Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Donnerstag, 23. Juli 2026
Kunst Stoff
Da ist dicker, durchsichtiger Kunststoff, früher sagte man „Plastik“ dazu. Ich habe mich mal wieder an der massiven Verpackung eines Elektroartikels verletzt. Blutet. Es scheint so zu sein, dass noch immer eine massive Verschwendung von Umweltressourcen damit betrieben wird. Im Jahr 2026? Die Sachen sind so stabil verpackt, dass ich zu ihrer Offenlegung Messer und Schere brauche, um schließlich doch noch mit einer blutenden Wunde abzuschneiden. Bin ich zu blöde? Muss das sein? Könnte man da nicht wenigstens ansatzweise etwas mehr Vernunft walten lassen und zumindest umweltverträgliche Materialien verwenden? (steht das irgendwo im Kleingedruckten? Ist da Green Washing?) Es erscheint mir derzeit ohnehin so, dass verschiedene Leute aus der Schicht der Herrschenden vieles behaupten, was in der Realität nicht oder kaum stattfindet. Es erscheint mir, gelinde gesprochen, die Rückkoppelung des Informationsstromes nicht immer gegeben zu sein. Man wäre inzwischen vielleicht so weit, dass aufwendige Verpackungen mit nicht recyclingfähigem Kunststoffmaterial nicht sein müssten. Trotzdem werden solche Dinge unablässig und „alternativlos“ verkauft. Ob das die Konjunktur stützen soll? Das Wachstum? Den Konsum?
Montag, 20. Juli 2026
Green Washing
Da ist dicker, durchsichtiger Kunststoff, früher sagte man „Plastik“ dazu. Ich habe mich mal wieder an der massiven Verpackung eines Elektroartikels verletzt. Blutet. Es scheint so zu sein, dass noch immer eine massive Verschwendung von Umweltressourcen damit betrieben wird. Im Jahr 2026? Die Sachen sind so stabil verpackt, dass ich zu ihrer Offenlegung Messer und Schere brauche, um schließlich doch noch mit einer blutenden Wunde abzuschneiden. Bin ich zu blöde? Muss das sein? Könnte man da nicht wenigstens ansatzweise etwas mehr Vernunft walten lassen und zumindest umweltverträgliche Materialien verwenden? (steht das irgendwo im Kleingedruckten? Ist da Green Washing?) Es erscheint mir derzeit ohnehin so, dass verschiedene Leute aus der Schicht der Herrschenden vieles behaupten, was in der Realität nicht oder kaum stattfindet. Es erscheint mir, gelinde gesprochen, die Rückkoppelung des Informationsstromes nicht immer gegeben zu sein. Man wäre inzwischen vielleicht so weit, dass aufwendige Verpackungen mit nicht recyclingfähigem Kunststoffmaterial nicht sein müssten. Trotzdem werden solche Dinge unablässig und „alternativlos“ verkauft. Ob das die Konjunktur stützen soll? Das Wachstum? Den Konsum?
Samstag, 21. Dezember 2024
Der Geist in der Verpackung
Ha ha, konkret! Es sind tausend Dinge zu tun. Ich muss zum Beispiel, wie immer, den Müll wegbringen. Diesmal habe ich selbst als Öko-Trottel sehr viel zu seiner riesigen Masse beigetragen, d.h. vieles in dem Mülleimer ging zuvor durch meine Hände. Ich sehe es, ich spüre es, es ist nicht zu leugnen. Jetzt steckt wahnsinnig viel Verpackungsmaterial in der Tonne, was mich ärgert. Muss so etwas sein? Könnte man nach allem, was man weiß, nicht eine gewisse Kreativität darauf richten, so etwas zu vermeiden? Oder dient es in erster Linie gewissen Logistik- und Profitinteressen? Wie bei so vielem, muss ich sagen: ich weiß es nicht.
Was ich aber weiß: Ich werde von hinten angefressen, und zwar am Geldbeutel. Das Spiel mit der Inflation geht wohl knapp am Gangstertum vorbei und man nennt es „Freie Marktwirtschaft“. Eine heilige Kuh in Deutschland. "Wettbewerb". „Wachstum“. Da muss man mitmachen. Es nützt nichts, Dinge beim Namen zu nennen. Bewehrt und gewappnet sind solche Verpackungsmethoden mit kompletten Lehrstühlen, die Rechtfertigungen und Argumente liefern, die also als Thinktank für solche Methoden agieren. Es sei notwendig, - und zwar aus diesem...und jenem Grunde. Doch wo geht diese ganze Masse hin, nachdem sie von den Abfallentsorgern möglichst billig und - wie gewisse Parteien sagen würden - effizient abgeholt worden ist? Ob in dieser Verpackung auch Energie steckt, die einfach wegzuwerfen oder zu vernichten falsch ist? Mein altes Auto? Zuammenpressen, "entsorgen" oder exportieren? Wieder sprudeln Argumente aus dem Thinktank....... Es sind ganz einfache Fragen, die sich einem stellen und für die man – wenn überhaupt! Und nur auf dringendes Verlangen! - mit (halbwegs) komplexen Aussagen beworfen wird.
