Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Montag, 18. Mai 2026
Trül
Ich denke über mein Tun nach und frage mich, in welchem Verhältnis Aufwand und Effekt meiner Zeilen hier sind. Ist es ein Erbe meiner journalistischen Ausbildung? Ist es antrainiert? Dressiert? Habe ich Erwartungen übernommen? Ist es eine Hinterlassenschaft der auf Hörerschaft hin gerichteten Worte meines Elternhauses? Welche Rolle spielte der Zeitgeist? Das Aufgehobensein in einer von der Aufklärung her kommenden Kritik? Ist dieses obsessive Reflektieren ein Ergebnis von Projektionen? Das mit der Mitteilung kann es ja wohl nicht sein. Algorithmen, Gleichgültigkeiten und/oder Formen von Nachrede/Verleumdung decken es hier eher zu. Eine Zeitlang wähntest du dich auf der Höhe der Zeit. Du hast ein multimediales Blog entworfen, positioniert auf Facebook. Aha! Oh! Allein, das fand keinerlei Echo. War man damit untergegangen in Bedeutungslosigkeit? Bemisst sich Bedeutung inzwischen nur noch in Klicks? Die Masse der Leute scheint sich ja inzwischen sehr gerne von Influencern aller Art bearbeiten zu lassen. Etwas kaufen, etwas konsumieren, darum geht es. Zu Gedanken angeregt zu werden scheint da nicht mehr so hoch im Kurs zu stehen. Die Masse, ja, - aber wo sind die Nischen? Du willst Impulse geben, bloß wem? Diffuse Massen umdrängen dich. Du gibst ein paar halbwegs geordnete Laute von dir, was sofort untergeht. Ich weiß nicht mehr, an was es liegt. Es geht hinaus ins Nichts.
Montag, 20. April 2026
Bloghygiene
Es geht bei vielen Postings in diesem Blog womöglich um Perspektiven, denen jeder unterliegen kann. Die ihm "zufliegen", ohne das er das explizit so will oder dass er das Mitgeteilte überprüfen könnte. Dabei spielt meine Person keine oder eine sehr geringe Rolle. Ich sehe mich selbst da nur als eine Art "Medium", dass stellvertretend für die Masse der Vielen steht. Dies hier ist aber auch kein intimes Tagebuch! Das Subjektive mag an vielen Stellen in Richtung des Objektiven gehen, - und umgekehrt! Das zu beachten ist bei der Lektüre sehr wichtig. Ich fühle mich in der Rolle des Schreiberlings eher als Beobachter und stelle ja von der Seitenauslinie auch viele Fragen, auf die ich selbst keine Antwort weiß. Auch sie könnten sich jedem stellen. Es hat mit meiner Person nichts zu tun, ohne dass ich die bequeme Position jener Politiker einnehme, die erklären, dass die Entscheidung zwischen richtig und falsch nicht von ihrer Person abhänge. 1.) werde ich nicht von der öffentlichen Hand bezahlt 2.) habe ich keine „wichtigen“ Entscheidungen zu treffen. Nein, ich fühle mich als Teil von etwas Anderem, - was auch mit meinem Studium der Soziologie zu tun haben könnte.
Ich zeichne ein Bild, das - und das ist die Pointe! - nicht zutreffend sein muss! Ich nehme einfach nur Informationen, Anstöße, Fragmente rund um mich herum auf und gebe sie wieder. Nein, da ist kein journalistisches Überprüfen und die Verantwortung vor der Veröffentlichung! Viele der "Konsumenten" haben schlicht nicht die Zeit dafür. Der alltägliche Journalismus geht auch kaum so vor.... Es geht hier vielmehr um ein Stochern im Nebel anhand gewisser Fakten, - so, wie es vielen anderen Personen geht. Übrigens: Interviews werden nicht gewährt.
Es erhebt die Information in meinen Posts keinen Anspruch auf absolute Gültigkeit. Sie ist vielmehr die Wahrnehmung einer Möglichkeit, einer Perspektive und Ansicht auf eine Gegebenheit, der wir ausgesetzt sind. Ich versuche aufzunehmen, dass es nicht mehr so einfach ist, zu entscheiden, was richtig und falsch sei. Einst und in der Aufklärung, - bis jetzt!, nahm diese Rolle die Wissenschaft wahr. Doch sie scheint inzwischen von vielen Seiten her korrumpierbar und interessengeleitet. Grund zur naiven Wissenschaftsgläubigkeit bietet sie in letzter Zeit jedenfalls relativ wenig. Politische Entscheidungsträger sollten sich auf die Wissenschaft stützen, heißt es oft. Doch unter diesen Bedingungen könnte dies ein schwieriger Job sein, zumal auch die Politik selbst (z.b. EU) Einflussnahmen unter bestimmten Interessen ausgesetzt ist. Dass sich diese als wissenschaftlich kaschiert haben, ist inzwischen bekannt. Untersuchungen werden nahezu beliebig gekauft, wissenschaftliche Titel haben (nur) ihren Preis. Der Publikationszwang unter Wissenschaftlern und die Praxis wissenschaftlicher Fake-Verlage andererseits, scheinen hier zudem ungünstige Einflüsse auszuüben oder versuchen offenbar mit einigem Erfolg, sich dies eitle Bestreben zunutze zu machen.
Andere meiner Postings in diesem Blog sind hingegen sehr subjektiv, zeichnen ein Bild aus meinen Augen, sind von mir, meinen Erfahrungen und Person gefärbt und getränkt. Sie kommen aus dem Subjektiven, könnten genau darin jedoch etwas Allgemeingültiges haben, etwas, was sich verlängern ließe ins Gesellschaftliche. Privates könnte etwas mit Öffentlichem zu tun haben (s.o.) - und umgekehrt. Ich wechsle also die Perspektiven, fühle mich tatsächlich auf einer „Reise durch die Wirklichkeit“, die gewisse Politiker in den letzten Tagen unbedingt regulieren wollten.....
Montag, 2. März 2026
Was bleibt?
