Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Montag, 23. Juni 2025
Fortschritt, Kreativität, Skepsis
Wie naiv war das denn? Damals, im zeitgeistigen Flow, glaubte die Politik samt ihrer demokratisch legitimierten Klassen, in naivem Fortschrittsglauben und ungebremstem Optimismus so etwas wie Atomkraftwerke bauen zu können, ohne dass die Endlagerfrage geklärt war. Erst mal wurden Milliarden ausgegeben. Die Endlagerfrage würde dann halt schon noch....irgendwie.... der Mensch hat bisher alles.... Man träumte den Traum von friedlichen Nutzung der Kernenergie, das Atomium in Brüssel wurde zu seinem Symbol. Das gezähmte Atom schien die Lösung vieler Fragen. Energie ohne Begrenzung? Atom ist die Lösung! 1956 wurde hierzulande ein „Atomministerium“ gegründet, wofür gleich mal Franz-Josef Strauß berufen wurde. Die Rede war davon, für Deutschland den Platz unter den Industrienationen zu sichern. Das Land sollte den Anschluss nicht verpassen. Um Ängste zu zerstreuen, beteuerte das Atomministerium: „alles ist sicher“. Ob uns das an gewisse Dinge heutzutage erinnert? Der Wunderstoff Uran wurde öffentlich als harmlos gepriesen. Ein bisschen Kontrolle: ja. Aber im Prinzip konnte jeder in ein solches Atomkraftwerk herein schlappen und nachsehen, ob denn alles wirklich sicher sei. Man sah und befand: ist ja völlig harmlos. Uran sieht wie Eisen aus. Und überhaupt: alles wird gut überwacht. Später gab es zwar Störfälle, teilweise sogar ernster Natur. Aber diese wurden vertuscht, wurden nie wirklich sichtbar.
Ab Ende der siebziger Jahre gab es dann massiven Widerstand gegen solche Methoden, dem mit staatlicher Gewalt zu begegnen versucht wurde. Es gab geradezu Schlachten, das Polizeiaufgebot wurde gigantisch. Castortransporte wurden durchgesetzt.
Mittlerweile ist die Sache mit dem Endlager immer noch weit entfernt von einer Lösung, auch wenn das hinter den Kulissen gehandelt wird. Und überhaupt: Kernfusion heißt das nächste heiße Ding! Allerlei Pläne bezüglich Endlagerung werden vorläufig gewälzt. Es liegt halt noch eine ganze Menge Atommüll herum. Weggekippt in unsicheren Fässern, die jetzt schon rosten und immer weiter rosten. Ob sie wohl Millionen von Jahre halten werden? Was wohl mit all den Fässern ist, die im Meer „verklappt“ wurden? Weg damit! Der Ozean ist groß und wird das schon schlucken.…, so glaubte man zu gewissen Zeiten, deren Hinterlassenschaften uns heute noch belasten. Heute gilt immer noch das neoliberale Credo: Die Sachen, mit denen man kein Geld verdienen kann, übernimmt die Öffentlichkeit, der Staat. Das andere soll sich „die Privatwirtschaft“ sichern.
Es gab Tschernobyl und Fukushima mit all den Täuschungsversuchen. Der Glaube an die Atomkraft ist zumindest hierzulande völlig zerschossen, man schaltete alles ab. Die Sache mit dem Fortschritt insgesamt hat sich auch etwas relativiert. Wir haben starke Probleme mit dem ungebremsten Bevölkerungswachstum (manche meinen ja, es sei alles nur ein Verteilungsproblem: Das mag es auch sein, so glaube ich, - aber halt nicht nur) Hierzulande plagt ja auch das Facharbeiterproblem. Das simple Wachstum der Menschen dürfte für diese Erde seine Grenze haben, so befürchte ich. Die Nahrungsfrage ist nach vorüber gehenden Erfolgen immer noch ungelöst, der Klimawandel plagt, Und klar, die Fluchtursachen müssen bekämpft werden. Zustimmung, auch von den billigen Rängen. Des Klimawandels Folgen wurden aber bisher noch verdrängt, so scheint mir. Man konnte sich das hier leisten, so glaubte man. In anderen Gegenden der Erde sieht das anders aus. Die Gewalt regiert, es gibt derzeit Kriege und allerlei Konflikte auch sozialer Natur. Am nicht allzu weit entfernten Horizont stehen zu Ende gehende Rohstoffreserven. Ach ja, der Mensch ist ja kreativ. Er wird schon irgendwie wuppen….. Wir erfahren von Megatonnen an Plastik im Meer, von schmilzenden Eisberge an den Polkappen und anderen Katastrophen, zu denen dann regelmäßig kostspielige Konferenzen einberufen werden, die nichts bewirken. Es haben globale Verteilungskämpfe angefangen..... Wo ist all der ungebremste Optimismus geblieben? Es scheint dies eine ziemlich hohl aussichtslose Formel geworden zu sein. Gewisse Parteien setzen hierzulande generell „menschliche Kreativität“ dagegen. Langsam aber sicher würde es Zeit dafür.
Samstag, 23. März 2024
Was passiert?
Es beschleicht hier in schland einen das Gefühl, als würde die Schlinge um den Hals langsam zugezogen. Figuren, die ihre Person zu Markte tragen und „etwas werden wollen“, labern als Talking Heads etwas aus dem Fernsehgerät heraus. Energie- und Klimawende. Ja klar. Ob man aber diesen Leuten vertrauen kann. Die Deutschen machen sich wohl ernsthafte Sorgen um ihren „Wohlstand“. Manche Regierungschefs scheinen auszuticken und veröffentlichen Fotos, strotzend vor toxischer Männlichkeit, inspiriert von einem, der dies Bild einer Stärke in wechselnden Posen zur Schau trägt und damit seine Leute hinter sich zu versammeln scheint, was schon das erste Problem markiert: Seltsam, dass diese alten Trick immer noch so funktionieren! Ob etwa die Masse der Leute Stärke und die Gewalt anbetet, die vom Charisma besoffen glaubt, sich alles verschaffen zu dürfen (wie etwa Hitler, Stalin und andere Polit-Schurken). Oder gibt es auf der anderen Seite irgendwelche Zögerer und Zauderer, die das ihren Leuten als „Besonnenheit“ verkaufen? (Die scheinen das auch noch selbst zu glauben). Das Gesundbeten von Situationen nach dem Muster „Es wird schon alles gut“ scheint bei den Anführern in Mode. Klimawende? Strom wird massenhaft erzeugt, ohne dass man eine geeignete Ableitung dafür hätte. Der Strompreis ist enorm hoch, weil ja, wie lange verkündet wurde, die Sonne keine Rechnung schickt. Natürlich wird auch der eigene Clan der Ja-Sager und Claqueure (wozu gelegentlich auch die Journalisten gehören) unter Adressen von „Verbänden“ mit gut honorierten Posten versorgt. Dazu werden genehmen Privatfirmen großzügige Zuschüsse verschafft. Denunziation (welch übles Wort! Technokraten haben dafür schon eine eigene Terminologie entworfen) soll in Mode kommen, wer nicht den rechten Weg einschlägt, wird wohl fertiggemacht.
Alle sollen auf die Bahn umsteigen, weil die ja ach so umweltfreundlich sei (und was ist mit den Diesel-Lokomotiven?). Doch die Bahn ist marode. Pünktlichkeit? Geschenkt! Fahrgastfreundlichkeit? Ach herje! Es herrscht in einem Staat wie diesem offenbar das Bedürfnis nach Mobilität. Ein paar Leute versuchen dem zu entkommen, indem sie das Flugzeug buchen. Ein paar andere trauen ihrer Partei zu, zu wissen, wie alles geht und wie man noch schnell die Welt rettet (peinlich, dass andere Regionen, wie etwa California, in diesem Thema sehr viel weiter sind). Keine Sorge, mit dem Klimawandel kann ja alles begründet werden. Auch totalitäres Verhalten, dass darin mündet, dass man andere Meinung nicht mehr zulässt, sondern mit der Macht der Vielen niederbrüllt.
