technologischen Weg alles machbar sei, mag auch die Bezwingung der Zeit und die allgemeine Erweiterung der Bedingungen und Beschränkung des Menschen erreichbar erscheinen. Doch einstweilen ist uns die Zeit nur geschenkt. Jeder Tag bringt 24 Stunden voller neuer Chancen, unverbraucht, als einen Schatz.... als ein höchst wertvolles Gut....
Der Mensch vergöttert sich selbst, sieht sich gerne als Krone der Schöpfung, die er unentwegt verbessern und als Evolution beschleunigen will. Zuletzt war und scheint auch die Gentechnologie CRISPR ein Weg dazu zu sein. „Memento Mori....“, „bedenke, dass du sterben musst...“ ist und war unser Schicksal, wogegen sich in uns alles sträubt, was unter anderem die einschlägigen Bemühungen im Silicon Valley (Lebensverlängerung) ausgelöst haben mag. Die Fehler im Genom, die sich mit dem Alter häufen, müssen unbedingt repariert werden. Stoffwechselprodukte innerhalb und außerhalb der Zellen müssen entfernt werden, die Verkürzung der Zellomere muss gestoppt werden....usw. Die Medizin macht darin rasante Fortschritte. Etwa im Bereich der Stammzellen. Erst kürzlich ist es gelungen, Menschen, deren Netzhautzellen absterben, mithilfe von embryonalen Zellen vor der Erblindung zu retten. Ist doch etwas! Wenn wir uns ständig runderneuern könnten, dann könnte so einiges machbar sein. Vor 100 Jahren wurden wir durchschnittlich 50 Jahre alt. Heute sind es 80 Jahre. „The Trend is your friend“ heißt ein Denkspruch. Ob sich der Trend jedoch beliebig wird fortsetzen lassen? Dort, wo jemand glaubt, dass auf technologischen Weg alles machbar sei, mag auch die Bezwingung der Zeit und die allgemeine Erweiterung der Bedingungen und Beschränkung des Menschen erreichbar erscheinen. Doch einstweilen ist uns die Zeit nur geschenkt. Jeder Tag bringt 24 Stunden voller neuer Chancen, unverbraucht, als einen Schatz.... als ein höchst wertvolles Gut....
Freitag, 25. Mai 2018
Goethe und das Erkennen von Natur
Johann Wolfgang von Goethe, der ja immer nicht
nur als Dichter, sondern auch als Naturwissenschaftler ernst genommen
werden wollte, hat an jedem Phänomen das Ganze interessiert, die
Ganzheitlichkeit. Dies wiederum interessiert unsere heutige
Wissenschaft kaum mehr. Die Betrachtung von ganzen Zusammenhängen
erscheint für sie „out“ zu sein. Was heute gilt, ist die
„intersubjektive Nachvollziehbarkeit“, die gerne gegen
Ganzheitlichkeit ausgespielt wird. Der Zeitgeist zu Goethes Zeiten
fand: Je mehr man sich spezialisiert, desto erfolgreicher kommt man
vorwärts, weiß aber immer weniger über das Phänomen selbst in
seinem Zusammenhang mit dem Ganzen. Ihn interessierte beispielsweise,
welche Wirkung die Farben, die er anhand eines Regenbogens nicht
erklären konnte, auf die Seele jedes Einzelnen haben. Er
experimentierte etwa mit dem Versuchsaufbau, wenn ich Blau anschaue
und Richtung Rot schaue. Was erzeugt das in mir? Heute kann man (also
die heutige Wissenschaft) anhand von statistischen Erhebungen die
Wirkung von Farben auf die Seele beschreiben. So ist beispielsweise
die Wirkung der Farbe Blau auf verschiedene Geschlechter untersucht
worden, - mit erstaunlichen Ergebnissen. Für Goethe war die
Erfahrung, die der Einzelne macht, vorrangig vor aller Wissenschaft.
Für ihn war es ein wichtiges Ziel, herauszufinden, was die Welt ist,
„was sie im Innersten zusammen hält“. Dabei kam er zu der
Erkenntnis, dass alles in einem ständigen Wandel sei. Das mag wohl
das Wort der „Evolution“ umschreiben.
Mittwoch, 15. November 2017
Leben im Weltraum
Asteroiden können globale Killer sein. Erst neulich
flog wieder einer relativ dicht an unserer Erde vorbei. Jetzt war in ganz Süddeutschland High-Time: Was war denn das? Ein Objekt schien gesichtet worden zu sein, das ein Asteroid hätte sein können. Ein Einschlagsgebiet wurde freilich noch nicht gefunden. Entwarnung wurde ohnehin schnell gegeben: ein "Wetterphänomen", so hieß es offiziell. In der Atmosphäre verglüht. "Harmlose Sternschnuppe".
