Reise durch Wirklichkeiten

Posts mit dem Label Weisheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weisheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. November 2021

Alter

 Plötzlich ist man alt. Scheise, man ist da hinein geworfen worden. Man fühlt sich (natürlich, - wie alle!) jünger. Das kann doch nicht wahr sein! Aber nun ist man in einem Rennen: das unternehmen, was man noch kann, finanziell und körperlich! Ob „das Alter“ öffentlich geächtet ist, nachlässig behandelt, oder verachtet? Das mag sich dramatisch anhören, aber ich erinnere mich, dass ich in als jüngerer Mensch das Alter immer „den Andern“ zugeschrieben habe. Die Kraft und die zielbewusste Hoffnung wurde der Jugend zugeordnet, das Abschlaffen und das Warten auf die nächste Rentenerhöhung, der Verfall in Richtung auf Krankheiten und die damit immer mehr einher gehende Fremdbestimmung schien da auch ein Kennzeichen des Alters. Hinzu kam und kommt der auf tausend Arten praktizierte Jugendwahn dieser Gesellschaft, die sich sowieso von vornherein ein bestimmtes Bild vom Alter macht und das dann als Rechtfertigung gebraucht, um grundlegende Dinge des Lebens zu verdrängen. Was „dem Alter“ bleibt, wäre in diesem Zusammenhang höchstens eine Art „Weisheit“, also die Fähigkeit, ruhiger und abgeklärter zu sein (Vorsicht Klischee!). Dass solche „Fähigkeiten“ auch mit der finanziellen und ökonomischen Ausstattung des Alters zusammen hängen mögen, sollte hier nicht unerwähnt bleiben, wie überhaupt die ökonomische Verfasstheit eine große Rolle im Verhältnis zu alten Menschen spielt. Wer mehr Geld zur Verfügung hat und sorgenfrei lebt, hat (wie Zahlen aus Erhebungen zeigen) eine höhere Lebenserwartung.

Sonntag, 22. August 2021

Der Weisheit entgegen

Was ich erfahren habe, was ich einigermaßen bedacht und wozu mir Notizen gemacht habe: Weisheit als Zustand allumfassender Zufriedenheit, die nicht von den Unwägbarkeiten des Lebens abhängt? Glück mag dabei ein innerer Zustand sein. Anstatt zu versuchen, die Welt nach seinen Wünschen zu verändern, passt der Weise seine Wünsche an die Welt an und bewahrt sich so seine Gelassenheit. Menschen erlangen so etwas mit regelmäßiger Meditationspraxis, - heißt es. Sagen mir „weise“ Leute. Mir war so etwas bisher nicht beschert. Im Gegenteil, ich beobachtete, wie Personen meditierten und kurz danach das Leben lebten, das auch alle anderen hier in dieser Gesellschaft zu praktizieren suchen. Mitgefühl? Konnte ich an ihnen selten oder gar nicht beobachten. Sind diese Leute also auf einem spirituellen Trip, sind sie ernst zu nehmen oder sind sie nur Teil einer sozialen Klasse, die ihre Langeweile damit zu durchstechen vorgibt. Ist das alles sowieso nur eine Haltung, die jederzeit abgelegt werden kann, gilt auf der ganzen Welt sowieso nur das Fressen, saufen und bumsen? Ist alles andere eine (schöne) Illusion? Was bedeutet der Ausschnitt der Welt, dem ich mich gegenüber sah? Inwiefern hat mir meine spezielle Sensibilität genützt, - oder hat sie mir mehr geschadet? Bin ich gerade dadurch zu einem Verlierer geworden? Ist der „Weg nach Innen“ eine Obsession derjenigen, die sich so etwas leisten können, die ökonomisch in einer bestimmten, ziemlich privilegierten Lage sind? In sich gehen als Weg? Introspektion? Dadurch völlige Gegenwart erlangen? Zen scheint mir in diese Richtung zu weisen. Still werden. Mit dem Universum verschmelzen. Sich in die Natur fallen lassen. Näher an den Einklang mit ihr kommen. Eins mit ihr werden. Den Menschen dadurch helfen? Welchen? Ich sehe keine, denen ich auf diese Weise helfen könnte. Wie könnte ich noch einmal komplett meine Umgebung wechseln, in einer Weise, die meinem Weg zur Erkenntnis nützen würde? Ich muss begreifen, dass ich auf der Zielgeraden bin, dass meine Handlungsmöglichkeiten immer weniger werden und dass ich mich unweigerlich einer anderen Dimension nähere.....

