Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Freitag, 17. Januar 2025
Ärztliche Fluchtpflicht
Es steht durchaus schon lange im Raum, dass sich Schulmedizin und ganzheitliche Medizin begegnen könnten, um gegenseitig voneinander zu profitieren. Man ist dann regelrecht erschreckt, wie wenig dies tatsächlich der Fall ist und wie sehr die jeweiligen Seiten eine Art grundsätzlich-idiologischer Frage daraus machen. Wie sehr Ignoranz und Arroganz das Feld beherrschen!!! Ob das am Studium oder Ausbildung liegt? Um den Patienten scheint es nur insofern zu gehen, als dass jede Seite Recht behalten will. Peinlich, sowas! Nur möglich, weil Ärzte immer noch einen Status als „Halbgötter in Weiß“ haben und ein Großteil von ihnen aus Deutschland in die Schweiz oder nach Österreich abgewandert ist, weil dort die Bedingungen sehr viel besser scheinen (ob dies „die Politik“ samt ihren Krankenkassen-Adlati ändern sollte?) Wie ist das möglich? Sind Ärzte Raffkes, die nur das Geld interessiert? Sie seien zum wirtschaftlichen Handeln aufgefordert, so heißt es. Ob sie dies tun, wenn sie in die Schweiz oder nach Österreich übersiedeln?
Samstag, 8. Juli 2023
Haft(ung)
Ein einstiger Minister hat, wie jetzt heraus kommt, mutmaßlich 250 Millionen versenkt. Mal eben so. Verantwortlich ist er natürlich nicht, zur Haftung kann er vorerst auch nicht herbei gezogen werden. Der Häuptling der gegenwärtigen Regierung will seine Heimstatt zum Palast ausbauen. Und schauet stumm auf dem Tisch herum. Sagt nichts. Spuckt Sprechblasen. Inszeniert seine Bedächtigkeit, die Geld und in der Ukraine Leben kostet. Dafür, für diesen jetzt anstehenden bescheidenen Anbau sollen eben mal 800 Millionen drauf gehen. Nach gegenwärtigen Berechnungen. Wenn es soweit ist, kostet das natürlich mehr. Das Spiel kennen wir. Ob solche Dinge Unbehagen produzieren? Ärger, Wut? Dass Steuergeld raus gehauen wird und beispielsweise - im Hintergrund jeder vom TV übertragenen Bundestagsdebatte ein borniertes, sattes, erloschenes Gesicht zu sehen ist, das stellvertretend allerlei Sauereien zu vertreten hat? Ob rechtsgerichtete Stumpflinge daraus wachsende Zustimmungswerte zimmern?
Montag, 9. August 2021
Aus dem Elfenbeinturm
Die großprofessorale Geste, die rhetorikgeschulte Arroganz, die elegant geführte Finte, die sofort zum Gegenangriff übergeht und dadurch Überlegenheit ausstrahlt: das alles gefiel uns an manchen dieser Universitätsprofessoren auch nicht. Man kann diese Haltung beinahe täglich im Fernsehen bestaunen, wo Leute mit Professorentitel ihre Weisheiten verkünden oder bei Talkshows Rede und Antwort stehen. Die klare und deutliche Pointe, dies oft recht abgehoben wirkende und aus dem Elfenbeinturm der Besserwisser tönende „auf den Punkt kommen“, das ist es, was die Medien unbedingt wollen. Im universitären Alltag des Elfenbeinturms führen sich solche akademisch geadelten Figuren auch noch gerne als offiziell eingesetzte Entscheider über Leben und Tod auf, indem sie Noten verteilen, Zeugnisse ablassen und ein geldwertes Wohlwollen verteilen. Geradezu peinlich fanden wir auch, wenn sich solch professorale Expertise auch noch in eine vom Steuerzahler ordentlich vergoldete und von wissenschaftlich geerdeten Politikern lässig herbei geführte Beratertätigkeit überführen ließ.
Andererseits lehrt gerade das akademische Leben die Auseinandersetzung mit solchen Positionen, die einem selbst als fremdartig vorkommen mögen. Ständiger Disput. Permanente Diskussion. Nur der Widerspruch zu der eigenen Position führt zur Weiterentwicklung und Schärfung der eigenen Meinung, in die man sich möglichst nicht allzu sich persönlich damit identifizierend verkriechen sollte. „Nicht persönlich nehmen“, das lernt man an der Uni. Dass dies vor allem Theorie ist, die in der Praxis allzu oft jovial übergangen wird, mag beklagt werden. Trotzdem ist die direkte Auseinandersetzung und der Austausch von Argumenten eine sehr fruchtbare Methode des Erkenntnisgewinns. Dass dieser Austausch nicht immer in Freiheit stattfindet, sondern in Abhängigkeiten verstrickt ist, erzeugt Wut und persönlichen Widerspruch.
