Gerade das Verwirrende,
Chaotische, Farbige, Verschlüsselte, über den gängigen Horizont hinaus Zeigende
finde ich an Georg
Trakl toll, das Bemühen
um Konzentration/Intensität/Mitteilung
ist für mich bei ihm überall
spürbar, er ist ein
extremer Verdichter, ein Dichter… Die Themen Tod, Unheil, Schmerz,
Krankheit, Verfall, Sucht, Getriebensein usw.spielen in seinen
Gedichten eine große Rolle…. Er zeigt sehr intensiv auf diese
Dimension des Daseins und ist dabei ein Zertrümmerer des Sinns. Er
scheint ein bisschen dazu aufzufordern, die üblichen
Sinnverbindungen neu zu bedenken. „Man muss nicht alles so negativ
sehen….“ höre ich da schon die wohlmeinenden Optimisten hinter mir. Jaja. Aber es schadet in diesem unserem Umfeld nicht unbedingt. Auch der Dreck will bedacht sein, nicht nur "das Schöne". Sich besinnen, kann meiner unmaßgeblichen Meinung nach nicht
ganz falsch sein. Sich ein bisschen der Fundamente erinnern, auf
denen man (scheinbar) steht. Nicht sofort ins scheinbar „Spirituelle“
fliehen, sondern sich gewisse Fluchtwege „erarbeiten“, sie
schmerzvoll „erschließen“, ein Licht leuchten sehen und
versuchen, es mit den eigenen begrenzten (!) Mitteln zu erkunden. Ob
der Tod nicht zum Menschsein gehört und ob das nicht in unserer
modernen Realität ausgeblendet wird? Ob sich viele Menschen nach
einer Klarheit sehnen, die es nicht gibt? Ob diese "Klarheit" nicht eine Art Zielzustand sein könnte, der dem Paradies gleichen könnte? Ob unsere Welt nicht viel
komplexer geworden ist und ob es nicht darum gehen könnte, einen
paar mal eine Art „Durchblick“ zu erhaschen? Wie sagte doch einst ein Politiker sinngemäß: "Gewisse Teile meiner Ausführungen könnten sie verunsichern...."
Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Freitag, 12. April 2019
Montag, 10. Juli 2017
Hermanns Jugend
Hermann Hesse wuchs in Calw auf, der Marktplatz und
die steilen Gassen, das war die Welt seiner Kindheit. Er kannte alle
und jeden. Seine Eltern standen im Dienste der evangelischen Basler
Mission. Der Vater kam aus Estland und hatte als Missionar in Indien
gearbeitet.Die Welt der Mission war in Hesses Kindheit dadurch
allgegenwärtig. Seine Mutter war in Südwestindien aufgewachsen,
Bilder und Lieder aus Indien waren ihm von klein auf vertraut. So hat
der junge Hesse von Anfang an zwei Welten kennen gelernt. Es gab die
schwäbische Kleinstadt mit ihrer überlieferten Ordnung und Ihren
Traditionen. Und es gab die ferne indische Kultur mit ihren eigenen
Lebensformen, Sprachen und Rhythmen.
Wie ein geheimnisvolles Reich kam ihm die Bibliothek des Großvaters Hermann Gundert vor, in der es nach Pfeifenrauch und alten Büchern roch. Als Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber von Missionsliteratur leitete Gundert den Calwer Verlagsverein. Er war einer der Pioniere der evangelischen Mission in Indien gewesen, ein schwäbischer Theologe, der auch ein bedeutender Indologe und Sprachgelehrter war. Er konnte seine Predigten in so manchem indischen Dialekt abhalten und übertrug indische Versepen ins Deutsche. Seine Wertschätzung anderer Kulturen faszinierte den jungen Enkel Hermann Hesse. „in anderen Schränken des Großvaters stand und lag noch viel anderes Wesen und Geräte. Ketten aus Holzperlen wie Rosenkränze, Palmblätterne Rollen, mit eingeritzter alter indischer Schrift beschrieben. Kleine Götterbilder, aus Holz,aus Glas, aus Quarz aus Ton, messingne Ceylonbecher und Schalen. Und alles kam aus Indien und Ceylon, aus Siam und aus Birma. ...Er war auch ein Magier ein Weiser und Wissender- Er konnte Pali und Sanskrit schreiben und sprechen. Er konnte unter anderem bengalische, indostanische und sineglesische Lieder singen. Er kannte die Gebetsübungen der Mohammedaner und der Buddhisten, obwohl er Christ war und an den dreieinigen Gott glaubte. Niemand wusste so wie er bescheid darum, dass unsere Stadt und unser Land nur ein sehr kleiner Teil der Erde war.