Mittwoch, 19. August 2020

Garuda (Text)

GARUDA
In der tibetischen Mythologie gibt es einen Vogel, der Garuda genannt wird. Einer seiner Flügel repräsentiert Weisheit, der andere Mitleid. Nur, wenn die Flügel sich genau in Balance halten, kann der Vogel fliegen. Ist ein Flügel zu groß oder zu schwer, stürzt er ab.

Samstag, 6. April 2019

Liebe zur Weisheit als Zitat

Die eigene Lächerlichkeit lässt sich gut mit Zitaten von Klassikern kaschieren. Jedenfalls unter Bildungsbürgern. Noch immer. Sich ausstaffieren mit dem Mantel des Bedeutenden, des Verstehens und des Zusammenhangs alles Intellektuellen. Teilhaben daran. Klar. Das ist das Gewöhnliche. Und doch liegt in solchen Zitaten oft etwas Typisches, etwas Erhabenes auch, ein Impuls oder Stachel, der einen abseits gesellschaftlich bestimmter Orientierungen und Identitäten anspornen kann. „Treibe Musik!“, so flüstert etwa die innere Stimme des griechischen Urphilosophen Sokrates uns zu. Philosophie ist für Sokrates wie Musik machen. Zu klingen wie man selbst. Der zu werden, der man ist. Ein Etwas, eine Haltung zu formen. Ein Selbst. Sich selbst in den anderen zu lieben, wie man Musik liebt: Die Liebe zur Weisheit. Wobei nicht verschwiegen sei, dass für Sokrates die Musik etwas sehr Umfassendes war, das womöglich einiges vom heutigen engumgrenzten und von Unterhaltungsmedien geprägten modernen Begriff von Musik entfernt lag. Was ist überhaupt Musik?
In solchen Zitaten liegt oft ein edles Anliegen, es scheint ein Versprechen weit jenseits jeder Realität der industriellen Produktionsart und Verwertungskette, des gegenseitigen Ausbeutens und Handels um jede menschliche Äußerung zu sein. Kurz: Jenseits unseres „modernen“ Blicks auf die Realität. Aus der Ferne mahnt oft genug die Stimme der moralischen Mahnung: Wir sollten, müssten, könnten.... Und doch liegt da so etwas wie Weisheit offen vor uns: Sokrates hörte nicht auf, die Athener Bürger an diese Liebe zur allumfassenden Weisheit zu erinnern. Sie haben ihn dafür zum Tode verurteilt. Es ist gefährlich, ein Selbst zu haben.

Dienstag, 19. Juni 2018

Sein (Lyrik Novalis)

Novalis (1772-1801) schrieb folgendes Gedicht:

Gottlob! daß ich auf Erden bin...

Gottlob! daß ich auf Erden bin
Und Leib und Seele habe;
Ich danke Gott in meinem Sinn
Für diese große Gabe.

Der Leib ist mir doch herzlich lieb
Trotz seiner Fehl und Mängel,
Ich nehme gern mit ihm vorlieb
Und neide keinen Engel.

Ich küsse gern mein braunes Weib
Und meine lieben Kinder,
Und das tut wahrlich doch mein Leib,
Und mir ist es gesünder,


Als wenn ich mit Philosophie
Die Seele mir verdürbe,
Denn ein klein wenig Not macht sie,
Die liebe Weisheit, mürbe.