Freitag, 14. Oktober 2022
Schlafwagenpolitik
Dass Merkel laut 67% von befragten Bürgern an der eingetretenen Misere in Deutschland nicht schuld sein soll, finde ich grotesk. Ich nenne ja normalerweise hier keine Namen. Aber in diesem Fall scheinen mir die (Nicht-) handelnden klar zu benennen zu sein: Die Dame M hat ja wohl zusammen mit anderen Politikern 16 Jahre lang eine Energiepolitik betrieben, die ja wohl in jeder Hinsicht katastrophal war und uns nun um die Ohren fliegt. Da ist es mehr als nur ein bedauerlicher Aspekt, dass sie für die erneuerbaren Energie offenbar nichts übrig hatte und deren Ausbau nicht gerade hyperaktiv betrieb. Blöd nur, dass ihr schläfriger Politikstil des Wurschdelpragmatismus zunehmend auch auf ihre politische Umgebung abgefärbt zu haben scheint. Man fuhr jedenfalls gemeinsam in einem Schlafwagen, dessen Fahrt geradewegs an die Wand führte. Doch Merkel, bauernschlau wie sie zu sein scheint, ist offenbar rechtzeitig aus dem Wagen ausgestiegen. Diejenigen, die auf sie folgen, machen ihre Sache jetzt ja wohl kaum besser, bauen meiner Meinung nach etwas zu träge auf Idiologie und auf PR-Phrasen. Sie haben aber die (kalte) Suppe auszulöffeln, die die Dame dem Land Schland eingebrockt hat. Das zumindest sollte man klar sehen.
Samstag, 12. Dezember 2020
Lieferketten
Wir wundern uns, wie jetzt über Lieferketten gestritten wird und wie beständig emphatisch das E-Auto in der Öffentlichkeit gepriesen, ja, angepriesen wird. Es werde umweltverträglich sein und energiesparend, so heißt es gar allüberall. Die deutsche Regierung, die zusammen mit den europäischen Partnern schon viele Jahre lang in diesen Chor mit eingestimmt ist und es erst jetzt geschafft hat, ein paar mehr Ladesäulen zu errichten sowie einen soliden finanziellen Zuschuss zur Anschaffung des gepreisenen Mobils auf die Beine zu bringen, fördert das scheinbar umweltverträgliche Bestreben von der ökologischen Bewegung heftig unterstützt mit allen Mitteln. Es wird auf diese Weise eine Art heilige Kuh geschaffen, die wohl alle, egal welcher politischen Richtung, anbeten. Das E-Mobil ist zur Religion geworden. Paris, Klimakatastrophe, Energiewende okay.....alles oft gehört......
Ob es sich aber dabei nicht eher um eine Übergangstechnologie handelt? Wie der nun als als Hauptenergiequelle gehandelte Strom derzeit noch erzeugt ist, ob zahlreiche Recyclingprobleme noch längst nicht gelöst sind, ob erste Fahrzeugbrände zu verheerenden Situationen geführt haben, weil mit Wasser nicht gelöscht werden konnte und es schließlich nur noch half, das ganze Auto in einem Tank zu versenken..... was fällt uns noch ein? Ob die ganzen Rohstoffe zum Fertigen solcher Autos vom Himmel gefallen sind und wie überhaupt sieht der ökologische Fußabdruck eines solchen Autos aus? Ob zu seiner Produktion nicht eine ganze (Un)Menge an Energie und Rohstoffen nötig ist? Und sehen wir nicht erste SUVs mit dem hochgelobten Elektroantrieb, die als Dickschiffe mit dicken Reifen durch die Gegend rollen? Schon mal was vom Rebound-Effekt gehört? Was wohl das Marketing dazu sagt? So, wie es für bestimmte Menschen schick ist, im Bioladen einzukaufen, so angesagt erscheint ein „sauberes Auto“, das neue Umweltauflagen spielend erfüllt und zudem für die großen Konzerne Strafzahlungen vermeiden hilft. Sie vertrauen ohnehin darauf, dass das Elektromobil vom Nischen- zum Massenprodukt wird und sich ein riesiger Markt auftut. Wie lange noch andere Rohstoffe wie beim Verbrennerauto notwendig sein werden? Seltene Erden zum Beispiel, Kobold äh... Kobalt, Graphit oder Lithium zum Beispiel? Sie stecken ja auch schon heute in den Verbrennungsfahrzeugen. Für Elektroautos freilich sind sie äußerst wichtig. Seltene Erden werden nahezu unverzichtbar sein für alle ökologischen Technologie. Windparks, Windräder, Photovoltaikanlagen werden mit seltenen Erden gefertigt. Wie sie wohl gewonnen werden? Das interessiert die Ökofexe meist nicht. Ob dabei alle Umwelt- und Gesundheitsgebote vernachlässigt werden? Ob das okay ist, solange nicht wir selbst in den Prozess eingebunden sind? Zumindest direkt? Was geht es uns an, wenn die Lieferketten bis hinab in den Kinderarbeits- und Umweltschutz reichen?
Freitag, 3. Juli 2020
Mobil in die Zukunft?
Man
will ja nicht gegen die E-Mobilität polemisieren! Die ist ja auch in
der öffentlichen Meinung heilig gesprochen und wird vom Staat hoch
subventioniert. Wobei wir schon beim Thema wären: gibt es eigentlich
genügend Aufladesäulen? Zu einem günstigen Preis? Es scheint ja,
dass da Kohle gemacht wird und der auf diesem Wege bezogene Strom
recht teuer ist. Naja, die Grünen-Klientel kann das locker
bezahlen…. alles okay. Wie sieht es eigentlich mit den Reichweiten
aus? Ich habe Verwandte in der Schweiz und habe mir ausgerechnet,
dass das mit einem Stromauto nicht erreichbar ist, es sei denn, man
könnte sich einen Tesla leisten. Ausweichen auf den Zug? Ist bisher
sehr unpünktlich und in jeder Hinsicht schlecht, gerade in
Pandemie-Zeiten. Scheint außerhalb der Strecke Berlin-Hamburg
(Nachtigall, ich hör‘ dir trapsen! Abgeordnete sind ja so wichtig,
dass sie das auf ihrer Hauptlinie aus Berlin heraus dringend
brauchen…). Neulich ist wohl ein Tesla abgebrannt und die Feuerwehr
wusste offenbar nicht, wie mit einem solchen Brand umzugehen sei. Es
scheint ziemlich schwierig, Lithium-Ionen-Batterien zu löschen (was
auch an den diesbezüglichen Warnungen zum Smartphone zu sehen
ist...). Die Feuerwehr hat jetzt einen eigenen Mechanismus in Gang
gebracht, bei dem das ganze Fahrzeug unter Wasser gesetzt wird.
Selbstverständlich ist dieses Wasser nach hoffentlich geglückter
Löschung total verseucht und Sondermüll. Ob das ein wünschenswerter
Zustand ist? Und überhaupt, wie sieht es denn mit der Entsorgung
dieser Batterien aus, für die bestimmte Areale in Südamerika heftig
ausgebeutet und geradezu vernichtet werden. Ob China inzwischen eine
Trendwende vollzogen hat und E-Fahrzeuge sehr viel weniger fördert?
