Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
Montag, 1. Dezember 2025
PR-Bearbeiter
Sonntag, 17. August 2025
Diplomaten Demokraten
Sonntag, 4. Mai 2025
Kommunikation
Samstag, 19. April 2025
Lügen
Donnerstag, 14. Dezember 2023
Worte und Bedeutung
Donnerstag, 17. November 2022
Im Dauerlächeln
Sonntag, 20. März 2022
Müll as Müll can...?
Freitag, 30. Juli 2021
Spiele
Samstag, 24. April 2021
Wo sind wir, wer sind wir, wo sind wir?
Samstag, 14. November 2020
Momentaufnahme
Sonntag, 11. Oktober 2020
Die Norm
Dienstag, 6. Oktober 2020
Im Schein der Lüge
Ich wundere mich über die Arglosigkeit von Leuten, die an jenem Weißen Haus zweifeln, an dem schon zuvor alle Zweifel angebracht gewesen wären. Jetzt scheint mir nämlich die Strategie klarer zu werden, die hinter dem seltsamen Gebaren eines Präsidenten zu stehen scheint. Er, dem jedes Mittel recht zu sein scheint, scheint sich nämlich als „Superheld“ darstellen zu wollen, der bei der richtigen Einstellung und im Vertrauen auf „die großartige Medizin des Landes“ in ein paar Tagen auch dieses Virus zu besiegen imstande ist. Dass dabei ein ganzer Mix aus Lügen und Falschdarstellungen sichtbar wird, scheint für diese Art der Machtausübung zum „normalen“ politischen Prozess zu gehören. Was zählt, ist die Darstellung, der Schein und die Inszenierung. Auch hierbei gleicht das einer „Reality Soap“, einer „scripted reality“, auf die die „Konsumenten“ von Wirklichkeit ja ohnehin überall konditioniert und dressiert werden.
Donnerstag, 6. August 2020
Erscheinung
Sonntag, 7. Juni 2020
Kapselspitze eines Raumschiffs
Samstag, 7. März 2020
Schein (2)
Sonntag, 3. November 2019
Worte
Samstag, 14. September 2019
Wie gut, dass ich bei den Guten bin (Text ca.2005)
Sonntag, 3. Februar 2019
Lügen haben lange Beine
Freitag, 13. April 2018
Gute Laune
Sonntag, 25. Februar 2018
Olympia, Sport, Nationalismus, Pathos
Eines begreife ich gar nicht: wieso wird in der Olympischen Welt krampfhaft eine Art heile Welt zelebriert? Doping ist doch ein riesiges Problem, das über die aktuell beiden gesperrten Atlethen weit hinaus geht und auch den „sauberen“ Athleten schwer schadet. Wenn ich in meiner Umgebung das Wort „Olympische Spiele“ fallen lasse, wird sofort mit Häme und dem Wort „Dopingspiele“ reagiert. Was sollen die Feiern des Nationalismus mit Pathos bei den Medaillenübergaben und dem Medaillenspiegel? Ich hörte oft das Wort „Wir“. „Wir“ haben gewonnen. Wir waren vorne, „wir“ sind Zweiter beim Medaillenspiegel. Haha, ein klein bisschen könnte auch die Kohle und wirtschaftliche Kraft eines Landes beachtet werden: Natürlich sind Norwegen und Deutschland beim Medaillenspiegel vorne, die haben ja auch die höchste Wirtschaftskraft und können ihren Sport fördern, um "Wettbewerbsfähigkeit" zu zeigen. Das mag bei der DDR noch funktioniert haben, mittlerweile ist der Mechanismus wohl ein bisschen ausgeleiert. Und blicken die Athleten gar nicht auf die zerstörte Umwelt, auf die langsam verrottenden Sportstätten nach Olympia, auf hohlen Gigantismus, der spätestens 8 Tage danach erledigt sein wird? Hm, ich sehe und merke schon, wie sie auf ihren Wettkampf und nichts anderes „fokussiert“ sind. Sie reisen ja auch an und ab vor und nach Eröffnungs- und Abschlussfeiern. Sie geben das Idealbild des Fachidioten in unserer und der globalen Gesellschaft. Die Überblicker, die Zusammenhänge Denkenden und „über den Tellerrand-hinaus-Blicker“ sind da verpönt, klar. Es zählen nur die Medaillen - sonst nix. Alles andere wird "geführt" - von Vorstandsvorsitzenden, von Funktionären. Da scheint sich eine Parallele zwischen der Schummelsoftware eines Autokonzerns und Doping aufzutun. „Die Lüge leben – weiter so!“ scheint ein Motto, das über einem Land liegt, dem es wirtschaftlich noch blendend („Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben“) zu gehen scheint (Zumindest den Meinungsführern..., die Nachrichten von "Der Tafel" dieses Wochenende scheinen eine andere Sprache zu sprechen).