Noch knobeln Wissenschaftler daran, wie sie solche Asteroiden aufhalten könnten. Das A und O scheint dabei zu sein, das man deren planetarischen Bahnen rechtzeitig erkennt, so dass selbst kleinste Korrekturmaßnahmen ihre Wirkung zeigen könnten. Zu diesem Zweck tonnenschwere Raumsonden zum Einsatz kommen. Kommt ein Asteroid näher, soll gezielt beschossen werden. In den nächsten paar hundert Jahren soll jedenfalls noch nichts auf uns zukommen, erklären Wissenschaftler. Aber was ist, wenn doch einer mal durchkommt? „Kleinere“ Objekte von etwa 20 Meter Durchmesser sind etwa alle hundert Jahre zu erwarten. Solch ein Einschlag könnte ausreichen, um ganze Städte zu vernichten. Die Wissenschaftler beobachten zwar mit Teleskopen den Himmel, doch die dunklen Objekte sind von der Erde aus schwierig auszumachen. Die Wissenschaftler entdecken trotzdem etwa 4 neue Asteroiden pro Tag. Es sind im Moment etwa 12000 Objekte identifiziert, die der Erde gefährlich werden können. Vor etwa 70 Millionen Jahren kam ein großer Asteroid durch die Atmosphäre, schlug auf der Erde auf und vernichtete die Saurier. Das heißt, er vernichtete fast alles, was mit Leben im weiteren Sinne zusammen hing. Aus den paar kleinen Säugetieren, die übrig blieben, sind wir hervor gegangen.
Noch knobeln Wissenschaftler daran, wie sie solche Asteroiden aufhalten könnten. Das A und O scheint dabei zu sein, das man deren planetarischen Bahnen rechtzeitig erkennt, so dass selbst kleinste Korrekturmaßnahmen ihre Wirkung zeigen könnten. Zu diesem Zweck tonnenschwere Raumsonden zum Einsatz kommen. Kommt ein Asteroid näher, soll gezielt beschossen werden. In den nächsten paar hundert Jahren soll jedenfalls noch nichts auf uns zukommen, erklären Wissenschaftler. Aber was ist, wenn doch einer mal durchkommt? „Kleinere“ Objekte von etwa 20 Meter Durchmesser sind etwa alle hundert Jahre zu erwarten. Solch ein Einschlag könnte ausreichen, um ganze Städte zu vernichten. Die Wissenschaftler beobachten zwar mit Teleskopen den Himmel, doch die dunklen Objekte sind von der Erde aus schwierig auszumachen. Die Wissenschaftler entdecken trotzdem etwa 4 neue Asteroiden pro Tag. Es sind im Moment etwa 12000 Objekte identifiziert, die der Erde gefährlich werden können. Vor etwa 70 Millionen Jahren kam ein großer Asteroid durch die Atmosphäre, schlug auf der Erde auf und vernichtete die Saurier. Das heißt, er vernichtete fast alles, was mit Leben im weiteren Sinne zusammen hing. Aus den paar kleinen Säugetieren, die übrig blieben, sind wir hervor gegangen.
Mittwoch, 11. Oktober 2017
Mensch und Tier (5)
Ich hatte einst mein ganzes Zimmer zu einer Art
Mäusehöhle umgebaut, um meiner Rennmaus (die ich geschenkt bekommen
hatte...) Platz zu verschaffen. Überall gelbe Drainagerohre und eine
ganze Anzahl von verschiedenen Bauten/Aquarien, in denen die Maus
übernachten konnte. Ich nannte die Maus, mit der ich auch oft zum
Tierarzt musste, „Hector“ - und notierte damals in meinem
Tagebuch:
„Hector verzaubert mich. Seine Äuglein, was sagen sie? Sie schauen aufgeweckt und mäuseklug. Unheimliche Mäusewelt, von mir zu betreten, wie bist du?, welche Farben, welche Gefühle kennst du?
Ungeheures Mitleid mit Hector in seinem kleinen Loch, ganz allein, ein paar Quadratzentimeter Auslauf und ich als der Vergewaltiger, der Quäler. - Ich will es ihm so annehmlich wie möglich machen, dem kleinen Hector. Ein Leben, ein kleines Mäuseleben; es liegt mir am Herzen, im eigentlichen Sinn. Ich werde laufen und rennen für ihn. Ich sehe ihm zu und er verzaubert mich, Faszination Natur und Existenz. Was ist ein solches Säugetier? Verwandt der Natur des Menschen. Dazwischen. Was sagen mir seine Augen? Nichts Logisches, Begriffliches, aber ein Gefühl der Verbundenheit, der Bedeutung. Unbegreiflich, nicht zu greifen, mir entzogen, doch gleichzeitig mich anziehend. Ein Schicksal. Ein Spiel der Natur und der Evolution, - wie ich selbst. Mein Ebenbild. Natürliche Identität.“
„Hector verzaubert mich. Seine Äuglein, was sagen sie? Sie schauen aufgeweckt und mäuseklug. Unheimliche Mäusewelt, von mir zu betreten, wie bist du?, welche Farben, welche Gefühle kennst du?