Ob dieses Land eine Zukunft eher in synthetischen Treibstoffen sieht,
auch weil der CO2-Ausstoß auf diesem Wege gewaltig reduziert werden
könnte? (diese hätten vielleicht auch den Vorteil, dass das
vorhandene Tankstellennetz genutzt werden könnte). Ob wir wirklich
auf einem Weg in die Zukunft sind?
Mittwoch, 22. Januar 2020
Ausgeliefert
Meine
Bildanzeige tut plötzlich nicht mehr. Ich fange an, das abzustellen,
so gut mir das eben möglich ist. Natürlich führt das zu keinem
zufriedenstellenden Ergebnis. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten
der Analyse, - nicht der Besserung: ob das letzte Update diesen
Zustand herbei geführt hat? Ich weiß, so etwas dürfte und könnte
nicht sein, - es ist aber trotzdem alles so, wie es ist. Ich starte
Rechercheversuche im Netz, die leider auch nichts ergeben. Ich habe
ein relativ primitives Problem, trotzdem komme ich mit seiner Lösung
keinen Deut voran. Das Blöde: dieser Zustand trat schon gestern ein.
Ich nahm das aber nicht allzu ernst und nahm an, dass sich das beim
nächsten Computerstart schon lösen würde. Tat es aber nicht. Jetzt
sitze ich da und habe schon 2 Stunden meiner Energie in dieses
Problem investiert, ohne es beheben zu können. Ich weiß nicht
weiter und Spekuliere: Microsoft aus wirtschaftlichen Gründen
irgendeine App protegieren wollte? Davon komme ich leider auch nicht
weiter. Ob ich alles verdrängen soll und hoffen, dass es sich
irgendwie selbst löst? Diese Strategie habe ich schon gestern
gefahren. Verdammt, ich bruche doch diese Anzeige! Engagiere ich
einen „Spezialisten“, so nimmt der gerne mal Hunderte von Euros
für ein Problem, an dem er ewig herum doktort und so tut, als blicke
er all das nicht. Das bringt Zeit. Am Ende macht er einen relativ
einfachen Klick, muss überhaupt nichts Neues einrichten, - und: es
tut wieder. Er hat Zeit heraus geschunden, die ich bezahlen soll, ich
weiß das. Dabei hätte er das Problem relativ rasch lösen können.
Ich habe das Geld für solche Possenspiele nicht mehr. Ich weiß
nicht mehr weiter…...
Montag, 23. Dezember 2019
Sprung in die Zukunft
Ein würdevolles Leben führen.
Als Ziel. Für alle. Jetzt und in Zukunft. Als eine Art riskanter
Sprung in die Zukunft. Eingeführt in eine Normalität, in eine
Selbstverständlichkeit, die alle Menschen umgeben soll. Alle.
Technologische Möglichkeiten dazu könnten bereits vorhanden sein.
Bleibt nur noch die soziale Polarisierung: den einen Menschen soll es
möglich sein, den andern nicht. Leistungsprinzip. Äquivalenzprinzip. Oder? Es…. Wir sind da hinein
geworfen. Müssen uns damit auseinander setzen.
Wir
aber haben unter Umständen damit zu tun, von einem Tag in den
nächsten zu kommen. Müssen Demütigungen und Diskriminierungen
trotzen, so gut es geht. Müssen Pech verkraften. Wie konnte das
möglich sein, dass noch vor kurzer Zeit Frauen nicht wählen
durften?, so fragt man sich schon heute. Man kann es sich nicht mehr
vorstellen. Die Entwicklung scheint in kürzester Zeit
fortgeschritten. So könnte es auch mit einer Energiewende sein. Es
könnten sich zunächst diejenigen zusammenfinden, die die Vision
haben und dafür etwas verändern wollen. Es scheint zunächst, als
passiere nichts. Doch dann wird ein Problem gesehen. Es wandert das
Angestrebte, das Ziel, unaufhaltsam in die Normalität ein. Bedenken
und Argumente dagegen sind natürlich präsent. Aber es steht im
gesellschaftlichen Raum die moralische Aufforderung: eigentlich
müsste man, sollte man...., aber... Wettbewerbsfähigkeit,
Arbeitsplätze etc. ... Es bilden sich zudem Gruppen, die alles
verdrängen wollen, die Probleme leugnen und damit zunächst viel
Zulauf damit finden. Doch dann vollzieht sich der Sprung. Eine
Umorientierung setzt sich fest. Wahrscheinlichkeiten bröckeln. Etwas
wird da sein. Der Kompass wird sichtbar. Ein Thema wird wichtiger.
Gewisse Menschen werden das ziehen. Rückblickend wird es kaum zu
begreifen sein, dass man nicht schon viel eher in die richtige
Richtung abgebogen war. „Normal“ ist etwas anderes geworden.
Donnerstag, 14. November 2019
Digitalisierung (3)
Was in letzter Zeit ins
Bewusstsein der Öffentlichkeit drang und zunehmend eine Rolle zu
spielen scheint: Dass die „Digitalisierung“ vergleichsweise viel
Energie kostet. Die Zahlen werden sofort bestritten werden, drücken
aber eine Größenordnung aus. Erhebungen sagen, dass die Suche einer
großen beherrschenden Suchmaschine etwa sieben Gramm CO2 verursacht.
Die Suchmaschine selbst beeilt sich, etwa 0,2 Gramm CO2 dazu
anzugeben. Wer wohl recht hat? Auch soll ein Modell für
Sprachverarbeitung so viele Emissionen erzeugen wie fünf Autos.
Maschinenlernen? Superrechner und Kraftwerke? Deep Learning?
Streamingdienste und Pornoplattformen sollen im Netz dermaßen viel
CO2 freisetzen, wie Belgien oder Bangla Desh in einem einzigen Jahr
erzeugen. Hm. Schluck. Auch nicht schlecht. Und
Blockchainoperationen stehen schon seit längerem im Verdacht, extrem
viel Energie zu verbrauchen. Ob sie das ganz große Ding sind?
Montag, 4. November 2019
Elektro, Marsch!
Noch
immer verstehe ich nicht, wieso der volle Kurs in Deutschland in
Richtung Elektromobilität geht. Keine CO2-Emissionen, - okay. Aber
bis solch ein E-Mobil zusammengeschraubt ist, hat es ja wohl einen
sehr ungünstigen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Das heißt
unter anderem, dass man eine gewaltige Strecke fahren muss, ehe sich
das auch ökologisch lohnt. Auch die sozialen Bedingungen, unter
denen hier in Deutschland gefahren werden kann, erscheinen mir etwas
fragwürdig. Klar ist doch, dass der, der Vermögen hat, seine Kiste
etwas teurer fahren kann. Kostet halt ein bisschen mehr. Die
Leidtragenden sind doch ganz klar die unteren Klassen der
Gesellschaft, die den teureren Sprit nicht ohne weiteres bezahlen können. Es
könnte sich ein Symptom wie „Die Gelbwesten“ in Frankreich
herausbilden…. Ob und in welcher Höhe das Finanzamt die höheren
Energiekosten zurückerstattet, scheint mir auch schon fraglich. Die
Rede war zuletzt von sinnvollen umweltpolitischen Maßnahmen, die
davon unterstützt werden sollten. Was das ist, entscheiden natürlich
die politischen Entscheider, die mit der Sphäre des Sprit- und Energiesparens
nichts zu tun haben.
Außerdem
scheinen mir die sozialen Bedingungen, unter denen das für die
Batterien notwendige Lithium abgebaut wird, ziemlich ungünstig zu
sein. Es scheint ja so zu sein, dass dort, wo Wasser am
allernötigsten wäre, also in den Wüsten, der Grundwasserspiegel
nachhaltig abgesenkt wird, um unter großem Wassereinsatz an der
Oberfläche das industriell verwendbare Lithium zu fördern. Von dem
wahnsinnigen Kobalt-, Koltan- und andere seltenen Erden-Abbau im
Kongo nicht zu schweigen. Die ach so fähigen Ingenieure in schland sollten
sich meiner Meinung nach schleunigst daran machen, die
Nachfolgetechnologie für diese E-Mobilität zu finden! Ob es in
Richtung der in Japan so starken Waserstofftechnologie gehen könnte?
