Reise durch Wirklichkeiten

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Dienstag, 7. Juli 2026

Mensch Person Identität

Der Aufbruch zum Kern einer Persönlichkeit. Wie viel Energie braucht das? Wie viel Aufmerksamkeit und Empathie? Wie viel Verständnis, das man sich zeitraubend erschließen sollte? Haben oder können wir das leisten? Diese Toleranz? Sollen wir anspruchsvoll sein? Dürfen wir das? Geht das über zeitliche Phasen hinaus? Wollen wir vermeintliche Avantgarde sein, die etwas besser kann als andere? Gibt es förderliche Automatismen oder Routinen? Ist das wirklich des Teufels? Wer sagt denn da, es solle alles "spannend" sein? Ach! Mein Bedürfnis befriedigen, weil es so vielgestaltig ist. Kann ich das auch im Anderen finden? In einem einzigen Andern? Ob mir das zu viel (auch Oberflächlichkeit) abverlangt, über einen einzigen Menschen hinaus? Entspannung durch Verteilung von psychischer Energie, so die Behauptung. Sind das alles Strategien, um ungebremsten Sex anzustreben? Ob das, aufs Ganze gesehen, die Erlösung bringt? Gibt es eine späte Solidarität, die nicht von der sexuellen Aktivität (so wichtig sie auch sein mag) abhängt? Wir beobachten.

Donnerstag, 26. März 2026

Feminismus

Da geben sich so viele Frauen als „Feministinnen“. Halt so, wie es ihrer sozialen Klasse entspricht. Undifferenziert differenziert. Billig. Kann ja jede ohne Folgen. Da wird gerne mal ein allgemeiner Hass gegenüber etwa 50 % der Leute abgesondert. Alle Männer sind Täter. Klar. Sie stellen Verfügbarkeit über Zustimmung, diese Schweine. Besonders gerne wird das aus aufreizenden Aufzügen (möglichst vom Designer, dem leider männlichen) heraus festgestellt. Ob man sich angesichts solcher Trends wie „Tradwifes“ schockiert geben soll? Ob das Frauenbild mancher Kulturen gar so emanzipatorisch ist? Ob diese Leute auch so „tolerant“ sind? Oder ob sie das gar als Schwäche auslegen? Ob sie in Wirklichkeit das befürworten, was etwa Gisèle Pelicot angetan worden ist? Weil die Frau dem Mann zur Verfügung sein muss? Soll man(n) sich solchen Ansichten gegenüber gepflegt „tolerant“ verhalten? Aus Wohngebieten heraus, in denen man nur mit Seinesgleichen zu tun hat? Sollten nicht vielmehr jene Leute zusammen halten, ob weiblich oder männlich, die an so etwas wie Emanzipation („Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ (Kant) glauben?

Donnerstag, 3. Oktober 2024

Popidentifikation

Ich habe versucht, anders zu reflektieren. Am 17.3. 2018 schrieb ich in meinem Blog „ubpage.de" unter der Headline „Gegen den Stachel löcken“: „Aus einem Brief. Ob ich ihn abgeschickt habe? Ich weiß nur noch, dass er auf einen Shitstorm reagieren wollte, der etwas unerwartet über mich hereinbrach und der allzu oft das bekannte Argument von den Vielen, die sich nicht irren können, über mich brachte. „Das Führertum und die religiöse Verehrung kommt heutzutage in Gestalt von Showgrößen daher, die Profit für sich maximieren wollen..… das hat man voraus zusetzen. Doch das kann man immerhin doch auch ordentlich machen, ohne die Massen mit plumpen Tricks zu verarschen. Diese „Tricks“ und Reflexe zu benennen ist auch meine Aufgabe.... das immer wiederkehrende Muster....das könnte man womöglich „von außen“ kommentieren, d.h. In einer gewissen Distanz dazu.... z.b. ist „Partyfeeling“ eine bewährte Methode, eine Masse zusammenzuschweißen... Spielverderber zu spielen ist mein Job, zumindest: die Dinge benennen.... es ist alles nicht nur so unschuldig, wie das immer reklamiert wird. Sondern es wird auch Gleichschaltung eingeübt... Sich fanatisch identifizieren mit jemandem und keine andere Meinung dazu gelten lassen, das erinnert doch stark an bestimmte Formen des Fundamentalismus, jedenfalls ist nicht unbedingt Toleranz oder behutsame Annäherung eine Eigenschaft, die solche Leute auszeichnet..... Für gewisse Medien gilt: Wer nur lobt und großartig findet, der wird darin nicht mehr ernst genommen, denn er will ja das andere nicht mehr sehen, er hat sich dafür entschieden, alles geil zu finden. Das ist es aber ganz offensichtlich dann doch nicht... Werbung und Promotion kann einem auf diese Weise unmerklich zur zweiten Natur werden. Man ist dann willenloses Rädchen im Getriebe von Interessen... mich hingegen interessiert primär die Musik, dann das Image und die Mechanismen, die jemanden erfolgreich machen.....(in dieser Reihenfolge). Die Massen reagieren ja meist auf grobe Klötze, auf sehr einfache Muster..... das liegt im Wesen von Massen.., es gibt auch eine andere Würdigung als diejenige, die die Frage stellt, wie vielen Leuten eine Darbietung gefallen hat. „Super“ „geil“ und all sowas... das ist doch total dumpf, aber ein paar Dinge aus diesem dumpfen Empfinden aufscheinen zu lassen, sie zu formulieren und ins Wort zu bringen, könnte auch eine Aufgabe einer Kritik sein. Es muss erlaubt sein, zur einhelligen Begeisterung „von der Seitenauslinie aus“ ein paar kritische Fragen stellen, Einwände machen..... die müssen nicht immer richtig sein....“

Montag, 23. Mai 2016

Toleranz als Wert

Oh ja. Wir halten die Toleranz als Wert hoch! Wir wollen in einem Gemeinwesen leben, in dem jede Weltanschauung, jede Meinungsäußerung alleine schon dadurch eine Berechtigung hat, dass sie von Menschen kommt. Jaja, die Machtansprüche! Wir nehmen sie zur Kenntnis und verständigen uns, so gut das geht, über sie. Toleranz ist manchmal ein schwieriges Geschäft. Wir lassen etwas unter uns zu, wenn es einer Gruppe von Menschen wichtig ist. Wir sind stark genug, um das auszuhalten. Ökonomische Folgen? Nun ja, darin ist die Welt ja tief gespalten. Wer durch Zufall in den Staaten des Nordens geboren ist, hat gut abzulästern über die Anderen. Überhaupt, "die Anderen": wir wollen möglichst viel von ihnen und ihrer Welt  aufnehmen, ja, wir wollen auch mit ihnen Handel treiben, so, dass niemand anderes davon ausgeschlossen ist. Wir wollen uns im Lächeln begegnen, und den Gegnern eingestehen, das wir schöne Träume haben dürfen. Wir wollen die Folgen bedenken und die Wahrheit aushalten. Wir wollen auf gleicher Augenhöhe sein, ohne die Formulierung für unseren eigenen Vorteil zu missbrauchen. Mit der Zeit wollen wir zu einem Miteinander kommen, das nicht nur darauf beruht, das andere sich zu integrieren haben. Sie sollen anders sein dürfen. Ja, es ist eine Bereicherung für alle. Eigenheiten, Identitäten auszubilden, an die jeweiligen Gegebenheiten möglichst gut angepasst. Eigen. Das wollen wir niemals mit dem Begriff der „Rasse“ verwechseln. Wir alle sind eine einzige „Rasse“: Menschen.