Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Dienstag, 6. September 2022
Vernichtung und Anfang, Shakti und Shiva
Vulkane brodeln. Ein Ausbruch
könnte bevorstehen oder es gab ihn vor knapp 70 Millionen Jahren?
Oder ob es ein Asteroid war? Wann genau, das weiß man dann doch noch nicht. Was bedeutet
das? Spätestens damals auf Hawaii bekam ich eine Ahnung von dieser
Urgewalt. Wir gerieten in eine Prozession, die die Erdgöttin Pele
feierte. Einerseits war uns das alles fremd, andererseits war's ja
so konkret, wie etwas nur konkret sein kann. Es fauchte und rauchte
im Schlund, in den die Leute Dinge hinunter warfen. Offenbar ein Opfer. Heute ist diese Erinnerung in vieler Hinsicht wertvoll für mich geworden. Es ist auch
ein Sinnbild für die Schöpfung und Zerstörung, die hier naturhaft
zusammenfällt. Vulkane haben womöglich den Menschen nach der
Eiszeit erst ermöglicht. Letztlich. Vulkanerde ist sowieso die fruchtbarste überhaupt.
Shakti und Shiva, Yin und Yang, - auch die Religionen haben einiges
dazu beigetragen, die grundsätzliche Zwiespätigkeit dieses Phänomens besser zu verstehen. Jaja, wer im unmittelbaren Umfeld eines Vulkans lebt, wird wohl kaum solche grundsätzlichen Betrachtungen lieben. Aber gewisse „Naturvölker“ im pazifischen Feuerring begegnen dem Phänomen durchaus auf dieser Ebene, fühlen
sich ein in eine Existenz mit dem Vulkan als Lebensspender und
Vernichter. Wir hier neigen dazu, die Wissenschaft dagegen ins Felde
zu führen. Bloß keine Unsicherheit! Vielleicht sind wir heute noch
nicht an dem Punkt, der dies als tragfähig erscheinen ließe. Denn
solche Gewalten sind nicht zu kontrollieren, sind viel zu groß und
grundsätzlich dafür. Vielleicht wird man in Zukunft einen Ausbruch
genauer vorhersagen können, was zeitnähere Evakuierungen nach sich
ziehen könnte. Doch einstweilen müssen wir noch verharren und
hoffen. Wir? Ja, wir! Denn wenn in Mitteleuropa der Vesuv oder die ihn umgebenden
phlegräischen Felder rund um Neapel ausbrecehn oder in den USA der Yellowstone, könnte die Lage
für die gesamte Menschheit noch schwieriger werden als sie ohnehin schon ist.
Mittwoch, 24. Januar 2018
Vulkane
Der Vulkan Mayon auf den Philippinen rumort weiter.
Ob er bald ausbricht? Wichtiges über Vulkane in Kürze: Vulkane und
das, was von ihnen bleibt, bestehen hauptsächlich aus Basalt.
Siliciumdioxid in der Lava verdickt sie. Vulkane fördern in jeder
Hinsicht die Entstehung von Leben. Es sind zwei Prozent
Kohlenstoffdioxid darin und ein Prozent Schwefelwasserstoff. Alles
andere kommt in Spuren vor. Aber viele der darin vorkommenden Gase
sind auch in kleinen Dosierungen für Menschen sehr giftig. Da reicht schon wenig....
Größtenteils besteht das austretende Gas jedoch aus Wasserdampf.
Wichtig dabei ist!: Vulkane zerstören nicht nur, sondern sie
produzieren alle wichtigen Bausteine des Lebens. So sind die frühe
Erdatmosphäre und die Ozeane durch Vulkanismus entstanden.