Ungeheures Mitleid mit Hector in seinem kleinen Loch, ganz allein, ein paar Quadratzentimeter Auslauf und ich als der Vergewaltiger, der Quäler. - Ich will es ihm so annehmlich wie möglich machen, dem kleinen Hector. Ein Leben, ein kleines Mäuseleben; es liegt mir am Herzen, im eigentlichen Sinn. Ich werde laufen und rennen für ihn. Ich sehe ihm zu und er verzaubert mich, Faszination Natur und Existenz. Was ist ein solches Säugetier? Verwandt der Natur des Menschen. Dazwischen. Was sagen mir seine Augen? Nichts Logisches, Begriffliches, aber ein Gefühl der Verbundenheit, der Bedeutung. Unbegreiflich, nicht zu greifen, mir entzogen, doch gleichzeitig mich anziehend. Ein Schicksal. Ein Spiel der Natur und der Evolution, - wie ich selbst. Mein Ebenbild. Natürliche Identität.“
Freitag, 16. Juni 2017
Künstliche Intelligenz (8)
Ob bald der Mensch fest mit einer Digitalen Einheit
verdrahtet sein wird? Maschinenmenschen bevölkern ja schon allerlei
Kinofilme, es scheint die menschliche Seele zu faszinieren. Silicon Valleys dicke Lippe. Ist der
Cyborg im Kommen? Die Vorstellung ist, dass Maschinen den Menschen in
allen Bereichen unterstützen sollen. Dadurch soll das Leben dann
leichter und besser für alle werden. Der Mensch soll weniger
arbeiten müssen. Die Angst ist aber, dass Maschinen den Menschen in
allen Bereichen bedrohen. Sie könnten den Menschen sogar überholen,
dann versklaven und verknechten. Alles könnte außer Kontrolle
geraten. Und die Voraussetzung für das alles wäre: Viele Menschen
würden keine Arbeit mehr finden, wären in einem System der
Produktivität überflüssig.
Es geht bei der Künstlichen Intelligenz ja um Maschinen, die selbständig denken und entscheiden können, die lernen und ableiten, ohne Vorgaben von den Menschen, ohne moralische oder gersundheitliche Bedenken. Keine Kreativität im eigentlichen Sinne sollen sie besitzen, aber selbständiges Auto fahren, das müsste trotzdem drin sein. Billigere Spezialbrillen für künstliche Realitäten sind schon am Lager, Avatare anstelle uns selbst treffen sich mit „Freunden“, aber in empfohlene Restaurants sollen wir dann schon noch gehen. Wir? Wer ist wir? Ob „Virtual Reality“ den alten Hippietraum des Träumens in der Realität wahr macht? Zu jeder Zeit überall sein. Sich jederzeit in andere Welten hineinversetzen können. Freude und Vergnügen empfinden, jederzeit herbeiführen können. Ob sich dadurch auch das Drogenproblem erübrigt?
Es geht bei der Künstlichen Intelligenz ja um Maschinen, die selbständig denken und entscheiden können, die lernen und ableiten, ohne Vorgaben von den Menschen, ohne moralische oder gersundheitliche Bedenken. Keine Kreativität im eigentlichen Sinne sollen sie besitzen, aber selbständiges Auto fahren, das müsste trotzdem drin sein. Billigere Spezialbrillen für künstliche Realitäten sind schon am Lager, Avatare anstelle uns selbst treffen sich mit „Freunden“, aber in empfohlene Restaurants sollen wir dann schon noch gehen. Wir? Wer ist wir? Ob „Virtual Reality“ den alten Hippietraum des Träumens in der Realität wahr macht? Zu jeder Zeit überall sein. Sich jederzeit in andere Welten hineinversetzen können. Freude und Vergnügen empfinden, jederzeit herbeiführen können. Ob sich dadurch auch das Drogenproblem erübrigt?
