Reise durch Wirklichkeiten

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Montag, 9. März 2026

Verrückte Fahrt

Du wolltest zuvor noch Grenzen durchbrechen, die sich dann aber alle verflüchtigt haben, von der Alltagsmühle zermahlen. Wir waren eine Clique, so was ähnliches jedenfalls (man nannte es damals so). Wir taten Dinge, die uns verrückt vorkamen. Sie waren aber vergleichsweise gar nicht so wild. Wir lenkten das Auto eines unserer Eltern von der Rückbank aus. Na und? Ging gut. Wir waren dabei besoffen. Ich hielt es für einen Witz und ein gutes Bonmot, wenn einer von uns immer stöhnte: „Wenn ich an meine Finanzen denk'“. Ich fühlte mich von der Sache her erhaben über so etwas. Das war ein glatter Witz, das war bizarr grotesk. Jeder macht sich auf seine Art lächerlich. Heute denke ich „Wenn ich nur schon damals öfter an meine Finanzen gedacht hätte“. Money makes the world go round. Der Mann mit dem Auto ist, wie ich gehört habe, inzwischen gestorben.

Mittwoch, 11. Juni 2025

Jugendkult

Merkwürdig, mir fallen immer mehr diese jungen Startups im parlamentarischen Betrieb von schland auf. Die sich wortreich aufspielen und wichtig machen, gerade dort, wo so etwas wie „Lebenserfahrung“ zu einem gewissen Grad nötig wäre. Dabei nehmen diese Jünglinge (nahezu nie Damen! Gerade in dieser Legislatur!) die Position eines Klassen- oder Schulsprechers ein, machen wichtige Gesichter und wiederholen Phrasen, die sie brav eingelernt haben und die sie nun im Brustton des „Wir….“ wiederholen. Ob sie eine gewisse Krise des Parlamentarismus widerspiegeln oder ob sie nur Auswuchs des Jugendkults sind? Oder ob sie einfach nur Karrieristen und Opportunisten des Parteiensystems sind? Es scheint, dass das gegenwärtige System der Machtausübung auf Zeit solche Typen zu fördern scheint. Bevorzugt Profipolitiker mit Anfang Zwanzig, weil diese sich oft auch als „Experten“ gerierenden Typen kapiert haben, auf was es im Leben ankommt….? Die sich vor die ekelhaften Boomer drängen. Die sich nach vorne ins Scheinwerferlicht, in die TV-Programme und unter die Mikrofone arbeiten...

Sonntag, 26. November 2023

Katalysator

Ob man solche Katalysatoren braucht? Billigen italienischen Wein gesoffen und mich dabei leise an meine Jugend erinnert. Wir soffen das Zeug damals in diesen dicken Flaschen aus EU-Beständen. Bis zum Erbrechen. Bis zum Koma. Viel zu oft. Das war der Gesundheit nicht gerade förderlich. Aber wer schert sich darum, wenn er jung ist? Klar, wir haben ja nur das Angenehme wahrgenommen, das, was uns in schöner Sicherheit umfing. Heutzutage saufen diejenigen, die es sich leisten können, teuren Barolo aus der Toskana, „Chateau Mouton Rothschild“ aus der Gegend um Bordeaux (Wo der Klimawandel die Winzerei auch nicht mehr zum reinen Vergnügen werden lässt) oder wie das Zeug alles heißt. Sie haben was davon. Das Zeug ist ja wirklich gut. Habe mich auch davon überzeugt. Mir hingegen geht es jetzt schlecht, ich scheise schleimig und ich nehme es immer noch nicht so einfach hin, dass es so ist. Ich kenne den Geschmack, den man auch haben kann, wenn man ihn sich leisten kann. Ich habe auch die Leute dazu kennen gelernt, die so etwas wie selbstverständlich zu sich nehmen. Die sich abschotten können im Genuss. Das ist immerhin besser als alte Sportwagen sammeln, Oldtimer, Öko-Häuser oder selbst vollbrachte Heldentaten. Das alles kann auch ein Hobby sein. Vorallem Technikbegeisterung, gerade dann, wenn man selbst ein Oldtimer ist. Dann hat man die Zeit und das Geld und die Muse dazu. Ich beobachte das. X x Do you need such catalysts? Drinking cheap Italian wine and quietly remembering my youth. Back then we drank the stuff in these thick bottles from EU stocks. To the point of vomiting. To the point of coma. Far too often. That wasn't exactly good for your health. But who cares when they're young? Sure, we only noticed what was pleasant, what surrounded us in a pleasant sense of security. Nowadays, those who can afford it drink expensive Barolo from Tuscany, “Chateau Mouton Rothschild” from the Bordeaux area (where climate change is no longer making winemaking a pure pleasure) or whatever the stuff is called. You get something out of it. The stuff is really good. I convinced myself of that too. I, on the other hand, feel bad now, I shit slimy and I still can't easily accept that this is the case. I know the taste you can have if you can afford it. I also got to know people who take something like this for granted. Those who can isolate themselves and enjoy themselves. After all, that's better than collecting old sports cars, classic cars, eco-friendly houses or self-performed heroic deeds. All of this can also be a hobby. Above all, enthusiasm for technology, especially if you are a classic car yourself. Then you have the time and the money and the muse to do it. I'm watching this.