Dienstag, 20. März 2018
Milliardenspiel
Dass der Flughafen BER am
besten abgerissen werden solle, zu dieser These hat sich jetzt offenbar ein
hochrangiger Lufthansa-Mitarbeiter hinreißen lassen. Naturgemäß
musste er schnellstens zurückrudern und alles dementieren: es sei ja
so nicht gemeint gewesen, hieß es von seiten der Presseabteilung.
Der Mann habe nur überspitzen wollen, um deutlich zu machen, wie
groß die Probleme bei BER seien. An die dauernden Kostensteigerungen
bei diesem teuren Comedy-Stück scheint sich der Steuerzahler ja
ohnehin schon gewöhnt zu haben. Das Maß des Staatsversagens ist
inzwischen nur noch peinlich.
Dass ein ehemaliger
Bahnchef zu seiner Entlassung für ein paar Tage Arbeit die nette Abfindung von weit über zwei
Millionen Euro erhalten haben soll, war auch jetzt zu erfahren. Und
dass sich die Kosten für das Großprojekt „Stuttgart 21“
erhöhen, das sich sowieso um etliche Jahre verzögern könnte und
insofern schon weit entfernt von 21 (im Gespräch ist derzeit das
Jahr 2024) ist, ist ein fast schon wöchentlich sich wiederholender
Running Gag. Was diese drei Dinge miteinander zu tun haben? Nun, es
scheint bei diesen drei Großdesastern für die jeweiligen
Entscheider (wer ist das eigentlich?) jeder Bezug zur Realität
verloren gegangen zu sein. Immerhin handelt sich bei den jeweiligen
Projekten um Fehlplanungen im Milliardenbereich. So soll etwa
„Stuttgart 21“ nach neuesten Erwägungen (von „Planungen“
redet niemand mehr...) bis zu 10 Milliarden Euro kosten (gegenwärtige
Schätzung: 7,6 Milliarden). Es wäre alles schlichtweg nur peinlich,
wenn es sich dabei nicht um Steuergeld handeln würde, - wobei es
sich dabei ja nur um „Zuschüsse“ handelt, weil das Projekt vom
Bundesrechnungshof als „privat“ eingestuft werden musste, - wobei
einschlägige Prüfungen schwierig sein sollen. Da aber die Bahn die
hohen Mehrkosten ganz und gar nicht übernehmen will, hat sie Klage
eingereicht gegen das Land und die Stadt Stuttgart. Offensichtlich
ist nämlich, dass mehr als die Hälfte von „Stuttgart 21“ nicht
finanziert ist. Gefahr: Mittel, die an anderer Stelle dringend
gebraucht würden, könnten für die Fertigstellung von „S 21“
zweckentfremdet werden. Mal sehen, was dabei heraus kommen kann.
Jedenfalls scheint das mit der Transparenz auch in diesem
Zusammenhang so eine Sache.
Nach neuesten Erwägungen
erhebt sich ohnehin die Frage, ob man überhaupt weiter bauen solle,
oder ob eine Einstellung selbst zum derzeitigen Zeitpunkt nicht doch
billiger käme. Hm. Gigantische Fehlleistungen im Milliardenbereich,
für die offenbar niemand so recht verantwortlich zeichnet. All das
in einem Land, „in dem wir gut und gerne Leben“, wie eine der
jüngst propagierten Parteiparolen verspricht. Nun ja, eigentlich
spricht dies ja alles für sich selbst.
Sonntag, 31. Dezember 2017
Für ein Land.....
Ich wundere mich, dass hier alles so gut zu gehen
scheint, angesichts all dieser gescheiterten Großprojekte wie etwa
der „Großflughafen“ BER (ein „Running Gaga“ in allen
Kabarettprogrammen...), wie
etwa der Bahnhof Stuttgart 2, der es mit seinen ökologischen
Risiken und ständigen finanziellen Kostensteigerungen ja auch zu
mindestens europaweiter Bekanntheit geschafft hat, dazu dieser
Dieselskandal, der samt seinen kartellrechtlichen und rechtlichen
Auswirkungen die Industriepolitik dieses Landes äußerst ungünstig
überstrahlt, die kostenexplodierte Elbphilharmonie samt dem
Radikalversagen beim als eine Art Kindergeburtstag abgehaltenen
„Gipfeltreffen“ G20, denen vollmundige Versprechungen eines
Oberbürgermeisters vorausgegangen waren, dem eine Zukunft nachgesagt
wurde, nach all den Vernebelungen im Falle eines Anis Amri, die sehr
peinlich von fehlenden Empathiebezeigungen der Mächtigen begleitet
wurde, die katastrophale Inbetriebnahme der „neuen“ ICE-Strecke
von Berlin nach München, deren Züge bis heute oft verspätet sind,
die Feststellung der OECD, dass Deutschland in seine Bildung im
Vergleich der Industriestaaten „unterdurchschnittlich“
investiere, die Tatsache, dass sich die wichtigsten Potentaten dieses
Landes von einem türkischen Staatschef nach Belieben mit
Nazi-Vergleichen beleidigen lassen...usw. Oberwichtige Leute aus der
Politik aber wollen sich das Land „nicht schlechtreden lassen“ und gehen gerne in die nächste, monatelange Sondierung.