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Donnerstag, 27. April 2017
Künstliche Intelligenz (7)
Künstliche Intelligenz ist eine, die sich selbst
fortwährend selbständig fortschreibt und uns somit aus der
Kontrolle geraten kann. Künstliche Intelligenz lernt zu lernen, -
und zwar von selbst, aus sich selbst. Künstliche Intelligenz
entscheidet selbst, und zwar automatisch. „Deep Learning“ ist
dabei einer der Schlüsselbegriffe. Es geht zudem um Kontrolle der
Gefahren, die dadurch entstehen. Z.b. das Hacking. Der Mensch, der
sich selbst abschafft. Wo bleibt die Ethik dabei? „Big Data“ ist
auch so ein Schlüsselwort. Der IBM-Rechner Watson verdaut 200 Millionen
Seiten in 3 Sekunden. Er arbeitet inzwischen als Arzt oder als
Rechtsanwalt, indem er möglichst alle Daten dieser Welt aufnimmt:
„Big Data“. Die NSA & Co. haben es vorgemacht und haben damit
in unsere Gegenwart hinein gereicht. An der Börse handeln Computer
mit KI in Millisekunden Milliardenvermögen. Mit Künstlicher
Intelligenz ausgestattete Drohnen werden sich in wenigen Jahren
vervielfachen. Wann überholt uns Künstliche Intelligenz?
Womöglich hat sie uns schon überholt, Verantwortung ist längst abgegeben. Smarthome ist dabei auch so ein Stichwort: Der Kühlschrank bestellt automatisch das, was fehlt. Die Heizung legt schon vor der Ankunft los, die Jalousien senken sich wie von Geisterhand. Technologie passiert rasend schnell, die Entwicklungen sind am Anfang und werden zügig weitergehen. Der Stecker kann längst nicht mehr gezogen werden, alles ist dezentral delegiert an viele Stellen auf dieser Welt. Erpressung ist damit auch möglich. Alles mögliche über alle Menschen wissen ist das Ziel. Roboter werden uns begleiten auf allen Wegen, bis hin zum letzten Gang: Altersheimroboter sind ja bereits im Einsatz. Viele andere werden folgen. Stephen Hawking hat gewarnt vor dem Verlust von Arbeitsplätzen: 9 von 10 Arbeiter werden überflüssig sein. Maschinen werden vieles besser können. Den Niedriglohnsektor werden weiterhin Maschinen/Roboter übernehmen. Arbeitswelt 4.0 ist dabei das Stichwort. Bei Waffensystemen und selbständigen Drohnen ist Künstliche Intelligenz ohnehin besonders relevant. Doch all das heißt: der einst hoch gehandelte Wert „Bildung“ ist spätestens nach zwei oder drei Jahren überholt, gewisse ethische Maßstäbe gewinnen eine neue Bedeutung,Werte müssen neu definiert werden. Was ist der Mensch? Wo stehen wir dabei?
Womöglich hat sie uns schon überholt, Verantwortung ist längst abgegeben. Smarthome ist dabei auch so ein Stichwort: Der Kühlschrank bestellt automatisch das, was fehlt. Die Heizung legt schon vor der Ankunft los, die Jalousien senken sich wie von Geisterhand. Technologie passiert rasend schnell, die Entwicklungen sind am Anfang und werden zügig weitergehen. Der Stecker kann längst nicht mehr gezogen werden, alles ist dezentral delegiert an viele Stellen auf dieser Welt. Erpressung ist damit auch möglich. Alles mögliche über alle Menschen wissen ist das Ziel. Roboter werden uns begleiten auf allen Wegen, bis hin zum letzten Gang: Altersheimroboter sind ja bereits im Einsatz. Viele andere werden folgen. Stephen Hawking hat gewarnt vor dem Verlust von Arbeitsplätzen: 9 von 10 Arbeiter werden überflüssig sein. Maschinen werden vieles besser können. Den Niedriglohnsektor werden weiterhin Maschinen/Roboter übernehmen. Arbeitswelt 4.0 ist dabei das Stichwort. Bei Waffensystemen und selbständigen Drohnen ist Künstliche Intelligenz ohnehin besonders relevant. Doch all das heißt: der einst hoch gehandelte Wert „Bildung“ ist spätestens nach zwei oder drei Jahren überholt, gewisse ethische Maßstäbe gewinnen eine neue Bedeutung,Werte müssen neu definiert werden. Was ist der Mensch? Wo stehen wir dabei?
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Mittwoch, 5. April 2017
Künstliche Intelligenz (6)
Jüngst wurde bekannt, dass der US-Milliardär Elon
Musk, der als Unternehmer unter anderem mit der Firma Tesla
Elektro-Autos baut und mit der Weltraumfirma SpaceX unterwegs ist,
sein neuestes Unternehmen „Neurolink“, an der Vernetzung zwischen
Mensch und Maschine („Computer“) arbeiten lässt. Zuvor hatte der
Tesla-Chef noch gewarnt, dass künstliche Intelligenz die „vermutlich
größte Gefahr für unsere Existenz“ sei. Musk sprach damals von
einem "direkten Interface zur Hirnrinde". Es handelt sich bei seiner Firma jetzt also um eine direkte Vernetzung von Gehirn und Technologie
(Stichwort: „Cyborg“). Dies könne, so Musk,
das menschliche Bewusstsein enorm erweitern.