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Blasengewaber

Postengeschacher um einen herum. Jemand kommt, jemand geht. Interessen wurden gewahrt. Jemand galt als „hochbezahlt“. Was heißt das? Es werden Posten geschoben und Vermutungen daran geknüpft. Namen werden gehandelt. Scheinen im Raum zu stehen. Wechselgerüchte. Wer wird’s? Alle zusammen leben sie in ihrer Blase, deren Vorhandensein ihnen selbst natürlich nicht bewusst ist. Wer? Ich doch nicht. Austausch und Kontakt werden ritualisiert und anschließend als Legitimation verkauft. Fluchtburgen brökeln. Strategien zerfasern. Es wird nicht mehr so sein, wie es war. Es muss jetzt neu angefangen werden. Möglichst von jungen Kräften. Ob da ein bisschen der Jugendkult dahinter steckt? Woran knüpft sich überhaupt dieses „neu“? Neue Namen, neue Signale, neue Methoden? Zweifel sind erlaubt. Ziele korrigieren und neu definieren. Das muss in die Köpfe einsickern, das muss gelernt werden. „Benefits“ sind da selbstverständlich, keiner Erwähnung wert. Medienleute machen ein wichtiges Gesicht dazu, raunen aus dem Hintergrund.

Sonntag, 21. November 2021

Alter

 Plötzlich ist man alt. Scheise, man ist da hinein geworfen worden. Man fühlt sich (natürlich, - wie alle!) jünger. Das kann doch nicht wahr sein! Aber nun ist man in einem Rennen: das unternehmen, was man noch kann, finanziell und körperlich! Ob „das Alter“ öffentlich geächtet ist, nachlässig behandelt, oder verachtet? Das mag sich dramatisch anhören, aber ich erinnere mich, dass ich in als jüngerer Mensch das Alter immer „den Andern“ zugeschrieben habe. Die Kraft und die zielbewusste Hoffnung wurde der Jugend zugeordnet, das Abschlaffen und das Warten auf die nächste Rentenerhöhung, der Verfall in Richtung auf Krankheiten und die damit immer mehr einher gehende Fremdbestimmung schien da auch ein Kennzeichen des Alters. Hinzu kam und kommt der auf tausend Arten praktizierte Jugendwahn dieser Gesellschaft, die sich sowieso von vornherein ein bestimmtes Bild vom Alter macht und das dann als Rechtfertigung gebraucht, um grundlegende Dinge des Lebens zu verdrängen. Was „dem Alter“ bleibt, wäre in diesem Zusammenhang höchstens eine Art „Weisheit“, also die Fähigkeit, ruhiger und abgeklärter zu sein (Vorsicht Klischee!). Dass solche „Fähigkeiten“ auch mit der finanziellen und ökonomischen Ausstattung des Alters zusammen hängen mögen, sollte hier nicht unerwähnt bleiben, wie überhaupt die ökonomische Verfasstheit eine große Rolle im Verhältnis zu alten Menschen spielt. Wer mehr Geld zur Verfügung hat und sorgenfrei lebt, hat (wie Zahlen aus Erhebungen zeigen) eine höhere Lebenserwartung.

Dienstag, 24. September 2019

Beben

Die bebende Greta Thunberg vor den UN. Man kann es verstehen. Ihre Zukunft und die ihrer Generation wird kaputt gemacht. Schleichend und weniger schleichend wird diese Zukunft zerrieben, zwischen fahlen Kompromissen, die ja so notwendig für diese Demokratie erscheinen und die doch so unbefriedigend zu bleiben scheinen. Wenn man freilich in die teilnahmslosen Gesichter der Politiker blickt, die so etwas irgendwie als Routine aufnehmen, die anhaltend ihre Wachstumsidiologien vertreten und anschließend wieder cool in ihre vom Steuerzahler bezahlten Flugzeuge steigen, dann beschleicht einen ein herbes Gefühl. Da ist nicht mal Ratlosigkeit, da ist das pure Nichts als Funktion, das uns als „soziale“ Marktwirtschaft und „parlamentarische Demokratie“ verkauft werden soll. Für solches „Verkaufen“ sind dann Zuträger, Berater und Think Tanks da, die die fertigen Formulierungen diesen Politfunktionären in den Mund schieben oder einschlägige Social Media-Aktionen in schönen Gefälligkeiten darstellen. 