Wie ein geheimnisvolles Reich kam ihm die Bibliothek des Großvaters Hermann Gundert vor, in der es nach Pfeifenrauch und alten Büchern roch. Als Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber von Missionsliteratur leitete Gundert den Calwer Verlagsverein. Er war einer der Pioniere der evangelischen Mission in Indien gewesen, ein schwäbischer Theologe, der auch ein bedeutender Indologe und Sprachgelehrter war. Er konnte seine Predigten in so manchem indischen Dialekt abhalten und übertrug indische Versepen ins Deutsche. Seine Wertschätzung anderer Kulturen faszinierte den jungen Enkel Hermann Hesse. „in anderen Schränken des Großvaters stand und lag noch viel anderes Wesen und Geräte. Ketten aus Holzperlen wie Rosenkränze, Palmblätterne Rollen, mit eingeritzter alter indischer Schrift beschrieben. Kleine Götterbilder, aus Holz,aus Glas, aus Quarz aus Ton, messingne Ceylonbecher und Schalen. Und alles kam aus Indien und Ceylon, aus Siam und aus Birma. ...Er war auch ein Magier ein Weiser und Wissender- Er konnte Pali und Sanskrit schreiben und sprechen. Er konnte unter anderem bengalische, indostanische und sineglesische Lieder singen. Er kannte die Gebetsübungen der Mohammedaner und der Buddhisten, obwohl er Christ war und an den dreieinigen Gott glaubte. Niemand wusste so wie er bescheid darum, dass unsere Stadt und unser Land nur ein sehr kleiner Teil der Erde war.
Freitag, 12. Mai 2017
Post Kommunikation
Die Dichter versichern sich
gegenseitig ihrer verlorenen Wichtigkeit indem sie sich gegenseitig
Preise verleihen und manchmal das Elend der Politik beklagen, wozu
sie ein schönes Gesicht machen und die Augenbraue hoch ziehen.
Ansonsten spielen sie Murmeln, die auch schon mal schöner waren. Sie
siechen, denn sie haben ihre Funktion längst verloren, Buchdruck ist
veraltet. Internet angesagt auf allen Kanälen. Internet der Dinge.
Gewiss, Reflexionen müssen sich ihren Weg ins Bewusstsein bahnen,
der manchmal lang, windig und mühevoll ist. Nur, wer will das schon
in einer Welt der schnellen Kicks und Kitzel? Ist ohnehin nur
Übergang zu einer Zeit, in der jedes Gehirn gespeichert sein wird.
Zwischen Stop und go, Standup Comedy. Ausgefranst in den Medien,
zerstäubt im Internet….die ruhige Überlegung fällt auf sich
selbst zurück. Im sachten Smartphonedruck. Es treibt das Wachstum
die Beschleunigung um jeden Preis und das Echo verhallt im Nichts.
Identität, Kultur. Zerrieben und pulverisiert zu Erbhöfen und
Besitzständen. Kontoständen. Wanken, Umfallen, Stürzen? Alles
egal, solange es richtig gemanagt wird. Umsatzrückgänge, aber
Bailout rettet die Großen. Der Staat in Gestalt seiner Elite-Kretins
schaufelt Milliarden in dieses Grab. Die Städte sind überwuchert
von unterhaltsamen Bedeutungslosigkeiten. Die Hohlheit füllt uns
aus. Wird eingefüllt und die meisten merken es gar nicht.