Ich will hier unter anderem auch einen Abdruck meiner Person hinterlassen, in Text, Musik und Fotografie. So zögerlich und ambivalent wie ich beschaffen bin, - und inzwischen ziehe ich mannigfache Bilanz! - bringe ich dazu auch Fotos und selbstgeschaffene Musik in Anschlag, in eine „unterirdische“ Beziehung. Dass dies ein multimedialer Ansatz sein könnte, der Body, Heart and Mind vereinen will, ist von Anfang an nicht ins Blickfeld der Leute gedrungen: Mein Blog, meine Posts, mein öffentliches Tagebuch ist nicht gerade ein Burner in der Internet-Welt. Es ist etwas, mit dem ich manchmal auch erst nach längeren inneren Kämpfen übereinstimme: Es ist ein Zeugnis meines Ich. Völlig sinnlos!, so höre ich manche Stimmen sagen. Doch was hat diesen Sinn in dieser Welt? Wir schaffen ihn uns, mal positiv gedeutet. Alles ist sowieso sinnlos, würden Andere sagen. Etwas abschaben vom Baum des Lebens, etwas Sinn abringen, etwas, das mir und dem gehört was ich mir unter „Mir“ vorstelle, das könnte etwas sein. Mein Ich. Ich muss mich da im Dunklen vortasten, ich muss darum kämpfen und mich anstrengen, ich muss es auszudrücken und mitzuteilen versuchen. Ich muss erstaunt den Blick heben. Irritiert. Jederzeit zur Orientierung bereit. Auch wenn das nicht in den aktuell grassierenden Wohlstandshedonismus passt, wo alles erlaubt ist, was „Spass macht“. Wo Menschen zu diesem "Zweck" beliebig ausgetauscht und ersetzt werden.
Samstag, 26. Oktober 2024
Informationenverarbeiter
Meine Blogs wollen der offene Schirm, der Screen und, der Radar der Information sein, die uns zunehmend in verschiedenen Formen umschwirrt und sich uns über verschiedene „Kanäle“ aufdrängt. Dieser multimediale Schirm hier funktioniert wie mein Gehirn: Überprüfung oder gar journalistische Verifizierung ist dabei allzu oft nicht möglich. Außerdem versuche ich, bestimmte konkrete Themen zu vermeiden: einfach, weil ich mich in ihnen unsicher fühle. Zudem vermeide ich möglichst Namen und Logos, weil ich die juristischen Folgen solcher „Frechheiten“ in diesem „Rechtsstaat“ fürchte. Juristische Verfolgung kann sehr teuer werden. In allem sind wir ausgeliefert, sind auf das Gebotene angewiesen, suchen uns heraus, wählen etwas, deuten es nach unseren Möglichkeiten.
Wie etwas wirklich ist?: Wer weiß? Es kommt oft auf die Perspektive an. Ich versuche nach Möglichkeit zu vermeiden: das Einzelne, Konkrete, weil so etwas sofortige rechtliche Schritte gegen mich nach sich ziehen würde. Es handelt sich um eine Art legaler Bedrohung. Weil mir dies Konkrete oft auch unwichtig und als unnötige Aufwertung des besonders Aktuellen auf Kosten des Allgemeinen erscheint. Meine Gedanken, meine Gefühle, meine (subjektiven) Erfahrungen und Erlebnisse sind dabei unbedingte Ausgangsposition, - meistens nicht an dem Zeitgeist oder dem Aktuellen orientiert, - die ich in eine möglichst kompakte Form ohne Wahrheitsanspruch bringen will. Der genuine Journalismus praktiziert etwas anderes, das sich deutlich davon unterscheidet, was ich hier vorführen will.
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My blogs want to be the umbrella, the screen and the radar of the information that is increasingly buzzing around us in various forms and is being forced upon us. This umbrella works like my brain: checking and journalistic verification is all too often not possible. Also, I try to avoid certain topics: simply because I feel insecure about them. I also avoid names as much as possible because I fear the legal consequences. We are at the mercy of everything, relying on what is offered, looking out, choosing something, interpreting it according to our possibilities.
How something really is?: Who knows? It depends on the perspective. I try to avoid as far as possible: the individual, concrete, because something like that would result in immediate legal action against me. Because this often seems unimportant to me and an unnecessary upgrading of the current at the expense of the general. My thoughts, my feelings, my (subjective) experiences are an absolute starting point - usually not oriented to the zeitgeist or the current situation - which I want to bring into a form that is as compact as possible without claiming to be true. Genuine journalism practices something different, which is quite different from what I want to present here.
Mittwoch, 7. Februar 2024
Neu und alt und Du und Ich
Ich baue hier multimediale Zusammenhänge auf, was niemanden so recht zu interessieren scheint. Immer noch (!) kommen mir im Internet solche Zusammenstellungen relativ selten vor. Ja klar, als InfluencerInnen betätigen sich viele. Firmen profitieren. In meinem Falle zeigen solche angedeuteten Zusammenhänge zwischen Realitäten unter anderem aber verschiedene Aspekte meiner Person, wollen niemals Werbung für ein Produkt sein. Eine rote Linie bei mir scheint zu sein, dass ich so etwas wie Ganzheitlichkeit anstrebte, also auch die Aspekte an mir zeigen wollte, die vielleicht Überraschendes und Ungewohntes offenbaren. Das, was man mir nicht zugetraut hätte. Wieso überhaupt zeigen? Man wollte darstellen, was man sei.
Das Alltägliche ins Unalltägliche überführen – und umgekehrt. Das Private ins Allgemeine, und umgekehrt. Mit vielen Mitteln. Unter anderem mit Fotos und gestalteten Tönen, in die ich das Ungewohnte, Gefühle, das Andere und das Unerwartete versuchte, einfließen zu lassen. Auch das war eines meiner Anliegen, in alter romantischer Tradition, von der ich mich inspirieren ließ. Dass ich musikalisch nicht weiter auf den Trip derer gehen wollte, die ich viele Jahre lang aus beruflichen Gründen gehört, gesehen und erlebt hatte, ging daneben (man deutete das als Schwäche, solistisch künstlerisch subaltern oder unfähig, mit herkömmlichen Leadvocals zu operieren). Man wurde nach den Kriterien jenes Popestablishments beurteilt, an dem man gar nicht teilnehmen wollte und keinerlei Ehrgeiz entwickelte. Man hat an der Schnittstelle zwischen Neuen Technologien und „Old School“ zu wirken versucht. Etwas zu viel habe ich zudem Ironie in mein Tun einfließen lassen. Mea Culpa. Das alles wurde nicht verstanden und „kam nicht rüber“. Okay.
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I'm building multimedia connections here, which no one really seems to be interested in. I still (!) find such compilations relatively rare on the Internet. Yes, of course, many people work as influencers. Companies benefit. In my case, such suggested connections between realities show, among other things, different aspects of myself and are never intended to be advertising for a product. A common thread for me seems to be that I strived for something like holism, i.e. I also wanted to show the aspects of myself that might reveal something surprising and unusual. Something I wouldn't have thought possible. Why show it at all? You wanted to represent what you were.