Sonntag, 14. Juli 2019

Erinnerungen? - sind in einem.....

Man entdeckt Reste in sich. Dessen, der man einmal war. Ob man der noch ist? Ein Gefühl umschleicht einen. Ob es Wehmut ist? Nein, früher war nicht alles besser! Aber manches war anders: Ein Beweis dafür, „dass es auch anders geht“. Man war in Scheis-Notwendigkeiten eingezwängt. Man war Objekt, kaum Subjekt. Aber man hatte Zeit. Die verbrachte man oft mit Warten... Ich war ausgestoßen. Es kam mich hart an, dass ich als einziger im Schwimmunterricht aufblasbar orangenfarbene Schwimmflügelchen tragen musste, weil ich nicht schwimmen konnte. Heute kann, den letzten Statistikzahlen nach, ein viel zu großer Prozentsatz junger Menschen nicht schwimmen. Es wurde einem klar, dass man nicht konkurrenzfähig war, dass man auf einen Beobachterposten verbannt war. Man war nicht dabei, wenn es bei den Fußballmannschaften ans Wählen ging, bzw. man gehörte immer zu den letzten, die gewählt wurden. Zwei Leute gingen mit Fußlängen aufeinander zu. Wer nicht mehr in die Lücke kam, hatte verloren. Der andere durfte wählen. Man übte nachmittage lang vor dem Haus das Fußballspielen. Man war in diese Bewegung verliebt. Sie durchpulste einen. Sie motivierte einen. Sie trieb einen. Man entwickelte Sympathie für die, die ebenfalls ausgeschlossen waren. Man sah, wie die sich Mühe gaben und entdeckte Gemeinsamkeiten. Heute sind die Vielen toleranter. Alles geht unter in einer Wolke elterlicher Sympathie. Weich gepolstert. Bloß nicht zu hart sein..... Eltern haben Zeit dafür, der soziale Codex gebietet ein bestimmtes Verhalten. Ach, Selbstmitleid ist nicht erlaubt.......

Sonntag, 30. Juni 2019

Influencer, Blogs, Social Media

Neulich sah ich eine TV-Sendung über „Influencer“, also Personen, die per Social Media oder Blog Einflussnahme (meist für Konsummarken) betreiben, also gegen eine freundliche Bezahlung eine Funktion übernehmen, die früher in der Werbung gang und gäbe war. Dabei vermischen sie geschickt die Inszenierung eines eigenen Egos mit der Werbung für bestimmte Produkte. In dieser TV-Sendung wurden mir etliche Unterschiede zu dem klarer, was ich hier schon jahrelang mit meinen Blogs versuche. In meinem Blog „Reise durch Wirklichkeiten“ (es gibt ja auch noch ubpage.de) etwa versuche ich, Neugier und Interesse für das zu erwecken, was unser Leben um uns herum beeinflusst. Ich versuche ein Nachdenken darüber anzuregen, nicht in erster Linie durch journalistische Betätigung, sondern unter Verwendung dessen, was den zeitgenössischen Menschen tagtäglich „umschwirrt“, also dessen, was sozusagen in der Luft liegt. Dabei versuche ich, mich auf diejenigen Quellen zu beschränken, die mir relativ glaubwürdig erscheinen und mir im Alltag begegneten. Dies ist es auch, was einem vergleichbaren Individuum bleibt, wenn es sich informieren will oder muss, - oder wenn es sich Informationen ausgesetzt sieht. Würde ich mich des Journalismus der alten Schule befleißigen, müsste ich jede Information, die ich verbreite, selbst nachprüfen. Dies mache ich hier nicht und begebe mich damit ausdrücklich auf die Ebene derer, die sich jeden Tag einer Flut an Informationen stellen sollen, ohne dass sie etwas überprüfen können.
Dabei versuche ich nicht, mich an einem Jugendkult zu beteiligen oder ihn gar zu zelebrieren. Ich versuche (!) in meinen Blogs, Erfahrungen (auch solche der weiteren Vergangenheit) zu erfassen, sie einer Aufmerksamkeit entgegen zu führen, sie zu reflektieren und sie zu betrachten, besonders unter dem Winkel dessen, der gewissen Umständen durch Verhältnisse ausgeliefert ist. Sich solche Verhältnisse bewusst zu machen oder wenigstens eine Zeit lang darüber nachzudenken, dürfte in einer Demokratie ein lohnendes Ziel sein.
Weiterhin geht es mir hier weniger um Narzissmus und Zelebrierung des eigenen Ego, sondern darum, sich ein Stück weit in „andere Realitäten“ (die oft durch Menschen geschaffen und keineswegs gottgegeben sind….) zu versetzen. Eine Einflussnahme im Sinne einer Marke aus der Konsumwelt liegt mir fern, Sponsoring meiner Seite lehne ich ab. Generell spüre ich keine Nähe zu irgendeiner Einflussnahme. Ein kurzer Perspektivwechsel, die zeitweise Änderung eines Blickwinkels, ein kleiner „Kick“ wäre mir wichtiger. Dabei verstehe ich mich als Ego unter vielen anderen, die gewissen Bedingungen ausgesetzt sind oder von ihnen beeinflusst (im Extremfall sogar bestimmt) sind.
Betont sei an dieser Stelle, dass es sich um Versuche handelt. Dabei Fehler zu machen, mag menschlich sein.