Natürlich gibt es alle Gegenargumente der Welt! Aber es scheint ja
klar, das bei der E-Mobilität andere Länder Deutschland schon
lange überholt haben. Vielleicht könnte man etwas erfinden, was der
E-Mobilität überlegen wäre?
Freitag, 22. März 2019
Klimawandel von rechts
Viele Rechtspopulisten und
einige andere Leute noch dazu scheinen nicht an einen menschengemachten
Klimawandel zu glauben. Das macht sie in den Augen der
sozialliberalen Politik schon zu Nazis, mit denen es sich nicht
lohnt, zu diskutieren. Alleine schon durch solche Ansichten geraten
sie offenbar in den rechten Schützengraben. Wie mir scheint, wird
dieser Mechanismus des "Einordnens" von allen Seiten gerne angenommen. Sich abzusetzen
und zu unterscheiden von den etablierten Kräften, den "Eliten", wird von
Rechtspopulisten sogar als Ritterschlag empfunden. Möglicherweise
kann es nützlich sein, sich doch einmal mit den Argumenten dieser
Leute auseinander zu setzen und sich mit ihren Positionen vertraut zu machen. Dazu habe ich einiges „aufgeschnappt“, es ist mir
untergekommen und kennzeichnet keineswegs meine eigene Position in
diesen Fragen.
Rechtspopulistische „Klimaskeptiker“ halten einen Klimawandel für ein natürliches Phänomenen, das im Laufe der Erdgeschichte schon öfter vorkam. „Wir bezweifeln aus guten Gründen, dass der Mensch den jüngsten Klimawandel, insbesondere die gegenwärtige Erwärmung, maßgeblich beeinflusst hat oder gar steuern kann. Klimaschutzpolitik ist daher ein Irrweg“ steht dazu im Parteiprogramm der deutschen AfD. Der Anstieg des Meeresspiegels, das Schmelzen des Eises an den Polen, - alles nicht zu ändern? Einerseits existiert da die Frage, ob es einen Klimawandel oder eine Erderwärmung überhaupt gibt. Andere bezweifeln den menschlichen Beitrag dazu. Alternative Erklärungen, die „auf dem Markt“ sind, zielen beispielsweise auf Sonneneruptionen oder kosmische Strahlungen.... Dass hauptsächlich der Mensch für den Klimawandel verantwortlich sei, sei wissenschaftlicher Konsens, so kontert die andere politische Seite. Und dass die „Klimaskeptiker“ seit vielen Jahren durch ihre Ansichten Fortschritte bei der Energieeinsparung und bei der Senkung des CO2-Ausstoßes bremsen würden, erscheint auf dieser politischen Seite ein selbstverständlicher Konsens. Dass solche Unbesorgtheit auch enorme Kosten verursachen kann, wird von rechten Klimaskeptikern gerne verschwiegen. Stattdessen wird gerne darauf verwiesen, dass billige und jederzeit verfügbare Energie Voraussetzung für jeglichen Wohlstand seien. Deutschland habe ohnehin schon mit die höchsten Energiekosten, so ist gelegentlich zu hören. Jeglicher diesbezügliche Aufwand zerstöre „unseren Wohlstand“ „Wohlstand“ scheint ein Wort zu sein, auf das breite Bevölkerungsmassen offenbar sehr reagieren...). Energieintensive Industrien würden abwandern und dadurch tausende wertschöpfende Arbeitsplätze verloren gehen. Die Gefahr von Stromausfällen steige, was ebenfalls ein Sinken jeglicher wirtschaftlicher Wachstumsaussichten nach sich ziehe. Dass Menschen den Klimawandel beeinflussen könnten, wird trotz aller technologischer Entwicklung grundsätzlich angezweifelt. Gerade die Bundesrepublik Deutschland habe mit ihrer Industrie einen viel zu geringen Anteil, um das globale Problem maßgeblich beeinflussen zu können, heißt es da oft. Die Erderwärmung würde zu einem sehr geringen Anteil von hier aus (dem kleinen Mitteleuropa...) zu beeinflussen sein. Dafür Geld auszugeben, sei Irrsinn. Extremwetterereignisse wie die Dürre im vergangenen Sommer würden in den Klimawandel eingehen, ihn aber nicht als solchen bestimmen, weil es sich hierbei um Wetter- und nicht Klimaereignisse handele. Der Begriff Klima bedeute nach WMO-Definition ("World Meteorogical Organisation") lokale Wetterdaten über 30 Jahre hinweg „gemittelt“ (Durchschnittswert erstellt). Warme Wetterjahre habe es in der Erdgeschichte schon viele gegeben...
Rechtspopulistische „Klimaskeptiker“ halten einen Klimawandel für ein natürliches Phänomenen, das im Laufe der Erdgeschichte schon öfter vorkam. „Wir bezweifeln aus guten Gründen, dass der Mensch den jüngsten Klimawandel, insbesondere die gegenwärtige Erwärmung, maßgeblich beeinflusst hat oder gar steuern kann. Klimaschutzpolitik ist daher ein Irrweg“ steht dazu im Parteiprogramm der deutschen AfD. Der Anstieg des Meeresspiegels, das Schmelzen des Eises an den Polen, - alles nicht zu ändern? Einerseits existiert da die Frage, ob es einen Klimawandel oder eine Erderwärmung überhaupt gibt. Andere bezweifeln den menschlichen Beitrag dazu. Alternative Erklärungen, die „auf dem Markt“ sind, zielen beispielsweise auf Sonneneruptionen oder kosmische Strahlungen.... Dass hauptsächlich der Mensch für den Klimawandel verantwortlich sei, sei wissenschaftlicher Konsens, so kontert die andere politische Seite. Und dass die „Klimaskeptiker“ seit vielen Jahren durch ihre Ansichten Fortschritte bei der Energieeinsparung und bei der Senkung des CO2-Ausstoßes bremsen würden, erscheint auf dieser politischen Seite ein selbstverständlicher Konsens. Dass solche Unbesorgtheit auch enorme Kosten verursachen kann, wird von rechten Klimaskeptikern gerne verschwiegen. Stattdessen wird gerne darauf verwiesen, dass billige und jederzeit verfügbare Energie Voraussetzung für jeglichen Wohlstand seien. Deutschland habe ohnehin schon mit die höchsten Energiekosten, so ist gelegentlich zu hören. Jeglicher diesbezügliche Aufwand zerstöre „unseren Wohlstand“ „Wohlstand“ scheint ein Wort zu sein, auf das breite Bevölkerungsmassen offenbar sehr reagieren...). Energieintensive Industrien würden abwandern und dadurch tausende wertschöpfende Arbeitsplätze verloren gehen. Die Gefahr von Stromausfällen steige, was ebenfalls ein Sinken jeglicher wirtschaftlicher Wachstumsaussichten nach sich ziehe. Dass Menschen den Klimawandel beeinflussen könnten, wird trotz aller technologischer Entwicklung grundsätzlich angezweifelt. Gerade die Bundesrepublik Deutschland habe mit ihrer Industrie einen viel zu geringen Anteil, um das globale Problem maßgeblich beeinflussen zu können, heißt es da oft. Die Erderwärmung würde zu einem sehr geringen Anteil von hier aus (dem kleinen Mitteleuropa...) zu beeinflussen sein. Dafür Geld auszugeben, sei Irrsinn. Extremwetterereignisse wie die Dürre im vergangenen Sommer würden in den Klimawandel eingehen, ihn aber nicht als solchen bestimmen, weil es sich hierbei um Wetter- und nicht Klimaereignisse handele. Der Begriff Klima bedeute nach WMO-Definition ("World Meteorogical Organisation") lokale Wetterdaten über 30 Jahre hinweg „gemittelt“ (Durchschnittswert erstellt). Warme Wetterjahre habe es in der Erdgeschichte schon viele gegeben...