Vulkane haben einst Wasser und Gas in den urzeitlichen Himmel gepumpt. Da die tektonischen Platten der Erde große Mengen von Wasser und Gas wieder ins Erdinnere zurück schafften, entstand eine Atmosphäre, deren Beschaffenheit für die Entstehung von Leben ideal war. So schaffen die Vulkane die Grundbausteine des Lebens. Alles Leben braucht Wärme, Wasser und energiereiche Nährstoffe. Auf der Erde sorgen dafür Vulkane. Wir leben in einer etwa 20 Grad warmen sauerstoffreichen Umgebung und halten alles, was davon abweicht, für extrem. Doch das ist nur so etwas wie Gewohnheit: Wir haben uns nur im Laufe der Jahrmillionen halt an unsere Umwelt angepasst. Schwefel dient bestimmten Bakterien als Nährstoff. Sie sind der Anfang des Lebens. Das gesamte Leben könnte so einem Vulkan entsprungen sein.
Typisch für vulkanische Aktivität sind Geysire. Anstatt Lava zu spucken, wie bei den normalen Vulkanen, entweicht bei Geysiren Grundwasser. Es wird tief unter der Erde durch eine Magmakammer zum Sieden gebracht. Wenn das Wasser heiß genug ist, kann es nicht mehr unter der Erde bleiben. Es strebt dann mit seiner ganzen Energie und sehr heiß zur Oberfläche, wie bei anderen Vulkanen. Kurz vor der Eruption bildet sich eine Wasserblase mit einer glasigen Kuppel.
Vulkane haben eine gewaltige Zerstörungskraft, schaffen aber auch die Voraussetzungen für Leben. Sie sind beides: Lebensspender und - Vernichter. Schlechte Perspektiven: In einer Milliarde Jahre könnte die Plattentektonik auf der Erde zum Stillstand kommen. Das wäre eine Katastrophe für alles Leben auf unserem Planeten. Plattentektonik und Vulkanismus sorgen für die richtige Atmosphäre. Sollte dies erstarren, würde die Erdatmosphäre von den Sonnenwinden mitgerissen und verschwinden. Die andere Möglichkeit: der Vulkanismus geht weiter und die Atmosphäre würde fortbestehen, freilich würde sie immer dichter und heißer. Höhere Lebensformen wie etwa der Mensch sie darstellt, würden unter solchen Bedingungen aussterben. Mikroben nicht. Hm. Das alles passiert aber erst in einer Milliarde Jahre.
Vulkane haben einst Wasser und Gas in den urzeitlichen Himmel gepumpt. Da die tektonischen Platten der Erde große Mengen von Wasser und Gas wieder ins Erdinnere zurück schafften, entstand eine Atmosphäre, deren Beschaffenheit für die Entstehung von Leben ideal war. So schaffen die Vulkane die Grundbausteine des Lebens. Alles Leben braucht Wärme, Wasser und energiereiche Nährstoffe. Auf der Erde sorgen dafür Vulkane. Wir leben in einer etwa 20 Grad warmen sauerstoffreichen Umgebung und halten alles, was davon abweicht, für extrem. Doch das ist nur so etwas wie Gewohnheit: Wir haben uns nur im Laufe der Jahrmillionen halt an unsere Umwelt angepasst. Schwefel dient bestimmten Bakterien als Nährstoff. Sie sind der Anfang des Lebens. Das gesamte Leben könnte so einem Vulkan entsprungen sein.
Typisch für vulkanische Aktivität sind Geysire. Anstatt Lava zu spucken, wie bei den normalen Vulkanen, entweicht bei Geysiren Grundwasser. Es wird tief unter der Erde durch eine Magmakammer zum Sieden gebracht. Wenn das Wasser heiß genug ist, kann es nicht mehr unter der Erde bleiben. Es strebt dann mit seiner ganzen Energie und sehr heiß zur Oberfläche, wie bei anderen Vulkanen. Kurz vor der Eruption bildet sich eine Wasserblase mit einer glasigen Kuppel.
Vulkane haben eine gewaltige Zerstörungskraft, schaffen aber auch die Voraussetzungen für Leben. Sie sind beides: Lebensspender und - Vernichter. Schlechte Perspektiven: In einer Milliarde Jahre könnte die Plattentektonik auf der Erde zum Stillstand kommen. Das wäre eine Katastrophe für alles Leben auf unserem Planeten. Plattentektonik und Vulkanismus sorgen für die richtige Atmosphäre. Sollte dies erstarren, würde die Erdatmosphäre von den Sonnenwinden mitgerissen und verschwinden. Die andere Möglichkeit: der Vulkanismus geht weiter und die Atmosphäre würde fortbestehen, freilich würde sie immer dichter und heißer. Höhere Lebensformen wie etwa der Mensch sie darstellt, würden unter solchen Bedingungen aussterben. Mikroben nicht. Hm. Das alles passiert aber erst in einer Milliarde Jahre.