Mit all den Mächtigen teilen sie den von der Merkel-CDU im Wahlkrampf eingesetzten
Wahlspruch „für ein Land, in dem wir gut und gerne leben.......“
Montag, 28. August 2017
Agenda-Politik und politische Eliten
Die
Arbeitslosigkeit hat sich durch die deutschen Hartz-Reformen
halbiert, so behauptet das politische Spitzenpersonal und die
selbsternannte Elite dieser Gesellschaft immer wieder, - gerade jetzt
im Wahlkampf. Es scheint regelrecht zu einer „überall“
akzeptierten Phrase geworden zu sein, die sogar anderen Nationen zur
Nachahmung empfohlen wird. Die
Arbeitslosigkeit sei halbiert, so heißt es gerne. Toller Erfolg
also. Aber
stimmt das überhaupt? In Wirklichkeit scheint das Ergebnis immerhin umstritten zu sein. Es setze nämlich die Wahl der falschen Vergleichsjahre voraus, so hat
jüngst ein TV-Beitrag (in "Monitor") zusammen mit einem „Wirtschaftsweisen“ (Bofinger) argumentiert. Statt 2005 wäre 2001 das richtige Vergleichsjahr. Es
werde allzu gerne ein Rezessionsjahr wie 2005 mit einem Boomjahr wie
2016 verglichen (Man könnte auch die Boomjahr-Parameter heranziehen:
Westdeutschland Arbeitslosigkeit 2001: 2,0 Mio, 2016: 2,0 Mio.,
Ostdeutschland Arbeitslosigkeit 2001: 1,5 Mio, 2016: 0,7 Mio). Das
günstige Ergebnis für Ostdeutschland habe weniger mit den
„Agenda“-Reformen zu tun, als vielmehr damit, dass die negativen
Folgen des „Anschlusses“ allmählich ausgelaufen sind (der
sogenannte „Solidaritätszuschlag" besteht ja immer noch und wird vom Staat unter Zustimmung und sogar dem heftigen Betreiben der an der Regierung beteiligten SPD gerne eingesackt!!!). Zudem
seien die Menschen, so der Beitrag weiter, die als Folge der „Wiedervereinigung“
arbeitslos geworden sind, langsam aber sicher aus dem Erwerbsleben
ausgeschieden.
Die gesellschaftlichen Schäden der Hartz-Reformen hingegen seien enorm: die prekäre Beschäftigung wächst, die Altersarmut steigt. Immer mehr Menschen geraten trotz Arbeit ins gesellschaftliche Abseits. Nicht nur das mit der Altersarmut kann ich am eigenen Beispiel ermessen: trotz akademischem Abschluss droht mir (Klartext) der Strick durch Selbstmord, weil ich mich diesem „Schwitzkasten“ (ca. 610 Euro Rente ab Lebensjahr 67!) nicht aussetzen will. Bilanz: Gewissen Leuten geht es immer besser (es sind diejenigen, die in den Medien auftreten oder wissenschaftlich fragwürdige Begründungen vorführen), anderen geht es immer schlechter (womöglich bis zu 1/3 der Bevölkerung). Sie hangeln sich von Möglichkeiten zu Möglichkeiten, die aber meist befristet und zudem sehr schlecht bezahlt sind. Auf diesem Lohndumping scheint auch der Motor des wirtschaftlichen Booms zu basieren. Insbesondere ältere Menschen fallen oft aus allen Sicherungssystem heraus oder müssen „aufstocken“ (was eine andere Form der Umverteilung ist). Die 2/3-Gesellschaft scheint zu diktieren und alle Macht zu halten. Dass möglicherweise 1/3 der Gesellschaft unter solchen Verhältnissen immer mehr absäuft, scheint von den auch öffentlich wahrnehmbaren "Eliten" in Kauf genommen und sogar als Erfolg verkauft zu werden (kein Wunder, denn diese "Klasse" selbst profitiert am meisten von solchen Entwicklungen...).
