Reise durch Wirklichkeiten

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Dienstag, 7. April 2026

Distinktion

Ob Rockmusik auch ein Mittel der Distinktion Unterscheidung) war, mit dem wir uns unterscheiden wollten von dieser „mechanischen“ und geldorientierten Welt? Das Verlangen danach war deutlich, - zumindest. Heutzutage ist oft genug das Bedürfnis daran geknüpft, sich möglichst einzigartig zu machen, sein Ego zu zelebrieren. Doch die Warenwelt kaperte das schon damals alles, die Drogenwelt tat oft ein Übriges, so dass nichts Zählbares davon übrig blieb. Die Typen mit den langen Haaren und Pferdeschwänzen sind heutzutage oft genug die schlimmsten unter den Schlimmen und geben sich als Geschäftlesmacher der übelsten Sorte. Ob wir uns Schutzräume durch die Musik gebaut hatten? Das sehr wohl. Nur war jeder dieser Schutzräume sehr individuell und speziell auf uns abgestimmt, wurde später von manchen unter uns auch nur zu gerne wieder aufgegeben, wenn es die Situation (ökonomisch bedingt) zu verlangen schien, viele wurden davon „korrupt“. Soziale Motivation war jedenfalls kaum dabei. Irgendwie "Soziales"….. Ob Rockmusik der Soundtrack unserer Gefühlswelt war? Uneingeschränkt ja. Nur, dass später die Könner und Kenner kamen, die akademisch Ausgebildeten, die alles nachmachen konnten, die alles meisterhaft simulieren konnten, auch wenn es inhaltlich mit ihrer Existenz nichts zu tun hatte. Die keine neuen Grenzen suchten, sondern das Gegebene „nur“ perfekt reproduzieren konnten. Was war uns das Wort „alternativ“? Es wurde leider sehr schnell zu einer Art Verkaufsetikett, das seinen Anspruch zu selten einlöste. Lieblingsband? Wir standen mehr auf Lieblingsstücke, mochten aber auch bestimmte Künstler, denen wir im Hören näher kommen wollten - etwa Frank Zappa. Was für eine merkwürdige und mutige Gestalt! Einer, der auf seiner Phantasie Flügel ritt.... der sich davon tragen lassen konnte. Jeff Beck, Richard Thompson, Elvis Costello ("My aim is true"), Joe Jackson, - aber auch Nice, Tim Hardin, Tim und Jeff Buckley, Radiohead, Ruyichi Sakamoto, - Suchende, Spürer, Explorateure, Abenteurer, Neugierige...… Die Nähe zum Rock ging bei ihnen aber bald über in eine Nähe zum Pop......

Montag, 9. Juni 2025

Abgrenzen

Was heißt im urbanen "Woke"-Jargon „sich abgrenzen“? Ich forsche nach: Wiki: Eine Bedeutung richtet sich nach innen, da geht es darum, gut du bei dir bleiben. Es bedeutet, dass du keine Gefühle von anderen übernimmst und dir deiner eigenen Gefühle bewusst bist…. Emotionale Abgrenzung ist die Fähigkeit, sich selbst emotional von den Gefühlen, Erwartungen und Problemen anderer zu distanzieren.Hochsensible Personen stehen oft unter Stress, da sie von äußeren Reizen und den Gefühlen anderer übermannt werden. Gleichzeitig fällt es ihnen jedoch sehr schwer, Grenzen zu setzen und auch mal ein klares „Nein“ zu äußern. Sie haben sehr feine Antennen für die Gefühle der anderen Personen, weshalb sie diese auf keinen Fall verärgern wollen. Lieber stellen sie die eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund, damit es den anderen gutgeht. Man übernimmt aus Gutmütigkeit nahezu jede „Pflicht“.

Mittwoch, 22. Januar 2025

Schöne Neue Welt

Wie sorgt man dafür, dass alle Menschen glücklich leben können? Ganz einfach: Man schafft Krankheit, Alter und sämtliche negativen Gefühle ab. Aldous Huxley schildert in Schöne neue Welt eine solche Utopie: Technischer Fortschritt hat jegliche Schmerzen besiegt und alle Probleme scheinbar gelöst….Ein Schelm, wer da an KI denkt! Oberstes Ziel des Weltstaates ist das Glück aller Menschen….Statt dauerhafter Bindungen zwischen Mann und Frau herrscht Promiskuität, man wechselt den Partner ständig. Diese verordnete sexuelle Befriedigung hat den Liebeskummer verdrängt. Bücher, Religion und Kunst sind abgeschafft worden, weil auch sie nur eine Quelle unnötiger Gefühle waren…...„Jeder ist heutzutage glücklich.“……...Huxley schrieb Schöne neue Welt 1931 innerhalb weniger Monate nieder, während er mit seiner Familie in Südfrankreich lebte. Er verarbeitete darin Eindrücke einer Reise in die USA, die er 1926 unternommen hatte – Eindrücke aus einem Land, in dem technischer Fortschritt und Konsum eine zentrale Rolle spielten………...Der französische Romancier Michel Houellebecq irritierte die Öffentlichkeit 1998, weil in seinem Roman Elementarteilchen behauptet wird, dass die Welt, die Huxley beschreibe, haargenau jene sei, in der wir mittlerweile leben wollen.