Samstag, 29. Juli 2017

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut

Frauen, die schwerreiche und einflussreiche Männer geheiratet haben, um in Ruhe und von der Unbill des Alltags nicht abgelenkt esoterische Bücher zu schreiben, in denen sie gute Ratschläge für die Welt parat haben. Wie abgewichst ist das denn heutzutage? Offenbar gibt es noch ein breites Publikum dafür, bedingt durch die Kanäle des Einflusses des reichen Mackers, der möglicherweise mal wieder dabei mitgewirkt hat, dass Tausende von Massenmenschen aus Gründen der „Synergie“ (also des Zusammenlegens von Konzernen und den daraus entstehenden Rationalisierungseffekten...) entlassen wurden. Die Dame lächelt gütig dazu und labert etwas von „Verantwortung“ und „Führung“ (und dass sie hinter ihm stehe...). Sie weiß: PR-Agenturen und mächtige Fürsprecher stehen hinter ihr. Verlage. Pressure Groups. Sie blickt auf zu den „Promis“ und zu den Mächtigen, denen sie begegnet ist. Sie hat sich stets angestrengt. Ohne Leistung ist nichts. Doch diese Zeiten sind vorbei, es gilt jetzt, alles zu überblicken. Jetzt wächst ihr alles zu. Ihr fehlt es an nichts. Sie drückt sich bedeutend aus und lässt ihre esoterisch gefärbte Scheise über die vielen Käufer fließen.

Montag, 27. März 2017

Rolle, Schauspielerei

Ich fing an, zu begreifen, dass wir alle eine Rolle spielen. Dass es Konflikte innerhalb dieser Rolle geben kann, aber auch zwischen den einzelne Rollen, die wir spielen. Vater, Mutter, Vereinsvorsitzende. Lehrer, Lenker und Lernende: das alles passt oft nicht zusammen und führt in uns zu Konflikten. Aber wir können eine gewisse Distanz zu der Rolle schaffen, in der wir uns befinden. Wir könnten erkennen, das wir als sozialen Wesen auch Ausgelieferte sein können. Ausgeliefert an Erwartungen, an „bewährte“ Verhaltensmuster, eingeübtes Wohlverhalten. Wir könnten dadurch so etwas ähnliches wie Rollendistanz entwickeln, also die Einsicht in diese sozialen Mechanismen und ihre Auswirkungen auf uns, auch wenn die Gesellschaft stets die vollkommene Identifikation damit zu fordern scheint. Wer also übt genau diese Distanz dauernd ein, indem er die Rollen wechselt, indem er durch verschiedene Augen blickt und in verschiedene Existenzen steigt? Jawohl, es könnte der Schauspieler sein, - so dachte ich mir damals. Es knüpfte sich bei mir nahezu unweigerlich die Begriffe Empathie, Mitleiden und Mitgefühl daran, die mein Denken bis heute bestimmen.
 Also schrieb ich ernst zu nehmende Schauspielerinnen an, nicht in der Absicht der Vergötterung oder eine Autogrammwunsches. Ich wollte nnur wissen, was es praktisch mit meiner Überlegung auf sich habe und wie sich das anfühle. Ich fand damals Robert De Niro und seine Vorbereitung seiner Rolle im Boxerfilm „Raging Bull“ fabelhaft. Er hatte sich nämlich lange und „in Wirklichkeit“ in die Rolle eines Boxers begeben, hatte typische Reaktionsweisen und Einstellungen gelernt, um sie in seine Rolle aufzunehmen. Es war, so dachte ich damals, genau das, was ich vermutet hatte und weshalb ich zumindest bestimmten Schauspielern eine gewisse Weisheit zugeschrieben hätte, eine Einsicht in die Zwanghaftigkeit bestimmter Rollen. Ich erwog sogar die Möglichkeit, dass sich durch den Beruf des Schauspielers sogar eine bestimmte Form der Weisheit würde ergeben können, die unter anderem auch dem alten William Shakespeare folgen würde, der ja einst formuliert hatte, dass das ganze Leben ein Theaterstück sei und wir nur die Rollen wahrnehmen würden. So gut ich konnte, formulierte ich diese Gedanken in meinen Briefen. Leider hat sich nie eine Antwort ergeben. Keine der Damen hat auch nur oberflächlich darauf geantwortet. Heute ziehe ich für solch ein Verhalten schon deutlich mehr die Form einer gewissen „Professionalität“ in Betracht, die sich für eine gewisse Zeit gewisse Merkmals anverwandeln kann, um sie später genau so schnell wieder abzulegen. Die Schauspielerei ist wohl abseits der sogenannten Lee-Strassberg-Schule solchem beruflichen "Können" verpflichtet.  