Dienstag, 29. Januar 2019
Am Morgen ohne Sorgen
Allmählich gehen mir die ewig
lachenden und lächelnden Figuren in den Frühstücksfernsehprogrammen
auf die Nerven. „Ja klar haben die keine Sorgen“ sagt man sich
und staunt über so viel professionelle Ignoranz. Die zur Schau
getragene gute Laune hat wohl Methode: sie will dem „Konsumenten“ als
Inszenierung Mut machen und Kraft geben, seinen eigenen Alltag zu
bewältigen. Blöd nur, dass das oft sehr aufgesetzt und künstlich
wirkt, wie eine Verpflichtungserklärung zur Unehrlichkeit dem
Publikum gegenüber. Die Absicht erscheint offensichtlich: Der schöne
Schein soll alles überstrahlen, die Lüge soll dem Einzelnen eine
Stütze abgeben, seine Schwierigkeiten zu bewältigen. Was ist mit
dem Arbeitslosen, dem erfolglosen Selbständigen vor seiner Pleite?
Man muss Zeit haben für Doppeldeutigkeiten, man muss „die Ebene
dahinter“ erkennen. Ein bisschen Problemchen in gut vertraglichen Portionen, ein bisschen Boulevard. Nach der tausendsten Produktempfehlung für den
deutschen Nobelsportwagen, kommt Neid auf auf diejenigen, die über
die Anschaffung eines solchen Wagens nachdenken und dabei alle
Abgasprobleme ignorieren können. Die dem Imponiergehabe aufsitzen,
was davon ausgeht. Die nicht die tatsächlichen Vorzüge eines
solchen Wagens schätzen, sondern seine Symbolik bezüglich des
sozialen Status. Man nimmt verwundert zur Kenntnis, wie „Prominente“
angehimmelt werden, die – ach Wunder! - auch nur Menschen sind und
die sich mit ihrer sozialen Rolle verbunden haben. Die Größe
„Erfolg“ wird danach in der Abteilung Sport angebetet, obwohl
Dopingaffären da so manche Zweifel streuen könnten. Der "Konsument" wähnt sich damit immer auf der Höhe der Zeit, glaubt sich informiert, kann auch nichts machen und versinkt in seinem deutschen Ego.......
Freitag, 12. Oktober 2018
Fortschritt und menschliche Kreativität
Wie naiv war das denn?
Damals, im zeitgeistigen Flow, glaubte die Politik und ihre
demokratisch legitimierten Klassen, in naivem Fortschrittsglauben und
ungebremstem Optimismus so etwas wie Atomkraftwerke bauen zu können,
ohne dass die Endlagerfrage geklärt war. Erst mal wurden Milliarden
ausgegeben. Die Endlagerfrage würde dann halt schon
noch....irgendwie.... der Mensch hat bisher alles.... Man träumte
den Traum von friedlichen Nutzung der Kernenergie, das Atomium in
Brüssel wurde zu seinem Symbol. Das gezähmte Atom schien die Lösung
vieler Fragen. Energie ohne Begrenzung? Atom ist die Lösung! 1956
wurde hierzulande ein „Atomministerium“ gegründet, wofür
gleich mal Franz-Josef Strauß berufen wurde. Die Rede war davon, für
Deutschland den Platz unter den Industrienationen zu sichern. Das
Land sollte den Anschluss nicht verpassen. Um Ängste zu zerstreuen,
beteuerte das Atomministerium: „alles ist sicher“. Ob uns das an
gewisse Dinge heutzutage erinnert? Der Wunderstoff Uran wurde
öffentlich als harmlos gepriesen. Ein bisschen Kontrolle: ja. Aber
im Prinzip konnte jeder in ein solches Atomkraftwerk herein schlappen
und nachsehen, ob denn alles wirklich sicher sei. Man sah und
befand: ist ja völlig harmlos. Uran sieht wie Eisen aus. Und
überhaupt: alles wird gut überwacht. Später gab es zwar Störfälle,
teilweise sogar ernster Natur. Aber diese wurden vertuscht, wurden
nie wirklich sichtbar.
Ab Ende der siebziger
Jahre gab es dann massiven Widerstand gegen solche Methoden, dem mit
staatlicher Gewalt zu begegnen versucht wurde. Es gab Schlachten,
das Polizeiaufgebot wurde gigantisch. Castortransporte wurden
durchgesetzt.
Mittlerweile ist die Sache
mit dem Endlager immer noch weit entfernt von einer Lösung. Es liegt
aber eine ganze Mende Atommüll herum. Weggekippt in unsicheren
Fässern, die jetzt schon rosten. Was wohl mit all den Fässern ist,
die im Meer „verklappt“ wurden. Weg damit! Der Ozean ist groß
und wird das schon schlucken.... Heute gilt immer noch das
neoliberale Credo: Die Sachen, mit denen man kein Geld verdienen
kann, übernimmt die Öffentlichkeit, der Staat. Das andere soll sich
„die Privatwirtschaft“ sichern. Tatsache ist, dass die Entsorgung
und der Abbau der AKWs richtig teuer wird und dass der Staat dies
bezahlen soll.
Es gab Tschernobyl und
Fukushima mit all den Täuschungsversuchen, der Glaube an die
Atomkraft ist zumindest hierzulande völlig zerschossen. Die Sache
mit dem Fortschritt insgesamt hat sich auch etwas relativiert. Wir
haben starke Probleme mit dem ungebremsten Bevölkerungswachstum
(manche meinen ja, es sei alles nur ein Verteilungsproblem: Das mag
es auch sein, so glaube ich, - aber halt nicht nur. Das Wachstum der
Menschen dürfte für diese Erde seine Grenze haben, so befürchte
ich. Die Nahrungsfrage ist ungelöst, der Klimawandel plagt, Seine
Folgen wurden bisher noch verdrängt. Man konnte sich das hier
leisten. In anderen Gegenden der Erde sieht das schon anders aus. Es
gibt derzeit zahlreiche Kriege und allerlei Konflikte auch sozialer
Natur. Am nicht allzu weit entfernten Horizont stehen zu Ende gehende
Rohstoffreserven. Wir erfahren von Megatonnen an Plastik im Meer, von
schmilzenden Eisberge an den Polkappen, und anderen Katastrophen, zu
denen dann kostspielige Konferenzen einberufen werden, die nichts
bewirken. Es fangen jetzt schon globale Verteilungskämpfe an....usw.
Wo ist all der ungebremste Optimismus geblieben? Es scheint dies eine
ziemlich hohle Formel geworden zu sein. Gewisse Parteien setzen
hierzulande „menschliche Kreativität“ dagegen. Langsam aber
sicher würde es Zeit dafür.
Montag, 3. September 2018
Gut unterwegs
Es war ein heißer Sommer
hier, der so manchen Mitmenschen die Gefahren des Klimawandels noch
einmal eindringlich klar gemacht hat. Doch was ist los? Zahlen: Nur
3,4 % der neu zugelassenen Autos haben 2017 einen alternativen
Antrieb. Aber schon 25 % aller neu zugelassenen Autos sind jetzt
SUVs. Diese Dickschiffe, die das Doppelte eines von einem
herkömmlichen Auto beanspruchten Platzes brauchen, das Vierfache an
Kraft verbrauchen und dafür aber die superdicken Reifen haben, die
alles platt walzen können oder sollen. Flugverkehr: es wird gerne
geflogen. Die Billigfluglinien steigerten die Zahl der von ihnen
angebotenen Sitze von 2011 bis heute um 187 %. In den vergangen
Jahren stieg die Zahl der Gäste an deutschen Flughäfen um 67 %..