Dienstag, 22. August 2023

Kopf gegen Gefühl

Notizen aus einem Tagebuch, tief in der Vergangenheit, -leicht frisiert und auf den heutigen Stand gebracht: Ich sitze dem Nichts gegenüber und starre ihm in die Augen, beobachte, wie die Verhältnisse um mich herum mich verändern. Werde ich mich heraustretten können aus dieser Phase, die mich langsam aber sicher immer weiter dominiert? Ich will unbedingt etwas für die Gesundheit tun. Es bietet sich dafür viel an. Es ist alles bekannt, - nur, man tut's nicht. Man hat dafür wieder mehr Zeit zum Grübeln. Kopf gegen Gefühl. Vom Kopf her hätte man Chancen besser nutzen müssen. Besser. Optimal, nicht optimaler.....(das geht nicht). Doch irgendwas in mir sagt mir, dass ich's nicht tun sollte. Der Kampf in mir geht weiter! Vielleicht, vielleicht...darin besteht das Leben. Weiter, immer weiter, dem Tod entgegen. X X Notes from a diary, deep in the past, slightly modified and brought up to date: I sit facing nothingness and stare into its eyes, watching the circumstances around me change. Will I be able to step out of this phase that is slowly but surely dominating me? I really want to do something for my health. There is a lot to do for this. It's all known - only one doesn't do it. You have more time to ponder. head versus emotion. From the head you should have used chances better. Better. Optimal, not optimal.....(that is not possible). But something inside me tells me I shouldn't do it. The fight inside me goes on! Maybe, maybe... that's life. On, on and on, toward death.

Donnerstag, 17. November 2022

Im Dauerlächeln

Was mir beim Fernsehen aufgefallen ist, was mich langsam stört, weil es auf die Dauer derart verlogen ist: Dieses Dauerlächeln. In der Politik kommt es oft in Verbindung mit Handshakes geradezu zwanghaft. Die Entscheider befleißigen sich oft solchen Verhaltens. Im Showgeschäft scheint's zum Handwerk zu gehören. Kaum jemand zeigt da authentische Gefühle. Alles ist gespielt und aufgesetzt. Cheese als Maske. Eine sehr offensichtliche Lüge (die wohl den sozialen Umgang erleichtern soll, in Wirklichkeit erschwert sie ihn manchmal...). Alles gut? Wir regeln das. In unserem Sinne. Wir lächeln alles weg (und heben im Amerikanischen dazu den Daumen...). Strahlemann bringt Optimismus in düsterste Umgebung. Lächeln ist Verkaufen. Sich. Seine Sache. Einer Sache ein lächelndes Gesicht geben. Ein Lächeln kann nahe legen, dass man sich vertraut und bereit ist, etwas zu teilen. Aber selbstverständlich. Außerdem scheint die allgemeine Erwartung nahe zu liegen, man würde mit den eigenen Emotionen nicht hinter dem Berg halten. Vor allem nicht mit den positiven. Zu den unausgesprochenen Regeln gehört es dann auch, selbst Unbekannten ein Lächeln zu schenken. Es gilt unausgesprochen und unbewusst als ein Ausweis der Vertrauenswürdigkeit und der Menschlichkeit. Ob so etwas auch zum allzu offensichtlichen Gebrauch von "Fake News" und "alternative facts" beigetragen hat? Ob die Werbung da allzu gerne dabei ist?