Freitag, 19. August 2016

Mit Sokrates sich selbst auf der Spur (1)

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ sagte einst Sokrates, der große griechische Philosoph des Nichtwissens und Zweifels. Der Satz steht sogar draußen auf dem großen Poster in meinem Zimmer. Er war und ist einer meiner Orientierungsmarken. Durch die Praxis der Selbsterkenntnis entwickelt Sokrates eine Bewusstheit, die auch ihr Nichtwissen annimmt. Er war ein Sucher des Selbst und ein Liebhaber der Weisheit. Sich spüren, wie die Ego-Sucher heute so gerne sagen, war sein alltäglicher Versuch. Sich erkennen. Dem möglichst nahe kommen. Sich annähern und das dann auch spüren, merken. Dabei brauchte er keine Bungee-Sprünge, Wasserturmsprünge oder sonstige Fallschirmverrenkungen. Er war auf der Spur seiner selbst und nahm dafür in Kauf, anders zu sein. Er war bereit, einen Preis dafür zu bezahlen, was ihn letztlich wohl auch das Leben gekostet hat. Denn die Umwelt will Angleichung, will uns in den Algorithmus zwingen, in das Typische und Vorhersagbare. Aber beispielsweise die Kunst kann einen Weg weisen, einen Fingerzeig geben, zum Beispiel sie selbst suchen und sich dabei ausdrücken. Das ureigene Selbst, das gerade nicht geklont werden kann, das sehr eigen ist. Aber auch anderen Menschen dadurch neu begegnen. Den Austausch dadurch anregen. Diese Ebene zu beschreiten lernen, sich hinein geben in die Zeichen, die Bedeutungen und ihre Schönheiten. Das Abenteuer wagen. Die Bereitschaft freundlich mit einem Lächeln aufbringen. Jawohl, das könnte möglich sein – und nicht nur eine verbal nett esoterisch klingende Vision. Ich selbst glaube das in der Realität erlebt zu haben. Aber man kann diesen Vogel nicht festhalten. Er fliegt womöglich davon und ist weg. Er ist womöglich selbst etwas Vorübergehendes, Flüchtiges. Rede, Gegenrede, Dialog und Fragen: das war Sokrates' Methode. Das Offene. Das manchmal auch Gefährliche und Radikale. Nicht das festgefügte Dogma, nicht das absolute Wissen. Nicht die Anmaßung, die leider zu oft von Religionen ausgeht, deren fundamentalistische Form schon mal von göttlicher Offenbarung ausgeht und sich dadurch jeden Diskurses entzieht. Etwas ist richtig, weil es richtig ist! Wie weit ist das von Sokrates' Sicht auf die Welt entfernt!    

Freitag, 20. Mai 2016

Jugend und Alter (1)

