Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
Montag, 16. Mai 2022
Ganzheitlich?
Donnerstag, 7. Januar 2021
Regierung und Regierte
Mittwoch, 13. Mai 2020
Konsumverstopfung
Was war alles im Gespräch? Noch vor wenigen Tagen? Man diskutierte, wog ab... Ansprüche reduzieren, hieß es, etwas schaffen, das auch dann stabilisiert werden kann, wenn die nächste Krise droht. Es ging um Autonomie, Unerpressbarkeit durch Konzerne, gesundheitliche ökologische Ressourcen oder eine drohende Sinnkrise. Diese Gesellschaft wird krank, so hieß es, weil die Ereignisdichte, die Reizüberflutung, weil dies alles zur Entfremdung führt, der Erfahrung, dass wir ein Rädchen in einem (digitalen) Getriebe werden, zu Nummern und Zahlen in Kalkulationen. Gibt es Zuwächse an Verfügbarkeit? Ist da eine Stagnation des Glücks, weil Stagnation droht? Es droht wohl so etwas wie Konsumverstopfung. Gibt es Grenzen des Wachstums? Weiteres Wachstum mag unverantwortbar sein. Nach folgenden Generationen keine Chance lassen. Geht das? Ökologische Grenzen nicht respektieren. Es reicht möglicherweise dabei nicht aus, auf die Technik zu verweisen. Vielleicht sollten auch Verhaltensänderungen sein.
Und jetzt? Herrscht das Bewusstsein, alles sei vorüber. Die Gesundheitsämter, die jahrelang kaputt gespart wurden, sollen fit genug sein und für den Föderalismus stehen. Außerdem gibt es wohl viele Bescheidwisser, die in großen Gruppen zusammen stehen und in den Biergärten sitzen. Nun ja, Skepsis mag da angezeigt sein. Auch gegenüber der Weisheit der Eigenverantwortung. Die Fleischverarbeiter in Nordrheinwestfalen und ihre Unterbringung stehen wohl auch Missstände, die es schon vor Corona gegeben hat. Zudem wird in meiner Umgebung beklagt, dass die Reinigungskräfte nicht so zur Verfügung stehen, wie gewünscht. Es soll gefälligst unser Dreck weg geputzt werden. Ob das ein Schritt in die „Normalität“ oder in die „neue Normalität“ sein soll?
Dienstag, 5. Mai 2020
Grinsende Lächler zur Unterhaltung
Sonntag, 4. August 2019
Sportlakaien?
Dienstag, 19. März 2019
Gesundheitserfahrungen (2)
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Stadt - Land
Samstag, 29. September 2018
Falsch disponiert
Ich hatte geglaubt, mit jener Person (in diesem Falle weiblich...) relativ intime Details ausgetauscht zu haben, hatte sie in meine Seele blicken lassen. Das Erotische schwang zwar mit, war aber in diesem Falle nicht wichtig. Es war mehr die Kommunikation an sich. Doch offenbar wurde dies "Grundmenschliche" alles weggeworfen, spielte keine Rolle, wurde vergessen, verlegt, zerlegt, war längst zermahlen im Treibsand der pseudo-familiären Umgänge. Es wurde ganz offensichtlich bedeutet, dass man dieser Person nichts bedeutet hatte. Hm. Meine Lehre: Man war ganz offenbar „auf dem falschen Dampfer gewesen“. Man hatte sich selbst die Realität schöngeredet, hatte gelaubt dort, wo Skepsis angemessen gewesen wäre. Ob man dadurch zynischer geworden ist? Mag sein. Aber auch realistischer. Vielleicht hat es ein kleines Stück dazu beigetragen. Wie so manche ähnliche Erlebnisse, die merkwürdigerweise alle ziemlich negativ waren. Ja, man war doch offen dem Positiven gegenüber, hätte nichts dagegen gehabt.... aber die Wirklichkeit spielte andere Spiele.
Blödsinnigerweise zeigte alles in eine andere, eine negativere Richtung..... Ob einem das jetzt ein Recht zum Selbstmitleid gibt? Diese Frage können nur Leute stellen, die aus irgendeinem Grunde nur Positives erleben, die so richtig positiv in die Welt hinaus blicken und nur das Wahre Gute wahrnehmen. Schön, wenn das möglich ist! Sorry, ich kann das nicht, habe es nicht gelernt. Ich weiß: das Positive sehen, das Negative nicht an sich heran lassen... usw., diese oft gehörten Phrasen. Aber jetzt ist sowieso einiges anders. Mir ist das inzwischen alles egal. Ich komme sowieso nicht mehr dahinter, erfasse die dahinter stehenden Strukturen nicht. Ich kann meine Erkenntnisse nicht einbringen. Ich spiele da nicht mit. Meine Überlegungen vermodern zugunsten all der Willy Wichtigs.....
Sollen sie uns doch die Welt erklären! Du hast Leute kennen gelernt, die stets etwas bestimmtes von dir wollten. Anderes nicht. Ganz bestimmt und gezielt. Das ist für mich der Inbegriff der Entfremdung. Man sucht sich an einem anderen etwas aus, was man von ihm will. Auf den Rest legt man keinen Wert. Ich habe das oft gemerkt und reagierte darauf sauer, wurde vielleicht auch mal unfair. Aber ich wollte nicht nur einen gewünschten Teil von mir geben. Ich wollte möglichst in meiner Gesamtheit akzeptiert werden. Ich wollte viel dafür tun, erwartete das aber auch von jemandem anderen.