Dienstag, 8. November 2022

Gefühl und Spirit

Emotion und Spirituelles: Das Wort „Emotion“ kommt vom lateinischen emovere: nach außen bewegen. Es geht darum, nicht nur erreicht zu werden, sondern auch innerlich antworten zu können, jemand wiederum erreichen. Beispiel Musik machen: da wird man nicht nur erreicht, sondern man erfährt sich auch als wirksam, man hat einen Einfluss darauf, man gibt und erhält Impulse. Einfluss bezieht sich auf Abläufe, auf Prozesse. Etwas erreicht und berührt mich. Und ich erfahre mich als selbst wirksam damit verbunden. Ich kann antworten und dem entgegen gehen, auf es reagieren. Es ist nicht nur so, dass ich mir etwas einverleibe oder es in Reichweite bringe, sondern ich „transformiere“ mich dadurch. Es verändert einen, man wird ein anderer Mensch. Oder: es hat etwas mit mir gemacht. Rückblick im Sinne von: danach war ich jemand anderes. Etwas bewegt, berührt und erreicht mich, ich antworte und werde dadurch ein anderer. Es bleibt darin aber stets etwas Unwägbares. Das heißt, man kann versuchen, eine solche Beziehung mit allen Mitteln herzustellen. Es passiert aber nichts. Es könnte sogar sein, dass bei allergrößter Bemühung nichts passiert. Dabei entspricht sinnliche Überwältigung nicht dieser Art der Beziehung. Man mag beispielsweise in einem Konzert überwältigt sein durch die Soundfülle und das Licht. Aber das bedeutet nicht zwangsläufig, innerlich zu antworten und bewegt zu werden, ein anderer Mensch zu werden. Dieser Effekt kann nicht garantiert werden. Unter anderem mag es auch leibliche Hindernisse geben: Schmerz, Hunger. Psychische Voraussetzungen mögen dabei auch eine Rolle spielen: traumatisiert zu sein, oder tief verletzt. Dann verliere ich diese Fähigkeit, mich berühren zu lassen. Auch räumliche Bedingungen sind dabei wirksam: Sonnenschein und Wärme oder harter Regen mögen uns beeinflussen. Eine Betonhalle hat einen anderen Einfluss als die einer eine gewisse Wärme ausstrahlenden Umgebung. Je nachdem, wie man sitzt, wie man mit dem Anderen in Beziehung tritt, - oder auch nicht. Zeitdruck mag auch so manches umbiegen. Er „verdinglicht“ unter Umständen so manche Beziehung. Stress, Angst, Druck führt dann oft zu einer Art „Wettbewerb“. Es gilt dann Höher, besser, schneller, weiter. Das ist das Gegenteil zu „hören und antworten“. Wir haben einen Sinn dafür, was unsere Existenz begründet, was ihr Grund sein könnte, wie wir auf die letzte Wirklichkeit bezogen sind. Man kann diese letzte Wirklichkeit auch Universum nennen. Oder das Leben. Oder die Wirklichkeit. Oder die Welt, oder die Natur. Das Ganze? Aber man fühlt sich jedenfalls da hinein gestellt, ahnt, dass man ein Teil davon ist. Die Frage ist: wie sind wir darauf bezogen? Bezogen auf diese letzte Grundlegung. Ja, wir haben einen Sinn dafür. Er geht darauf zurück, dass am Grund unserer Existenz eine kollektive Antwort liegt. Vielleicht. Etwas, das für uns alle gilt, solange wir mit den selben Gattungsmerkmalen ausgestattet sind. Jemand ist da, der uns hört und sieht, versprechen etwa die Religionen. In uns und jenseits von uns. Beim Beten wird das deutlich: Man kann dabei nicht sagen, ob der Betende sich nach innen oder nach außen richtet. Beten ist eine ritualisierte Praxis, die eine Verbindung zwischen dem Innersten und dem Äußersten schafft. Es berührt mich und verflüssigt mich in meiner Verhärtung, es macht mich empfänglich. Religion beispielsweise schafft ein Bewusstsein dafür, dass wir mit dem Leben als Ganzes, mit Gott oder der Natur in einer Beziehung stehen. Mit der Kunst. Mit der Musik. Wichtig dabei ist: Man weiß nicht recht, ob man nach innen oder nach außen hört. Das alles bedeutet aber nicht Welterklärung. Nicht Weltdeutung. Es geht nicht um sinnhafte und kognitive Weltdeutung. Also nicht um das Erkennen vom Verstand her.

Samstag, 23. April 2022

Vom Hochglanz beschienen

Mir ist eines dieser Hochglanzmagazine in die Hände gekommen, die eine Welt des Luxus und des damit verbundenen Luxus der sogenannten „Premium-Produkte“ beschwören sollen. Als erstes fällt mir auf, wie raffiniert hier Bild und Text, Anzeige und Werbung ineinander greifen. Wie insgesamt die Kurzvision eines farbigen Lebens in Schönheit entstehen soll, - was ich gut merke. Herrliche Bilder aus einer herrlichen Wirklichkeit leiten das Ganze ein, begleitet von ganzseitigen Anzeigen mit roten Lippen im Großformat, die laut des spärlichen Untertextes für ein bestimmtes Gefühl stehen sollen. Ein Parfumflacon mit einer ansehlichen Schriftstellerin im Trenchcoat folgen. Ich muss das in mir mit dem Bild von zerfetzten Menschen in zerfetzten Häusern verhandeln, das mich zuletzt beeindruckt hat. Dann ein milchiges Glas, das sich vor ein Hochglanzgesicht schiebt. Wieder ein Flacon mit scheinbar ausdrucksstarkem Model-Gesicht dahinter. Ein paar Worte über Beauty, ein paar über Lifestyle. Danach „Blushes“ in Pink. Was das ist? Keine Ahnung, aber will gut aussehen…... Dann etwas über Künstler. Eine Dame in traumwandlerischem Gewand posiert vor einem seltsamen Gegenstand. Bemalte Möbel. Abgebildete Entspannungsessenz. Himmliches Himmelbett. Eine Dame in Jeans, aus ungewöhnlichem Winkel in ganzer Größe und auf Sand geschüttet aufgenommen…..usw. Ob wir wirklich in verschiedenen Wirklichkeiten leben? Ob es etwas mit Bildung zu tun hat, wie man beeinflussbar ist? Ob einen so etwas schützt vor emotionalen Angriffen? Ob diese Bilder auf unterschiedliche Lebenswelten hinweisen? Bange Fragen…...

