Ein gängiges Wort, das
Politiker mit vielen wohlbestallten Journalisten teilen, bedeutet:
Apelle sind wirkungslos, wenn etwas seine Wirkung entfalten soll,
dann muss es finanziell weh tun, also mit Sanktionen bewehrt sein.
Doch vielleicht könnte man unter den gegenwärtig waltenden
Umständen auch einmal in eine andere Richtung denken: Warum wird den
Leuten alles, was mit Umweltschutz zu tun hat, systematisch vermiest?
Warum muss aus Öko-Gründen z.b. permanent und immerda der
Strompreis steigen (bis er am Ende der teuerste in ganz Europa ist)?
Wird ein Haus klimafreundlicher gestaltet, indem z.b. gedämmt wird,
steigen die Mieten sofort beträchtlich. Oder hierzulande: Wenn man in Baden-Württemberg eine neue Heizung einbaut, ist man gesetzlich gezwungen, auch die entsprechende Wärmedämmung durchzuführen, was unter Umständen astronomische Kosten verursachen kann. Also sagen viele Hausbesitzer: meine Heizung werde ich nicht so schnell modernisieren, da ich die finanzielle „Begleitmusik“ nicht tragen kann. Für den entsprechenden finanziellen Aufwand kann ich viel Gas oder Öl kaufen. Warum könnte ein Ansatz
nicht darin liegen, den Leuten den Umweltschutz zu verbilligen (steuerlich begünstigen etc.) ? Wäre ein Belohnsystem denkbar, das zur Lenkung dieser Verhältnisse geeignet wäre? Zum Verstärken oder Vermeiden von bestimmtem Verhalten kennt ja auch die Natur Straf- und (!) Belohnungsysteme.
Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Samstag, 23. März 2019
Sonntag, 19. August 2018
Armer Tropf in digitaler Welt
Werbung
für Smart Home-Technologien kommen immer mehr auf. Sie sollen einem
ganz neue Bequemlichkeiten erlauben, Selbstregulationen per
Künstlicher Intelligenz, gesteuert per Smartphone: Licht aus- oder
anmachen, Fensterläden klappen, Milch bestellen, Auto anlassen und
wärmen, ehe ich einsteige.....usw. Doch wer hat ein großes Heim,
kann sich die neuesten digitalen Technologien dafür leisten? Wer
kann mit der per Digitalisierung so versprochenen frei gewordenen
Kreativität und mit dem Freiraum etwas anfangen? Wir könnten das
einüben. Wir könnten lernen, unsere Kreativität für uns selbst
nutzen – und nicht nur dafür, den CEO für 20 Firmen gleichzeitig
abzugeben, - wie das gewisse Denker des Silicon Valley versprechen.
Wir erfahren von neuen Erkenntnissen, die Beeinflussung des
amerikanischen Wahlkampfes betreffend. Doch wie steht es dabei um die
Quellen solcher Informationen? Welche Rolle wohl Social Bots
spielen....?
Ist
da eine relativ unabhängige menschliche Quelle oder ein Bot, der
unsere Meinung bestätigt?. Fest steht: Amazon/Big Data hört immer
mit und entwirft.....beispielsweise Einkaufspläne. Was aber, wenn
ich mir diese Einkäufe gar nicht leisten kann oder will? Wenn ich
darunter weg klappe? Wenn ich mir kein selbstfahrendes Auto leisten
kann? Kein großes Smart Home mit tausend Funktionen?
Ich
stelle in meiner Umgebung zunehmend so etwas wie einen
Datenfatalismus fest. Quintessenz dessen: „Ich habe eh keinen
Einfluss darauf, wer meine Daten nutzt. Ob das ein Geheimdienst oder
ein Onlineshop ist..... so what?" Dabei ist alles noch viel
raffinierter: Je mehr Daten über einen verfügbar sind, desto besser
kann jemand überredet werden. Wenn die Instanz weiß, welche Sites
man besucht, wo man politisch steht, was einen in sozialen Medien zum
Mitmachen reizt, dann kann Werbung gezielt auf jemand zuschneiden.
Was aber, wenn jemand auf eine solche Art der Werbung nicht antworten
kann, indem er nämlich nicht die ökonomische Kraft dafür besitzt?
Anders gesprochen „indem er nicht die nötige Kohle dafür hat“?
Fällt dann jemand heraus, bekommt er ein ausgeklügeltes
Kreditangebot - oder wird er Aufsichtsbehörden gemeldet?
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