Es könnte damit in die Lage versetzt werden, mit der Künstlichen
Intelligenz (einigermaßen) mitzuhalten. Der Mann ist ein
„Hans-Dampf-in-allen-Gassen“: So will er demnächst gut
betuchte Menschen zum Mars bringen. Zudem arbeitet er neben anderen
Projekten offenbar am Transport-System Hyperloop - eine Art riesige
magnetbetriebene Rohrpost, die Menschen und Waren mit mehr als 1000
Kilometern pro Stunde befördern soll.
Es scheint so, als gründe die Forschung nach "künstlicher Intelligenz" auf der Annahme, dass das menschliche Hirn eine Art komplizierter Computer sei. Dies stimmt mit gewissen Zügen des amerikanischen Denkens überein, das davon ausgeht, dass die Welt vollkommen deterministisch (festgelegt, nach fixen Regeln wie ein Apparat ablaufend) sei. Doch "Intelligenz" ist im menschlichen Sinne nicht einmal ein klar definiertes Wort. Zudem erhebt sich die Frage, ob etwas "Bewusstloses" als intelligent bezeichnet werden kann. Zum Bewusstsein gehört die einigermaßen komplex zustande gekommen Erkenntnis einer objektiven Welt. Algorithmen hingegen müssen jedes Objekt dieser Welt "lernen", ein Abbild erstellen. Menschen hingegen haben ein Konzept davon und verweisen nur darauf. Das könnten Probleme sein, die schnelle Erfolge auf diesem Gebiet vorerst noch im Wege stehen.
Es scheint so, als gründe die Forschung nach "künstlicher Intelligenz" auf der Annahme, dass das menschliche Hirn eine Art komplizierter Computer sei. Dies stimmt mit gewissen Zügen des amerikanischen Denkens überein, das davon ausgeht, dass die Welt vollkommen deterministisch (festgelegt, nach fixen Regeln wie ein Apparat ablaufend) sei. Doch "Intelligenz" ist im menschlichen Sinne nicht einmal ein klar definiertes Wort. Zudem erhebt sich die Frage, ob etwas "Bewusstloses" als intelligent bezeichnet werden kann. Zum Bewusstsein gehört die einigermaßen komplex zustande gekommen Erkenntnis einer objektiven Welt. Algorithmen hingegen müssen jedes Objekt dieser Welt "lernen", ein Abbild erstellen. Menschen hingegen haben ein Konzept davon und verweisen nur darauf. Das könnten Probleme sein, die schnelle Erfolge auf diesem Gebiet vorerst noch im Wege stehen.
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Dienstag, 27. Dezember 2016
Weihnachten und seine Folgen
Die Schlacht ist erst mal
wieder geschlagen. Weihnachten vorbei. Umsätze sind eingefahren,
Profite gemacht, Rekorde vermeldet. Familienstreit: same procedure as
every year. Die ewig Gleichen beklagen das, die ewig Gleichen
bejubeln das. In den identischen Worten. Einzelhändler ziehen
Bilanz. Großhändler sind gut gelaunt. Händler. Geschäftemacher.
Dauergrinser. Weihnachten liegt fast schon hinter uns. Ein Fest der
Christen. Ein bisschen entglitten ins Kommerzielle, wie manches
andere auch. Aber Grundwerte! Christliches Abendland! Es ist
„Zwischen den Jahren“. Die Lichterketten werden nach und nach
abgehängt, die neuen Smartphones ausprobiert, es kommt Silvester auf
uns zu und dann Karneval. Das Jahr 2017 zieht ein und so manchen mag
das „normal“ vorkommen. Doch wir könnten die Vergänglichkeit
des Augenblicks beklagen, auch in jungen Jahren. Es wäre ein Ausweis
des Überblicks. 2016 ist Geschichte. Eben erst angefangen. Oder wir
könnten uns neu unseren Mitmenschen zuneigen, könnten entdecken,
dass jenseits dieses Neoliberalismus ein neuer Altruismus liegt, eine
Empathie. Ein Mitgefühl. Weihnachten könnte etwas bewirkt haben.
Dieses Scheisgefühl, dass man jederzeit sozial absteigen könnte in
ungeahnte Tiefen, könnte etwas abgenommen haben, weil da ohnehin
keinerlei Sicherheit gegenüber diesen Alphawesen ist. Diese machen
ja auch die Politik. Wer am rücksichtslosesten und
durchsetzungsfähigsten ist, kann als Mann seine Gene an die
attraktivsten Weibchen weitergeben, - so ein scheinbares Naturgesetz,
das freilich in letzter Zeit einige Löcher bekommen hat. Komplexe
Verhaltensweisen liegen nie nur in den Genen begründet, sondern
entstehen durch eine Wechselwirkung zwischen Umwelt, Lebewesen und
Gen. Dabei zeigen viele Lebewesen überraschend kooperatives
Verhalten. Sich in jemand hinein versetzen, ihn zu verstehen und für
sein Wohl zu handeln, scheint ein Element der Evolution zu sein.