Die gesellschaftlichen Schäden der Hartz-Reformen hingegen seien enorm: die prekäre Beschäftigung wächst, die Altersarmut steigt. Immer mehr Menschen geraten trotz Arbeit ins gesellschaftliche Abseits. Nicht nur das mit der Altersarmut kann ich am eigenen Beispiel ermessen: trotz akademischem Abschluss droht mir (Klartext) der Strick durch Selbstmord, weil ich mich diesem „Schwitzkasten“ (ca. 610 Euro Rente ab Lebensjahr 67!) nicht aussetzen will. Bilanz: Gewissen Leuten geht es immer besser (es sind diejenigen, die in den Medien auftreten oder wissenschaftlich fragwürdige Begründungen vorführen), anderen geht es immer schlechter (womöglich bis zu 1/3 der Bevölkerung). Sie hangeln sich von Möglichkeiten zu Möglichkeiten, die aber meist befristet und zudem sehr schlecht bezahlt sind. Auf diesem Lohndumping scheint auch der Motor des wirtschaftlichen Booms zu basieren. Insbesondere ältere Menschen fallen oft aus allen Sicherungssystem heraus oder müssen „aufstocken“ (was eine andere Form der Umverteilung ist). Die 2/3-Gesellschaft scheint zu diktieren und alle Macht zu halten. Dass möglicherweise 1/3 der Gesellschaft unter solchen Verhältnissen immer mehr absäuft, scheint von den auch öffentlich wahrnehmbaren "Eliten" in Kauf genommen und sogar als Erfolg verkauft zu werden (kein Wunder, denn diese "Klasse" selbst profitiert am meisten von solchen Entwicklungen...).
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Beobachtungen zum Heraufdämmern eines Populismus (3)
Jetzt wird gut und gerne und überall der sogenannte
„Populismus“ kritisiert. Von allen Wohlmeinenden. Ist ja gut!, so
möchte man zusprechen. Die Nähe zum Volk hätten diese Populisten sich alle
fälschlicherweise zum Banner erwählt, so heißt es. Egal ob sie
Trump, Le Pen, Petry oder Grillo hießen oder ob sie gar den Brexit
bewerkstelligt hätten, diese Schlingel. Allein, es erhebt sich die
Frage, wieso ausgerechnet dies offenbar so gut funktioniert hat. Ob
es gar auf diesem Gebiet faktische Defizite gab? Ob das das „dumme Wahlvolk“
gespürt hat? Dass es dumm ist, wurde ihm in letzter Zeit auch von
hervorragend wohlbestallten Politikwissenschaftlern attestiert. Auch
seien „Populisten“ die großen Vereinfacher, die postfaktischen
Idioten. Was heißt es eigentlich, sich an die Fakten zu halten? Wer
kann eigentlich unterscheiden, wie und wo solche Fakten manipuliert
sind? Wie sie in welchem Zusammenhang erwähnt, vermittelt und
aufgeführt werden? Ist nicht eine ganze Industrie der
Interessenvertreter und Sprachmanipulierer damit beschäftigt und
lebt allzu gut damit? Welche Rolle Fakten spielen sollen setzt
eigentlich voraus, dass jeder an solche Fakten herankommen kann. Im
Dschungel des Internet? In dem das Faktische ohnehin schwer
identifizierbar ist? Wer sich für das Faktische einsetzt, müsste
sich eigentlich für die „seriösen“ Medien einsetzen. Im
Idealfall könnten sie noch eine Trennlinie ziehen und unterscheiden.
Was aber ist, wenn ihre „Agenten“, also ihre Handelnden auch (und
manchmal auch sehr unbewusst) von einer bestimmten Weltsicht geprägt
sind, wenn sie glauben, dies quasimissionarisch unter die Leute
bringen müssen? Egal, ihre besten Vertreter gehen ätzend
dazwischen, klären und decken auf und scheren sich einen Dreck um
die stets „besorgten“ Interessenvertreter. Aber was sollen diese
öden Aklamationsparteitage und dieses unwürdige Postengeschachere,
dessen sich die politische Klasse samt ihrer Lakaien in ihrem
Unterwerfungswahn so gerne bedient? Elbphilharmonie 700 oder 800 Millionen? Egal, macht auch nicht viel aus! Stuttgart 21? Bis jetzt noch gar nicht so richtig abzuschätzen? Vielleicht 10 Milliarden, vielleicht auch nicht....Gang vor den Kadi gar? All das war sehr gut abzuschätzen, es sprach eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass es unberechenbar sei. Ob es wohl deshalb vergleichsweise harte Polizeiaktionen mit Augen- und sonstigen Verletzungen gesetzt hat? Was für ein Postfaktizismus dies wohl ist? .....Ob dies alles und noch viel mehr nicht auch zu einem
Klima beiträgt, in dem dieser elende „Populismus“ floriert? Gibt
es einen Nährboden, eine Grundlage dafür? Müsste man sich nicht
darum auch Gedanken machen?