Donnerstag, 18. November 2021

Tour de Globalisierung

Man wird Miesmacher, Spielverderber und Nörgler mit meiner Einstellung, ich weiß das wohl….. Man soll ausblenden, verdrängen und sich dabei großartig fühlen. Tatsache ist, dass nicht nur in Deutschland, - wie sich spätestens mit der Pandemie heraus stellte - die digitalen Versprechungen ihre Tücken hatten. Fakt ist, dass die soziale Polarisierung in Arm und Reich immer weiter zuzunehmen scheint und der Niedriglohnsektor hierzulande immer noch weitaus größer ist, als in anderen vergleichbaren Industriestaaten. Die Zahlen, die ja erst erhoben und dann interpretiert werden müssen, sind dabei keine Widerlegung. Fakt ist, dass die Segnungen der Globalisierung bestimmten Leuten nützen, anderen gar nicht, im Gegenteil, dass dadurch ein weltweiter Wettbewerb ausgebrochen ist, der zu einer Spirale abwärts in den Industrieländern führt (was wohl auch den globalen Gegebenheiten entspricht, was aber ein grundsätzliches Umdenken erfordern würde...). Die Nachteile haben vor allem die unteren Schichten zu erleiden, während die oberen von solchen Entwicklungen zu profitieren scheinen.

Es scheint sich trotz der Ampelbemühungen etwas zusammen zu brauen, von dem wir trotz der apokalyptischen Klimaveränderungen nicht wissen, was es ist. Man merkt nur: es wird Vieles (wenn nicht gar alles) schlechter, es geht abwärts. Es gibt zwar die tollsten Güter, nur: man kann sie sich nicht mehr leisten. Der Staat scheint dabei kräftig mitzumachen und ist nicht verlegen, neue Einnahmen ökologisch zu bemänteln. In der Industrie würde man das als „Green Washing“ bemängeln. Dass dies seine Grenzen hat, zeigt der Protest der noch lange nicht vergangenen Gelbwesten in Frankreich, der auch in Deutschland seine Entsprechung finden könnte. Währenddessen labern Politiker und andere Medienmenschen in den Talk-Shows ihre Sprechblasen, setzen sich mit ihren selbstreferentiellen Medienproblemen auseinander und führen beredt ihre Eitelkeiten vor.


Dienstag, 30. März 2021

Wahrnehmung 2

Fetzen. Sequenzen, scheinbar von Geisterhand gelenkte Folgen von Eindrücken. Es gibt diese Inhalte im Kopf, die uns aus den Medien umfließen und umschwirren: Die im Kopf gesammelten und gesampelten Töne zum Beispiel. Die in den Kopf eingescannten Bilder. Die im Kopf abgespeicherten Wörter und Satzfetzen. Konventionen und Rituale, die uns beherrschen und unser Verhalten lenken, ohne dass wir das merken und den Prozess als solchen wahrnehmen. In der Summe bleibt ein Gefühl des Ausgeliefertseins. Da sind kulturelle Kürzel. Andeutungen und Bilder für „Zielgruppen“. Verlockungen für Altersklassen. Chiffren, bei denen jeder weiß, was gemeint sein könnte. Diese Chiffren der Verständigung nehmen zwar im Rahmen der gesellschaftlichen Ausdifferenzierung und der Globalisierung (Globalisierung im Paradox) immer weiter ab. Doch nicht nur die Globalisierung befördert solche Kürzel, solche Verständigungspartikel. So ist beispielsweise die Sprache Englisch immer noch beherrschend in all dem, was Globalisierung bedeuten könnte. Die USA waren ja auf diesem Feld beherrschend, China folgt jetzt, bis jetzt noch ohne wahrnehmbare Folgen. Vielleicht ändert sich dies in den nächsten Jahren auch, doch einstweilen kennt die ganze Welt noch das Wort „Love“ oder „Yeah“ etc. Locker eingestreut, scheinbar ohne Sinn, ohne Message, vermag das Wort trotzdem seine Wirkung zu entfalten, - und sei es als sinnloses Kürzel, das freilich für etwas steht: für Entfremdung, Missbrauch und Bruch, Bedeutung, die sich vom Sinn gelöst hat. Laute, die gewisse menschliche Äußerungen (etwa Rülpsen, Furzen, Kopulieren, Sport, oder fragmentierte Anteile davon….) signalisieren, stehen weitgehend für sich selbst, sind meist noch nicht massenhaft missbraucht und in kulturelle Zusammenhänge gestellt.