Interdependenz, d.h. eine wechselseitige Abhängigeit, scheint
insbesondere bei Säugetieren, ein verbreitetes Phänomen zu sein.
Belohnungen und Bestrafungen sind miteinander verbunden. Wir kümmern
uns von Natur aus um das Schicksal der anderen, weil es mit uns
verbunden ist, ja, weil wir abhängig davon sind. Aber gilt nicht das
Prinzip „survival of the fittest“? Dass die Evolution vom
Konkurrenzverhalten angetrieben ist? Selbstsüchtigkeit ist keine
zwingende Folge. Interdependente Partnerschaft ist für eine
Situation, in der jemand von anderen abhängig ist, möglicherweise
ein wichtiges Prinzip. Kooperation als Evolutionsprinzip? Muss nicht
„jeder gegen jeden“ bedeuten. Insbesondere der Mensch ist wohl
ein kooperatives Wesen, das auch dadurch in der Evolution erfolgreich
war. Letztenendes hat sich dadurch auch so etwas wie Moral und
schließlich eine Liebe, eine selbstlose und ziemlich natürliche
Zuneigung zum Andern entwickelt.
Mittwoch, 28. September 2016
Künstliche Intelligenz (5)
Ein Zitat des Physikers Stephen Hawking: „Die
Computer werden irgendwann in den kommenden hundert Jahren mit ihrer
künstlichen Intelligenz den Menschen übertreffen. Das wird das
größte Ereignis in der Geschichte der Menschheit werden - und
möglicherweise auch das letzte.“ Das sagte Hawking auf einer
„Zeitgeist“-Konferenz des Internetkonzerns Google nahe London im
Frühjahr vergangenen Jahres.
Doch die Forschung nach "künstlicher Intelligenz" basiert auf der Annahme, dass das menschliche Hirn nichts weiter ist als ein komplizierter Computer. Konsequenter weise glauben diese Wissenschaftler, dass die Welt vollkommen deterministisch, also vorherbestimmt ist.
Der erste Einwand gegen diese Denkweise ist, dass "Intelligenz" nicht einmal ein klar definiertes Wort ist. Die diversen "funktionalen Definition" können kaum als Grundlage einer Forschung dienen, weder als Leitfaden noch als Test. Der zweite Punkt ist, dass ontologisch gesehen die Ideenwelt und die objektive Welt zwei separate Dinge sind. Wir können mit Worten auf die objektive Welt verweisen, doch wir können diese Begriffe auch konzeptualisieren. Drittens kann man etwas "Bewusstloses" nicht als intelligent bezeichnen. Zum Bewusstsein gehört die Erkenntnis einer objektiven Welt. Algorithmen müssen jedes Objekt "lernen", Menschen haben ein Konzept davon und verweisen nur darauf.
Doch die Forschung nach "künstlicher Intelligenz" basiert auf der Annahme, dass das menschliche Hirn nichts weiter ist als ein komplizierter Computer. Konsequenter weise glauben diese Wissenschaftler, dass die Welt vollkommen deterministisch, also vorherbestimmt ist.
Der erste Einwand gegen diese Denkweise ist, dass "Intelligenz" nicht einmal ein klar definiertes Wort ist. Die diversen "funktionalen Definition" können kaum als Grundlage einer Forschung dienen, weder als Leitfaden noch als Test. Der zweite Punkt ist, dass ontologisch gesehen die Ideenwelt und die objektive Welt zwei separate Dinge sind. Wir können mit Worten auf die objektive Welt verweisen, doch wir können diese Begriffe auch konzeptualisieren. Drittens kann man etwas "Bewusstloses" nicht als intelligent bezeichnen. Zum Bewusstsein gehört die Erkenntnis einer objektiven Welt. Algorithmen müssen jedes Objekt "lernen", Menschen haben ein Konzept davon und verweisen nur darauf.