Schnell, schnell, Inhalt egal. Legal, den vorgeschrieben Wegen
entlang abgeschöpft werden. Gemolken. Von Bürokratien, von gut
bestallten Sesselfurzern und Aasgeiern in der
Sechszylinder-Limousine. Immer unterwegs auf der Überholspur der
Autobahn. Hauptsache wir sind sicher. S-U-V. Die anderen werden wir
schon zermalmen! Alle müssen sparen und haben das verinnerlicht.
Verdichtung allenthalben, aber keine Intensität, sondern
fortwährende Lüge. Alltäglich etwas sein durch das Auto. Elektro,
powered by Braunkohle.
Montag, 10. April 2017
Künstlernähe
Der alte Goethe, der Kafka, der Nietzsche, der Hesse,
der Thomas Mann: nein, das sind nicht nur diese Kulturdenkmäler, als
die sie Schülern jahrzehntelang eingebläut wurden. Und als die sie
für alle anderen allenfalls eine leise Erinnerung sind. Georg
Trakl, dessen Gedichte einst auswendig gelernt werden mussten, war
ein armes Schwein, ein Süchtiger, ein Ekstatiker des Wortes, den wir
als solchen jederzeit neu lesen können, der uns zum Vertrauten
werden kann. Hey Schorsch! Salute! Auch der Dali und der Picasso,
diese Superdenkmäler des Bildungsbürgertums, waren Opfer ihres
eigenen Ruhms, sonnten sich in ihrem Stardasein und nutzten es nach
Belieben aus. Verkauften sich an ihre Rolle. Schwache Menschen, große Künstler - vielleicht. Sie
waren die Popstars ihrer Generation. Auch nicht schlecht. Sie
stellten das Herausragende dar, ließen ihre Einseitigkeiten
zelebrieren - bis auf Goethe, der vielleicht eine Universalbegabung
war und sich auch in einer bürgerlichen Existenz ausleben wollte.
Und, natürlich: Leonardo Da Vinci. Das Großgenie der Renaissance. Außerhalb jeden Zweifels.
Aber die „Künstler“ der heutigen Zeit? Wer von denen ist überhaupt sichtbar? Wo? Aufgrund welcher Mechanismen? Wer inszeniert sich als Großfürst und klagt jedes Mal wortstark die Legitimation solchen künstlerischen Großfürstentums ein (es hat eine gewisse Lächerlichkeit, wenn ich da an bestimmte Personen denke...)? Wer zieht sich leise zurück in ein „Müssen“ und genießt dennoch in tausend Medienkolportagen die große Aufmerksamkeit? Wer hinterfragt ernsthaft die eigene „Größe“? Wer war Michelangelo? Ein ekstatischer Bohrer. Benn? Ein in Bürgerlichkeit geronnener Former. Und die vielen anderen? Die Zeitgenossen gar...?
Aber die „Künstler“ der heutigen Zeit? Wer von denen ist überhaupt sichtbar? Wo? Aufgrund welcher Mechanismen? Wer inszeniert sich als Großfürst und klagt jedes Mal wortstark die Legitimation solchen künstlerischen Großfürstentums ein (es hat eine gewisse Lächerlichkeit, wenn ich da an bestimmte Personen denke...)? Wer zieht sich leise zurück in ein „Müssen“ und genießt dennoch in tausend Medienkolportagen die große Aufmerksamkeit? Wer hinterfragt ernsthaft die eigene „Größe“? Wer war Michelangelo? Ein ekstatischer Bohrer. Benn? Ein in Bürgerlichkeit geronnener Former. Und die vielen anderen? Die Zeitgenossen gar...?
Sonntag, 7. August 2016
Unverbindlichkeiten
Diesen Text habe ich mal in den achtziger Jahren geschrieben:
UNVERBINDLICHKEITEN
Unverbindlichkeiten/geschickt
verbinden/ein chicer Gag jagt den andern/den andern ändern kann
sowieso keiner/also:frech in's eigene Grab gescheffelt
Und
immer recht positiv
alles
Andere („Bitte recht freundlich!")
ausgeblendet/abgeblendet/noch besser:gar nicht belichtet!
Wieso
eigentlich nicht?"