Montag, 7. Januar 2019

Arbeitsmarkt und Alter

Es scheint mir auch eine harte Trennlinie im Bereich des Alters zwischen den gesellschaftlichen Schichten zu verlaufen. Wer zu alt für diesen „Arbeitsmarkt“ ist, hat auf diesem „Arbeitsmarkt“ keine Chance, trotz „Facharbeitermangel“, der ja nur die sogenannte „technische Intelligenz“ oder „kaufmännische Intelligenz“ zu betreffen scheint. Er sollte möglichst schnell verrecken und nicht den anderen (die ja dies Angebot der gegenseitigen Ausspielung so gerne annehmen und dabei auf einen überall praktizierten Jugendkult zurück greifen können), „auf der Tasche liegen“, es sei denn, er gehört einer bestimmten gesellschaftlichen Klasse an, die glaubt, im Einklang mit einer öffentlich ausgegebenen Idiologie über andere bestimmen zu sollen. Die aus den Schlachten der Globalisierung hervor gegangenen Herrenmenschen. Älter werdende Gesellschaft? Drohende Altersarmut? Iwo…...bis dahin haben wir noch viel verdient. (wer ist überhaupt „Wir“?) Obdachlosigkeit? Kann man ja noch eine Weile verdrängen…..Womöglich kann man daran knüpfende Entwicklung ohnehin nicht so leicht in die Zukunft verlängern. Es könnte ja noch einiges dazwischen kommen….. auch Klimakatastrophen, die ja jetzt gerade so in Mode sind. Oder „Künstliche Intelligenzen“, die ja gerade so gerne gespielt werden. Oder Intelligenzen der jetzt im Moment existierenden Menschen: Nicht zu unterschätzen…….

Freitag, 9. März 2018

Impressionistischer Dualismus

Gemeinsam? Wie fühlte sich das an? Es dauerte einen längeren Moment. Aber konnte so etwas auf eine „gültige“ Wirklichkeit zeigen? Waren solche Vorstellungen etwas wert? Und wem? Ihnen beiden immerhin. In diesem Moment. Vielleicht war es eine romantische Grille, gewiss, es war eine sentimentale Laune. Das Leben spielt woanders. Sie wusste das, sie lebte das. Sie trennte das sauber. Genau das war es aber, was für ihn schwer zu lernen war. Etwas, was sie sauber zu trennen wusste, während er in diesem seltsam pubertären Kokon, in diesen inzwischen schal gewordenen Mischungen aus Gefühl und Gedanken gefangen war. Die Jugend weiter gesponnen, immer weiter, so dachte er. Studiert. Musik gemacht, in der Popmusik gelebt, - nie in der Wirklichkeit. Nie so richtig erwachsen geworden. Nie Verantwortung übernommen. Die 80er Jahre? Verschlafen. Die 90er Jahre? Sich von Heute nach Morgen geschleppt. Nach der Jahrhundertwende: Älter geworden, vielleicht sogar alt geworden. Nie einen Plan gehabt. Nie mitgespielt bei diesem Spiel, das sich für ihn hinter einer Glaswand abzeichnete. Wer waren die anderen? „Die Anderen, das ist immer die Hölle“. Ja ja.
„Weißt du noch?“

„Damals, als wir zusammen auf der Wiese saßen und über unseren impressionistischen Dualismus spekulierten...?“.
(Aus den Ergänzungen zu dem in den achtziger Jahren geschriebenen Entwurf eines Romans)

Samstag, 2. September 2017

Alter und Jugend (3)