Translating the everyday into the unusual – and vice versa. The private into the general, and vice versa. With many means. Among other things, with photos and designed sounds in which I tried to incorporate the unfamiliar, feelings, the different and the unexpected. That was also one of my concerns, in the old romantic tradition from which I was inspired. The fact that I didn't want to go on the musical journey of those I had heard, seen and experienced for many years for professional reasons was wrong (this was interpreted as a weakness, an artistically inferior soloist or an inability to operate with conventional lead vocals). You were judged according to the criteria of the pop establishment in which you didn't want to be a part and had no ambition whatsoever. An attempt was made to work at the interface between new technologies and “old school”. I also let irony flow into my actions a little too much. Mea culpa. None of this was understood and “didn’t come across”. OK.
Samstag, 16. Dezember 2023
Blogs - kurz
Von Anfang an verstand ich den Journalismus dahingehend, dass es darum gehe, bestimmte Informationen in kürzester Zeit und in möglichst komprimierter Form „rüber“ zu bringen. Die Aufmerksamkeitsspanne der Leute ist kurz. Meine Alltagserfahrung war aber die, dass die Artikel der jeweiligen Hierarchen sehr ausschweifend unkonkret sein durften, wohingehend meine Beiträge zusammengekürzt wurden, weil meine Hierarchiestufe nicht ausreichte. Es war also eine möglichst unsachliche Entscheidungslage, die die Dinge festlegte. Irgendwann wollte ich mein Bestreben, die Dinge möglichst auf den Punkt zu bringen und doch nicht zu simplifizieren, verwirklichen. Meine Blogposts schienen mir zunächst der richtige Weg dazu.
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From the very beginning, I understood journalism to mean that it was about getting certain information across in the shortest possible time and in the most compressed form possible. However, my everyday experience was that the articles of the respective hierarchs could be very vague, whereas my contributions were shortened because my hierarchy level was not sufficient. So it was a decision that was as unobjective as possible that determined things. At some point I wanted to realize my desire to get things as straight as possible without oversimplifying them. My blog posts initially seemed like the right way to do this.
Montag, 6. November 2023
Reise durch Wirklichkeiten
Es drängt sich mir wieder einmal auf, die Überschrift meines Blogs „Reise durch Wirklichkeiten“ und andere Einlassungen möglichst korrekt zu klaren. Ich gehe also davon aus, dass sich diese Gesellschaft immer mehr ausdifferenziert in Fraktionen, Subgesellschaften, Wahrnehmungsblasen usw., die die Tendenz haben, nur innerhalb ihrer sozialen Gruppe zu kommunizieren oder gewisse Verhaltens- oder Wertemuster immer wieder zu reproduzieren. Beispiel: „Führungskräfte“ der Wirtschaft wollen dies auch in der nächsten Generation bleiben und schicken demgemäß ihre Sprösslinge auf teure Internate, wo sie zu „Führungskräften“ erzogen werden, was entsprechendes Verhalten und Selbstwahrnehmung bedeutet: Im zeitgenössischen Sprachgebrauch wird dies gerne als „Wahrnehmungsblase“ oder „Bubble“ bezeichnet. Diese „Fraktionen“ haben weiterhin die Tendenz, auch über gewisse soziale Muster miteinander zu kommunizieren, sich darüber einig zu zeigen, was „korrekt“ oder „okay“ ist. D.h. beispielsweise: Steuerberater unterhalten sich untereinander vor allem über das, was sie und ihre Kundschaft betrifft. Es entsteht sogar ein gewisser Jargon, der unter anderem zu sozialen Abgrenzungen führt. Lehrer verhalten sich genauso, Verwaltungsmenschen, Ingenieure, Handwerker, Servicedienstleister usw. Sie bilden untereinander auch Wahrnehmungsgemeinschaften, aus deren Blickfeld gewisse Dinge auch heraus fallen oder nur alibimäßig unscharf wahrgenommen werden. Ich würde diesen immer weiter zunehmenden Vorgang der Ausdifferenzierung von „Lebenswelten“ erstmal als „vertikale Gliederung“ bezeichnen.
Andererseits eröffnen sich auch durch Medien, Tourismus und zunehmende Informationsmöglichkeiten befördert immer mehr Gelegenheiten, sich darüber klar zu werden, dass wir alle auf einem einzigen Planeten leben und uns dadurch bewusst werden könnten, dass“wir alle in einem Boot“ sitzen. Wir erfahren etwas über andere Kulturen, über andere Möglichkeiten, sich geographisch und durch die Historie gegebenen Bedingungen anzupassen: Andere Völker, andere „Sitten“ (Werthaltungen, Verhaltensmuster). „Horizonterweiterung“. Es haben sich wohl in unterschiedlichen Kulturkreisen (das Gegenteil von „Globalisierung“) unterschiedliche Arten des Menschseins heraus gebildet. Dies würde ich als „horizontale“ Gliederung bezeichnen. Ein Interesse an anderen Möglichkeiten, aber auch eine Neugier auf Begrenztheiten solcher auch ökonomisch begründeter Verhältnisse zu entwickeln, das könnte man auf der Ebene der Bewusstwerdung auch als „Empathie“ bezeichnen. Ein bisschen mehr Bewusstwerdung der Verhältnisse, die mich umgeben, mag die Folge sein: „Horizonte“ erweitern. Insofern über den eigenen Tellerrand versuchen zu blicken, wäre mein ureigenstes Interesse. Leider passiert das in unserer Gesellschaft in Bezug auf „vertikale Gliederung“ viel zu wenig und immer weniger. Beispiel: Selbst Kreise, die einigermaßen Bescheid darüber wissen müssten, haben keine Ahnung davon, wie es ist, von Grundsicherung leben zu müssen. Kognitiv schieben diese Leute meist die Phrase „wir leben in einem Sozialstaat“ vor und glauben somit, alles sei in diesem Sinne „geregelt“. Wer sich aber konkret für die realen Verhältnisse interessiert, erfährt anderes.
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It once again occurs to me to clarify the title of my blog “Journey through Realities” and other statements as correctly as possible. So I assume that this society is becoming more and more differentiated into factions, sub-societies, etc., which have the tendency to only communicate within their social group or to reproduce certain patterns of behavior or values. In contemporary usage this is often referred to as a “perception bubble” or “bubble”. These “factions” continue to have a tendency to communicate with each other about certain social patterns and to agree on what is “correct”. This means, for example: tax advisors talk to each other primarily about what concerns them and their clients. A certain jargon even arises, which, among other things, leads to social boundaries. Teachers behave the same way, administrators, engineers, craftsmen, etc. They also form perception communities from whose field of vision certain things fall out or are perceived as an alibi. I would describe this ever-increasing process of differentiation of “lifeworlds” as “vertical division”.