Sonntag, 21. Januar 2018
Shakti und Shiva
Der Vulkan Mayon auf den Philipinen brodelt. Ein Ausbruch
könnte bevorstehen. Wann, das weiß man noch nicht. Was bedeutet
das? Spätestens damals auf Hawaii bekam ich eine Ahnung von dieser
Urgewalt. Wir gerieten in eine Prozession, die die Erdgöttin Pele
feierte. Einserseits war uns das alles fremd, andererseits war's ja
so konkret, wie etwas nur konkret sein kann. Es fauchte und rauchte
im Schlund, in den die Leute Dinge hinunter warfen. Heute ist diese
Erinnerung in jeder Hinsicht wertvoll für mich geworden. Es ist auch
ein Sinnbild für die Schöpfung und Zerstörung, die hier naturhaft
zusammenfällt. Vulkane haben womöglich den Menschen nach der
Eiszeit ermöglicht. Vulkanerde ist die fruchtbarste überhaupt.
Shakti und Shiva, Yin und Yang, - auch die Religionen haben einiges
dazu beigetragen, die grundsätzliche Zwiespätigkeit dieses Phänomens besser zu verstehen. Jaja, wer im unmittelbaren Umfeld
eines Vulkans lebt, wird wohl kaum solche grundsätzlichen
Betrachtungen lieben. Aber gewisse „Naturvölker“ im pazifischen
Feuerring begegnen dem Phänomen durchaus auf dieser Ebene, fühlen
sich ein in eine Existenz mit dem Vulkan als Lebensspender und
Vernichter. Wir hier neigen dazu, die Wissenschaft dagegen ins Felde
zu führen. Bloß keine Unsicherheit! Vielleicht sind wir heute noch
nicht an dem Punkt, der dies als tragfähig erscheinen ließe. Denn
solche Gewalten sind nicht zu kontrollieren, sind viel zu groß und
grundsätzlich dafür. Vielleicht wird man in Zukunft einen Ausbruch
genauer vorhersagen können, was zeitnähere Evakuierungen nach sich
ziehen könnte. Doch einstweilen müssen wir noch verharren und
hoffen. Wir? Ja, wir! Denn wenn in Mitteleuropa der Vesuv ausbricht
oder in den USA der Yellowstone, könnte die Lage für die gesamte
Menschheit schwierig werden.
Sonntag, 4. Dezember 2016
Wasser (2) und Leonardo
Leonardo da Vinci (geb. 1452) liebte zeit seines
Lebens die Unbeständigkeit, Unvorhersehbarkeit und Spontaneität des
Wassers. Stundenlang verbrachte er seine Zeit damit, seinen Lauf zu
betrachten und es verstehen zu wollen. Unter anderem hat sich das in
seinen Bildern in Wasserfälle, Strudeln und aufsteigenden
Luftbläschen abgebildet. Die Dynamik des Wassers war nicht nur
unheimlich schwer tu verstehen – und erst recht: es abzubilden. Was
ist Wasser? „Wasser ist eine beständige Menge. Es fließt vom Meer
in die Flüsse und von den Flüssen ins Meer. Wasser stürzt, wogt,
spritzt und strudelt, es tropft und strömt, es murmelt und gurgelt,
es kracht und dröhnt. Die Bewegung des Wassers scheint zwei
unterschiedliche Formen anzunehmen: Ein Wasserstrahl fällt hinab wie
eine Haarsträhne und seine Wirbel kräuseln sich wie Locken“. Das
erinnert ihn an Blätter, die ebenfalls spiralförmig aus den
Pflanzen heraus wachsen und an all die anderen Erscheinungsformen der
Natur mit demselben Energiemuster. „Bewegung ist die Ursache allen
Lebens und das Gesetz der Notwendigkeit macht aus jeder Wirkung das
direkte Resultat seiner Ursache“. Er sagt: ,Das
Wasser, das sich im Fluss bewegt, wird entweder gerufen oder
vertrieben, oder es bewegt sich von selbst. Wenn es gerufen oder,
will ich sagen, hergebeten wird, wer vertreibt es dann? Wenn es sich
von selbst bewegt, zeigt es, dass es denken kann; es ist aber bei
einem Körper, der fortwährend seine Gestalt wechselt, nicht
möglich, dass er denken kann, denn einem solchen Körper fehlt die
Einsicht." Leonardo
da Vinci sucht nach einem zugrunde liegenden Muster, nach einer
Struktur. Leo kommt zu dem Schluss, dass die Erde seit ihrem Beginn
