Man
legt Metheny und sich selbst auf, man liest Camus („Die Pest“)
und Zeitung, man versucht, am Tagwerk zu arbeiten (Schreiben,
korrigieren, Musik machen, Essen zubereiten, Staub saugen usw.), im Fernsehen scheint viel von "Lieferketten" die Rede zu sein, nebenbei wird die Normalität als eine "Neue Normalität" definiert, man selbst versucht, sich zu sammeln, den roten Faden weiterzuspinnen, man
stolpert und taumelt durch die Tage und Wochen, man telefoniert und
schaut auf verschiedene Weisen nach außen, man kauft ein und hofft
nachträglich, grübelt darüber, ob und wie einem das schaden
könnte, wie man sich angesteckt haben könnte, man freut sich an der
Sonne, weiß aber auch, welch verheerende Auswirkungen zu viel Sonne
im vergangenen Jahr hatte, man freut sich über die Auszeit, die
Teile der Natur jetzt haben, erinnert sich aber auch sehr genau an
das Szenario der Klimakatastrophe, an die manche Kreise möglichst
schnell wieder anzuschließen versuchen, man denkt daran, wie einem
die kleinen Auszeiten des Lachens gut getan haben, es wird einem
bewusst, wie alt man (geworden) ist und man wird genau darüber
älter, man freut sich über eine bestimmte Phrasierung, eine
musikalische Wendung, die das Unendliche zu berühren scheint, die
Ahnung beschert und eine Verbindung schafft..., Sie verklingt, schon
ist sie weg, man hat Schlimmes erlebt und wird noch viel Schlimmeres
erleben, man lebt jetzt in einer Art Zwischenzeit und versucht, mit
Verstorbenen Kontakt aufzunehmen (wobei man sich mit seinen
„Gesprächen“ gleichzeitig selbst sonderbar findet…), im
Internet die Nachricht, dass man viele unglaubliche Preise gewonnen
hat und das man sich melden soll, - der Betrug ist allzu
offensichtlich.
Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Montag, 20. April 2020
Freitag, 3. April 2020
Resistente Keime
Ob es erlaubt ist, dass man sich angesichts der aktuellen Probleme noch Fragen zu den Pharmaklitschen stellt? Im Lichte der aktuellen Entwicklungen vielleicht? Verantwortung für die
Gesellschaft, Nachhaltigkeit, - ob das Kriterien für die
Pharmaindustrie sind? Oder ob es nicht die verschiedenen Parameter
der kurzfristigen Renditen sind? Immer mehr Menschen sterben an resistenten Krankenhauskeimen. Ja, auch neben der Corona-Katastrophe her! Die Forschung nach neuen Antibiotika haben große
Pharmafirmen längst aufgegeben, aus Kostengründen, wie sie nicht
nur auf ihren Hauptversammlungen den von ihnen selbst ausgewählten
und gewogenen Pressevertretern sagen. Resistente Keime? Aktuell
genauso wie der Klimawandel gegenüber der Corona-Krise etwas in den
Hintergrund gerückt. Aber das Problem könnte wiederkommen
(hoffentlich nicht in allzu großem Stil...). Schon jetzt gilt es als
gigantisches Problem der Menschheit. Dabei scheint die Erkenntnis für
die „Pharmaprofis“ einfach: Ohne die Menschen könnten keine
Medikamente verkauft werden und keine Profite gemacht werden. Sie
werden schon jetzt in großer Zahl durch „Krankenhauskeime“
dahingerafft.
