Reise durch Wirklichkeiten

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Dienstag, 16. Juni 2026

Sprung in die Zukunft

Sprung in die Zukunft Ein würdevolles Leben führen. Als Ziel. Für alle. Jetzt und in Zukunft. Als eine Art riskanter Sprung in die Zukunft. Eingeführt in eine Normalität, in eine Selbstverständlichkeit, die alle Menschen umgeben soll. Alle. Technologische Möglichkeiten dazu könnten bereits vorhanden sein. Roboter? Bleibt nur noch die soziale Polarisierung: den einen Menschen soll es möglich sein, den andern nicht. Leistungsprinzip. Elitär. Äquivalenzprinzip. Was ist das noch wert? Oder? Es…. Wir sind da hinein geworfen. Müssen uns damit auseinander setzen. Wir aber haben unter Umständen damit zu tun, von einem Tag in den nächsten zu kommen. Müssen Demütigungen und Diskriminierungen trotzen, so gut es geht. Müssen uns und das Pech verkraften. Wie konnte das möglich sein, dass noch vor kurzer Zeit Frauen nicht wählen durften?, so fragt man sich heute. Man kann es sich nicht mehr vorstellen. Die Entwicklung scheint in kürzester Zeit fortgeschritten. So könnte es auch mit einer Energiewende sein. Es könnten sich zunächst diejenigen neu zusammenfinden, die die Vision haben und dafür etwas verändern wollen. Es scheint zunächst, als passiere nichts. Doch dann wird ein Problem gesehen. Es wandert das Angestrebte, das Ziel, unaufhaltsam in die Normalität ein. Bedenken und Argumente dagegen sind natürlich präsent. Aber es steht im gesellschaftlichen Raum die moralische Aufforderung: eigentlich müsste man, sollte man...., aber... Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze etc. ... Es bilden sich zudem Gruppen, die alles verdrängen wollen, die Probleme leugnen und damit zunächst viel Zulauf damit finden. Manifestationsmeister. Doch dann vollzieht sich der Sprung. Eine Umorientierung setzt sich fest. Wahrscheinlichkeiten bröckeln. Etwas wird da sein. Der Kompass wird sichtbar. Ein Thema wird wichtiger. Gewisse Menschen werden das ziehen. Rückblickend wird es kaum zu begreifen sein, dass man nicht schon viel eher in die richtige Richtung abgebogen war. „Normal“ ist etwas anderes geworden. So könnte es sein.

Mittwoch, 18. Juni 2025

Vorne

Wir waren mal darauf stolz, postmodern, postmateriell und weit fortgeschritten zu sein. Weiter als die anderen, so wurde uns vorgemacht. Zu diesem aufgeklärt coolen Zustand freilich würde auch eine durchgehende Transparenz in unserer Gesellschaft gehören, so dachten wir damals schon. Dazu würde gehören: Der Respekt vor dem Anderen, egal wie weit oder wie wenig weit er es gebracht hat in dieser Gesellschaft. Transparenz sei auf digitalem Wege möglich, so wird uns jetzt bei jeder Gelegenheit vorgespiegelt. Ja aber wieso ist ausgerechnet hierzulande die „Digitalisierung“ derzeit so hemmungslos unterentwickelt? Hat man sich „in Trägheit“ ausgeruht? Wer war das? Fühlte man sich als ewiger „Gewinner“? Wir waren überall vorne und wurden sogar Weltmeister. Doch jetzt rutscht Schland in allen Rankings ab. Die Gründe sind längst erörtert. Strategien werden sichtbar, die eine neue Brutalität und Durchschlagskraft signalisieren. Alte Kräfte formieren sich neu. Agenten, Abgeordnete, Lobbyisten. Einpeitscher. Die simplen Rezepte: härter und länger arbeiten, mehr produzieren, den Anschluss gewinnen. Und wieder frage ich mich: Wer? Wem nützt das? Hat sich das ungünstig entwickelt? Müsste da an den Strukturen etwas geändert werden? Wenn nicht, geht dann alles unter? Ist das Konkurrieren zunehmend undurchsichtig geworden? Wer besitzt wieviel in schland? Wer lebt wie? Da ist die „Nachkriegsgesellschaft“, in der „Leistung“ zählte. Aber jetzt, Leistung? Werden die Gegensätze geradezu gezüchtet. War das angelegt? Reich-Arm: eigentlich ein populistischer Gegensatz. Mit dem Stichwort „Neiddebatte“ abgetan. Aber er scheint sich zur Realität in schland entwickelt zu haben. Kräfte wollen einen „Neuanfang“ ohne Rücksicht durchziehen, um jeden Preis. Und beflissene Medienleute moderieren aufgeräumt grinsend dazu.