Dabei ist etwa ein Flug von und nach Teneriffa so klimaschädlich,
als sei man 1 Jahr lang Auto gefahren. Kreuzfahrten sind zum
Massentourismus geworden. Die meisten Schiffe tanken besonders
giftiges Schweröl. Rund 2,7 Mio deutsche Passagiere kreuzten mit
solchen Schiffen bereits über die Meere. Prozentualer Anstieg seit
1995: + 870 %.
Ist das Verdrängungskultur
nach dem Motto „Es wird schon noch irgendwie gut gehen“?
Massentierhaltung? Fleisch jeden Tag? Muss das sein? Oder sind da
ganz gewisse Menschen so etwas wie die Schrittmacher, die breitere
Massen nach sich ziehen? Mit den Medien als „Transportriehmen“?
Die „Erfolgsmenschen“, die den anderen alles vormachen? Ob die
Politik hier Rahmenbedingungen setzen könnte? Ob wir das Problem der
Braunkohle endlich angehen könnten? Macron hat es ja leicht, darauf
zu verzichten. Frankreich produziert seinen Strom überwiegend mit
Atomkraftwerken. Aber er nutzt das gerne. Hauptsache, wir sind die
Guten. Und die anderen die Schlechten. Auch ich habe es auch schwer,
aus der Komfortzone heraus zu kommen.
Die
15 größten Schiffe machen mehr Dreck als alle Autos der Welt
zusammen, so war schon vor Jahren zu lesen. Ob's stimmt? So pauschal?
Besonders schlimm scheint die Verschmutzung zu sein, wenn die
Riesenschiffe mit laufendem Motor am Hafenkai liegen. Hier kursieren
astronomische Zahlen. Was aber wahr zu sein scheint: Die
Luft an Bord von überwiegend mit Schweröl betriebenen
Kreuzfahrtschiffen ist hochgradig mit Schadstoffen belastet. Die
Werte auf den Schiffen liegen anscheinend 200 Mal über dem Richtwert
für saubere Luft, so ergaben geheime Messungen. Saubere
Luft ist an Bord der Ozeanriesen Mangelware. In der Nord- und Ostsee
dürfen Handels- und Kreuzfahrtschiffe sowie Fähren seit 2015
allerdings nicht mehr mit Schweröl, sondern nur noch mit einem
Dieseltreibstoff unterwegs sein, der maximal 0,1 Prozent Schwefel
enthält. Alternativ müssen die Abgase über eine Art Waschanlage an
Bord gereinigt werden.
Mittwoch, 27. Dezember 2017
Daily Verpackungswahn
Ich muss natürlich, wie so oft, den Müll
wegbringen. Diesmal habe ich selbst sehr viel zu seiner riesigen
Masse beigetragen, d.h. Vieles in dem Mülleimer ging zuvor durch
meine Hände. Jetzt steckt wahnsinnig viel Verpackungsmaterial darin, was
mich ärgert. Muss so etwas sein? Könnte man nicht eine gewisse Kreativität darauf richten, so etwas zu vermeiden? Oder dient es in erster Linie gewissen
Logistik- und Profitinteressen? Wie bei so vielem, muss ich sagen: ich
weiß es nicht.
Was ich aber weiß: Ich werde von hinten angefressen, und zwar am Geldbeutel. Das geht wohl knapp am Gangstertum vorbei und man nennt es „Freie Marktwirtschaft“. Eine heilige Kuh in Deutschland. "Wettbewerb". Da muss man mitmachen. Es nützt nichts, Dinge beim Namen zu nennen. Bewehrt sind solche Verpackungsmethoden mit kompletten Lehrstühlen, die Rechtfertigungen und Argumente liefern, die also als Thinktank für solche Methoden agieren. Es sei notwendig, - und zwar aus diesem...und jenem Grunde. Doch wo geht diese ganze Masse hin, nachdem sie von den Abfallentsorgern möglichst billig und - wie die FDP sagen würde - effizient abgeholt worden ist? Ob in dieser Verpackung auch Energie steckt, die einfach wegzuwerfen oder zu vernichten falsch ist? Wieder sprudeln Argumente aus dem Thinktank....... Es sind ganz einfache Fragen, die sich einem stellen und für die man – wenn überhaupt! Und nur auf dringendes Verlangen! - mit komplexen Aussagen beworfen wird.
Was ich aber weiß: Ich werde von hinten angefressen, und zwar am Geldbeutel. Das geht wohl knapp am Gangstertum vorbei und man nennt es „Freie Marktwirtschaft“. Eine heilige Kuh in Deutschland. "Wettbewerb". Da muss man mitmachen. Es nützt nichts, Dinge beim Namen zu nennen. Bewehrt sind solche Verpackungsmethoden mit kompletten Lehrstühlen, die Rechtfertigungen und Argumente liefern, die also als Thinktank für solche Methoden agieren. Es sei notwendig, - und zwar aus diesem...und jenem Grunde. Doch wo geht diese ganze Masse hin, nachdem sie von den Abfallentsorgern möglichst billig und - wie die FDP sagen würde - effizient abgeholt worden ist? Ob in dieser Verpackung auch Energie steckt, die einfach wegzuwerfen oder zu vernichten falsch ist? Wieder sprudeln Argumente aus dem Thinktank....... Es sind ganz einfache Fragen, die sich einem stellen und für die man – wenn überhaupt! Und nur auf dringendes Verlangen! - mit komplexen Aussagen beworfen wird.
Donnerstag, 14. September 2017
Elektro
Es muss ein bisschen Wasser in den Wein geschüttet
werden, wenn es um Elektromotoren geht. In den Batterien der
Elektromotoren sind beispielsweise seltene Erden verarbeitet, die in
Afrika unter katastrophalen Umständen und völliger Missachtung von
Menschenrechten gewonnen werden. Dazu kommt, dass wir Elektromotoren
bis heute nicht recyclen können. Die Herstellung einer Batterie
insgesamt ist wahnsinnig energieintensiv. Zumindest hier in
Deutschland wird der Strom nicht immer umweltfreundlich hergestellt.
Die eigentliche Lösung wäre vielleicht die mit Wasserstoff
angetriebene Brennstoffzelle. Mercedes hatte über eine lange Zeit
eine Forschungsgruppe, die wurde aber vor 10 Jahren eingestellt, weil
die Firma wohl Angst hatte, dass dies ihrem Geschäftsmodell schaden
könnte. Oder Erdgas? Wäre vielleicht auch eine Möglichkeit. Es gilt,
sich ehrlich zu machen.