Sonntag, 14. Februar 2021

Wintersport

Dass man ein bisschen Zweifel an den Grundlagen dieses Spiels hegt, das die Alpen zugunsten eines zerstörerischen Tourismus plättet, das passt nicht so richtig in dieses Weltbild. Es geht immer so weiter wie jetzt, lautet dessen Maxime, das offenbar so einiges zugunsten von bestimmten Profitinteressen in Kauf nimmt. Man sei „heiß drauf“, so wird schon bei der Tv-Übertragung im Voraus Stimmung gemacht. Die Pause wird gelabert, so, wie man das von den privaten Sendern gelernt hat. Da werden kurze Filmchen über die handelnden Hochleistungspersonen präsentiert, Trainer werden nach ihrer Einschätzung gefragt un d die bange Frage „Was macht das mit der Stimmung….“ erhebt sich. Eine Stimme fragt die andere „Was traust du ihr zu?“ Es kommt Gefühliges, Emotionsausbrüche äußern sich in gepressten Tönen, die dann in gewisse Aussagen münden können: „man muss über sich selbst hinaus wachsen...“, „es kommt auf die Rennintelligenz an...“ etc. Dann aber „geht es richtig zur Sache“. Es wird von „weiten Wegen“ gefaselt, und „ei ei ei ei...“ oder „Schau dir das an...“ „Enges Rennen...“ kommentiert, es werden Bewertungen wie „subbr subbr...“ ausgestoßen, es wird eine „Riesengeschichte“ oder „Meeensch, wär das eine Sache...“ konstatiert…

Samstag, 22. August 2020

Sich in Mengen treiben lassen


In grauer Vorzeit ein Gefühl aufgeschrieben: 

Sich treiben lassen durch Menschenmengen. Gesichter um sich herum. Lachen. Glucksen. Soziale Geräusche. Blicke. Was haben sich diese Leute zu sagen? Dumpfes, träges Sichtreibenlassen im Strom. Nicht fragen, nicht nach- oder vordenken. Nur einer in der Menge sein. Ist es das? Stumpfheit. Aufreißen. Geschlechtsmarkt. Vorzeigen. Reizen. Aufreizen. Gelegenheiten wahrnehmen. Nichts verpassen. Motorik. Reflexe.
Du schaust zu, bist der Beobachter. Fremd. Ein Stein (Einstein?) im Wasser. Du bist das Gewicht in der unerträglichen Leichtigkeit des Seins. Unerheblich. Von keinerlei Bedeutung in dieser Menge. Bedeutung ist sich zu verschaffen. Aufmerksamkeit muss erregt werden.

Donnerstag, 5. März 2020

Schein

Das ganze Schlüsselgeschehen in meinem Schlüsselbund scheint sich immer mehr abzuwetzen und offenbart jetzt ein ganz anderes Metall, als nach außen vorgetäuscht. Ich schließe das aus der Farbe, die zum Vorschein kommt. Im Supermarkt ist kein Preisschild an dem Artikel, für den ausgerechnet ich mich interessiere. Keine Möglichkeit zur Beschwerde. Die Mitarbeiter sind selbst ausgebeutet und arbeiten für ein Mini-Gehalt: an sie kann ich mich kaum wenden. In Brüssel kandidieren Kandidaten, die nach der Wahl keine Rolle mehr spielen und abserviert werden. Stattdessen kommt eine mit Hilfe der Granden in den Hinterzimmern und Regierungschefs ausgekungelte Kandidatin zum Zuge, die hierzulande mehrfach abgewirtschaftet hat und offenbar wegen Unregelmäßigkeiten einem Untersuchungsausschuss ausgesetzt ist. Nachrichtensprecherinnen lächeln gar lieblich und offenbaren, kaum dass die Kamera zu spät abschwenkt, ein außerordentlich bedenklich ernstes Gesicht. Ob im Frühstücksfernsehen die gute Laune auch eine hohle Geste ist? Überall scheint die Pose zu zählen. Das bringt Unsicherheit. 

Dienstag, 11. Februar 2020

Reize


Damen (jawohl, die Männer legen auf diesem Feld erst langsam nach…) räkeln sich reizvoll (un-) bekleidet auf dem Nichts und legen ihr gewinnendstes Lächeln mit dem rotesten Lippenrot auf….. scheinbar ein Mensch gewordenes Versprechen, sie scheinen „Komm her...“ zu locken und sich dann doch im letzten Moment in Papier aufzulösen….und zuvor noch schnell etwas „verkaufen“…. Es ist ein Reiz, den man (zumindest derzeit) noch insgesamt gut „verkaufen“ kann, in Zeiten der Virtual Reality und des schnellen Sex könnte sich das ändern….. Egal, das Emotionale verliert.. es kann auf diesem Parkett keine Rolle mehr spielen, es ist kein schneller Reiz, kein Kick….