Montag, 16. Mai 2022

Ganzheitlich?

Ich will möglichst alles integrieren und zu einem Gesamteindruck zusammenfassen: Texte, Lyrik, Fotos, Musik...usw. Das alles bin ich, macht mich aus - und das sind meine Ego-Botschaften. Und genau darin gleicht das einem Modell für viele, ist nicht gar so persönlich, wie uns die verschiedenen „Wirklichkeitsbestätiger und -verstärker“ weiß zu machen versuchen. Im Grunde hängt das alles damit zusammen, dass ich Herz, Gemüt und Verstand als zusammenhängend betrachte, dass das Zusammenhängende wohl mein Ich ausmacht. Dazu freilich will ich nicht allzu viele selbstgefällige Aufsätze absondern. Ich habe zu berücksichtigen, dass wir in unserer Gesellschaft dazu neigen, die einzelnen Bereiche einer Person sich gegenseitig (ja, sogar "innerhalb" eines Egos...) entfremden zu lassen und dann zugunsten eines Produktionsprozesses einen einzelnen „auszubeuten“, indem nur ein bestimmter Teil seiner Persönlichkeit dem Verwwertungsprozess zugeführt werden soll. Leider sah ich dies erst zu Ende meines bewussten Lebens in größerer Klarheit, denn zuvor schenkte ich dieser Einstellung zu wenig Aufmerksamkeit. Ich nahm stillschweigend an, es im Überblick und in einer halbwegs vertragenen Mimikry für meine Verhältnisse besser zu machen, irgendwie halbwegs anständig durch zu kommen. Eine frühe schwere Krankheit war mir eine Warnung. Ich änderte so manches. Aber der Trott des Alltags schien mich zu lange in eine andere Richtung zu führen.

Samstag, 7. Mai 2022

Innovationen

Ein-oder zwei-Euro-Jobs und prekäres Arbeiten. Niedriglohn. Jeder glaubt, er schafft das schon. In dieser Schönen Neuen Welt. Service rules. Jeder denkt, ihn betrifft das nicht. Er schafft das schon. Krieg? Wird auch vorübergehend sein. Lieber: Fleißig, produktiv sein. Individuell. Humankapital. All diese neoliberalen Phrasen. „Innovation“. Technische Berufe. Ingenieure. „Wohlstand“. „Strukturwandel“. Kein Nachdenken mehr, kein Vordenken. Keine Kritik. Ausführen von Vorgaben stattdessen. Waffenlieferungen allenthalben. Energiekrise. Sparen. Keine Probleme mehr, nur noch "Herausforderungen". Was konstruktiv ist, bestimmt die Wirtschaft, die Industrie. Sie will sich ihre eigenen Studenten heranziehen. Die dann ihre Schuldner sind. Möglichst lebenslang. „Be positive“, ein Rezept, das wir willfährig kopiert haben. Im Sturzflug der Hölle entgegen…

Sonntag, 2. Januar 2022

Bildung - was ist das?

