Es kommen jetzt (morgen nicht
mehr…!) Meldungen, nach denen gewisse Abgeordnete ihre
Anwesenheitspflicht im Bundestag nicht allzu ernst nehmen (aber die jungen Teilnehmer von Fridays for Future" schon mal mit staatstragendem Gesicht abmahnen!). Ob sie
einen Volksauftrag übernommen haben? Ob das Folgen und Verpflichtungen haben sollte? Eine gewisse Demut täte da
vielleicht ganz gut. Es ist wohl genau solche Arroganz, die die
Wähler verschreckt und zu bestimmten Umwälzungen im Parlament
geführt hat. Dass diese Umwälzungen sich noch nicht abbilden,
scheinen diese Abgeordneten als eine Art „parlamentarisches
Trägheitsmoment“ zu empfinden. Ob sie etwas zur Verhinderung der
mehr als milliardenschweren Kriegswaffenlieferungen an eigentlich
gesperrte Staaten hätten beisteuern können. Möglicherweise hätten
sie eine Diskussion darüber vertiefen können. Doch was ist, wenn
einer dieser Abgeordneten genau diese Kriegswaffenexporte an
verantwortlicher Stelle befördert hat? Konflikte zeichnen sich ab,
es besteht Erklärungsbedarf. Gesetze werden verabschiedet, man gibt
Aktion vor, man simuliert das gekonnt. Immerhin hat dieses Parlament
715 Abgeordnetenplätze und versorgt eine breite Politikerkaste mit
Posten, Pensionen und Alterssicherungsansprüchen. Ob wenigstens daraus eine
gewisse Verpflichtung entstehen könnte?
Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Montag, 17. Juni 2019
Samstag, 12. März 2016
Das Blatt macht die Blume (Songtext)
Das
Blatt macht die Blume
Du trinkst jetzt stilles Wasser
suchst das Düstere im Hellen
Der Koffer ist die Reise
Das Blatt macht die Blume
Du trinkst jetzt stilles Wasser
suchst das Düst're im Hellen
zuhause im eignen Körper
suchst in der eignen Seele
Bilder fallen ineinander
türmen sich in sich auf sich
zerbröseln wieder im Hirn
fallen Dir in die Stirn
Pulver rieselt in Dir
durchdringt deine Poren
der Koffer ist die Reise
das Blatt macht die Blume
Du trinkst jetzt stilles Wasser
suchst das Düstere im Hellen
Der Koffer ist die Reise
Das Blatt macht die Blume
Du trinkst jetzt stilles Wasser
suchst das Düst're im Hellen
zuhause im eignen Körper
suchst in der eignen Seele
Bilder fallen ineinander
türmen sich in sich auf sich
zerbröseln wieder im Hirn
fallen Dir in die Stirn
Pulver rieselt in Dir
durchdringt deine Poren
der Koffer ist die Reise
das Blatt macht die Blume
Dienstag, 1. Dezember 2015
Bin dann mal weg
Wenn ich heute sterben würde, würde niemand drüber reden, daran denken. Man würde „ganz unverhofft“ und
plötzlich und „vor der zeit“, wie es heißt, das Weite suchen.
Dann könnte es zum Beispiel auch eine Verwechslung sein. Könnte.
Doch wenn man es mal ganz unromantisch definieren will, ist der Tod
der Zustand eines Organismus nach der Beendigung des Lebens. - das
klingt gar nicht so schrecklich, wie es alle machen! Wenn etwa ein
Flugzeug abstürzt, dann entlockt uns das die Bemerkung
„ach“ und „oh“. Auch Betroffenheit. Nehmen wir also an, ich
stürbe, wäre es ein riesiges Desaster für mich selbst natürlich.
für die Menschheit vielleicht weniger. Ich wär ja dann mal weg.
Einfach weg. Nicht aufzufinden. Verschwunden. Versicherungen?
Finanzamt? Testament? Erbschaften? Ich hinterlasse keine
ungeklärten Verhältnisse, ich hinterlasse überhaupt keine
Verhältnisse. Sollte also der Tod jetzt kommen, gilt die Devise der
Zweckpessimisten: „der Sarg ist halb leer.“ Ich merke, wie ich
schwanke: zwischen schwarzem Humor, Verdrängung und
Aufschiebgedanken.
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