Doch
Pharmafirmen scheinen nicht so zu denken. Sie denken nicht an das
Wohl der Menschheit und deren Überleben, sondern vielmehr an den
kurzfristigen Profit. Gerade idiologisch eingestellte Politiker
betonen, dass dies in einer Marktwirtschaft wie der unseren auch
nicht verwerflich sei. In diesem Falle scheint es jedoch aus mittel-
und langfristiger Sicht sehr kontraproduktiv zu sein. Der Markt löst
also auch in diesem Falle nicht die Probleme. Die Privatwirtschaft
versagt. Ob da der Staat eingreifen sollte? Wieder greift die
Strategie, dass hierzulande politische Institutionen dazu einfach
keine Aussage treffen wollen und offenbar allzu gerne auf die
„Gesetzmäßigkeiten des Marktes“ verweisen. Und zwar nicht nur
in jetzigen Zeiten, in denen andere Probleme vorrangig sind. Zu
großes Risiko, erwartbare Verluste mit weniger erfolgreichen
Produkten... usw. Die Argumente liegen auf der Hand und sind allzu offenbar. Mögliche
Auswirkungen solcher Einstellungen sind aber gerade jetzt zu spüren. Ob
es ein Weg ist, für stark gewinnorientierte Pharmaunternehmen
Anreize zu schaffen? Dann nur zu...! Der Markt regelt alles?
Wirklich? Mal sehen....
Mittwoch, 15. November 2017
Leben im Weltraum
Asteroiden können globale Killer sein. Erst neulich
flog wieder einer relativ dicht an unserer Erde vorbei. Jetzt war in ganz Süddeutschland High-Time: Was war denn das? Ein Objekt schien gesichtet worden zu sein, das ein Asteroid hätte sein können. Ein Einschlagsgebiet wurde freilich noch nicht gefunden. Entwarnung wurde ohnehin schnell gegeben: ein "Wetterphänomen", so hieß es offiziell. In der Atmosphäre verglüht. "Harmlose Sternschnuppe".
Noch knobeln Wissenschaftler daran, wie sie solche Asteroiden aufhalten könnten. Das A und O scheint dabei zu sein, das man deren planetarischen Bahnen rechtzeitig erkennt, so dass selbst kleinste Korrekturmaßnahmen ihre Wirkung zeigen könnten. Zu diesem Zweck tonnenschwere Raumsonden zum Einsatz kommen. Kommt ein Asteroid näher, soll gezielt beschossen werden. In den nächsten paar hundert Jahren soll jedenfalls noch nichts auf uns zukommen, erklären Wissenschaftler. Aber was ist, wenn doch einer mal durchkommt? „Kleinere“ Objekte von etwa 20 Meter Durchmesser sind etwa alle hundert Jahre zu erwarten. Solch ein Einschlag könnte ausreichen, um ganze Städte zu vernichten. Die Wissenschaftler beobachten zwar mit Teleskopen den Himmel, doch die dunklen Objekte sind von der Erde aus schwierig auszumachen. Die Wissenschaftler entdecken trotzdem etwa 4 neue Asteroiden pro Tag. Es sind im Moment etwa 12000 Objekte identifiziert, die der Erde gefährlich werden können. Vor etwa 70 Millionen Jahren kam ein großer Asteroid durch die Atmosphäre, schlug auf der Erde auf und vernichtete die Saurier. Das heißt, er vernichtete fast alles, was mit Leben im weiteren Sinne zusammen hing. Aus den paar kleinen Säugetieren, die übrig blieben, sind wir hervor gegangen.
Noch knobeln Wissenschaftler daran, wie sie solche Asteroiden aufhalten könnten. Das A und O scheint dabei zu sein, das man deren planetarischen Bahnen rechtzeitig erkennt, so dass selbst kleinste Korrekturmaßnahmen ihre Wirkung zeigen könnten. Zu diesem Zweck tonnenschwere Raumsonden zum Einsatz kommen. Kommt ein Asteroid näher, soll gezielt beschossen werden. In den nächsten paar hundert Jahren soll jedenfalls noch nichts auf uns zukommen, erklären Wissenschaftler. Aber was ist, wenn doch einer mal durchkommt? „Kleinere“ Objekte von etwa 20 Meter Durchmesser sind etwa alle hundert Jahre zu erwarten. Solch ein Einschlag könnte ausreichen, um ganze Städte zu vernichten. Die Wissenschaftler beobachten zwar mit Teleskopen den Himmel, doch die dunklen Objekte sind von der Erde aus schwierig auszumachen. Die Wissenschaftler entdecken trotzdem etwa 4 neue Asteroiden pro Tag. Es sind im Moment etwa 12000 Objekte identifiziert, die der Erde gefährlich werden können. Vor etwa 70 Millionen Jahren kam ein großer Asteroid durch die Atmosphäre, schlug auf der Erde auf und vernichtete die Saurier. Das heißt, er vernichtete fast alles, was mit Leben im weiteren Sinne zusammen hing. Aus den paar kleinen Säugetieren, die übrig blieben, sind wir hervor gegangen.