riesige Veränderungen durchlaufen hat, unter anderem begründet in
Erosionseffekten des Wassers, das durch Felsen schneiden kann, -
womit er so ziemlich im Gegensatz zur herrschenden und sehr stark von
der katholischen Kirche beeinflussten Meinung stand, wonach die Erde
genauso erschaffen wurde, wie sie sich heute präsentiert. Doch Leo
spielte seine Einschätzung eher klein, vermerkte es klein in seinen
berühmten Notizbüchern und gab sich nach außen als kirchentreu.
„Es dreht sich im Kreis und bildet Strudel, die alles auswaschen,
was ihnen in die Quere kommt. Sie zerklüften die Erde, sie zerstören
Flussläufe und verändern sie “. Er sah sich das Arnotal (der Arno
ist der Fluss bei und durch Florenz) näher an. Er hat sich durch
Täler gegraben und legte Leonardo den Schluss nah, dass die
vorhistorische Landschaft ganz anders ausgesehen haben muss.
Dienstag, 6. September 2016
Fortschritt und Wachstum - durch Öl?
Die Meere sind vor vielen Millionen Jahren noch voll
von Fischen, Reptilien und Plankton gewesen. Diese Mikroorganismen
nahmen die Energie der Sonne auf und absorbieren Kohlendioxid. Sie
lebten durch Photosynthese. Das Plankton vermehrte sich, das Wasser
wurde wärmer. Sauerstoff wurde knapper, das Leben in den Meeren
erstickte nach und nach. Die toten Tiere und Pflanzen samt den mit
Sonnenenergie vollgesogenen Mikroorganismen sanken auf den Grund des
Meeres und verwesten. Von Sinkstoffen bedeckt wurd diese Schicht von
den Bewegungen der Erdkruste zermahlen und viele Meter nach unten
gedrückt.
Der Backofen Erde verwandelte diese Energiereserven in mehreren Millionen Jahren zu Erdöl. In Mesopotamien vor 4000 Jahren im heutigen Irak näherte sich der Mensch einer Verwertung an, indem er seine Boote damit Dicht zu machen versuchte. Dann, tausende Jahre später, nutzte der Mensch in der industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts, das Öl, indem er es Schmiermittel für Maschinen einsetzte. Es enthält so viele Substanzen, dass man nahezu alles damit machen kann: Aspirin oder Lippenstift. Es hat schließlich die Welt verändert, die Umwelt war nahezu in beliebiger Richtung zu bearbeiten. Alles wird auch mit Erdöl produziert. Nachteil: in 20 oder spätestens 30 Jahren werden die Vorräte zu Ende gegangen sein. Was dann? Die meisten Menschen glauben an den menschlichen Erfindungsreichtum und wollen die Bedrohung nicht akzeptieren. Doch Öl hat die Erde verändert. Aus Öl gibt es nicht nur Plastik, sondern auch Eisen, Zement und es garantiert die intensive Landwirtschaft mit ihren Düngemitteln, Traktoren und Bewässerungsanlagen. Die Produktion eines Autos verbraucht 8000 Liter Erdöl. So wird es auf Straßen gefahren, deren Asphalt ebenfalls aus Erdöl hergestellt wird. Womit fährt dies Auto? Mit Benzin oder Diesel. Woraus wird dies hergestellt? Aus Erdöl. Wohn- und Geschäftshäuser. 16 Liter Erdöl verbraucht die Herstellung eines Mobiltelefons. 300 Liter ein Flachbildschirm. 600 Liter ein Computer. Mittlerweile ist unser Lebensstil in weiten Teilen um das Auto herum gruppiert. In den USA kommen 4 Autos auf 5 Einwohner. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen ist es so, das wenn jeder Einwohner ein Auto besitzen wollte, wir statt 800 Millionen 5 Milliarden Autos auf der Erde hätten. Mit allen Auswirkungen. Verschmutzung nicht nur der Umwelt, sondern auch des Menschen. Das Öl wird nicht mehr lange reichen. Die Suche nach Alternativen dazu läuft. Vorhandene Alternativen werden laufend verbessert. Doch die Erdbevölkerung ist seit der Entdeckung des Erdöls von 1 Milliarde auf 7 Milliarden gestiegen. Das ist Fortschritt und Wachstum!