On the other hand, media, tourism and increasing information possibilities are opening up more and more opportunities to realize that we all live on a single planet and thereby become aware that “we are all in the same boat”. We learn something about other cultures, about other ways of adapting to geographical and historical conditions: other peoples, other “customs” (values, behavior patterns). Different ways of being human have probably developed in different cultural circles (the opposite of “globalization”). I would call this a “horizontal” structure. Developing an interest in other possibilities, but also a curiosity about the limitations of such economically based circumstances, could also be described as “empathy” at the level of awareness. The result may be a little more awareness of the conditions that surround me: broadening my horizons. In this respect, trying to think outside the box would be in my best interest. Unfortunately, this happens far too little and less and less in our society when it comes to “vertical structuring”. Example: Even circles that should know something about it have no idea what it's like to have to live on basic income. Cognitively, these people usually use the phrase “we live in a welfare state” and therefore believe that everything is “regulated” in this sense. But anyone who is specifically interested in the real situation here will find out something different.
Mittwoch, 4. Oktober 2023
Mein Blog
Meine Blogs wollen der Schirm, der Screen und, der Radar der Information sein, die uns zunehmend in verschiedenen Formen umschwirrt und sich uns aufdrängt. Dieser Schirm funktioniert wie mein Gehirn: Überprüfung und journalistische Verifizierung ist dabei allzu oft nicht möglich. Außerdem versuche ich, bestimmte Themen zu vermeiden: einfach, weil ich mich in ihnen unsicher fühle. Zudem vermeide ich möglichst Namen, weil ich die juristische Folgen fürchte. In allem sind wir ausgeliefert, sind auf das Gebotene angewiesen, suchen uns heraus, wählen etwas, deuten es nach unseren Möglichkeiten.
Wie etwas wirklich ist?: Wer weiß? Es kommt auf die Perspektive an. Ich versuche nach Möglichkeit zu vermeiden: das Einzelne, Konkrete, weil so etwas sofortige rechtliche Schritte gegen mich nach sich ziehen würde. Weil mir dies oft auch unwichtig und als unnötige Aufwertung des Aktuellen auf Kosten des Allgemeinen erscheint. Meine Gedanken, meine Gefühle, meine (subjektiven) Erfahrungen und Erlebnisse sind dabei unbedingte Ausgangsposition, - meistens nicht an dem Zeitgeist oder dem Aktuellen orientiert, - die ich in eine möglichst kompakte Form ohne Wahrheitsanspruch bringen will. Der genuine Journalismus praktiziert etwas anderes, das sich deutlich davon unterscheidet, was ich hier vorführen will.
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My blogs want to be the umbrella, the screen and the radar of the information that is increasingly buzzing around us in various forms and is being forced upon us. This umbrella works like my brain: checking and journalistic verification is all too often not possible. Also, I try to avoid certain topics: simply because I feel insecure about them. I also avoid names as much as possible because I fear the legal consequences. We are at the mercy of everything, relying on what is offered, looking out, choosing something, interpreting it according to our possibilities.
How something really is?: Who knows? It depends on the perspective. I try to avoid as far as possible: the individual, concrete, because something like that would result in immediate legal action against me. Because this often seems unimportant to me and an unnecessary upgrading of the current at the expense of the general. My thoughts, my feelings, my (subjective) experiences are an absolute starting point - usually not oriented to the zeitgeist or the current situation - which I want to bring into a form that is as compact as possible without claiming to be true. Genuine journalism practices something different, which is quite different from what I want to present here.
Donnerstag, 31. August 2023
Mein Blog
Meine Blogs wollen der Schirm, der Screen und, der Radar der Information sein, die uns zunehmend in verschiedenen Formen umschwirrt und sich uns aufdrängt. Dieser Schirm funktioniert wie mein Gehirn: Überprüfung und journalistische Verifizierung ist dabei allzu oft nicht möglich. Außerdem versuche ich, bestimmte Themen zu vermeiden: einfach, weil ich mich in ihnen unsicher fühle. Zudem vermeide ich möglichst Namen, weil ich die juristische Folgen fürchte. In allem sind wir ausgeliefert, sind auf das Gebotene angewiesen, suchen uns heraus, wählen etwas, deuten es nach unseren Möglichkeiten.
Wie etwas wirklich ist?: Wer weiß? Es kommt auf die Perspektive an. Ich versuche nach Möglichkeit zu vermeiden: das Einzelne, Konkrete, weil so etwas sofortige rechtliche Schritte gegen mich nach sich ziehen würde. Weil mir dies oft auch unwichtig und als unnötige Aufwertung des Aktuellen auf Kosten des Allgemeinen erscheint. Meine Gedanken, meine Gefühle, meine (subjektiven) Erfahrungen und Erlebnisse sind dabei unbedingte Ausgangsposition, - meistens nicht an dem Zeitgeist oder dem Aktuellen orientiert, - die ich in eine möglichst kompakte Form ohne Wahrheitsanspruch bringen will. Der genuine Journalismus praktiziert etwas anderes, das sich deutlich davon unterscheidet, was ich hier vorführen will.
My blogs want to be the umbrella, the screen and the radar of the information that is increasingly buzzing around us in various forms and is being forced upon us. This screen works like my brain: checking and journalistic verification is all too often not possible. Also, I try to avoid certain topics: simply because I feel insecure about them. I also avoid names as much as possible because I fear the legal consequences. We are at the mercy of everything, relying on what is offered, looking out, choosing something, interpreting it according to our possibilities.
How something really is?: Who knows? It depends on the perspective. I try to avoid as far as possible: the individual, concrete, because something like that would result in immediate legal action against me. Because this often seems unimportant to me and an unnecessary upgrading of the current at the expense of the general. My thoughts, my feelings, my (subjective) experiences are an absolute starting point - usually not oriented to the spirit of the times or the current situation - which I want to bring into a form that is as compact as possible without claiming to be true. Genuine journalism practices something different, which is quite different from what I want to present here.
Freitag, 30. Juni 2023
Mein Blog
Meine Blogs wollen der Schirm, der Screen und, der Radar der Information sein, die uns zunehmend in verschiedenen Formen umschwirrt und sich uns aufdrängt. Dieser Schirm funktioniert wie mein Gehirn: Überprüfung und journalistische Verifizierung ist dabei allzu oft nicht möglich. Wir sind ausgeliefert, sind auf das Gebotene angewiesen, suchen uns heraus, wählen etwas, deuten es nach unseren Möglichkeiten. Wie etwas wirklich ist?: Wer weiß? Es kommt auf die Perspektive an. Ich versuche nach Möglichkeit zu vermeiden: das Einzelne, Konkrete, weil so etwas sofortige rechtliche Schritte gegen mich nach sich ziehen würde. Weil mir dies oft auch unwichtig und als unnötige Aufwertung des Aktuellen auf Kosten des Allgemeinen erscheint. Meine Gedanken, meine Gefühle, meine (subjektiven) Erfahrungen und Erlebnisse sind dabei unbedingte Ausgangsposition, - meistens nicht an dem Zeitgeist oder dem Aktuellen orientiert, - die ich in eine möglichst kompakte Form ohne Wahrheitsanspruch bringen will. Der genuine Journalismus praktiziert etwas anderes, das sich deutlich davon unterscheidet, was ich hier vorführen will.