Sich und seine Grenzen kennen zu lernen. Das in ein Verhältnis bringen. Nicht das Unmögliche von sich verlangen. Nicht den geträumten Träumen nachrennen. Man hätte sie früher für möglich halten können. Nun gilt es, das Erreichte zu verwalten. Eingebunden sein in ein Ganzes, in eine Welt, in eine Gesellschaft, darum zu wissen. Es geht doch nicht darum, zu verallgemeinern und „die Jugend von heute“ über einen Kamm zu scheren. Aber man glaubt, aus seiner eigenen Perspektive etwas wahrgenommen zu haben, was Altersklassen kennzeichnet. Rentengeneration jetzt. Ob die Nachfolgenden auch noch solch „traumhafte“ Rentenbedingungen vorfinden werden, wie die gegenwärtigen Rentner? Welchen Einfluss wohl die viel besprochene „Arbeitswelt 4.0“ darauf haben wird? Wird sich nicht unter ihrem Einfluss nahezu alles anders darstellen? Sogar die Wertewelt? Sich darauf einstellen und sich anpassen, ist das die Devise? Google, Facebook & Co geben vor und wir folgen alle nach.... Oder ein Gestalten dieser neu sich abzeichnenden Sphäre, wäre das etwas? Wo? Wie?
Partykultur? Ist alles eine Wohlfühloase oder geht es in anderen Gegenden dieser Erde ganz anders zu? Welche Beziehung haben wir dazu? Sind uns diese Menschen fern oder bringt es das Zeitalter der Globalisierung mit sich, das sich alle näher kommen? Ist das Cool oder Uncool? (Ich muss grinsen...) Wie steht es mit immerwährendem Spass? Manchmal drängt sich der Eindruck auf, manche Menschen würden dies suchen. Auf Kosten anderer? Ist das Bewusstsein davon lustfeindlich und verkopft? Ob es da Gemeinsamkeiten des Alters gibt, was ja auch Gemeinsamkeiten der Sozialisation heißt? Was man als „normal“ oder „selbstverständlich“ empfindet, ist ja auch durch Bezugspersonen vermittelt. Gilt es in der Jugend nicht, sich davon abzukapseln, sich loszumachen, dagegen zu protestieren und dadurch eine eigene Identität, eine eigene Weltsicht zu gewinnen....?

Mittwoch, 16. August 2017

Alt und Jung (2)

Haha, man war ja selbst einmal jung, jünger als jetzt...... Was mir auffiel an sehr jungen Menschen? Das Folgende gleicht einer Stoffsammlung, entstanden aus tausend Zetteln: Es wurden von vielen jungen Menschen oft sehr einzelne, sehr isolierte Welten hochgezogen, die als absolut gegeben betrachtet wurden. Meine Sicht dagegen ist: diese Lebenswelten kann man verändern! Zumindest prinzipiell. Das glaubten viele unter uns und warteten zu geduldig auf den schönen Sanktnimmerleinstag für alle. Währenddessen machten „zielgerichtete“ Andersgesinnte und sonstwie besser Angepasste Karriere, - auch bei den damals und heute ehemals Alternativen. Diese Gesellschaft scheint immer mehr in eine Vereinzelung abzugleiten, das, was man Neoliberalismus nennen könnte, wird aus falsch verstandenem Realismus zu schnell akzeptiert. Überhaupt, Nachfragen sind nicht mehr in Mode, es gilt der schnelle Vollzug, - egal von was. Distanz zu sich selbst ist auf dem Rückzug und Empathie wird oft nur gespielt. Unter Kopfhörern, im Smartphone-Gedaddel und auf Internet-Homepages ist jeder für sich, es gilt der individuelle Tunnelblick. Es scheint ein Bedürfnis nach Menschenführung zu herrschen: diejenigen, die sich dafür qualifizieren wollen, sollen vortreten! 
Allerlei Verkleidungen sind angesagt, was zählt, ist die Flucht aus dem eigenen Ego, das an anderer Stelle mit extremen Aktionen wieder krampfhaft gesucht wird. Industrieversprechen werden zu schnell übernommen, Werbung wird zu ernst genommen, große Linien oder gar Utopien oder Visionen (was ist denn das?) werden ohnehin nicht gepflegt. Man kann in jungen Jahren nicht erkennen, dass der Mensch durch Stadien geht, dass sein Körper verfällt und gleichzeitig sein Kapital ist, mit dem man nicht so beliebig experimentieren könnte, dass dies keine Rückwirkungen auf einen selbst haben würde, - auch wenn von anderer Stelle Erfahrung von Dingen oder einem selbst (Selbsterfahrung) angesagt wird. Die von jungen Menschen so viel gehassten Gewohnheiten und Rituale können auch etwas Positives haben. Sie schützen vor Energieverlusten, schaffen Sicherheit. Der Horizont in dieser Welt steht leider nicht jedem offen, es gelten Rahmenbedingungen und individuelle Voraussetzungen, soziale Dispositionen und andere Begrenzungen. Wir sind auf dem Teil der Welt geboren, der eindeutig bevorzugt ist. Was ist mit den anderen? 