Der Backofen Erde verwandelte diese Energiereserven in mehreren Millionen Jahren zu Erdöl. In Mesopotamien vor 4000 Jahren im heutigen Irak näherte sich der Mensch einer Verwertung an, indem er seine Boote damit Dicht zu machen versuchte. Dann, tausende Jahre später, nutzte der Mensch in der industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts, das Öl, indem er es Schmiermittel für Maschinen einsetzte. Es enthält so viele Substanzen, dass man nahezu alles damit machen kann: Aspirin oder Lippenstift. Es hat schließlich die Welt verändert, die Umwelt war nahezu in beliebiger Richtung zu bearbeiten. Alles wird auch mit Erdöl produziert. Nachteil: in 20 oder spätestens 30 Jahren werden die Vorräte zu Ende gegangen sein. Was dann? Die meisten Menschen glauben an den menschlichen Erfindungsreichtum und wollen die Bedrohung nicht akzeptieren. Doch Öl hat die Erde verändert. Aus Öl gibt es nicht nur Plastik, sondern auch Eisen, Zement und es garantiert die intensive Landwirtschaft mit ihren Düngemitteln, Traktoren und Bewässerungsanlagen. Die Produktion eines Autos verbraucht 8000 Liter Erdöl. So wird es auf Straßen gefahren, deren Asphalt ebenfalls aus Erdöl hergestellt wird. Womit fährt dies Auto? Mit Benzin oder Diesel. Woraus wird dies hergestellt? Aus Erdöl. Wohn- und Geschäftshäuser. 16 Liter Erdöl verbraucht die Herstellung eines Mobiltelefons. 300 Liter ein Flachbildschirm. 600 Liter ein Computer. Mittlerweile ist unser Lebensstil in weiten Teilen um das Auto herum gruppiert. In den USA kommen 4 Autos auf 5 Einwohner. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen ist es so, das wenn jeder Einwohner ein Auto besitzen wollte, wir statt 800 Millionen 5 Milliarden Autos auf der Erde hätten. Mit allen Auswirkungen. Verschmutzung nicht nur der Umwelt, sondern auch des Menschen. Das Öl wird nicht mehr lange reichen. Die Suche nach Alternativen dazu läuft. Vorhandene Alternativen werden laufend verbessert. Doch die Erdbevölkerung ist seit der Entdeckung des Erdöls von 1 Milliarde auf 7 Milliarden gestiegen. Das ist Fortschritt und Wachstum!