Dienstag, 25. Juni 2019

Augenblicksschmerz

Ein Stück Scheise löst sich von einem Auto, du glaubst das nicht, hast Wut, - hat die das nicht befestigt!, so etwas ist doch rücksichtslos, doch die Lage wird unausweichlich, das Ding kommt auf dich zu, es ist außer Kontrolle, die Wirklichkeit bleibt stehen, die Augenblicke dehnen sich. Das Unvermeidliche stößt mit dem Zufall zusammen und kommt auf dich zu. Du kannst nichts dafür, - wird das Auto dein Schicksal?, - ungerecht, warum eigentlich ich? Du wirst das selbstfahrende Auto nicht mehr erleben, davor wirst du selbst ausscheiden aus dem Kreis der Teilnehmer. Es wird dich jetzt zerfetzen, Blut wird fließen, dein eigenes Blut, es wird dir schlecht, nein, du spürst das Gefühl kommen, ein Idiot.... Du hast nicht mehr lange, ausweichen wird unmöglich, vielleicht hast du Glück, vielleicht ist alles nicht so schlimm, Rasiermesser, die langsam eindringen, die Welt da draußen, die läuft weiter mit ihren Auswechselspielern, gelegentlich geht jemand ab, was macht's? Ohne dich, ohne mich existiert die Welt nicht... oder doch? Aber das alles geht weiter...und immer weiter.......

Mittwoch, 24. April 2019

Berührt werden

Das Wort „Emotion“ kommt vom lateinischen emovere: nach außen bewegen. Es geht darum, nicht nur erreicht zu werden, sondern auch antworten zu können, jemand wiederum erreichen. Beispiel Musik machen: da wird man nicht nur erreicht, sondern man erfährt sich auch als wirksam, man hat einen Einfluss darauf. Auf Abläufe, auf Prozesse. Etwas erreicht und berührt mich. Und ich erfahre mich als selbst wirksam damit verbunden. Ich kann antworten und dem entgegen gehen, auf es reagieren. Es ist nicht nur so, dass ich mir etwas einverleibe oder es in Reichweite bringe, sondern ich „transformiere“ mich dadurch. Es verändert einen, man wird ein anderer Mensch. Oder: es hat etwas mit mir gemacht. Rückblick im Sinne von: danach war ich jemand anderes. Etwas bewegt, berührt und erreicht mich, ich antworte und werde dadurch ein anderer.
Es bleibt darin aber stets etwas Unwägbares. Das heißt, man kann versuchen, eine solche Beziehung mit allen Mitteln herzustellen. Es passiert aber nichts. Es könnte sogar sein, dass bei allergrößter Bemühung nichts passiert. Dabei entspricht sinnliche Überwältigung nicht dieser Art der Beziehung. Man mag beispielsweise in einem Konzert überwältigt sein durch die Soundfülle und das Licht. Aber das bedeutet nicht zwangsläufig, zu antworten und bewegt zu werden, ein anderer Mensch zu werden. Dieser Effekt kann nicht garantiert werden. Unter anderem mag es auch leibliche Hindernisse geben: Schmerz, Hunger. Psychische Voraussetzungen mögen dabei auch eine Rolle spielen: traumatisiert zu sein, oder tief verletzt, Dann verliere ich diese Fähigkeit, mich berühren zu lassen. Auch räumliche Bedingungen sind dabei wirksam: Sonnenschein und Wärme oder harter Regen mögen uns beeinflussen. Eine Betonhalle hat einen anderen Einfluss als die eine gewisse Wärme ausstrahlende Umgebung. Je nachdem, wie man sitzt, wie man mit dem Anderen in Beziehung tritt, - oder auch nicht. Zeitdruck mag auch so manches umbiegen. Er „verdinglicht“ unter Umständen so manche Beziehung. Stress, Angst, Druck führt dann oft zu einer Art „Wettbewerb“. Es gilt dann Höher, besser, schneller, weiter. Das ist das Gegenteil zu „hören und antworten“.
Wir haben einen Sinn dafür, was unsere Existenz begründet, was ihr Grund sein könnte, wie wir auf die letzte Wirklichkeit bezogen sind. Man kann diese letzte Wirklichkeit auch Universum nennen. Oder das Leben. Oder die Wirklichkeit. Oder die Welt, oder die Natur. Aber man fühlt sich jedenfalls da hinein gestellt, ahnt, dass man ein Teil davon ist. Die Frage ist: wie sind wir darauf bezogen? Auf diese letzte Grundlegung. Ja, wir haben einen Sinn dafür. Er geht darauf zurück, dass am Grund unserer Existenz eine kollektive Antwort liegt. Etwas, das für uns alle gilt, solange wir mit den selben Gattungsmerkmalen ausgestattet sind. Jemand ist da, der uns hört und sieht, versprechen etwa die Religionen. In uns und jenseits von uns.
Beim Beten wird das deutlich: Man kann dabei nicht sagen, ob der Betende sich nach innen oder nach außen richtet. Beten ist eine ritualisierte Praxis, die eine Verbindung zwischen dem Innersten und dem Äußersten schafft. Es berührt mich und verflüssigt mich in meiner Verhärtung, es macht mich empfänglich. Religion beispielsweise schafft ein Bewusstsein dafür, dass wir mit dem Leben als Ganzes, mit Gott oder der Natur in einer Beziehung stehen. Mit der Kunst. Mit der Musik. Wichtig dabei ist: Man weiß nicht recht, ob man nach innen oder nach außen hört. Das alles bedeutet aber nicht Welterklärung. Nicht Weltdeutung. Es geht nicht um sinnhafte und kognitive Weltdeutung. Also um das Erkennen vom Verstand her.