Montag, 14. August 2017

Alt und Jung (1)

Wo eigentlich sollen Alt und Jung auch nur aufeinander treffen? Geschweige denn sich austauschen? In den Familien? Da scheint die Arbeits- und Karrierepflicht, der sich junge Leute mit ihren Ohrstöpseln ausgesetzt fühlen, mitsamt allen Folgen vorzugehen und die klassische Familie, in der Alt und Jung unter einem Dach wohnen schon lange in der Auflösung begriffen....,...ja, ja, es geht nicht um ein Besserwissen „der Alten“ gegenüber der „heutigen Jugend“ - sondern darum, sich in verschiedenen Altersstufen auszutauschen. Sie leben oft in verschiedenen Lebenswelten, setzen sich mit der „heutigen“ Welt jeweils auf ihre Weise auseinander. Kann man Facebook & Co einigermaßen mit Abstand nehmen, sich mit einer gewissen Distanz nähern, die sich gewisser Gefahren bewusst wäre? Wäre so etwas auch „Medienkompetenz“? Wo soll sich Kontakt abspielen? Geht es darum, Nichtverstehen abzumildern? Um das bessere Begreifen von Verhaltensmustern? Ja klar, es gibt auch viele freundliche, hilfsbereite und nette junge Leute. Alles andere ist dummes Geschwätz. Es geht in jeder Jugendzeit oft darum, etwas auszuprobieren und etwas zu finden, eine Identität, ein Feld im Leben abseits der Arroganz des (körperlich) Stärkeren. Nur ist das alles heute viel kurzfristiger geworden. Was heute gilt, hat morgen keine Gültigkeit mehr, ist „überholt“. Dass Wissenschaft so funktioniert, ist „normal“. Dass aber alles und jedes nach diesem Prinzip funktioniert (sie aktuell: Schülerzahlen), ist nicht unbedingt in Stein gemeißelt. Wer istn zu wenig frech und nimmt alles hin? Wer fängt mit der Sphäre des Politischen (das man so oder anders deuten kann...) noch etwas an? Lasst uns einen Schritt zurück gehen.... Am Spießertum und an Gewohnheiten festhalten, um in einer scheinbaren Sicherheit zu bleiben? Das haben alle ihren jeweils Altvorderen vorgehalten. Möglicherweise wäre auch hier etwas mehr Toleranz vonnöten.

Montag, 10. Juli 2017

Hermanns Jugend

Hermann Hesse wuchs in Calw auf, der Marktplatz und die steilen Gassen, das war die Welt seiner Kindheit. Er kannte alle und jeden. Seine Eltern standen im Dienste der evangelischen Basler Mission. Der Vater kam aus Estland und hatte als Missionar in Indien gearbeitet.Die Welt der Mission war in Hesses Kindheit dadurch allgegenwärtig. Seine Mutter war in Südwestindien aufgewachsen, Bilder und Lieder aus Indien waren ihm von klein auf vertraut. So hat der junge Hesse von Anfang an zwei Welten kennen gelernt. Es gab die schwäbische Kleinstadt mit ihrer überlieferten Ordnung und Ihren Traditionen. Und es gab die ferne indische Kultur mit ihren eigenen Lebensformen, Sprachen und Rhythmen.
Wie ein geheimnisvolles Reich kam ihm die Bibliothek des Großvaters Hermann Gundert vor, in der es nach Pfeifenrauch und alten Büchern roch. Als Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber von Missionsliteratur leitete Gundert den Calwer Verlagsverein. Er war einer der Pioniere der evangelischen Mission in Indien gewesen, ein schwäbischer Theologe, der auch ein bedeutender Indologe und Sprachgelehrter war. Er konnte seine Predigten in so manchem indischen Dialekt abhalten und übertrug indische Versepen ins Deutsche. Seine Wertschätzung anderer Kulturen faszinierte den jungen Enkel Hermann Hesse. „in anderen Schränken des Großvaters stand und lag noch viel anderes Wesen und Geräte. Ketten aus Holzperlen wie Rosenkränze, Palmblätterne Rollen, mit eingeritzter alter indischer Schrift beschrieben. Kleine Götterbilder, aus Holz,aus Glas, aus Quarz aus Ton, messingne Ceylonbecher und Schalen. Und alles kam aus Indien und Ceylon, aus Siam und aus Birma. ...Er war auch ein Magier ein Weiser und Wissender- Er konnte Pali und Sanskrit schreiben und sprechen. Er konnte unter anderem bengalische, indostanische und sineglesische Lieder singen. Er kannte die Gebetsübungen der Mohammedaner und der Buddhisten, obwohl er Christ war und an den dreieinigen Gott glaubte. Niemand wusste so wie er bescheid darum, dass unsere Stadt und unser Land nur ein sehr kleiner Teil der Erde war.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Sterblichkeit, Tod und soziale Differenzierung