Samstag, 19. November 2016
Beobachtungen zum Heraufdämmern eines Populismus (2)
Was mich an den „Eliten“
und „Entscheidern“ in diesem Staat stört? Ich soll endlich
konkret werden? Nur ein paar Beispiele seien genannt, der Alltag sei
dabei einbezogen: Die Arroganz von staatlichen Behörden, deren
Trägheit aber mit entsprechenden Zuwendungen an die richtige Partei
durchaus leicht behoben werden kann. Die vielen Projektentwickler und
„Berater“, die sich der Staat angelacht hat und denen er schon
aus Vertrauen in die freie Marktwirtschaft (als offiziell ausgegebene
Idiologie) glauben will. Die vielen Beamten, die offiziell derselben
Beratungsfunktion nachgehen, sehen wohl weitgehend unbeschäftigt
dabei zu. Die Verkehrsbehörden, die es darauf abgesehen haben,
möglichst viel Geld per Bußgelder zu kassieren, die dafür
regelrechte Fangschaltungen (leider kaum vor Kindergärten oder
Schulen) installieren, und die auf Kosten ihrer Bürger damit ihren
öffentlichen Haushalten nachhelfen wollen. Die schamlose
Unverblümtheit, mit der Lobbyisten aller Couleur mittlerweile auf
Abgeordnete oft sogar finanziell unterfütterten Einfluss ausüben.
Wie sie an Gesetzen nicht nur mitschreiben, sondern wie sie sie
selbst verfassen und nur noch „absegnen“ lassen. Ein gewisses Maß
dessen sei toleriert, darüber scheinen wir inzwischen aber weit
hinaus zu sein. Schleichend unbemerkt und langsam in Gehirne einsickernd scheint sich hier etwas
verändert zu haben, was Grenzen überschritten hat und nicht mehr
mit Akzeptanz rechnen kann. Mich stört, wie der Staat mit den
Pensionen seiner mittleren und Spitzenbeamten umgeht: ihre nach
gelegentlich extrem kurzer „Dienstzeit“ kassierten Pensionen
übersteigen die durchschnittlichen Rentenbezüge um ein Vielfaches,
eröffnen exklusive Lebensperspektiven. Die Verschwendung in den
öffentlichen Haushalten (ein Blick in das „Schwarzbuch“ genügt
als Beleg), während gleichzeitig der sogenannte „Sparzwang“
Kommunen und öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Altenpflege,
Gesundheitsversorgung oder Schwimmbäder geiselt. Das unwürdige und
von den Medien gierig verfolgte Geschachere zwischen Bund, Länder
und Gemeinden, die sich gleichzeitig und letztenendes ja doch wohl
aus dem selben Topf bedienen. Von den öffentlichen Medien beglaubigt
und bekräftigt, scheint solches Geschachere inzwischen
Hauptbeschäftigung gewisser Organe und Gremien zu sein. Zusätzliche
EU-Gelder wirken oft verschärfend. Der Einfluss der Lobby scheint
hier auch beständig größer geworden zu sein, der ehemalige
Kommissionschef Barroso wechselt ohne jede Scham nach seinem
„Abtritt“ als Kommissionsboss zur amerikanischen Großbank
Goldman Sachs, von der unter anderem der EZB-Boss Draghi ja sowieso
gekommen ist. Das Beiseiteschaffen von Geldern der Mächtigen und
Reichen in Steueroasen, gegen die jedenfalls öffentlich sichtbar
oder wirksam kaum vorgegangen wird. Erinnert sich noch jemand an die
„Panama Papers“? In Jahresrückblicken wird es noch einmal
auftauchen. Danach wird das Thema nach ausgelebter Empörung und Wut
erst mal untergehen. Die Aufmerksamkeitsspanne reicht nicht aus und wird geflutet. Welche Namen dabei wohl eine Rolle spielten? Schon vergessen. Das
völlig ungenierte Protegieren der Automobilwirtschaft, deren
Verbrauchs- oder Abgaswerte geschönt oder von vornherein
verschwiegen werden. Dass offenbar solche Vorgänge von öffentlichen
Stellen und Funktionsträgern völlig schamlos und mit dem ständig
vorgebrachten Arbeitsplatzargument gedeckt werden. Das
„Gesundheitsargument“ scheint dabei keine Rolle zu spielen.
Interwiews oder überhaupt: jegliches öffentliches Informationsbegehren, das nicht gelent ist, geformt, in Bahnen geleitet, wird
schamlos blockiert. Wachstum um jeden Preis scheint die ausgegebene
Doktrin. Das Primat des Ökonomischen, und sei es noch so sinnlos,
scheint das herrschende Dogma zu sein, das alles andere gnadenlos und
unbarmherzig verdrängt. Den jeweils Anderen mit allen Mitteln übers
Ohr zu hauen, diese Maxime schafft ein ganz bestimmtes soziales
Klima, das nicht nur mir nicht behagt.