Freitag, 16. Februar 2018

Narziss und Goldmund

„Du bist Künstler, ich bin Denker. Du schläfst an der Brust der Mutter, ich wache in der Wüste. Mir scheint die Sonne, dir scheinen Mond und Sterne. Deine Träume sind von Mädchen, meine von Knaben“: Vielleicht konnte ich einmal in den jungen Mönch Narziss und den jungen Klosterschüler Goldmund diejenigen Gegensätzlichkeiten hineinprojezieren, die mich damals beschäftigten, die mich auseinander zu reißen schienen. Kitsch. Seelenbilder. Archetypen. Hermann Hesse und die Pubertät. Goldmund wird von Narziss zur Erkenntnis seines eigenen Wesens angeregt. Nichts war’s mit dem Mönchsleben für Goldmund, hinaus ging’s in die Welt, in eine Wanderschaft, hinein in Abenteuer, in das Dunkle, in das Unbewusste. Und dann doch wieder zurück ins Kloster. Aber in ein Dasein auf einer höheren Ebene. Es musste zuvor alles gelebt und erfahren werden, bevor Goldmund diese Stufe des Daseins erklimmen konnte.
(aus dem Entwurf eines in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschriebenen Romans von HH, kombiniert mit eigenen Überlegungen....)

Mittwoch, 10. Mai 2017

Lächeln als Zustand

Was mir beim Fernsehen aufgefallen ist: Dieses Dauerlächeln. In der Politik oft in Verbindung mit Handshakes geradezu zwanghaft. Im Showgeschäft scheint's zum Handwerk zu gehören. Kaum jemand zeigt da authentische Gefühle. Alles ist gespielt und aufgesetzt. Cheese als Maske. Eine sehr offensichtliche Lüge (die wohl den sozialen Umgang erleichtern soll, in Wirklichkeit erschwert sie ihn manchmal...). Alles gut? Wir regeln das. In unserem Sinne. Wir lächeln alles weg (und heben im Amerikanischen dazu den Daumen...). Strahlemann bringt Optimismus in düsterste Umgebung. Lächeln ist Verkaufen. Sich. Seine Sache. Einer Sache ein lächelndes Gesicht geben. Ein Lächeln kann nahe legen, dass man sich vertraut und bereit ist, etwas zu teilen. Außerdem scheint die allgemeine Erwartung nahe zu liegen, man würde mit den eigenen Emotionen nicht hinter dem Berg halten. Vor allem nicht mit den positiven. Zu den unausgesprochenen Regeln gehört es dann auch, selbst Unbekannten ein Lächeln zu schenken. Es gilt unausgesprochen und unbewusst als ein Ausweis der Vertrauenswürdigkeit und der Menschlichkeit. Ob so etwas auch zum allzu offensichtlichen Gebrauch von "Fake News" und "alternative facts" beigetragen hat? 

Montag, 5. September 2016

Kopf und Gefühl

Notizen aus einem Tagebuch, tief in der Vergangenheit, -leicht frisiert und auf den heutigen Stand gebracht: 
Ich sitze dem Nichts gegenüber und starre ihm in die Augen, beobachte, wie die Verhältnisse um mich herum mich verändern. Werde ich mich heraustretten können aus dieser Phase, die mich langsam aber sicher immer weiter dominiert? Ich will unbedingt etwas für die Gesundheit tun. Es biet sich dafür viel an. Es ist alles bekannt, - nur, man tut's nicht. Man hat dafür wieder mehr Zeit zum Grübeln. Kopf gegen Gefühl. Vom Kopf her hätte man Chancen besser nutzen müssen. Besser. Optimal, nicht optimaler.....(das geht nicht). Doch irgendwas in mir sagt mir, dass ich's nicht tun sollte. Der Kampf in mir geht weiter! Vielleicht, vielleicht...darin besteht das Leben. Weiter, immer weiter, dem Tod entgegen.