Im Silicon Valley wird sehr robust an der Unsterblichkeit geforscht. Nun ja, das Sterblichkeitsalter erst mal hinauszögern, so dass der Mensch etwa 1000 Jahre alt werden könnte, wäre ja auch mal ein erstes Ziel. Ein uralter Menschheitstraum würde dann wahr werden. Die Essenz des Jungbrunnens per Altersforschung finden, Altersforschung als Avantgarde, den Code des Lebens knacken,eine Arznei gegen den Tod finden, Heilsversprechen wiedererfunden reloaded (in den USA ein gerne gepflegter Sport), Verjüngung neu, - Tests scheinen erfolgsversprechend und würden neue Perspektiven eröffnen. Ob aber die Erde dafür gerüstet wäre, 1000jährige und ältere Menschen zu ertragen? Ob die Ressourcen ausreichen würden oder ob diejenigen, die es sich leisten könnten, sich in ferne Welträume absetzen würden? Überhaupt: wäre das Aufhalten des Alterungsprozesses nicht etwas für „wertvolle“ Menschen? Wonach bemisst sich dieser Wert in unseren Gesellschaften? Stimmt, nach der Kohle...... Ob's also ein Instrument der sozialen Differenzierung wäre und ärmere Menschen ausgegrenzt wären? Ob sie zunehmend abgedrängt würden in eine Art „Green Soil“, wie es ein berühmter Film der sechziger Jahre dargestellt hat? Eine „Masse Mensch“, wie sie der Expressionist Ernst Toller in seinem Buch gleichen Titels einst beschrieben hat? Zarte Hinweise darauf eröffnen sich schon jetzt, indem nämlich Milliardäre sich für solche Möglichkeiten heftig zu interessieren scheinen. Milliardäre. 

Dienstag, 4. April 2017

Jugendwahn

Ob der Jugendwahn immer noch regiert? Oder mehr denn je? Fersehmoderatorengesichter mögen hier Auskunft zeigen. Alte werden ausgemustert, weg geschickt, meist von Leuten, sie selbst schon betagt zerknittert sind. Sie entscheiden das, von dem sie glauben, dass es besonders „jung“ sei. Es ist ihr Bild von der Jugend, nach dem entschieden wird. Alte Säcke (Frauen sind noch immer zu wenige darunter) definieren Bilder, formen Images, haben sich an entscheidender Stelle „durchgesetzt“. Ob so etwas noch unsere Gesellschaft abbildet? Im Zeitalter einer Internettransparenz? Die wohlbetuchten Damen gehen währenddessen shoppen und tragen ihr neu unterspritztes Botox-Gesicht zur Schau. Wie peinlich. Abbild? Inwiefern? Ob gar eine soziale Polarisierung damit eingeleitet werden soll? Die „Durchsetzungsfähigen“ formen die Maßstäbe, Macht macht Stimmung. Die Reichen können sich „Verjüngungen“ samt Gesundheit (es scheint der „Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes an dieser Stelle Hinweise zu geben, indem er vorrechnet, dass „Arme“ im Durchschnitt 10 Jahre vor den „Reichen" sterben. jeder Art leisten). Sie lassen ihre künstlich aufgeblasene Sphäre meist von privaten Sicherheitsdiensten schützen und werfen neidische Blicke auf das Jungfleisch. Vagane Opas tanzen im Techno-look (womöglich auch schon etwas vorbei!!) mit von wohlbestallten Trainern geformten Körpern im Flughafen und machen verzückte Gesichter. Kein Zweifel, sie sind schon seit längerem auf dem Pfad der Erleuchtung und lassen sich das etwas kosten. Die Villa samt ihrer Komfort- und Wellnesszone indessen wartet auf Ihresgleichen. Das „Personal“ gibt sich alle Mühe. Cheuffeure, Köche, Gärtner und anderes "Personal" harrt ihrer Anweisungen. 

Mittwoch, 2. November 2016

Räusche

Billigen italienischen Wein der Marke „Soave“ gesoffen und mich dabei an meine Jugend erinnert. Wir soffen das Zeug damals aus EU-Beständen. Bis zum Erbrechen. Bis zum Koma. Viel zu oft. Das war der Gesundheit nicht gerade förderlich. Aber wer schert sich darum, wenn er jung ist? Klar, wir haben ja nur das Angenehme wahrgenommen. Heutzutage saufen diejenigen, die es sich leisten können, teuren Barolo aus der Toskana, „Chateau Mouton Rothschild“ aus der Gegend um Bordeaux oder wie das Zeug alles heißt. Sie haben was davon. Das Zeug ist ja wirklich gut. Mir hingegen geht es jetzt schlecht, ich scheise schleimig und ich nehme es immer noch nicht so einfach hin, dass es so ist. Ich kenne den Geschmack, den man auch haben kann, wenn man ihn sich leisten kann. Ich habe auch die Leute kennen gelernt, die so etwas wie selbstverständlich zu sich nehmen. Die sich abschotten können im Genuss. Das ist immerhin besser als alte Sportwagen sammeln, Oldtimer. Kann auch ein Hobby sein. Technikbegeisterung, gerade dann, wenn man selbst ein Oldtimer ist. Dann hat man die Zeit un d das Geld und die Muse dazu. Ich beobachte das.  