Dienstag, 7. Mai 2024
Verpackte Verpackung
Ich muss natürlich, wie so oft, den Müll wegbringen. Diesmal habe ich selbst sehr viel zu seiner riesigen Masse beigetragen, d.h. Vieles in dem Mülleimer ging zuvor durch meine Hände. Scheise. Jetzt steckt wahnsinnig viel Verpackungsmaterial darin, was mich ärgert. Muss so etwas sein? Könnte man nicht eine gewisse Kreativität darauf richten, so etwas zu vermeiden? Ist „Green Washing“ eine Marketing-Strategie. Oder dient es in erster Linie gewissen Logistik- und Profitinteressen? Wie bei so vielem, muss ich sagen: ich weiß es nicht.
Was ich aber weiß: Ich werde von hinten angefressen, und zwar am Geldbeutel. Das geht wohl knapp am Gangstertum vorbei und man nennt es „Freie Marktwirtschaft“. Man erhöht die Preise und viele sind gezwungen, diese Preise zu zahlen. Diese „Marktwirtschaft“ scheint eine heilige Kuh in Deutschland zu sein. "Wettbewerb". Da muss man mitmachen. Es nützt nichts, Dinge beim Namen zu nennen. Bewehrt sind solche Verpackungsmethoden mit kompletten Lehrstühlen und wissenschaftlichen Studien, die Rechtfertigungen und Argumente liefern, die also als Thinktank für solche Methoden agieren. Es sei notwendig, - und zwar aus diesem...und jenem Grunde. Doch wo geht diese ganze Masse hin, nachdem sie von den Abfallentsorgern möglichst billig und - wie die Neoliberalen sagen würden - effizient abgeholt worden ist? Ob in dieser Verpackung auch Energie steckt, die einfach wegzuwerfen oder zu vernichten falsch ist? Wieder sprudeln Argumente aus dem Thinktank...sie wissen ohnehin alles besser und versuchen, dies in der Öffentlichkeit als „Experten“ zu verkaufen .... Es sind oft ganz einfache Fragen, die sich einem stellen und für die man – wenn überhaupt! Und nur auf dringendes Verlangen! - mit komplexen Aussagen beworfen wird.
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Of course, as I often do, I have to take out the trash. This time I contributed a lot to its huge mass, i.e. a lot of the trash went through my hands. Shit. Now there's an awful lot of packaging material in it, which annoys me. Does something like that have to be the case? Couldn't some creativity be used to avoid something like this? Is “green washing” a marketing strategy. Or does it primarily serve certain logistics and profit interests? As with so many things, I have to say: I don't know.
But what I do know is that I'm being attacked from behind, namely by my wallet. This is probably close to gangsterism and is called a “free market economy”. Prices are raised and many are forced to pay these prices. This “market economy” seems to be a sacred cow in Germany. "Competition". You have to take part. It's no use calling things by their names. Such packaging methods are supported by complete chairs and scientific studies that provide justifications and arguments, which act as a think tank for such methods. It is necessary - for this...and that reason. But where does all this mass go after the waste disposal companies have picked it up as cheaply and - as the neoliberals would say - efficiently? Is there energy in this packaging that it would be wrong to simply throw away or destroy? Arguments are again pouring out of the think tank...they know everything better anyway and are trying to sell this to the public as "experts".... They are often very simple questions that you ask yourself and for which you - if at all! And only upon urgent request! - is bombarded with complex statements.
Sonntag, 25. September 2022
In die Tonne treten
Ich wackle zur Mülltonne und bin mal wieder entsetzt, welche Menge an Müll ich da in die Tonne schütten soll! Und das, obwohl uns mit den Aufdrucken „Bio“ und „Nachhaltig – neue Rezeptur“ eine große Umweltverträglichkeit suggeriert werden soll. Irgendetwas kann da nicht stimmen. Man hegt allmählich den Verdacht, dass das Marketinginstrument „Green Washing“ überall von entscheidender Stelle aus dem Verbraucher vorgegaukelt wird, auf dass er mehr einkaufen solle. Ich überlege mir, welch verantwortungslose Gesellen da wohl dahinter stecken müssen, welche Geisteshaltung zum Betrug auf Kosten unserer Umwelt führt. Der Verbraucher, der ohnehin unter den Folgen der Inflation ächzt, wird also auch an dieser Stelle betrogen. Unter anderem geht einer der angewandten Tricks so: Es wird der Preis gehalten, aber weniger Material in die Verpackung gegeben. So entsteht der Eindruck einer resilienten und kostengünstigen Ware, die aber (nicht nur) in diesem Falle in Wirklichkeit nur noch in (teilweise stark) reduzierter Menge konsumiert werden kann. Der Verbraucher wird also gleich mehrfach getäuscht (wir schreiben ja nicht „betrogen“) von skrupellosen Marketing-Spezialisten. Ob an dieser Stelle die „Freie Marktwirtschaft“ obertoll funktioniert? Ja klar, man könnte ja woanders kaufen. Die Frage aber ist, ob es „woanders“ tatsächlich billiger ist und ob dieses „Woanders hingehen“ nicht auch auf ungünstige Weise in die Umweltbilanz einfließt. Ja klar gibt es hier einen Unterschied zwischen Stadt und Land. Aber es kommt einem der Gedanke, dass genau an dieser Stelle die Politik mit ihren überbevölkerten und fürstlich alimentierten Parlamenten da ein bisschen intensiver nachdenken könnte.
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