Donnerstag, 17. November 2016
Beobachtungen zum Heraufdämmern eines Populismus
Ich stehe an der
Seitenauslinie und beobachte eine Entwicklung: Ganze Gegenden und Regionen werden
abgehängt, Krankenhäuser, Banken, Gerichte, Arztstandorte werden
geschlossen, Verwaltungseinheiten „rationalisiert“ und neu
organisiert oder „gestrafft“. Es wird sich neu aufgestellt nach
Kriterien, die keiner erklärt. Die Wirtschaft macht Profit, wie vom
System vorgesehen und politisch gewollt. Sie spielt mit und übt
(ihren) Einfluss aus. Betriebe, Firmen, Unternehmen, Konzerne. Behörden geben sich arrogant, fahren
Doktortitel und Professoren auf, sie verfügen, beschließen, setzen
durch, entscheiden einsame Beschlüsse, schieben Sachzwänge vor,
sehen die Verantwortung bei anderen, verschanzen sich hinter
juristischen Phrasen, die niemand versteht. Die Infrastruktur
gewisser (vor allem ländlicher) Gebiete verfällt aber während
dieser Zeit regelrecht,....
Ministerpräsidenten und
politische Entscheidungsträger fahren mit riesigem Gefolge, mit
Referenten, Sprecher, Polizei und Sicherheitsleuten in Kolonnen
riesiger Limousinen vor und vorbei und vorüber, machen Termine zu
Gesprächen aus, die sie sodann nicht einhalten. Sie blocken ab,
beschwichtigen, wiegeln ab, nutzen die Lage (aus), versuchen, Stimmen
zu gewinnen, Bürgerinitiativen zu beschwichtigen, sie demonstrieren
Bürgernähe und „Stallgeruch“, sie stellen das dar, sie simulieren, sie lächeln in Kameras und geben Statements ab, sie sind bei „Events“ dabei,
lassen sich Unterschriftenlisten unterbreiten oder vorlegen, sie
schütteln Hände, lassen sich erklären, hören professionell zu und „fischen ab“.
Fahren wieder ab in Richtung ihrer Festungen, die sie vor allem
Berlin und der nächsthöheren Hierarchiestufe zu erklären
haben. Örtliche Vertreter der Parteien führen Gespräche, machen
sich gemein, sind dabei, geben sich demokratisch und volksnah und – können
offenbar doch nichts tun. Die Durchlässigkeit von Informationsebenen ist
halt nicht ganz gewährleistet. Die Strukturen der scheinbaren
„Alternativlosigkeit“ und der Sachzwänge sind scheinbar stärker.
Ignoranz und Arroganz der Macht, auch wenn sie scheinbar nur auf Zeit
verliehen ist, waltet und breitet sich aus, sie tötet ab, produziert
Wut und Resignation.Abstände zwischen Lebenswelten werden größer.
Anliegen werden zeredet in Gesprächen mit Nach- und Untergeordneten,
mit lakaienhaft funktionierenden Untergeben des Apparats, der in sich
aufgesaugt hat, sie verpuffen, prallen an staatlich wohlbestallter
und pensionsgestützter Ignoranz ab. Die Verbindung der
Kommunalvertreter oder Kommunalpolitiker „nach oben“ scheint
nicht sehr von Einfluss geprägt zu sein. Vertreter von
Bürgerinitiativen und Begehren der „Zivilgesellschaft“ sind
hilflos. Mitglieder einer rechtsgerichteten Protestpartei nutzen die
Lage der Unzufriedenheit aus, geben sich volksnah, nutzen die Lage
mit allerlei populistischen Methoden, sind dabei, sind anwesend,
wenn sich etwas regt und tut. Sie saugen ein Potential der
Unzufriedenheit auf, sie absorbieren Stimmungen und nutzen sie für ihre Ansichten aus.
Sie setzen sich für lokale und regionale Belange ein, sie sind bei
Protestversammlungen gegen Schließungen und Verödungen der
Infrastruktur dabei, sie sind dabei beim „Begehren“ und scheinen
sich für direkte Demokratie einzusetzen und werben für ihre Partei.
Sie formulieren in Reden mit steilen Thesen, wie sie die Lage
einschätzen. Sie wiegeln auf und zentrieren den Protest, sie geben
ihm Ausdruck, sie geben sich lebensnah heimatverbunden und gießen
daraus volkstümliche Reden. So werden langsam Prozentzahlen,
Einfluss und Macht daraus. So breitet sich Populismus aus.
Sonntag, 13. November 2016
Fernsehdiskussionen
Ich
wachte nachts auf, konnte nicht einschlafen. Lesen? Nein, zu müde....