 

Immer noch zunehmend scheint sich ein Bildungsbegriff heraus gestellt haben, der stark technologisch geprägt ist. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung im Wahlkampf Deutschlands, in dem die Forderung auftauchte, Deutschland müsse „ein Volk von digitalen Dichtern und Denkern werden“. Dahinter scheint mir ein ziemlich instrumentelles Verständnis und Gelehrsamkeit zu stehen. Deutschland soll auf diesem Wege, der auch gerne mit dem Modewort „Digitalisierung“ beschrieben wird, auf möglichst geradlienigem Weg ein Volk von Programmierern und und Ingenieure werden. Doch was könnte die Bildung eines Menschen bedeuten, was könnte ein Ziel sein? Schon im 19 Jahrhundert bildete sich hierzulande ein Bildungssystem heraus, das in Vielem beispielgebend war und bis in die Gegenwart etwa Staaten wie den USA ein Vorbild abgab.Wieso? Weil es nicht in erster Linie zweckdienlich war, sondern viel eher dem Ideal der Aufklärung verpflichtet. Was aber kann Bildung aus dieser Tradition heraus bedeuten? 

Es könnte in der Bildung ein Wissen einen wichtigen Platz einnehmen, das gerade nicht unmittelbar an seiner Brauchbarkeit für den Arbeitsmarkt gemessen wird. Man sollte seinen eigenen kritischen Geist entwickeln, eigenständig denken und damit die Welt in all ihrer Vielfalt entdecken. Gerade in Zeiten wie den jetzigen kann niemand voraussagen, mit welchen Herausforderungen es zukünftige Generationen zu tun haben werden. Gewisse Erkenntnisse sollten allgemein sein und Bildung ist mehr als Faktenwissen. Freude am Entdecken, sich begeistern an Rätseln und Fragen, Offenheit für überraschende Fragen, deren Beantwortung wieder neue Fragen hervor bringen können. So etwas könnte Ansporn sein, könnte die Gesellschaft vorwärts bringen und einen dazu bringen, die Welt in ihren Zusammenhängen besser zu verstehen. Die Neugier und die Möglichkeit, aus dem Entdeckten etwas Neues zu schaffen treibt den Fortschritt weiter. Erkenntnisse der Grundlagenforschung lassen neue Anwendungsmöglichkeiten vermuten, die unter anderem auch Eingang finden in Maschinen und Technologien.

Sonntag, 11. Oktober 2020

Die Norm

Ein würdevolles Leben führen. Als Ziel. Für alle. Jetzt und in Zukunft. Es könnte uns bevorstehen als eine Art riskanter Sprung in die Zukunft. Eingeführt in eine Normalität, in eine Selbstverständlichkeit, die alle Menschen umgeben soll. Alle. Technologische Möglichkeiten dazu könnten bereits vorhanden sein. Bleibt nur noch die soziale Polarisierung: den einen Menschen soll es möglich sein, den andern nicht. Oder? Wollen wir das? Wir sind da hinein geworfen. Müssen uns damit auseinander setzen.
Wir aber haben unter Umständen damit zu tun, von einem Tag in den nächsten zu kommen. Müssen Demütigungen und Diskriminierungen trotzen, so gut es geht. Müssen Pech verkraften. Wie konnte das möglich sein, dass noch vor kurzer Zeit Frauen nicht wählen durften?, so fragt man sich schon heute. Man kann es sich nicht mehr vorstellen. Die Entwicklung scheint in kürzester Zeit fortgeschritten. So könnte es auch mit einer Energiewende sein. 
Es könnten sich zunächst diejenigen zusammenfinden, die die Vision haben und dafür etwas verändern wollen. Es scheint zunächst, als passiere nichts, - außer Protest. Doch dann wird ein Problem doch noch gesehen, es kann nicht mehr übergangen werden. Es wandert das Angestrebte, das Ziel, unaufhaltsam in die Normalität ein. Bedenken und Argumente dagegen sind natürlich präsent. Aber es steht im gesellschaftlichen Raum die moralische Aufforderung: eigentlich müsste man, sollte man...., aber... Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze etc. ... Es bilden sich zudem Gruppen, die alles verdrängen wollen, die Probleme leugnen und damit zunächst viel Zulauf damit finden. Doch dann vollzieht sich der Sprung. Eine Umorientierung setzt sich fest. Wahrscheinlichkeiten bröckeln. Etwas wird da sein. Der Kompass wird sichtbar. Ein Thema wird wichtiger. Gewisse Menschen und die Realität werden das in den Vordergrund ziehen ziehen. Rückblickend wird es kaum zu begreifen sein, dass man nicht schon viel eher in die richtige Richtung abgebogen war. „Normal“ ist etwas anderes geworden.