Mittwoch, 16. September 2015
Naturbeherrschung
Es tut mir weh, wenn
ich an diese wunderbaren Landschaften denke: eine riesige
Wasserknappheit herrscht in Kalifornien, Felder werden aufgegeben,
Wälder brennen ab. Es muss dies alles in den USA ein schwerer Schlag für den
Hang zur Naturbeherrschung sein. „Young men go west“: wer eine
neue Zukunft will, setzt sich in Richtung Westen in Bewegung. Lake
Powell, der Hoover Damm, der leergepumpte Mono Lake: Denkmäler eines
Drangs, der zur Dynamik der USA viel beigetragen hat. Das Wasser wird knapp, der Colorado wurde schon vor Jahren angezapft. Nur: Sie
steuern zu spät um. Obama will zwar etwas gegen den riesigen
Energiehunger seines Landes tun, aber die Republikaner haben ihm schon
längst Kontra gegeben. Ökologie ist recht und gut, solange es nicht
zur Beeinträchtigung unserer Wirtschaft führt, so allzu kurz
zusammengefasst ihr Credo. Luftschutzmaßnahmen schaden natürlich
der Wirtschaft, ein Blick auf die Atomwirtschaft genauso. Die
Klimaanlagen, die Ausländer schon zum Frühstück mitten in der
Wüste frieren und frösteln lassen: „Brauchen wir, das ist unser
Lebensgefühl“. Die verrücktesten Bewässerungssysteme, die das
Wasser im Überfluss versprenkeln: Überlebensnotwendig. Hm, - ein
bisschen zurücklehnen, würde die Devise heißen. Ihr seid nicht
mehr die Herren der Welt, auch wenn ihr euch als Supermacht fühlt.
Die Natur ist auch heutzutage stärker. Vulkane, Supervulkan im
Yellowstone? Sein Ausbruch würde nicht nur Nordamerika zerstören. Mount Rainier? Meteoriteneinschlag? Hat schon die Dinosaurier um die Ecke gebracht.
Könnte jederzeit wieder passieren. Ob wir das überleben würden?
„Young men go west“? Nun ja, ist fragwürdig.....ob man's ein bisschen globaler sehen sollte und nicht nur aus der Sicht von "God's own country" heraus?
Freitag, 1. Mai 2015
Paradoxon (2)
Das ist doch schon das
erste Paradoxon: Der Urknall! Dass aus dem Nichts etwas wird. Das
gesamte Universum war am Anfang kleiner als ein millionstel
milliardstel Zentimeter, komprimiert in einem unglaublich heißen
und dichten Bereich, der keiner Materie, sondern einem Punkt
rasender Energie glich. Was für ein unglaubliches Wunder, dass doch
gleichzeitig offenbar keines ist, weil die meisten Wissenschaftler an diese
Vorstellung glauben! Wissenschaftler als die neuen Heiligen unserer Zeit, - zusammen mit Harry-Potter-Lesern. In einem solchen Zusammenhang stehen wir
offenbar, auch wenn wir ihn nicht begreifen. Alltäglich. Es deuten solche Dinge
auf Sacherhalte hin, vor denen wir großen Respekt entwickeln
könnten, wenn wir in einem gewissen gesellschaftlichen Interesse
nicht alles gleich zu verdrängen gelernt hätten. Wir sollten uns in
seltenen Momenten solcher Dinge und unseres Egos im Vergleich dazu
bewusst werden. Dies ist keineswegs abgedreht und unrealistisch. Im
Gegenteil: es ist die realistischste Realität, in der wir leben.
Freitag, 20. März 2015
Allein im Kosmos
Wow, der Kosmos
soll etwa 14 Milliarden Jahre alt sein? Nur? Wer weiß das schon.
Annahmen. Wahrscheinlichkeiten. Eine Million hin oder her macht da gar nichts aus, ist allenfalls ein Wimpernschlag im Alter derer, die im Durchschnitt um die 70 Jahre alt werden und dann "das Zeitliche segnen", d.h. aus dem Zeitlichen herausgleiten in Richtung auf eine andere und wohl weitgehend unpersönliche Realität. Was ist da Zeit? Der Kosmos soll durch tausend und abertausend Metamorphosen
gegangen sein und die Erde soll sich in ihm beständig mit der
Evolution weiterentwickelt haben? Wie holen wir das alltäglich in unsere
Existenz herein? Gar nicht? Braucht man nicht? Aber sind wir etwa nicht
ein Teil dieses Ganzen, das wir Erde nennen? Oder gar des Kosmos?
Sollten wir uns nicht auch im Zusammenhang dessen begreifen, was
unsere kleine Wirklichkeit umformt und was Voraussetzung allen Seins
ist? Wäre es nicht wenigstens ein bisschen zu versuchen? Den
kosmischen Zusammenhang kapieren wir ja sowieso nicht. Solche Zeit-
und Raumdimensionen werden uns abstrakt mitgeteilt. Das lernen wir.