Freitag, 13. Mai 2016

Be positive!

Die Dinge positiver sehen? Sie nicht so stark an sich heran lassen? Schon ein paarmal gehört. Es scheint das dem vor allem dem amerikanischen „Be positive!“ zu entsprechen. Alles ist eine Show, in der wir uns vorspielen, wie gut doch alles ist. Ob sich dadurch etwas ändert? Ob es nicht vielmehr darum geht, die Realität, so wie sie nun einmal ist, auszuhalten? Eine eigene Stärke dafür zu entwickeln, die sich nichts einredet? Der Placebo-Effekt? In der Medizin ist das ein alter Hut. Klappt manchmal. Selbstüberlistung? Bei wem es klappt: okay, auch Lügen sind eine Wahrheit. Religiöse Gegebenheiten wie Lourdes usw. sprechen ihre Sprache. Spontanheilungen und all das. Wenn jemand glaubt, dass etwas oder ein Mittel ihm hilft, dann ist das okay. Er wird entspannt sein. Er wird eine Phantasie entwickeln, dass ihm das helfen wird. Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir uns das vorstellen können. Alles okay, geschenkt! Längst gefressen und sogar in das eigene Bild der Wirklichkeit teilweise mit einbezogen. Ständig einen positiven Satz wiederholen und ihn auf sich wirken lassen. Das Unterbewusste wird damit programmiert. Mal probieren, sich einzureden, das es einem jeden Tag immer besser und besser gehe. Mal sehe n, ob es dann alles besser wird. Das Unterbewusstsein wird sozusagen beauftragt, alles besser zu machen. Positives Denken. Unsere Denkmuster beeinflussen nicht nur unsere Gesundheit, sondern alle Lebensbereiche. Ohne es zu merken, führen wir ständig Zwiegespräche mit uns selbst. Durch unsere Denkmuster programmieren wir unseren Alltag. Der Geist ist in vielerlei Hinsicht der Architekt unseres Lebens. Hypnose und Selbstsuggestion sind da schlagende Argumente dafür. Es geht darum, Wahrnehmung zu verändern. Die Kraft unseres Unterbewusstseins steuert viele Lebenssituationen, unter anderem auch die Einschätzung, die wir von uns selbst haben. Und trotzdem gibt es auch viel Negatives, ist die Welt nicht nur deshalb schön, weil wir alles Hässliche ausblenden. Vielleicht gilt es, sich eingedenk all der erwähnten Dinge sich ein Bild von der Wirklichkeit zu machen, sich ihr möglichst bewusst zu werde, sich um sie zu bemühen, in all dem, wie sie ist.....Wir müssen vielleicht ihre Eigenheit in uns hereinholen, aber auch die Eigenheiten unserer Mitmenschen, ihre Brutalität und ihren Hass. Wir müssen uns vielleicht dessen besser gewahr werden. Es ist ein Bemühen.

Samstag, 12. Dezember 2015

Werbung um Gefühle

Ein ganz bestimmter Spot für einen Handelskonzern hat auf Weihnachten hin nun wirklich alle gerührt. Gerade zu Weihnachten. Ach. Wieder ein Beispiel dafür, wie die Werbeindustrie mit unseren Gefühlen umgeht, wie sie versucht, das auch indirekt in bare Münze zu wandeln. „Kreative“ setzen dafür ihre Ideen ein, versuchen unter Einsatz aller Technologien an Emotionen ran zu kommen. Und es klappt! Ein alter Mann feiert Weihnachten alleine. Die Kinder sind beschäftigt, einfach nur drin im Getriebe. Sie haben keine Zeit. Da gibt er, der alte Mann, eine Todesanzeige heraus. Und schwuppdiwupp! Sind sie alle da. Da tritt der alte Mann aus dem Hintergrund und freut sich.....bis hin zu einem Familienabendessen, zu dem sich alle anschließend treffen. ("Heiliges"?)Abendmahl. Bilder. Dialoge. Weich spülende Popmusik. Schmeichler. Eine kleine Story, verpackt in einen kleinen Spot. Ein Schlaglicht, verkauft im Interesse eines Konzerns, eines Markenzeichens. Und doch darüber hinaus weisend. Eine Marke mit Gefühlen aufladen. Es gilt, Aufmerksamkeit und Emotion abzufischen. An den Konsumenten ran zu kommen. Mit allen Mitteln. Eine Marke der Herzen und der wohligen Tradition erzeugen. Sie befördern. Umsatz kreieren, Kohle machen. Das könnte auch die Botschaft dieses Clips sein.