Donnerstag, 29. September 2016

Ein bisschen mithalten, ein bisschen Botox darf's schon sein fürs Egodesign

Man will ja nicht fortwährend als Nörgler, Kulturpessimist beschimpft werden, der zudem auch noch typisch deutsch sei. Aber als Analyst der Wirklichkeit kommt man nicht umhin, festzustellen, dass sich die Leute in den westlichen Industriegesellschaften immer mehr stylen, designen, dass sie auch durch ihr Äußeres einen bestimmten Eindruck hinterlassen wollen. Gerade durch ihr Äußeres. Botox ist gesellschaftsfähig geworden und Behandlungen damit sind minimal-invasiv, scheinbar harmlos und im Preis längst so gesunken, so dass sie sich nahezu jeder leisten können müsste. Gab es früher noch die vielen abschreckenden Beispiele von alternden Schauspielerinnen mit zu viel Geld („Maskenbotox“), so wird die Anwendung von einschlägigen Dermatologen heute viel raffinierter ausgeführt. Man will ja nicht so aussehen, als sei man mit Botox behandelt. Botox, was ist das eigentlich? Ein ziemlich hartes Nervengift, - so könnte man zur Auskunft geben. Ein Gift, das im Krieg als Biowaffe eingesetzt werden soll. Biogift. Tierversuche waren und sind anscheinend immer noch nötig (damit auch bisher unbekannte Hersteller auf den Markt drängen können...), damit die Schönen ihre Haut auch schön glatt haben. Der Clou bei Botox ist, dass es zwar nicht süchtig macht, aber immer wieder erneuert werden muss, weil der Körper es ja abbaut (was so falsch nicht ist...). Insofern ist es ein Gewinnbringer erster Güte und eine nie versiegende Geldquelle für einschlägige Ärzte. Alarmierend dabei ist, dass die Empathie mit zunehmendem Botoxgebrauch abzunehmen scheint, da lebendige Gesichtszüge auch emotionale Botschaften übermitteln. Botox könnte insofern dazu beitragen, dass das gesellschaftliche Klima kälter wird. Es gilt offenbar immer mehr, einen bestimmten Eindruck beim Gegenüber zu hinterlassen. Devise: Möglichst positiv und jung und dynamisch sein, gar nicht negativ, nörglerisch, melancholisch oder gar alt. Außerdem hat sich der soziale Druck zunehmend etabliert, sich mit Botox behandeln zu lassen. Wer etwas auf sich hält, macht das: „Etwas aus sich machen“. Der Druck auf diejenigen, die natürlich altern wollen, wird weiter wachsen. Jeder soll selbst verantwortlich sein für sein diesbezügliches Erscheinungsbild. Egostyling. Machen. Manipulieren. 

Freitag, 15. Juli 2016

Generation und Sozialisationen

Es ist doch nicht so, dass gestern alles besser war. Bewahre! Diese altbackene Abschätzigkeit der Jugend gegenüber haben wir doch alle auch abgekriegt, als wir jung waren. Überheblichkeit. Selbstgerechtigkeit. Pauschalansichten. Wäre leicht zu entlarven. Aber wenn man nichts anderes kennt, als den wohlständigen Überfluss, wenn man durch dauernde Ablenkung programmiert ist, wenn man ausschließlich in Manuals lebt und die englische Sprache als globale Verständigungsformel akzeptiert, wenn man aus ökonomischen Gründen gehätschelt wird und dies erst als Selbstverständlichkeit und dann als Aufforderung zum Kampf der Generationen auffasst, wenn man glaubt, Annäherung zwischen zwei Menschen beruhe vor allem auf durch Partnerbörsen angestifteten Ficksport, wenn man glaubt, vor den Auswirkungen einer unkontrollierten Globalisierung schon irgendwie bewahrt zu werden, schon darum herum zu kommen, wenn man glaubt, immer zu den Gewinnern zu zählen und unbedingt zählen zu müssen, zu denen, die andere Menschen erniedrigen, wenn man Phänomene wie die Klimaerwärmung verdrängt und sie glaubt, in lächerlichen Konferenzen gebändigt zu sehen, wenn Kriege aller Art zum akzeptierten Alltag („mach das Beste daraus!“) gehören und die Wirklichkeit etwas Manipuliertes ist, das sich vor allem aus Bildern zusammensetzt, Wenn Tiere etwas sind, was es zu produzieren und zu gebrauchen gilt, als kommerzielles Objekt, das im Supermarkt feil geboten wird, wenn das Sterile das Normale ist, - was für eine Sicht der Welt entsteht dann? Sollte hier nicht tatsächlich ein behutsamer Dialog stattfinden, der gerade nicht sein eigenes Zerrbild schafft, sondern auch aufmerksames Zuhören, ein Eingehen aufeinander, ein Verstehen als angestrebte Möglichkeit beinhaltet?