"Bin
ich daran schuld?" (Reflexe)
Gartenlauben
werden modern/Inseln für besondere Dinge/auch wird wieder Wert auf
Etikette gelegt/Etikettenschwindel verblümt/ebenso Seifenschaum
(nur. vom Besten!)
Motzer
und Ketzer sind abgesagt, werden totgesagt und dann wird wieder
geschwiegen, totgeschwiegen
Makler
statt Mäkler und dazu "Träume im Sonderangebot/von der
Stange/Kollektionen/Erektionen für den Geschmack: den guten,
schlechten, abgeschmackten, gefriergetrocknet, klinisch clean
getestet
Unverbindlichkeiten
verbinden kaufen - verkaufen von höchster Stelle: Platitüden und
draußen im weiten Lande
Applaus!!!!
Mittwoch, 1. Juni 2016
Mit Nietzsche in Bewegung sein
„Sie
steigen wie Tiere hinauf, dumm und schwitzend; man hatte ihnen zu
sagen vergessen, dass es unterwegs schöne Aussichten gebe“, sagte
Friedrich Nietzsche einmal. Es hat vielleicht auch damit zu tun, dass
der Mensch oft fremdbestimmt sei, von Zielen, die ihm gegeben werden
und deren Zwecke ihm unklar sind. Ob das heutzutage etwas mit dem
Profit zu tun hat, den jeder aus jedem zu ziehen versucht? Sich das
Verhalten des Anderen gefügig zu machen, das scheint ein
Naturgesetz zu sein. Meinen Zwecken Menschen und Tiere untertan machen,
aber selbst nicht wissen, wohin die Reise geht, geschweigedenn einen
Blick links oder rechts zu riskieren. Das könnte schädlich sein,
raunen diejenigen, die etwas erreichen wollen. Tunnelblick, auf ein
Ziel fixiert. So lehrt's die Zeit. Die Fußballspieler liefern
Anschauungsmaterial, das die Massen vor den TV-Geräten und im
Stadion kopieren. Die können was, die konzentrieren sich! Mal im
Ganzen gesehen: Ob das aber so günstig ist? Es könnte ein Teil
unserer Selbstbestimmung sein, zu wissen, wohin es geht und wie ich
an der Zielfindung mitwirken kann. Nietzsche soll auch gesagt haben:
„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen
Weg, wenige in Bezug auf das Ziel“. Ob wir mal wieder über das
Verhältnis von Weg und Ziel nachdenken sollten, angeregt von einem
alten Denkersack wie Nietzsche?
Sonntag, 8. November 2015
Arm und Reich today - Vereinzelung
Jaja, angesichts all
der Missstände und der seltsamen Mechanismen dieser Welt die Leute
in die Vereinzelung treiben! Es gilt der subjektive Gefühlsausbruch,
die emotionale Befindlichkeitsmitteilung, das banalste am Ich.
Facebook und Co. sind da nur ein Beleg unter vielen. Viele Medien
sind dabei die Schrittmacher, wenn es darum geht, Leuten Sand in die Augen
zu streuen. Betäubungsstrategien zu entwerfen. Die Literatur macht da ja auch gerne mit. Persönliche (nichts Kollektives) Spiritualität (Kirchen sind out!) lässt sich dafür gerne missbrauchen. Das
Bildungsbürgertum japst mit, so gut es halt geht. Mit der Zeit
gehen, digital werden, neoliberal sowieso... dabei sein ist alles.
Wer nicht mitmacht, ist isoliert. Wie armselig! Als müsste man das Einzelne nicht mit dem Gesamten in einen sinnvollen Ausgleich bringen! Als sei genau dies nicht eine anspruchsvolle Veranstaltung. Denker sind in
Denkfabriken abgestellt, eingefriedet und gut honoriert, Elfenbeintürme wachsen von Konzernen hochgezogen aus der Erde, Universitäten sind eine
Veranstaltung des Staates und als solche verpönt.
