Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
Sonntag, 23. November 2025
Bestimmtheiten?
Montag, 17. November 2025
Unsers
Freitag, 10. Oktober 2025
Horizonte überschreiten
Montag, 15. September 2025
Imaginary Western
Samstag, 22. Februar 2025
Fascht Popig
Samstag, 14. Dezember 2024
Winterfreuden
Dienstag, 17. September 2024
Einsamkeit to go
Dienstag, 26. März 2024
Vom Analogen ins Digitale
Freitag, 12. Januar 2024
Neidkultur, Sozialneid
Freitag, 8. September 2023
Emanzipation
Freitag, 9. Juni 2023
Freiheit der Entscheidung
Montag, 29. Mai 2023
Gemeinheit
Dienstag, 24. Januar 2023
Was uns frei machen könnte
Freitag, 18. November 2022
Befreit?
Sonntag, 13. November 2022
Freiheit?
Freitag, 23. September 2022
Freiheit? Komplexität? Orientierung?
Samstag, 5. März 2022
Das Böse?
Sonntag, 16. Januar 2022
Frei oder bestimmt? (oder beides?)
Freitag, 3. Dezember 2021
Bilder von Weihnachten und Konsum
Jetzt stürmen Bilder von Weihnachten auf uns ein. Überlagert werden sie in Mitteleuropa von Corona-Ängsten. Jetzt wollte doch der Handel seine großen Weihnachtsgeschäfte machen….: Und schon wieder ist nichts! Der Glaube an die Machbarkeit der Dinge und Formbarkeit der Wirklichkeit hat Kratzer bekommen. Und dazwischen poppen lustig allerlei irgendwie erzeugte Bilder auf und nieder. Woher kommen die? In welchem Interesse stürmen sie permanent auf uns ein? Es sollen (noch schnell vor Weihnachten!) Artikel verkauft werden, Verträge abgeschlossen und teure Vereinbarungen getroffen werden. Damit die Wirtschaft „läuft“, bevor sie womöglich wieder in einem Lockdown versinkt. Zusätzlich glauben Handel und Industrie, das Konsumverhalten durch peinliche („wissenschaftliche“ Erhebungen haben bewiesen: es wird kaum etwas gespart, der Verbraucher wird durch allerlei Tricks übers Ohr gehauen...) Rabattaktionen anstacheln zu müssen. Werbung prasselt auf uns ein. Werbung verfälscht die Wirklichkeit, verbreitet Lügen und „Fake News“. Sie bringt „Verbraucher“ dazu, dass sie sich freiwillig unterwerfen unters Diktat des Konsums, nicht mit den rabiaten Mitteln der mittlerweile bekannten Diktaturen, die sich ihre Menschen nach Belieben zu formen scheinen. Der Mensch scheint halt dressierbar, sozialisierbar und programmierbar zu sein, egal, was die Freitheitsidiologien sagen. Und die Bilder sind hierzulande die große Manipulationsmaschine, die den Zusammenhang hier stützen.
Dienstag, 26. Oktober 2021
Wer ist so frei?
Eigentlich will ich das freie Spiel der Phantasie, die über die Mittel zur Umsetzung verfügt, die unwillkürlich in die Nähe dessen führt usw.. Ich will mich treiben lassen, in Gehirngespinsten, Kopfgeburten, Einfällen und Ausfällen, in sich langsam entwickelnden Verläufen, die etwas offenbaren können, von dem ich unter Umständen selbst überrascht bin. Trotzdem ist mir der derzeit so oft proklamierte Liberalismus an manchen Stellen suspekt, wenn er nämlich in weltfremden Selbstzweck ausartet. Sollen doch die Individuen selbst entscheiden, wohin sie gehen und was sie machen….Wer eigentlich solle bestimmen, wohin jemand zu welchem Zweck gehe…? Das hatte ich zuletzt von einem Vorzeigeliberalen gehört. In der Praxis sieht es ja wohl so aus, dass Individuen zu einem hohen Prozentsatz auf Geheiß eines Arbeitgebers etwas machen oder dass sie sich in Sachzwänge eingespannt fühlen, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt irgendwo sein sollen, da im anderen Fall die Entlassung durch den Herren im dunklen Anzug droht. Mit der Freiheit des Liberalismus scheint es jedenfalls in der realen Welt nicht so weit her zu sein