Das Alter und seine Gesundheit schieben viele gerne von sich, verdrängen es. Jemand, der schon mit einem ernsten Gebrechen im Krankenhaus lag, kennt das aus seiner Sicht. Viele Besucher machen dann die Tür hinter sich zu und sind froh, dass es sie selbst nicht getroffen hat. Genauso sagt der junge Mensch: Das Alter ist noch weit weg! Es betrifft mich nicht. Pointe: Es wird soooo schnell kommen und ist schon so nah! Zeit verdödeln und verdaddeln glaubt sich jemand in einer bestimmten Lebensphase leisten zu können. Später nicht mehr. Diese „Jungen“ sind in einer Ersten Welt aufgewachsen, die sich zum Zwecke des Profits und der optimalen Ausbeutung an den Rest des Globus hängt. Wer etwas am „Wohlstand“ teilhaben will und dorthin flüchtet, wird schlichtweg als unerwünscht erklärt und abgeschoben. „Wirtschaftsflüchtling“ nennt man hierzulande so etwas abschätzig. Dabei ist diese Welt samt ihren eigenen Bezügen inzwischen wenige Flugstunden von Frankfurt entfernt, die Gegensätze haben sich bei einer solchen Nähe erheblich verschärft. Wer kann damit etwas anfangen, was nicht zynisch wäre? Was ist das für eine Welt? „What a wonderful world“? Der Jugendwahn greift in allen Lebensgebieten um sich, die Verklärung und Idolisierung dieser Jugend dominiert. Wieso? Weil sie zahlenmäßig immer weniger wird. Weil der Mensch anfangs so aussieht, wie er aussieht. Weil er vermeintlich leistungsfähiger ist (ohne den Faktor "Erfahrung"). Weil junge Menschen form- und programmierbar sind, weil sie schneller lernen. Ökonomie, Sozialversicherungssystem, Familienpolitik, - alles versucht, darauf mit einer zusätzlichen Vergötterung der Jugend zu reagieren. Es gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Hinzu kommt dass der Mensch ein „Relativrezeptor“ ist, wie manche Kreise in der Ernährungswissenschaft behaupten: d.h. Er ist auch geschmacksmäßig sozialisiert und geprägt auf das, was er in der Jugend erfährt: Das künstliche Aroma eines Joghurts zum Beispiel, das er nie anders hat kennen lernen können (Besonders, wenn ihm das finanziell nie nie möglich war). Naturjoghurts kommen ihm im Vergleich dazu roh und zu kräftig vor.

Freitag, 6. Mai 2016

Erleuchtung

Der buddhistische Mönch und viel gelesene Autor Matthieu Ricard sagte im Fernsehen zur Frage, was es heißt, erleuchtet zu sein: „Erleuchtet - oder erweckt. Es heißt, der Buddha sei aus dem Schlaf der Unwissenheit erwacht.Unwissenheit ist eine Verzerrung der Realität, nämlich zu denken, dass die unbeständigen Erscheinungen beständig seien. Dass sie eine eigentliche Existenz besäßen, zu denken, dass es ein eigenständiges Ich im Fluss des Bewusstseins gäbe. Dies alles ist eine Verzerrung der Realität. Diese Verzerrung kann allmählich zum Leiden führen“.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Networking unter Machern

In Davos treffen sich derzeit die Superreichen und die Einflussreichen, um darüber zu beraten, was zu tun sei. Die mit den wichtigen Gesichtern, die politisch frei Gewählten und die mit dem vielen Geld. Natürlich haben sie ihren willfährigen Tross der Zuträger, Assistenten, Referenten, Übermittler, Rechtsberater und Meinungsvervielfältiger um sich.  Umsichtig organisiert der frühere FDP-Vorsitzende diesen Auflauf. Das ist der richtige Job für ihn. Es ist aber auch eine praktische Vorführung dessen, was Networking in der Gegenwart ist, - angesichts auch der neuen (und hier vor zwei Tagen erwähnten) Oxfam-Studie. Offiziell soll das Theater auch der Kommunikation unter den "Machern" dienen. Seltsam nur, dass sich die Vielen von anderen derartig fremdbestimmen lassen. Aber solches scheint vielfach legitimiert, verwundert in dieser Ausprägung  dennoch und zeigt ganz offen, wovon und von wem die Macht ausgeht. Vielleicht sind wir historisch einfach noch nicht so weit, um dies mit den dazu gehörenden Konsequenzen zu erkennen, - oder gar ändernd umzusetzen. Gleichwohl wird jetzt gerne und oft auf „Grundwerte“ verwiesen, die mit solchen Veranstaltungen auch schon mal gleich wieder ad absurdum geführt werden. Übrigens: „Alle Macht geht vom Volke aus“.