Grundlagenforschung findet nicht mehr statt, es zählt, was Profit
bringt. Schule des Turbokapitalismus. Keine Tarife mehr, dafür
Start-Ups, in denen sich die Leute selbst ausbeuten, um schließlich
überwiegend pleite zu gehen. Keine Gruppen, keine Mengen, keine
Massen mehr. Das trüge nur zur Destabilisierung des „Systems“
bei. Keine generellen Regeln mehr, denn dann würden ja die Schwachen (die ja nur eine Chance haben, wenn sie sich vereinen) stärker. Es gelten zunehmend einzelne Abmachungen, Verträge, Agreements, die mit Individuen getroffen
werden, um das Ganze zu schwächen. Denn der einzelne Schwache ist
chancenlos gegenüber dem Starken. Dieser kann auf diese Weise endlich seine
Bedingungen diktieren und verkauft das dann über findige PR-Agenturen so, als sei es zum Wohle der
Allgemeinheit. Ob das demokratisch ist? Sozial? Begriffe aus
vergangenen Zeiten, klar. Globalisierung nach Art der Besitzenden ist
angesagt. Polarisierung auf allen Gebieten. Aufspaltung in einzelne
Individuen. Teile und herrsche.
Freitag, 12. Juni 2015
Dienstag, 10. März 2015
Dichter werden dichter
Die Dichter versichern sich
gegenseitig ihrer verlorenen Wichtigkeit, indem sie sich gegenseitig
Preise verleihen. Ansonsten spielen sie Murmeln, die auch schon mal
schöner waren. Sie siechen, denn sie haben ihre Funktion längst
verloren, Buchdruck ist ohnehin veraltet. Gewiss, Reflexionen müssen
sich einen Weg ins Bewusstsein bahnen, der manchmal lang, windig und
mühevoll ist. Nur, wer will das schon in einer Welt der schnellen
Kicks und Kitzel? Zwischen Stop und go, Standup und Comedy. Ausgefranst
in den Medien, zerstäubt im Internet….die ruhige Überlegung fällt
auf sich selbst zurück. Jetzt treibt das Wachstum die Beschleunigung
um jeden Preis und das Echo verhallt im Nichts. Identität, Kultur.
Zerrieben und pulverisiert zu Erbhöfen und Besitzständen. Wanken,
Umfallen, Stürzen? Alles egal, solange es gemanagt wird.
Umsatzrückgänge sind ein vorüber gehendes Wetterleuchten, Bailout rettet die Großen. Der Staat in Gestalt
seiner Elite-Kretins schaufelt Milliarden in dieses Grab und schüttet
es mit Steuermoneten zu.
Die Städte sind überwuchert von Bedeutungslosigkeiten. Die Hohlheit füllt uns aus. Sie wird eingefüllt und die meisten merken es gar nicht. Schnell, schnell, Inhalt egal. Legal, den vorgeschrieben Wegen entlang abgeschöpft. Gemolken. Von Bürokratien, von Sesselfurzern und Aasgeiern in fetten Sechs- und Achtzylinder-Limousinen. Unterwegs im Offroader auf der Autobahn. Hauptsache wir sind sicher! Die anderen werden wir dann im Falle des Falles schon zermalmen! Alle müssen sparen und haben das verinnerlicht. Sämtliche Gürtel enger geschnallt. Verdichtung allenthalben, aber keine Intensität, sondern fortwährende Lüge. Es bröckelt laut weiter....
Die Städte sind überwuchert von Bedeutungslosigkeiten. Die Hohlheit füllt uns aus. Sie wird eingefüllt und die meisten merken es gar nicht. Schnell, schnell, Inhalt egal. Legal, den vorgeschrieben Wegen entlang abgeschöpft. Gemolken. Von Bürokratien, von Sesselfurzern und Aasgeiern in fetten Sechs- und Achtzylinder-Limousinen. Unterwegs im Offroader auf der Autobahn. Hauptsache wir sind sicher! Die anderen werden wir dann im Falle des Falles schon zermalmen! Alle müssen sparen und haben das verinnerlicht. Sämtliche Gürtel enger geschnallt. Verdichtung allenthalben, aber keine Intensität, sondern fortwährende Lüge. Es bröckelt laut weiter....
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