Montag, 20. Februar 2023
Mein Blog
Mein Blog will der Schirm, der Screen und, - der Radar der Information - sein, die uns zunehmend in verschiedenen Formen umschwirrt und sich uns aufdrängt. Dieser Schirm funktioniert wie mein Gehirn: Überprüfung und journalistische Verifizierung ist dabei allzu oft nicht möglich: wir sind ausgeliefert, sind auf das Gebotene angewiesen, suchen uns heraus, wählen etwas, deuten es nach unseren Möglichkeiten. Wie etwas wirklich ist?: wer weiß?. Es kommt auf die Perspektive an. Ich versuche nach Möglichkeit zu vermeiden: das Einzelne, Konkrete, weil so etwas sofortige rechtliche Schritte gegen mich nach sich ziehen würde. Weil mir dies oft auch unwichtig und als unnötige Aufwertung des Aktuellen auf Kosten des Allgemeinen erscheint. Meine Gedanken, meine Gefühle, meine (subjektiven) Erfahrungen und Erlebnisse sind dabei unbedingte Ausgangsposition, - meistens nicht an dem Zeitgeist oder dem Aktuellen orientiert, - die ich in eine möglichst kompakte Form ohne Wahrheitsanspruch bringen will. Der genuine Journalismus praktiziert etwas anderes, das sich deutlich davon unterscheidet, was ich hier vor führen will.
Montag, 13. Februar 2023
Empathisches Verstehen
Je nachdem, wie man’s ansieht: Wir sollten anfangen, den ernsten Gehalt dieser Binse zu verstehen. Hier, auf dieser Ebene, versuche ich das schon lange. Auch die verschiedenen Beiträge dieses Blogs sind nur Versuche, die Wirklichkeit zu deuten, etwas mehr zu verstehen, ihr eine Perspektive abzuringen, sich vorsichtig hinein zu tasten, in ein Spiegelkabinett, dessen Deutung durch tausend Faktoren einigermaßen vorherbestimmt sein kann. Wir bauen Sichtweisen auf und ab, wir nehmen spielerisch Haltungen ein, wir reflektieren unsere unmittelbare und unsere mittelbare Umgebung, wir spekulieren darüber, wir versuchen mit unseren Mitteln zu verstehen. Wir drehen uns und nehmen einen anderen Standpunkt ein, spielerisch, eingedenk der Relationen, die sich jeweils davon ableiten. Wir lassen uns dafür beschimpfen von den eindeutig orientierten Tatmenschen, denen jedes Erwägen fremd ist, die nur tun und machen (nach welchen Maßstäben, wohin treibt es sie...? genau an dieser Stelle will dieses Blog einige Tipps geben...). Wir fragen nach deren Maßstäben, wir versuchen, uns hineinzuversetzen, wir wollen uns in Empathie üben.
Mittwoch, 1. Februar 2023
Dies Blog (2)
Menschen halten sich in unserer ausdifferenzierten Gesellschaft in verschiedenen (Lebens-)Welten auf, bevorzugen verschiedene Stile in mancherlei Lebensfragen, sind unterschiedlich geprägt durch verschiedene Milieus oder Herkunft. Daran knüpft sich oft ein Ethos, das es zu verstehen gilt. Dies hat auch etwas mit der Rolle zu tun, in die wir "hinein sozialisiert" wurden, mit ihren ökonomischen und allgemeinen Lebensbedingungen, mit ihrer jeweiligen Werte- und Normenwelt. Sich da hinein arbeiten zu wollen, etwas davon erkennen zu wollen, sich selbst auf etwas anderes einzulassen, andere Zusammenhänge zu begreifen, könnte etwas wertvolles sein, was mit „Empathie“ zu tun hat. Da aber im Zeitalter des Neoliberalismus jeder für sein persönliches Glück für verantwortlich erklärt wird, da jegliche Zielrichtung „Solidarität“ insofern verpönt und negativ belegt scheint, bewegt sich diese Gesellschaft immer mehr in Polarisierung, Vereinzelung und Desolidarisierung. Das Bewusstsein, für etwas Gemeinsames verantwortlich zu sein, schwindet. Überhaupt schwindet das Bewusstsein, trotz aller Individualisierung einem Kollektiven ausgeliefert zu sein. Verständnis füreinander schwindet, auch wenn kurz- und mittelfristige Entwicklungen dem nicht zu entsprechen scheinen. Sich ein Stück weit auf andere Lebenswelten zuzubewegen, seinen Horizont über die gewohnte „Bubble“ hinaus zu erweitern, dazu will dies Blog „Reise durch Wirklichkeiten“ ermuntern. Es ist dies auch durch meinen früheren Beruf inspiriert. Aber auch durch darüber hinaus gehende Erkenntnisse und Erfahrungen. Neugierig auf „das Andere“ sein, sich erweitern, andere Möglichkeiten erwägen (auch für sich selbst), sich mitfühlend statt competetiv zu verhalten.
Dienstag, 3. Januar 2023
Dieses Blog, was ist das?