Montag, 21. August 2017
Was wir wissen (3)
Inzwischen gibt es
Wissenschaftler, die glauben (!), dass es mehr als drei Dimensionen
gibt. Der Raum könnte ja noch weitere Dimensionen haben. Ob wir
ihnen dann näher kommen können, oder ob – wie es scheinbar
brennend interessiert – schon die „Bewohner“ einer solch
multidimensionalen Welt auf uns zukommen werden? Als Aliens? Wir
sollten das erst mal verschieben und uns klar werden, dass wir in
unseren Erkenntnismöglichkeiten beschränkt sind, trotz des ach so
wissenschaftlichen Weltbildes, dem in unseren Zeiten nahezu absolute
Gültigkeit bescheinigt wird. Platon zufolge ist die Welt, so wie wir
sie wahrnehmen, so wie die Wand in einer Höhle, auf der
zweidimensionale Schatten tanzen. Erzeugt werden sie aber von
dreidimensionalen Figuren draußen vor der Höhle, die wir leider nie
zu Gesicht bekommen. Nun ja, schon die alten Griechen hatten da wohl
eine Ahnung, - Platon hatte wohl mehr als das.... Ob man aus
zweidimensionalen Schattenbilder einen dreidimensionalen Raum
rekonstruieeren kann? Es braucht zumindest ein gewisses Maß an
Offenheit dafür. Weil wir die Extradimensionen nicht kennen, wird
das für uns ein Spekulationsspiel, das wahrscheinlich Ahnungen
gleich kommt, Visionen. Ob das, was in der vierten Dimension
existiert, eine Chance hat, zu uns durchzukommen? Gibt es wenigstens
einen theoretischen Zugang? Wie könnte für uns beschränkte Wesen
eine Reise in die vierte Dimension aussehen? Es würde auf jeden Fall
eine verunsichernde Verzerrung unserer bisherigen Lebenswelt
entstehen, so viel ist sicher. Und wir lächerliche Lebewesen würden
etwas über unsere Beschränkungen erfahren. Wir würden uns
vielleicht auch einer Sichtweise annähern, die etwas vollkommener
ist, als die, die wir haben.
Samstag, 19. August 2017
Was wir wissen (2)
Was wir wissen? Viel oder
wenig? Ob wir darüber für immer im Ungewissen bleiben werden, wie
Max Planck einst fand? „Die Wissenschaft kann die letzten Rätsel
der Natur nicht lösen. Und das ist so, weil wir letztlich ein Teil
des Rätsels sind“, sagte dieser Großphysiker. Möglicherweise
werden wir dieses Rätsel, das wir uns selbst sind, nie lösen
können. Ob wir's akzeptieren können? Und überhaupt: Ob es mehr
Dimensionen als die uns bekannten Raum und Zeit gibt? Mit einiger
Wahrscheinlichkeit. Schon die Hippies schwadronierten etwas von der
Fünften Dimension. Ob aus dieser Wirklichkeit heraus die Welt eine
völlig andere wäre? Und wir unvollkommene Wesen bekämen nur einen
vielfach geprägten Ausschnitt der anderen Welt mit? Auch Platon spekulierte in seinem Höhelgleichnis dazu, das wir stets einen durch unsere Möglichkeiten herausgestanzten Ausschnitt einer Wirklichkeit erkennen können. Ob die
Möglichkeiten unseres Hirns unser Bild von der Welt prägen? Ob es
da noch andere Apparate gibt? Ob wir diese Möglichkeiten digital
erweitern können, indem wir uns zu so etwas wie Cyborgs machen? Hm,
ob das dann aber doch nur eine weitere Möglichkeit wäre, dem Ziel
etwas näher zu kommen und keineswegs das Erreichen des Ziels
bedeuten würde? Eine Art Offenbarung könnte es aber schon sein.
Eine Offenbarung? Ob das etwas Religiöses hat? Das Bewusstsein
davon, das unser Wissen trotz aller Gesetzmäßigkeiten etwas
Relatives hat? Es wird wohl darum gehen, über diese
Gesetzmäßigkeiten etwas zu wissen, so denken wir uns.
Donnerstag, 17. August 2017
Was wir wissen
Was wissen wir? Was
Materie oder dunkle Energie überhaupt ist? Sie hält doch unsere
Galaxien zusammen, - oder etwa nicht? Werden uns von Physikern
moderne Märchen erzählt? Die Menschen und ihre Physiker verstehen's
noch nicht so recht, das alles. Auf jeden Fall könnte der Weltraum
Anschauungsmaterial dafür bieten. „Ich möchte wissen, was da
draußen ist“ soll Stephen Hawking gesagt haben, der Mann, der noch
immer das Physik-Genie an sich darstellt. Wie das Universum
entstanden sein könnte? Mit dem Urknall sagen etliche Astrophysiker.
Aber was war davor und wie kam es zum Urknall? Gab es davor etwas
anderes, das sich eventuell zu einem Punkt zusammenzog, um im Urknall
zu explodieren? Oder kommt der Urknall aus dem Nichts? Einem
energiegeladenen Vakuum? Neueste Forschungen zeigen wohl, dass selbst
im Vakuum etwas ist. Bloß was? Und hat nicht die Quantenmechanik
längst bewiesen, dass ein Teil an zwei Orten gleichzeitig sein kann?
Widerspricht den physikalischen Gesetzen? Nun ja, da würde selbst
ein mittelmäßiger Physiker widersprechen. „Die Quantenmechanik
ist sehr achtungsgebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass
das noch nicht der wahre Jakob ist. Gott würfelt nicht!“ sagte vor
etwa 100 Jahren Albert Einstein dazu. Ja, was nun? Und überhaupt:
Gott? War der Urknall nur ein einzelnes Ereignis bei der Entstehung
einer wahnsinnig großen Vielfalt von Universen? Gibt es insofern
Parallelwelten? Die oft beschrieenen und verfilmten? Ob an dieser
Stelle etwas wie Gott ins Spiel kommt? Etwas Größeres als das, was
wir kapieren können? „Was wir wissen, ist ein Tropfen. Was wir
nicht wissen, ein Ozean“ sagte einst der Großphysiker Isaac
Newton. Daran mag sich nichts geändert haben.
Dienstag, 13. Juni 2017
Bäume umarmen
Nein, das ist kein Spleen von Esoterikern und
Ökofreaks: einen Baum zu umarmen kann medizinisch helfen. Rinde von
Bäumen enthält sogenannte Terpene, die das menschliche Immunsystem
stärken und vor Krebs schützen können. Wer einen Baum umarmt,
atmet diese Terpene ein und nimmt sie über seine Haut auf. Es kann
aber auch ein einfacher Waldspaziergang dazu führen, ein nahe Sein,
ein Aufnehmen von Energie. Die Nippon Medical School in Tokyo ist dem wissenschaftlich auf der Spur, wenn sie behauptet: „Terpene erhöhen die Zahl und
fördern die Aktivität jener natürlichen Killerzellen im
menschlichen Körper, die Viren entfernen und Krebszellen sowie
potenzielle Krebszellen bekämpfen“. Bäume zu umarmen kann also
helfen, gesund und glücklich zu bleiben. Der Trick:
Man
nimmt durch die Umarmung die heilende Energie der Bäume in sich auf.
Mit der Zeit lernt man vielleicht den einen Baum für sich kennen,
der einem eine nähere Beziehung möglich macht. Das kann auch freier
machen: Vielleicht braucht man sich dann nicht zu schämen oder sich
als Spinner vorkommen, wenn man Bäume umarmt.
Sonntag, 1. Januar 2017
EU-Rochaden
Im Folgenden schreibe ich über reine Vermutungen,
deren Wahrheitsgehalt ich nicht und keineswegs behaupte, um mich zu
schützen gegen die Horden von Advokaten, die gewisse Leute selbst
bei den geringsten Vorwürfen in Gang setzen können und wollen.