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Dienstag, 20. September 2016
Gentechnik Crispr (1)
Rinder ohne Hörer sind bereits geboren und erwachsen
vorhanden. Das hässlich blutige Geschäft der Enthornung entfällt
bei ihnen. Bauern jubeln. In Zukunft wären auch größere Rinder
denkbar, die mehr Kälber gebären, die gesünder sind und die nicht
das lästige Methangas in die Umwelt pusten. Das alles kann Crispr,
die Methode, mit der Gentechniker die Evolution in ihrem Sinne vom
Labor aus beeinflussen können und wollen. Sehr leicht zu handhaben,
profitträchtig und enorm effektiv: Crispr krempelt die Gentechnik
um. Das Erbgut aller Lebewesen lässt sich damit beliebig und sehr
gezielt beeinflussen, umbauen, umstrukturieren, neu anordnen. Diese
Wissenschaftler glauben auch, dass ihnen mithilfe von Crispr der
endgültige Sieg über Aids gelingen könnte, indem sie den
Genabschnitt, der die Informationen für die Andockstelle des
HIV-Virus im Menschen enthält, so manipulieren, dass er derjenigen
Variante gleicht, die bei den wenigen Glücklichen vorkommt, die von
Natur aus gegen HIV/Aids immun sind. Kunststück. Auch könnten sämtliche
erblichen Krebserkrankungen so wie alle anderen Krankheiten, die
eindeutige genetische Ursachen haben - Sichelzellenanämie etwa,
Bluterkrankheit oder Chorea Huntington -, bezwungen werden, indem die
tickende Zeitbombe, die der Betroffene in seinem Erbgut herumträgt,
einfach ausgeschaltet wird. Weg.
Die Gentechnik, ein Wunderhorn? Zauberei? Schöne neue Welt? Bei Nahrungsmitteln könnte man ja noch einwenden, dass es eine ganz erhebliche Verteilungsproblematik gibt, die die Ernährung der gesamten Weltbevölkerung (noch immer hungern rund 1 Milliarde Menschen) aus gewissen Interessen von Industrieländern und deren Konzerne unmöglich macht. Typisch für die Wissenschaft jedoch ist, dass sie schnelle technische Lösungen für soziale Probleme anbietet. Der scheinbar direkte Weg. Keine Frage jedenfalls ist, das jemand, der nicht genug zum Essen hat, in einer völlig anderen Wirklichkeit als die Satten Vielverdiener leben muss. Er ist bis zu seinem schäbdigen Tod vor allem zur Deckung seiner Grundbedürfnisse unterwegs.
Die Gentechnik, ein Wunderhorn? Zauberei? Schöne neue Welt? Bei Nahrungsmitteln könnte man ja noch einwenden, dass es eine ganz erhebliche Verteilungsproblematik gibt, die die Ernährung der gesamten Weltbevölkerung (noch immer hungern rund 1 Milliarde Menschen) aus gewissen Interessen von Industrieländern und deren Konzerne unmöglich macht. Typisch für die Wissenschaft jedoch ist, dass sie schnelle technische Lösungen für soziale Probleme anbietet. Der scheinbar direkte Weg. Keine Frage jedenfalls ist, das jemand, der nicht genug zum Essen hat, in einer völlig anderen Wirklichkeit als die Satten Vielverdiener leben muss. Er ist bis zu seinem schäbdigen Tod vor allem zur Deckung seiner Grundbedürfnisse unterwegs.
Dienstag, 23. August 2016
Künstliche Intelligenz (4)
Künstliche Intelligenz, die per App das
Funktionieren des Heims besorgt, die Krankheiten rechtzeitig erkennt,
die Arbeiten besorgt, wo „Facharbeiter“ fehlen werden, die Bilder
und Gesichter kennen, die viel klügere Entscheidungen treffen, als
wir das würden. Ob sie noch viel mehr besser als wir selbst können?
Ob sie eines Tages die Weltherrschaft übernehmen werden und ob wir
Menschen dann nur noch in Form von Cyborgs auftauchen, als durch
allerlei technisch hergestellte Erweiterungs-Gadgets „aufgewertete“
Wesen? Sie werden alles und jeden kennen (Datenbrillen sind da nur
ein Übergang...), sie werden unter anderem sprechen können (der
Datenaustausch ist auch anders möglich), sie werden Kriege führen
und sie werden zielsicher mit der Zukunft umgehen. Sie werden auch
beliebig reproduzierbar sein (Klone könnten zur
Selbstverständlichkeit werden). Sie werden einfach „erfolgreicher“
sein als die andern, sie werden sie auf viele Arten verdrängen. So
jedenfalls geht eine Vision im Silicon Valley, in dem (derzeit noch
von Menschen) die Technik der Zukunft erdacht wird. Künstliche
Intelligenz soll uns Routine-Aufgaben abnehmen, die uns bisher zu
sehr belasten. Es geht um gesteigerte Effizienz. Auch in Bezug auf
die Umwelt. Das Ausplündern wird sich als nicht besonders klug
erweisen. Öko wird angesagt sein,. Und das Mitgefühl? Compassion?
Kunst? Werden das diese Maschinen auch können, wird das von ihnen
ausgehen können?