Irgendwie mit dem Verstand. So, als würde es uns nicht wirklich
angehen. Aber richtig begreifen, was wir in diesen Dimensionen sind, das könnte etwas anderes sein.
Dinosaurier durchpfügten die Landschaft vor etwa 65 Millionen Jahren
(wie sie das etwa schon 100 Millionen Jahre getan hatten), bis dann
ein größerer Meteorit (etwa 1 Billion Tonnen schwer, 15 Kilometer groß) auf der Erde
einschlug und sie ausrotteten. Die Dinos und andere Lebewesen. Hm, das muss ein riesiger Knall
gewesen sein. In 24 Stunden war alles vorbei. An einem wichtigen Tag.
Überall auf der ganzen Erde spürbar. Das Ding muss irgendwo auf der
mexikanischen Halbinsel Yukatan eingeschlagen sein und selbst auf der
anderen Seite der Erdkugel eine durchschlagende Wirkung erzeugt
haben. Apocalypse Now.
Eiffel? Maria Laach? Muss auch einiges los gewesen sein. Erst vor knapp 11000 Jahren war der letzte Ausbruch. Direkt neben uns hier im sicheren und scheinbar harmlosen Deutschland. Jedenfalls gab es damals erhebliche vulkanische Aktivitäten. Ein Blubbern am See weist heute noch darauf hin. Vor etwas mehr als 30 Millionen Jahren stießen die Kontinentalplatten von Europa und Afrika aufeinander, was eine Aufwölbung ergab, die heute Alpen genannt wird. Der Prozess ist immer noch nicht ganz abgeschlossen, da ruiniert schon unser Klimawandel die Abläufe nachhaltig. Doch das alles sind Kinkerlitzchen im Kosmos, wo Sterne Sterne und Schwarze Löcher ganze Sternensysteme verschlingen, wo Galaxien auf Galaxien zurasen, zusammenstoßen und beiläufig ganze Sonnensysteme entstehen lassen. Und wir? Nach dem Urknall vor etwa 14 Milliarden Jahren verläuft die Geschichte bei uns seit etwa 4 Milliarden Jahren alles relativ geordnet: Die Entfernung zwischen der Sonne und der Erde verändert sich im Laufe eines Jahres wenig. relative Stabilität ist angesagt, - im kosmischen Maßstab. Maßstab? Ist alles. Bezug. Sonnenfinsternis? Ein kleiner Hinweis für uns. Der auf die Grenzen des Verstands zeigt.
Eiffel? Maria Laach? Muss auch einiges los gewesen sein. Erst vor knapp 11000 Jahren war der letzte Ausbruch. Direkt neben uns hier im sicheren und scheinbar harmlosen Deutschland. Jedenfalls gab es damals erhebliche vulkanische Aktivitäten. Ein Blubbern am See weist heute noch darauf hin. Vor etwas mehr als 30 Millionen Jahren stießen die Kontinentalplatten von Europa und Afrika aufeinander, was eine Aufwölbung ergab, die heute Alpen genannt wird. Der Prozess ist immer noch nicht ganz abgeschlossen, da ruiniert schon unser Klimawandel die Abläufe nachhaltig. Doch das alles sind Kinkerlitzchen im Kosmos, wo Sterne Sterne und Schwarze Löcher ganze Sternensysteme verschlingen, wo Galaxien auf Galaxien zurasen, zusammenstoßen und beiläufig ganze Sonnensysteme entstehen lassen. Und wir? Nach dem Urknall vor etwa 14 Milliarden Jahren verläuft die Geschichte bei uns seit etwa 4 Milliarden Jahren alles relativ geordnet: Die Entfernung zwischen der Sonne und der Erde verändert sich im Laufe eines Jahres wenig. relative Stabilität ist angesagt, - im kosmischen Maßstab. Maßstab? Ist alles. Bezug. Sonnenfinsternis? Ein kleiner Hinweis für uns. Der auf die Grenzen des Verstands zeigt.
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