Also eine TV-Sendung ansehen, die ich aufgezeichnet hatte. Ich wählte
„Anne Will“ vom vorvergangenen Sonntag, eine Sendung, die sich
offenbar mit der Zukunft unserer digitalen Welt befassen wollte. Da
saßen die Lobbyisten und Propagandisten dieser digitalen Welt,
tauschten Ansichten aus und waren sich sogar mit der frisch
gebackenen SPD-Landesvorsitzenden einig: die digitale Welt wird
kommen, egal, was sich tue. Arbeitswelt 4.0. olé! Wie ein Schicksal, wie eine Verdammnis wird sie über uns kommen. Es gilt nur, die sozialen Auswirkungen
halbwegs abzumildern, sich anzupassen mit allem, was uns gerade noch so möglich ist.
Dies (und nur dies!) sei der Fortschritt, so die Botschaft. An der Seite des Halbkreises saß Manfred
Spitzer, jener Gehirnforscher aus Ulm, der es gelegentlich wagt, die
Stimme gegen solche scheinbaren Zwangsläufigkeiten zu erheben und von der Gehirnforschung aus zu argumentieren. In
der Mitte, wie immer, eine scheinbar souverän grinsende und selbstgefällig selbstzufriedene Moderatorin, die versuchte, das Gespräch in ihrem
Sinne zu lenken. Alleine schon das gab einen Einblick in den TV-journalistischen Alltag: es gilt Kompetenz darzustellen, auch wenn
sie gar nicht da ist. Was zählt, ist der Eindruck von Weltläufigkeit
und einem Überblickertum, das "gewöhnlichen" Menschen weit überlegen ist.
Von diesem Standpunkt aus gilt es, die richtigen Akzente zu setzen,
Allgemeinverständlichkeiten herzustellen und ein Thema zu verfolgen, andere Menschen und Ansichten in die richtige Richtung zu lenken (was meist heißt, ihnen ins Wort zu fallen...).
Die auf mich selbstgefällig wirkende Art, in der diese Dame
regelmäßig agiert, ist mir schon oft etwas unangenehm aufgefallen.
Aber soll's, solange die Quoten stimmen? So etwas werden die durch GEZ-Gebühren abgesicherten ARD-Hierarchen wohl gedacht haben. Nach einer durchaus längeren Zeit, in der Spitzer
nicht zu Wort gekommen war (ob das die feine Art der Gesprächsführung
ist?), verschaffte der sich selbst das Wort und warf seinem Gegenüber
unter anderem „Ahnungslosigkeit“ vor. Dies wollte der nicht auf
sich sitzen lassen und warf Spitzer nun wieder überlegen grinsend „schlechte
Manieren“ vor, worauf ihm der FDP-Vorsitzende lässig assistierte.
Anschließend wurde in einer seltenen Einigkeit über Spitzer
hergefallen, die diesen sichtlich erboste. Was hier aufeinander
prallte, waren Vertreter verschiedener Weltsichten, die sich gegenseitig
Ignoranz vorwarfen, weil sie sich keinen Schritt weit auf jemanden anderen einlassen konnten oder wollten. Dies ist in Talkshows so üblich und nichts
Erwähnenswertes. In diesem Falle war es der nach meiner
Einschätzung aber völlig inkompetenten Gesprächsführung geschuldet,
die von vornherein und gut erkennbar eine
bestimmte Meinung darstellen lassen wollte, während sie andere Ansichten für
abseitig hielt. Ob nun Spitzer recht oder unrecht hat, ob er gute oder schlechte Manieren ausstrahlte, mag
dahingestellt sein. Ihn aber über dermaßen lange Zeit mehr oder
weniger ruhig zu stellen und nicht zu Wort kommen zu lassen,
entspricht meiner Meinung nach nicht einer kompetenten
Gesprächsführung und verrät einen Mangel an Empathie, der
beachtlich ist. Wie es auch laufen kann, zeigte der Auftritt einer
vollverschleierten Dame in der darauf folgenden Woche, die sich so
ausführlich so artikulieren konnte, dass dies anschließend ein sehr beachtliches öffentliches Echo fand. Dies mag wohl der Hauptzweck
dieses Auftritts gewesen sein und mag die Will-Redaktion genauso wie
die durch die Schleier-Dame vertretenen Kräfte befriedigt haben. Die
Hauptfrage aber ist doch: ist die sogenannte Digitalisierung etwas, was
über einen wie ein Schicksal hereinbricht, - oder ist es erlaubt,
die eine oder andere kritische Frage dazu zu stellen, die eine oder andere Einwendung dazu zu haben?
Freitag, 14. Oktober 2016
Spezialisten
Man
muss sein Potential entwickeln und abrufen... das ist der
Glaubenssatz dieser Gesellschaft. Ich hingegen lasse mich in der
Abfolge der notwendigen Tätigkeiten treiben, betäube mich, denke
daran und tue gleichzeitig etwas, funktioniere in meinem Nichtstun,
kriege noch etwas von der Realität mit:....der flotte, aber ach so
„kantige“ Steinbrück (der sich nie verbiegen lässt....wer
glaubt denn das? Was macht eigentlich die frohsinnige Ulla Schmidt? Auch als "Beraterin angeheuert? Kein Wunder
saufen die Spezialdemokraten als Partei ab...) hingegen heuert in der
guten Tradition der Spezialdemokraten bei ING-Diba an. Als Berater, Ratgeber, Guter Geist der Vorstandsetage.