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Montag, 15. August 2016
Künstliche Intelligenz (AI) (3)
Die Geräte, die uns noch umgeben, sind smart, aber
dumm. Wirklich smarte Vertreter ihrer Art müssten noch weit mehr
lernen, selbständig zu werden und autark handeln. Also läuft die
Idee von smart living am Ende darauf hinaus, dass wir eine Künstliche
Intelligenz erschaffen, die fähig ist, selbständig zu lernen. Selbstfahrende Autos haben die ersten Unfälle gebaut, sogar tödliche. Oh je! Mal
angenommen, unsere Bundeswehrkampfdrohnen und selbstfahrenden Autos
werden immer schlauer und besser, landen wir dann am Ende nicht als
die Dümmeren auf dem Abstellgleis der Evolution? Tricksen uns die
Maschinen eines Tages aus, wenn sie in allen Belangen besser als wir
selbst sind? Algoritmen und Roboter haben längst an Fähigkeiten
zugelegt und könnten eines Tages zu unseren Rivalen werden. Können
die Kinder unseres Geistes uns am Ende langfristig überholen und
abschaffen? Ob's eine reale Gefahr ist, die der Fortschrittsglaube
heraufbeschwört?
Roboter geraten in Mode, nicht nur als Rasenmäher, Daten aufnehmende Uhren oder in Fernsehprogrammen voller naiver Technikbegeisterung vorgestellter selbstfahrender Automobile. Oder in Form smarter Haussysteme, die die Rolläden rauf und runter lassen, die Waschmaschine, den Kaffeeautomaten und den Kühlschrank steuern. Aber es müssen wohl noch mehr und bessere selbstlernende Systeme her, die das Lernen lernen können.
Ob da das Militär mal wieder eine Schrittmacherfunktion einnehmen könnte? Werden auf diesem Wege auch Kampfsysteme ersonnen, die über Drohnen weit hinaus gehen? Mit diesen Systemen könnten ja die Militärs im reichen Norden in Zukunft ihre Stellvertreterkriege im armen Süden führen, da auf ihrem eigenen Gebiete sowieso nur noch im Bereich das Internets agiert wird, in dem das Ausschalten generischer Führungs-, Leit- und Kampfsysteme ein mögliches Ziel ist. Es gilt, Überlegenheit zu demonstrieren, Dominanz ausüben, Ideale „abkaufen“, Geld gegen Ziele bieten. Ob alles eine Frage des Geldes ist? Noch weit radikaler als bisher schon? Die „zivilen“ Forschungseinrichtungen, die staatlichen Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen, sind den privaten Interessen und, wie es heißt: Anwendungsorientierungen, ohnehin brav zu Diensten. Die Zusammenarbeit mit dem Militär ist ohnehin längst Selbstverständlichkeit. Die USA haben in dieser Hinsicht mit Stanford, ihrem Silicon Valley sowie der engen Vernetzung von Militär und Wissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg Maßstäbe gesetzt. Zum Militär sind hier längst fette Investoren der reichen Klasse und riesige Konzerne getreten, die den Fortschrittsglauben gekauft haben und ihn für sich einsetzen. Zum Beispiel für das Sammeln von Daten.
Roboter geraten in Mode, nicht nur als Rasenmäher, Daten aufnehmende Uhren oder in Fernsehprogrammen voller naiver Technikbegeisterung vorgestellter selbstfahrender Automobile. Oder in Form smarter Haussysteme, die die Rolläden rauf und runter lassen, die Waschmaschine, den Kaffeeautomaten und den Kühlschrank steuern. Aber es müssen wohl noch mehr und bessere selbstlernende Systeme her, die das Lernen lernen können.
Ob da das Militär mal wieder eine Schrittmacherfunktion einnehmen könnte? Werden auf diesem Wege auch Kampfsysteme ersonnen, die über Drohnen weit hinaus gehen? Mit diesen Systemen könnten ja die Militärs im reichen Norden in Zukunft ihre Stellvertreterkriege im armen Süden führen, da auf ihrem eigenen Gebiete sowieso nur noch im Bereich das Internets agiert wird, in dem das Ausschalten generischer Führungs-, Leit- und Kampfsysteme ein mögliches Ziel ist. Es gilt, Überlegenheit zu demonstrieren, Dominanz ausüben, Ideale „abkaufen“, Geld gegen Ziele bieten. Ob alles eine Frage des Geldes ist? Noch weit radikaler als bisher schon? Die „zivilen“ Forschungseinrichtungen, die staatlichen Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen, sind den privaten Interessen und, wie es heißt: Anwendungsorientierungen, ohnehin brav zu Diensten. Die Zusammenarbeit mit dem Militär ist ohnehin längst Selbstverständlichkeit. Die USA haben in dieser Hinsicht mit Stanford, ihrem Silicon Valley sowie der engen Vernetzung von Militär und Wissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg Maßstäbe gesetzt. Zum Militär sind hier längst fette Investoren der reichen Klasse und riesige Konzerne getreten, die den Fortschrittsglauben gekauft haben und ihn für sich einsetzen. Zum Beispiel für das Sammeln von Daten.
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