Unsere Wahrnehmung ist second hand? Was nehmen wir ernst und was nicht? Welche Rolle die Medien dabei spielen? Im Mix aus kurzen Texten, MP3s und Fotos geht es dem bisher ausschließlich von mir geschriebenen Blog darum, einen vor allem aus Medien gewonnenen Spiegel des Tages- und Zeitgeschehens sowie der persönlichen Gedanken- und Erlebniswelt des Autors zu produzieren, es geht ihm um den Wechsel von Sichtweisen, die gesellschaftlich geprägt sind, auch darum, Alltagserfahrungen zu spiegeln, aktuelle Vorgänge der Gesellschaft und Politik aus der Perspektive verschiedener sozialen Welten wahrzunehmen. Journalistisch würde das heißen: Jeder behauptete Fakt muss nachgeprüft werden. Da das aber in der Realität niemanden möglich und vergönnt ist, verzichte ich ausdrücklich auf eine solche Vorgehensweise. Es ist hier vielmehr ein Nachdenken über Zukunft und das gegenwärtige Sein, über Möglichkeiten hier, über den Kosmos, über vieles, was mich gestreift hat mittels Medien (also vermittelt...), es sind kurze Reflektionen von Herrschaftsverhältnissen, Gedanken über Tod und andere Gegebenheiten, etwas, das mich berührt und in mich eingedrungen ist, in der Empathie aufgehoben, in Religion und Spiritualität, Lyrik, eigenen MP3s und Fotos, ergänzt durch Songtexte verschiedenen Alters, Existenzspuren, Selbstvergewisserungen, Stammtischgequatsche, durch Tierisches, allerlei Zeugnissen meines Gangs durch die Wirklichkeit, subjektiv gefiltert, - ohne Anspruch auf Objektivität. Im Mittelpunkt: Das Normale, das Leben, die Deprivierung, Angst, Zeit, Liebe, Zitate, Geld verdienen zum leben, alles in Kürze und in möglichster Konzentration, Lektürefrüchte, im Bestreben, mich möglichst verständlich auszudrücken – und: ich versuche vorläufig immer noch, einen täglichen Rhythmus einzuhalten, einen multimedialen Blog zu betreiben.
Freitag, 23. Dezember 2022
Perspektiven, Annäherungen
Auch die verschiedenen Beiträge dieses Blogs sind nur Versuche, die Wirklichkeit zu deuten, ihr eine Perspektive abzuringen, sich vorsichtig hinein zu tasten, in ein Spiegelkabinett, dessen Deutung durch tausend Faktoren einigermaßen vorherbestimmt sein kann. Wir bauen Sichtweisen auf und ab, wir nehmen spielerisch Haltungen ein, wir reflektieren unsere unmittelbare und unsere mittelbare Umgebung, wir spekulieren darüber, wir versuchen mit unseren Mitteln zu verstehen. Wir drehen uns und nehmen einen anderen Standpunkt ein, spielerisch, eingedenk der Relationen, die sich jeweils davon ableiten. Wir lassen uns dafür beschimpfen von den eindeutig orientierten Tatmenschen, denen jedes Erwägen fremd ist, die nur tun und machen (nach welchen Maßstäben, wohin treibt es sie...? genau an dieser Stelle will dieses Blog einige Tipps geben...). Wir fragen nach deren Maßstäben, wir versuchen, uns hineinzuversetzen, wir wollen uns in Empathie üben.
Dienstag, 30. August 2022
Was hier, in diesem Blog, eine Rolle spielt
Es geht bei vielen Postings in diesem Blog womöglich um Perspektiven auf die Wirklichkeit, denen jeder unterliegen kann. Die ihm "zufliegen", ohne das er das explizit so will oder dass er das Mitgeteilte überprüfen könnte. Durch Sozialisation, durch Gewöhnung, durch „gesunden Menschenverstand. Dabei spielt meine Person keine oder eine sehr geringe Rolle. Ich sehe mich selbst da nur als eine Art "Medium", dass stellvertretend für die Masse der Vielen steht. Ich nehme auf und gebe in diesem Blog wieder. Dies hier ist aber auch kein intimes Tagebuch! Das Subjektive mag an vielen Stellen in Richtung des Objektiven gehen, - und umgekehrt! Das Private im Öffentlichen, - und umgekehrt! Das zu beachten ist bei der Lektüre sehr wichtig! Ich fühle mich in der Rolle des Schreiberlings eher als Beobachter, als Aufnahmeschirm und stelle ja von der Seitenauslinie auch viele Fragen, auf die ich selbst keine Antwort weiß. Auch sie könnten sich jedem stellen.
Es hat jedenfalls mit meiner Person nichts zu tun, ohne dass ich die bequeme Position jener Politiker einnehme, die erklären, dass die Entscheidung zwischen richtig und falsch nicht von ihrer Person abhänge. 1.) Werde ich nicht von der öffentlichen Hand bezahlt 2.) Habe ich keine „wichtigen“ Entscheidungen zu treffen. Nein, ich fühle mich als Teil von etwas Anderem, - was auch mit meinem Studium der Soziologie zu tun haben könnte. Ich zeichne ein Bild, das - und das ist die Pointe! - nicht zutreffend sein muss! Ich nehme einfach nur Informationen, Anstöße, Fragmente rund um mich herum auf und gebe sie wieder. Nein, da ist kein journalistisches Überprüfen und die Verantwortung vor der Veröffentlichung! Viele der "Konsumenten" haben schlicht nicht die Zeit dafür. Der alltägliche Journalismus geht auch kaum so vor.... Es geht hier vielmehr um ein Stochern im Nebel anhand gewisser Fakten, - so, wie es vielen anderen Personen geht. Übrigens: Interviews werden nicht gewährt. Es erhebt die Information in meinen Posts keinen Anspruch auf absolute Gültigkeit. Sie ist vielmehr die Wahrnehmung einer Möglichkeit, einer Perspektive und Ansicht auf eine Gegebenheit, der wir ausgesetzt sind. Ich versuche aufzunehmen, dass es nicht mehr so einfach ist, zu entscheiden, was richtig und falsch sei. Einst und in der Aufklärung, - bis jetzt!, nahm diese Rolle die Wissenschaft wahr. Doch sie scheint inzwischen von vielen Seiten her korrumpierbar und interessengeleitet. Grund zur naiven Wissenschaftsgläubigkeit bietet sie in letzter Zeit jedenfalls relativ wenig. Politische Entscheidungsträger sollten sich auf die Wissenschaft stützen, heißt es oft. Doch unter diesen Bedingungen könnte dies ein schwieriger Job sein, zumal auch die Politik selbst (z.b. EU) Einflussnahmen unter bestimmten Interessen ausgesetzt ist. Dass sich diese als wissenschaftlich kaschiert haben, ist inzwischen bekannt. Untersuchungen werden nahezu beliebig gekauft, wissenschaftliche Titel haben (nur) ihren Preis. Der Publikationszwang unter Wissenschaftlern und die Praxis wissenschaftlicher Fake-Verlage andererseits, scheinen hier zudem ungünstige Einflüsse auszuüben oder versuchen offenbar mit einigem Erfolg, sich dies eitle Bestreben zunutze zu machen. Andere meiner Postings in diesem Blog sind hingegen sehr subjektiv, zeichnen ein Bild aus meinen Augen, sind von mir, meinen Erfahrungen und Person gefärbt und getränkt. Sie kommen aus dem Subjektiven, könnten genau darin jedoch etwas Allgemeingültiges haben, etwas, was sich verlängern ließe ins Gesellschaftliche. Privates könnte etwas mit Öffentlichem zu tun haben (s.o.) - und umgekehrt. Ich wechsle also die Perspektiven, fühle mich tatsächlich auf einer „Reise durch die Wirklichkeit“, die gewisse Politiker in den letzten Tagen unbedingt regulieren wollten.....