Mittwoch, 29. April 2015
Nicht nur im Himalaya
Himalaya rocks. Ach,
was gab das für schöne Einstellungen her! Früher. Welche Wucht und
Größe. „Rock“ heißt Felsen. Den Mount Everest sehen. Und ihn –
selbstverständlich gegen entsprechendes Kleingeld! - sogar
besteigen können! Wow. Den höchsten Berg der Welt. Das Dach der Welt. Lange
Warteschlangen, Karawanen, Aufstiegsstau, - das Erlebnis war begehrt. Und jetzt? Ein riesiges
Erdbeben niedergegangen, eine Unzahl Menschen gestorben, viel
zerstört. Videos in der Presse. Expertenaussagen. Augenzeugen.
Wie schlimm? Die Natur kann nicht nur schön, sondern sie kann auch gewaltig und zerstörerisch sein. Abstrakt weiß das jeder, konkret kaum jemand. Wieso könnte das denn ansonsten mit dem Vesuv und Neapel so toll funktionieren? Es wird schon gut gehen. Der Glaube an das Positive. Aber was ist, wenn das Negative doch mal einbricht? Katastrophen aller Art zeugen davon. Pompeij hat in Neapels Umgebung schon mal einen kleinen Einblick gegeben. Mindestens Europa, wenn nicht gar die ganze Welt, könnte betroffen sein, wenn der Vesuv heute ausbrechen würde. Oder die riesige Magmakammer unter dem Yellowstone. Aus wär's mit den USA. Nicht nur mit denen. Die ganze Welt wäre intensiv betroffen, bis hin zur kompletten Auslöschung. Das gab's ja schon mal auf der Erde, eine solche Auslöschung. Ein Meteorit schlug damals ein. Damals mussten alle Saurier dran glauben. Die Dinge ordneten sich völlig neu auf der Erde. Reset. „Zurück zum Ausgangspunkt“. Wir sollten begreifen, wo wir leben, was für ein Ort der fortwährenden Veränderung das ist. Und welche Mittel wir Menschen im Bedarfsfall wirklich hätten. Was hilft? Ein Lachen.
Wie schlimm? Die Natur kann nicht nur schön, sondern sie kann auch gewaltig und zerstörerisch sein. Abstrakt weiß das jeder, konkret kaum jemand. Wieso könnte das denn ansonsten mit dem Vesuv und Neapel so toll funktionieren? Es wird schon gut gehen. Der Glaube an das Positive. Aber was ist, wenn das Negative doch mal einbricht? Katastrophen aller Art zeugen davon. Pompeij hat in Neapels Umgebung schon mal einen kleinen Einblick gegeben. Mindestens Europa, wenn nicht gar die ganze Welt, könnte betroffen sein, wenn der Vesuv heute ausbrechen würde. Oder die riesige Magmakammer unter dem Yellowstone. Aus wär's mit den USA. Nicht nur mit denen. Die ganze Welt wäre intensiv betroffen, bis hin zur kompletten Auslöschung. Das gab's ja schon mal auf der Erde, eine solche Auslöschung. Ein Meteorit schlug damals ein. Damals mussten alle Saurier dran glauben. Die Dinge ordneten sich völlig neu auf der Erde. Reset. „Zurück zum Ausgangspunkt“. Wir sollten begreifen, wo wir leben, was für ein Ort der fortwährenden Veränderung das ist. Und welche Mittel wir Menschen im Bedarfsfall wirklich hätten. Was hilft? Ein Lachen.
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