Freitag, 3. April 2020

Resistente Keime

Ob es erlaubt ist, dass man sich angesichts der aktuellen Probleme noch Fragen zu den Pharmaklitschen stellt? Im Lichte der aktuellen Entwicklungen vielleicht? Verantwortung für die Gesellschaft, Nachhaltigkeit, - ob das Kriterien für die Pharmaindustrie sind? Oder ob es nicht die verschiedenen Parameter der kurzfristigen Renditen sind? Immer mehr Menschen sterben an resistenten Krankenhauskeimen. Ja, auch neben der Corona-Katastrophe her! Die Forschung nach neuen Antibiotika haben große Pharmafirmen längst aufgegeben, aus Kostengründen, wie sie nicht nur auf ihren Hauptversammlungen den von ihnen selbst ausgewählten und gewogenen Pressevertretern sagen. Resistente Keime? Aktuell genauso wie der Klimawandel gegenüber der Corona-Krise etwas in den Hintergrund gerückt. Aber das Problem könnte wiederkommen (hoffentlich nicht in allzu großem Stil...). Schon jetzt gilt es als gigantisches Problem der Menschheit. Dabei scheint die Erkenntnis für die „Pharmaprofis“ einfach: Ohne die Menschen könnten keine Medikamente verkauft werden und keine Profite gemacht werden. Sie werden schon jetzt in großer Zahl durch „Krankenhauskeime“ dahingerafft.
Doch Pharmafirmen scheinen nicht so zu denken. Sie denken nicht an das Wohl der Menschheit und deren Überleben, sondern vielmehr an den kurzfristigen Profit. Gerade idiologisch eingestellte Politiker betonen, dass dies in einer Marktwirtschaft wie der unseren auch nicht verwerflich sei. In diesem Falle scheint es jedoch aus mittel- und langfristiger Sicht sehr kontraproduktiv zu sein. Der Markt löst also auch in diesem Falle nicht die Probleme. Die Privatwirtschaft versagt. Ob da der Staat eingreifen sollte? Wieder greift die Strategie, dass hierzulande politische Institutionen dazu einfach keine Aussage treffen wollen und offenbar allzu gerne auf die „Gesetzmäßigkeiten des Marktes“ verweisen. Und zwar nicht nur in jetzigen Zeiten, in denen andere Probleme vorrangig sind. Zu großes Risiko, erwartbare Verluste mit weniger erfolgreichen Produkten... usw. Die Argumente liegen auf der Hand und sind allzu offenbar. Mögliche Auswirkungen solcher Einstellungen sind aber gerade jetzt zu spüren. Ob es ein Weg ist, für stark gewinnorientierte Pharmaunternehmen Anreize zu schaffen? Dann nur zu...! Der Markt regelt alles? Wirklich? Mal sehen....