Dienstag, 9. August 2022
Was dies Blog betrifft
Unsere Wahrnehmung ist second hand? Was nehmen wir ernst und was nicht? Welche Rolle die Medien dabei spielen? Im Mix aus kurzen Texten, MP3s und Fotos geht es dem Blog darum, einen aus Medien gewonnenen Spiegel des Tages- und Zeitgeschehens sowie der persönlichen Gedanken- und Erlebniswelt des Autors zu produzieren, es geht ihm um den Wechsel von Sichtweisen, die gesellschaftlich geprägt sind, auch darum, Alltagserfahrungen zu spiegeln, aktuelle Vorgänge der Gesellschaft und Politik aus der Perspektive verschiedener sozialen Welten wahrzunehmen. Es ist ein Nachdenken über Zukunft und das gegenwärtige Sein, über Möglichkeiten hier, über den Kosmos, über vieles, was mich gestreift hat mittels Medien (also vermittelt...), es sind kurze Reflektionen von Herrschaftsverhältnissen, Gedanken über Tod und andere Gegebenheiten, etwas, das mich berührt und in mich eingedrungen ist, in der Empathie aufgehoben, in Religion und Spiritualität, Lyrik, eigenen MP3s und Fotos, ergänzt durch Songtexte verschiedenen Alters, Existenzspuren, Selbstvergewisserungen, Stammtischgequatsche, durch Tierisches, allerlei Zeugnissen meines Gangs durch die Wirklichkeit, subjektiv gefiltert, - ohne Anspruch auf Objektivität. Im Mittelpunkt: Das Normale, das Leben, die Deprivierung, Angst, Zeit, Liebe, Zitate, Geld verdienen zum leben, alles in Kürze und in möglichster Konzentration, Lektürefrüchte, im Bestreben, mich möglichst verständlich auszudrücken – und: ich versuche vorläufig, einen täglichen Rhythmus einzuhalten, einen multimedialen Blog zu betreiben.
Dienstag, 22. Februar 2022
Was hier, in diesem Blog, eine Rolle spielt - reloaded
Durch Sozialisation, durch Gewöhnung, durch „gesunden Menschenverstand" empfinden wir etwas als "normal", was in dieser oder jener Form immer wieder in dieses Blog einfließt. Dabei spielt meine Person keine oder eine sehr geringe Rolle. Ich sehe mich selbst da nur als eine Art "Medium", dass stellvertretend für die Masse der Vielen steht. Ich nehme auf und gebe in diesem Blog wieder. Dies hier ist aber auch kein intimes Tagebuch! Das Subjektive mag an vielen Stellen in Richtung des Objektiven gehen, - und umgekehrt! Das Private im Öffentlichen, - und umgekehrt! Das zu beachten ist bei der Lektüre sehr wichtig! Ich fühle mich in der Rolle des Schreiberlings eher als Beobachter, als Aufnahmeschirm und stelle ja von der Seitenauslinie auch viele Fragen, auf die ich selbst keine Antwort weiß. Auch sie könnten sich jedem stellen.
Es hat jedenfalls mit meiner Person nichts zu tun, ohne dass ich die bequeme Position jener Politiker einnehme, die erklären, dass die Entscheidung zwischen richtig und falsch nicht von ihrer Person abhänge. 1.) Werde ich nicht von der öffentlichen Hand bezahlt 2.) Habe ich keine „wichtigen“ Entscheidungen zu treffen. Nein, ich fühle mich als Teil von etwas Anderem, - was auch mit meinem Studium der Soziologie zu tun haben könnte. Ich zeichne ein Bild, das - und das ist die Pointe! - nicht zutreffend sein muss! Ich nehme einfach nur Informationen, Anstöße, Fragmente rund um mich herum auf und gebe sie wieder. Nein, da ist kein journalistisches Überprüfen und die Verantwortung vor der Veröffentlichung! Viele der "Konsumenten" haben schlicht nicht die Zeit dafür. Der alltägliche Journalismus geht auch kaum so vor.... Es geht hier vielmehr um ein Stochern im Nebel anhand gewisser Fakten, - so, wie es vielen anderen Personen geht. Übrigens: Interviews werden nicht gewährt. Es erhebt die Information in meinen Posts keinen Anspruch auf absolute Gültigkeit. Sie ist vielmehr die Wahrnehmung einer Möglichkeit, einer Perspektive und Ansicht auf eine Gegebenheit, der wir ausgesetzt sind. Ich versuche aufzunehmen, dass es nicht mehr so einfach ist, zu entscheiden, was richtig und falsch sei. Einst und in der Aufklärung, - bis jetzt!, nahm diese Rolle die Wissenschaft wahr. Doch sie scheint inzwischen von vielen Seiten her korrumpierbar und interessengeleitet. Grund zur naiven Wissenschaftsgläubigkeit bietet sie in letzter Zeit jedenfalls relativ wenig. Politische Entscheidungsträger sollten sich auf die Wissenschaft stützen, heißt es oft. Doch unter diesen Bedingungen könnte dies ein schwieriger Job sein, zumal auch die Politik selbst (z.b. EU) Einflussnahmen unter bestimmten Interessen ausgesetzt ist. Dass sich diese als wissenschaftlich kaschiert haben, ist inzwischen bekannt. Untersuchungen werden nahezu beliebig gekauft, wissenschaftliche Titel haben (nur) ihren Preis. Der Publikationszwang unter Wissenschaftlern und die Praxis wissenschaftlicher Fake-Verlage andererseits, scheinen hier zudem ungünstige Einflüsse auszuüben oder versuchen offenbar mit einigem Erfolg, sich dies eitle Bestreben zunutze zu machen. Andere meiner Postings in diesem Blog sind hingegen sehr subjektiv, zeichnen ein Bild aus meinen Augen, sind von mir, meinen Erfahrungen und Person gefärbt und getränkt. Sie kommen aus dem Subjektiven, könnten genau darin jedoch etwas Allgemeingültiges haben, etwas, was sich verlängern ließe ins Gesellschaftliche. Privates könnte etwas mit Öffentlichem zu tun haben (s.o.) - und umgekehrt. Ich wechsle also die Perspektiven, fühle mich tatsächlich auf einer „Reise durch die Wirklichkeit“, die gewisse Politiker in den letzten Tagen unbedingt regulieren wollten.....