Als guter Name mit tausend Beziehungen. Selbstverständlich sieht er
keinen Interessenkonflikt: sein Ministeramt sei ja schon 7 Jahre her,
so wird von oben beschieden. das lausige Abgeordnetenmandat, nun ja, er hat sich unlängst mit einer Rede im Parlament davon verabschiedet, ist ja eh nicht der Rede wert. Na, und der Chancellier Schröder hat's bei
Gazprom/Nordstream ohnehin schon schlimmer gebracht, da gab's keine größere Schamfrist. Nicht schlecht war auch
die Kurve, die der Wirtschaftsspezi Wolfgang Clement gefahren
hat..... Und der Grünen-Fischer, der Joschka, soll jetzt Siemens und BMW beraten, so ist zu hören. Ob das stimmt? Wer will, kann noch viele weitere Beispiele finden.
Dienstag, 30. August 2016
Besserwisser
Mir fallen sie immer mehr auf, ja, sie stoßen mir
sogar herb auf: die in den Medien auftretenden Stars der engagiert
vertretenen Meinung, die professionellen Besserwisser, Klugscheißer,
akademisch wohlbestallten Vorleser und die Bestsellerautoren, die uns
wortreich und akademisch gesiegelt erzählen, was alles falsch sei
und was die Gesellschaft samt ihrer Industrie mit uns treibe. Dabei
sind dies die smarten jungen Jungs, die kampfkostümtragenden Damen und
die alten Rauschebärte, die uns etwas von Konsumverzicht,
Klimawandel etc. erzählen und es sich anschließend im 8Zylinder
bequem machen, wo sie das Mobiltelefon der Luxusmarke sich ans Ohr
halten, um den nächsten Termin etwas nach hinten zu verlegen und das
Gourmetessen in der sternbewehrt feinen Fresskaschemme schon mal
vorbestellen. Gewiss, es ist eine Spielart der Trennung von Sach- und
Personenebene. Sie mögen in so mancher Sache durchweg recht haben.
Und ich bin auf der von ihnen vertretenen Seite. Das ist die
Sachebene. Doch persönlich habe ich keinerlei Respekt vor solchen
Personen, deren Theorien nicht mal dazu gut sind, der eigenen Person
etwas für die Existenz an die Hand zu geben. Ihre Bücher sind für
die, denen es etwas bringen würde, in dieser gescholtenen
Gesellschaft keinen Cent günstiger als die gescholtene Konsumware.
Sie werfen sie auch in unübersichtlicher Anzahl auf den Markt, um ja
im Gespräch zu bleiben und den sich daran knüpfenden Umsatz zu
machen. Darin sind sie den von ihnen so hingebungsvoll kritisierten
Politikern oft nicht ganz nicht unähnlich, die ja so gerne Wasser predigt, um umso unverhohlener Wein zu trinken, den sie mit bei der einschlägigen Industrie bestellten Luxusschreibstiften bestellt hat.
Donnerstag, 25. Februar 2016
Parlamentarische Gepflogenheiten
Hat jemand neulich die Diskussion im Bundestag über
Flüchtlingspolitik verfolgt? Es saßen tatsächlich nur gelangweilte
Staatssekretäre auf den Regierungsbänken herum, - sämtliche
Minister samt der Bundeskanzlerin glänzten durch Abwesenheit. Mir
scheint: so geht das nicht! Gar nicht. Ein solches Verhalten spricht
Bände darüber, welche Wichtigkeit einer solchen Diskussion
zugemessen wird. So etwas bedeutet darüber hinaus eine krasse
Missachtung des Parlaments und der Volksvertretung. Die Opposition
führte auf diese Weise Monologe. Sehen so parlamentarische
Grundwerte aus? Ich bin schockiert. Dass Kipping am Montag in einer TV-Talkshow den Vorschlag eines Sozialmoratoriums machte, was also ein
Versprechen der Regierung bedeuten würde, dass etwa die Renten nicht sinken und
beispielsweise die Krankenkassenbeiträge nicht steigen würden und
so ein Stimmungsumschwung herbei geführt werden könnte, - ging
vollkommen im allgemeinen Gelaber unter. Oder sollte es untergehen?
Oder sollte es einfach deshalb nichts bedeuten, weil die Vorsitzende
der Linken diesen Vorschlag vorgebracht hatte? So manchem fällt das
schon auf. Die selbsterklärten „Eliten“ scheinen sich auch in
wichtigen Fragen noch immer arrogant zu geben. Ob das zur allgemeinen
Gesprächskultur unter Demokraten beiträgt?
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