Freitag, 27. September 2019

Ein unbestimmtes Gefühl

Man wird Miesmacher und Nörgler mit meiner Einstellung, ich weiß das wohl….. Man soll ausblenden, verdrängen und sich dabei großartig fühlen. Tatsache ist, dass nicht nur in Deutschland die digitalen Versprechungen ihre Tücken haben. Fakt ist, dass die soziale Polarisierung in Arm und Reich immer weiter zuzunehmen scheint und der Niedriglohnsektor hierzulande weitaus größer ist, als in anderen vergleichbaren Industriestaaten. Fakt ist, dass die Segnungen der Globalisierung bestimmten Leuten nützen, anderen gar nicht, im Gegenteil, dass dadurch ein weltweiter Wettbewerb ausgebrochen ist, der zu einer Spirale abwärts in den Industrieländern führt (was wohl auch den Gegebenheiten entspricht, was aber ein grundsätzliches Umdenken erfordern würde..., eines, in dem wir Teil einer Weltgemeinschaft sind und somit mit bestimmten Mitgliedern nicht mehr so umgehen können, wie wir das bisher tun...auch nicht unter Wahrung unseres bisherigen "Wohlstands"). Die Nachteile haben vor allem die unteren Schichten zu erleiden, während die oberen von solchen Entwicklungen zu profitieren scheinen. Es scheint sich etwas zusammen zu brauen, von dem wir trotz der apokalyptischen Klimaveränderungen nicht wissen, was es ist. Man merkt nur: es wird Vieles (wenn nicht gar alles) schlechter, es geht abwärts. Es gibt zwar die tollsten Güter, nur: man kann sie sich nicht leisten. Der Staat scheint dabei kräftig mitzumachen und ist nicht verlegen, neue Einnahmen und Steuern ökologisch zu bemänteln. Dass dies seine Grenzen hat, zeigt unter anderem der Protest der Gelbwesten in Frankreich (die nicht so rechts sind, wie sie hierzulande gerne dargestellt werden. Währenddessen labern Politiker und andere Medienmenschen in den Talk-Shows ihre Sprechblasen und führen beredt ihre Eitelkeiten vor.

Samstag, 15. Juni 2019

Disruption (1)

Ein Modebegriff, der derzeit durch alle Diskussionen von wichtigen Geistern zu wandern scheint, lautet „Disruption“. Er bedeutet unter anderem das Abbrechen bisheriger Gewohnheiten und das attraktive, verführerische Einrichten von neuen Gewohnheiten. Medienepochen und Geschäftsmodelle durchdringen sich hierbei: Das Internet und die elektronischen Medien sollen derzeit massiv den Buchdruck und analoge Methoden ersetzen, - “verdrängen“. Produkte und Angebote werden verdrängt: Taxifahrten, Buchhandel, Hotelübernachtungen. Es wird dabei von den Anbietern überlegt: Welche Aspekte sind dabei die konsumptiv gewünschten? Will ich erst in einen Laden, lange stöbern, will ich mich in welcher Form beraten lassen? Die Überlegung könnte nun so lauten: Wir trennen das eine vom anderen und bieten nur noch das Gewünschte an, das wir in beliebige Dimensionen skalieren. So bringen neue Geschäftsmodelle traditionelle Wirtschaftszweige in große Bedrängnis. 
Besonders in der Soziologie und in der Wirtschaft, inzwischen aber auch auf anderen Feldern, spricht man dabei von „Disruption“. Versucht man im Internet auf Wikipedia dem Begriff auf die Spur zu kommen, so steht da „Disruptive Technologien sind Innovationen, die die Erfolgsserie einer bereits bestehenden Technologie, eines bestehenden Produkts oder einer bestehenden Dienstleistung ersetzen oder diese vollständig vom Markt verdrängen.“. Ursprünglich kommt der Begriff aus der Evolutionsbiologie. Wenn bestimmte Lebensformen plötzlich zurück gedrängt werden, von Individuen mit vorteilhafteren Merkmalen, dann ist das disruptive Selektion. Im menschlichen Bereich hieß das beispielsweise: Die Segelschifffahrt wurde von der Dampfschifffahrt ersetzt, die Pferdekutschen durch die Automobile usw. Es scheint so, dass heutzutage eine umfassende Form der Disruption um sich greift. Digitale Entwicklungen schlagen so stark durch, dass „Disruption“ jetzt überall ein Thema zu sein scheint.