Einfach, weil sie das Geld, die Verbindungen und die Macht dazu haben. Einstweilige
Verfügungen und Abmahnungen sind dann meist die Folge. In diese
Falle will ich keineswegs gehen. Also ist all das in diesem Blog behauptete reine Vermutung und bedeutet den Gebrauch von unangemessenen Wörtern, ich distanziere mich im Voraus und nachträglich von allem: Mir fiel neulich eine sogenannte Energiesparlampe zu
Boden. Nicht aufgepasst! Ich Depp! Wieso passiert das ausgerechnet
mir immer? Natürlich weiß auch ich, dass dies Zeugs mit Quecksilber
verseucht ist und dass dies ein aggressives Zeugs ist, mit dem man sich
in den geringsten Dosierungen schon vergiften kann. Jahrelang wurde
die Umwelt danach abgesucht, wo denn dieser chemische Sünder Quecksilber sich
überall befinde. Selbst kleinste Spurenelemente standen unter Verdacht. Und jetzt ist das in trivialen Glühbirnen enthalten, die man
„Energiesparlampen“ nennen soll, die aber schon nach wenigen
Jahren überholt erscheinen. Wem man so etwas zu verdanken hat? Jedes
Mal, wenn ich an „Energiesparlampen“ denke, denke ich an Günter
Oettinger, diesen Radikalversager und einstigen Ministerpräsidenten
des Landes, in dem ich lebe. Der auch an durchaus entscheidender Stelle "Stuttgart 21" weiter geführt hat. Er fiel in Brüssel vor allem durch putzige und
gerne öffentlich vorgeführte Englischkenntnisse auf. Er strebte
damals unbedingt die sogenannte „Energiesparlampe“ an. Er ließ
sie einführen. Partout. Energie sparen war das Argument dafür. Deshalb hießen die Dinger auch "Energiesparlampen" und wurden akzeptiert. Eigentlich ist dies Ding untrennbar mit seinem Namen
verbunden. Er, der Oettinger, scheint mir aber unentwirrbar damit verbunden, dass es mit
der EU nun schon jahrelang abwärts gegangen ist. Denn er ließ das
Ding einführen und keiner wusste so recht, was mit dem Quecksilber
geschehen sollte. Kommunikation hatten solche Leute nicht nötig. Dass die Dinger einmal kaputt gehen würden,
war vorhersehbar. Aber nun, - scheinbar waltete höhere Weisheit eines Kommissars hier.
Ich habe damals mit dem Staubsauger scheinbar alles sauber gemacht, habe alles abgesaugt, so dass nichts mehr zu sehen war. Es sind aber im Verlauf der Zeit an dieser Stelle immer öfter kleine Partikel aufgetaucht, die glitzerten und für mich in einem bestimmten Verdacht standen. Natürlich habe ich auch daraufhin immer wieder abgesaugt und beseitigt. Ich habe nicht geruht und alles versucht. Aber die kleinen Dinger tauchen auch heute noch manchmal an dieser Stelle auf. Auf gar keinen Fall, das geht gar nicht, das muss unbedingt beseitigt werden, nach allen Richtlinien verpackt und nach Regeln der Kunst, so höre und lese ich immer wieder. Bloß wie? Ich erinnere mich dabei jedes Mal an diesen pokerfacigen und holzgesichtigen EU-Kommissar, der neulich wieder in einer Rede Chinesen beleidigt hat, in dem er sie „Schlitzaugen“ nannte. Na, mit Fremdenfeindlichkeit hat so etwas natürlich nichts zu tun. Und er hat sich ja auch distanziert, in dem er in seinem genialen Englisch behauptete, diese Äußerungen seien „frei von der Leber weg“ gefallen. Ha no! Man wird doch noch sagen dürfen..... (schon mal gehört???) Auch soll er mit einer gewisse Vorliebe firmeneigene Jets für sich nutzen. Eine gewisse Nähe zur Industrie wird ihm ja ohnehin nachgesagt. Und jetzt, die EU scheint in einer schlimmen Krise zu sein, wurde dieser Mann zum Haushaltskommissar und stellvertretenden Kommissionsvorsitzenden befördert. Ein gewaltiger Machtzuwachs. Ab 1.1.2017. Dass dies passieren kann, scheint mir einer der Gründe zu sein, wieso die EU offenbar am Ende ist. Klar. Es gibt Anhörungen und Vernehmungen und Ausschüsse und und und.... Aber es wird nichts dabei heraus kommen. Oettinger wird befördert, basta. Seine scheinbare Nähe zu Industrielobbyisten: Nun ja. Ob sie seine Entscheidungsfindung wohl beeinflusst haben? Wer denkt denn so etwas? Wieso habe ich Depp eigentlich damals tausend Energiesparlampen gekauft? Im Bewusstsein, etwas Gutes zu tun? Ob das am Ende Zweck der Übung war? Umsätze ankurbeln. Um jeden Preis? Kohle machen. Ein besonders krasser Fall von Obsoleszenz gar? Wer wohl davon profitiert hat? Die Antworten fallen leicht. Aber ich behaupte gar nichts. "Dreh di net um, der Kommissar geht....". "Kommissar Oettinger, übernehmen Sie!". Und Kommissar Oettinger wird nun von Jean-Claude befördert. Heute, am 1.1. tritt er sein neues machtvolles Amt an. Ob dies der EU nützt?
Ich habe damals mit dem Staubsauger scheinbar alles sauber gemacht, habe alles abgesaugt, so dass nichts mehr zu sehen war. Es sind aber im Verlauf der Zeit an dieser Stelle immer öfter kleine Partikel aufgetaucht, die glitzerten und für mich in einem bestimmten Verdacht standen. Natürlich habe ich auch daraufhin immer wieder abgesaugt und beseitigt. Ich habe nicht geruht und alles versucht. Aber die kleinen Dinger tauchen auch heute noch manchmal an dieser Stelle auf. Auf gar keinen Fall, das geht gar nicht, das muss unbedingt beseitigt werden, nach allen Richtlinien verpackt und nach Regeln der Kunst, so höre und lese ich immer wieder. Bloß wie? Ich erinnere mich dabei jedes Mal an diesen pokerfacigen und holzgesichtigen EU-Kommissar, der neulich wieder in einer Rede Chinesen beleidigt hat, in dem er sie „Schlitzaugen“ nannte. Na, mit Fremdenfeindlichkeit hat so etwas natürlich nichts zu tun. Und er hat sich ja auch distanziert, in dem er in seinem genialen Englisch behauptete, diese Äußerungen seien „frei von der Leber weg“ gefallen. Ha no! Man wird doch noch sagen dürfen..... (schon mal gehört???) Auch soll er mit einer gewisse Vorliebe firmeneigene Jets für sich nutzen. Eine gewisse Nähe zur Industrie wird ihm ja ohnehin nachgesagt. Und jetzt, die EU scheint in einer schlimmen Krise zu sein, wurde dieser Mann zum Haushaltskommissar und stellvertretenden Kommissionsvorsitzenden befördert. Ein gewaltiger Machtzuwachs. Ab 1.1.2017. Dass dies passieren kann, scheint mir einer der Gründe zu sein, wieso die EU offenbar am Ende ist. Klar. Es gibt Anhörungen und Vernehmungen und Ausschüsse und und und.... Aber es wird nichts dabei heraus kommen. Oettinger wird befördert, basta. Seine scheinbare Nähe zu Industrielobbyisten: Nun ja. Ob sie seine Entscheidungsfindung wohl beeinflusst haben? Wer denkt denn so etwas? Wieso habe ich Depp eigentlich damals tausend Energiesparlampen gekauft? Im Bewusstsein, etwas Gutes zu tun? Ob das am Ende Zweck der Übung war? Umsätze ankurbeln. Um jeden Preis? Kohle machen. Ein besonders krasser Fall von Obsoleszenz gar? Wer wohl davon profitiert hat? Die Antworten fallen leicht. Aber ich behaupte gar nichts. "Dreh di net um, der Kommissar geht....". "Kommissar Oettinger, übernehmen Sie!". Und Kommissar Oettinger wird nun von Jean-Claude befördert. Heute, am 1.1. tritt er sein neues machtvolles Amt an. Ob dies der EU nützt?
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