Sonntag, 19. Dezember 2021
Was hier in diesem Blog eine Rolle spielt - reloaded
Es geht bei vielen Postings in diesem Blog womöglich um Perspektiven auf die Wirklichkeit, denen jeder unterliegen kann. Die ihm "zufliegen", ohne das er das explizit so will oder dass er das Mitgeteilte überprüfen könnte. Durch Sozialisation, durch Gewöhnung, durch „gesunden Menschenverstand. Dabei spielt meine Person keine oder eine sehr geringe Rolle. Ich sehe mich selbst da nur als eine Art "Medium", dass stellvertretend für die Masse der Vielen steht. Ich nehme auf und gebe in diesem Blog wieder. Dies hier ist aber auch kein intimes Tagebuch! Das Subjektive mag an vielen Stellen in Richtung des Objektiven gehen, - und umgekehrt! Das Private im Öffentlichen, - und umgekehrt! Das zu beachten ist bei der Lektüre sehr wichtig! Ich fühle mich in der Rolle des Schreiberlings eher als Beobachter, als Aufnahmeschirm und stelle ja von der Seitenauslinie auch viele Fragen, auf die ich selbst keine Antwort weiß. Auch sie könnten sich jedem stellen.
Es hat jedenfalls mit meiner Person nichts zu tun, ohne dass ich die bequeme Position jener Politiker einnehme, die erklären, dass die Entscheidung zwischen richtig und falsch nicht von ihrer Person abhänge. 1.) Werde ich nicht von der öffentlichen Hand bezahlt 2.) Habe ich keine „wichtigen“ Entscheidungen zu treffen. Nein, ich fühle mich als Teil von etwas Anderem, - was auch mit meinem Studium der Soziologie zu tun haben könnte. Ich zeichne ein Bild, das - und das ist die Pointe! - nicht zutreffend sein muss! Ich nehme einfach nur Informationen, Anstöße, Fragmente rund um mich herum auf und gebe sie wieder. Nein, da ist kein journalistisches Überprüfen und die Verantwortung vor der Veröffentlichung! Viele der "Konsumenten" haben schlicht nicht die Zeit dafür. Der alltägliche Journalismus geht auch kaum so vor.... Es geht hier vielmehr um ein Stochern im Nebel anhand gewisser Fakten, - so, wie es vielen anderen Personen geht. Übrigens: Interviews werden nicht gewährt. Es erhebt die Information in meinen Posts keinen Anspruch auf absolute Gültigkeit. Sie ist vielmehr die Wahrnehmung einer Möglichkeit, einer Perspektive und Ansicht auf eine Gegebenheit, der wir ausgesetzt sind. Ich versuche aufzunehmen, dass es nicht mehr so einfach ist, zu entscheiden, was richtig und falsch sei. Einst und in der Aufklärung, - bis jetzt!, nahm diese Rolle die Wissenschaft wahr. Doch sie scheint inzwischen von vielen Seiten her korrumpierbar und interessengeleitet. Grund zur naiven Wissenschaftsgläubigkeit bietet sie in letzter Zeit jedenfalls relativ wenig. Politische Entscheidungsträger sollten sich auf die Wissenschaft stützen, heißt es oft. Doch unter diesen Bedingungen könnte dies ein schwieriger Job sein, zumal auch die Politik selbst (z.b. EU) Einflussnahmen unter bestimmten Interessen ausgesetzt ist. Dass sich diese als wissenschaftlich kaschiert haben, ist inzwischen bekannt. Untersuchungen werden nahezu beliebig gekauft, wissenschaftliche Titel haben (nur) ihren Preis. Der Publikationszwang unter Wissenschaftlern und die Praxis wissenschaftlicher Fake-Verlage andererseits, scheinen hier zudem ungünstige Einflüsse auszuüben oder versuchen offenbar mit einigem Erfolg, sich dies eitle Bestreben zunutze zu machen. Andere meiner Postings in diesem Blog sind hingegen sehr subjektiv, zeichnen ein Bild aus meinen Augen, sind von mir, meinen Erfahrungen und Person gefärbt und getränkt. Sie kommen aus dem Subjektiven, könnten genau darin jedoch etwas Allgemeingültiges haben, etwas, was sich verlängern ließe ins Gesellschaftliche. Privates könnte etwas mit Öffentlichem zu tun haben (s.o.) - und umgekehrt. Ich wechsle also die Perspektiven, fühle mich tatsächlich auf einer „Reise durch die Wirklichkeit“, die gewisse Politiker in den letzten Tagen unbedingt regulieren wollten.....
Donnerstag, 16. Dezember 2021
Antrieb
Ich muss mir anscheinend eingestehen, dass mein Konzept, von mir als einem Menschen, der Body and Mind zusammen bringen will, zu berichten, gescheitert ist. (Uff, langer Satz!) Okay, man hatte quasi eine Null-akzeptanz, der Ansatz schien Leute zu überfordern, er war weltfremd - oder ich habe Fehler in der Vermittlung gemacht. Alles möglich. Als Person, besonders aber mit einem Blog, soll man eingeordnet werden. Ein Textschwaller und Geistesmensch, - oder ein Bauchmensch mit überquellenden Gefühlen. Es gibt in beiden Bereichen WichtigtuerInnen mit überquellendem Mitteilungsbedürfnis. Die Vorstellung, dass jemand dazwischen kämpft, dass jemand die Pole zusammen bringen will, erscheint vielen Leuten abwegig. Am Ende ist man wehrlos den Nicht-Reaktionen ausgeliefert.
Die Message ist eindeutig: Ich soll diesen Lebenstraum weg kippen. Überfordert andere Menschen. Oder wird nicht als solcher wahrgenommen. Oder…. Der Möglichkeiten sind viele. Ich habe unter anderem versucht, eine Art multimedialen Blog zu machen, habe Texte, Fotos, Videos und Musik meiner eigenen Produktion und Weltsicht eingefügt. Habe damit also ein Ego umkreist, das ich versucht habe, in einem sozialen Zusammenhang zu sehen. Einer von vielen – nicht das selbstoptimierte Ego! Auch dieser Punkt schien zu überfordern. Das alles in meinem Blog wurde offenbar als eine Art verschwiegenes Tagebuch aufgefasst, obwohl es gar nicht so gemeint war. Ich hatte ursprünglich gemeint, so etwas könne die Einladung zu einer Reaktion sein. Der diesbezügliche Effekt fiel recht übersichtlich schwach aus. Wieso? Ich weiß es nicht. Habe dazu keine Reaktionen erhalten. Vielleicht ging ja auch etwas Technisches schief. Meine diesbezügliche Kompetenz hat enge Grenzen, eingestandenermaßen!
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