METTWURST
Oh oh oh… it’s competition
Die Dame ist vom Fach und legt sie
alle flach
Im Minutentakt und im Akkord
Testreihe ist bescheid, sofort
Phantasierochade
Kein Mann mit Vernunft findet’s
schade
Jeder erst mal dran, die anderen
kommen später
Im Akkord da gibt sie Gas
Sie hält den Beat, sie liebt es
hart
auf einmal kommt's: kein Problem
Orgasmus beschleunigt, Turbobrenner
Werbung gewohnt, ist der stärk're
Reiz
Knospen blühn mitten im Winter
Da ist doch nichts Ernstes dahinter
Corpus delicti,
Rosismund hat sie flugs besucht
sie kommt schnell auf Touren
von 0 auf 100 in 3 Sekunden (klar, das hat und kann sie selbstverständlich...)
da schlägt der Hammer der
Erleuchtung zurück
und trifft so viele auf den Kopf
gesagt, gemacht, gedacht
Mettwurst ist da reichlich
unangebracht
Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
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Sonntag, 2. Juli 2017
Donnerstag, 16. März 2017
Fotos, Blicke, Momente
Natürlich gibt es technisch bessere, trickreichere,
schärfere, gekonntere Fotos, als die, die ich hier in diesem Blog abgebildet habe! Das
weiß ich auch. Aber diese hier sind in dieser Form durch mich in
dem festgehaltenen Moment hindurch gegangen, sie entsprechen meinen
jeweiligen technischen Möglichkeiten, ich habe mich teilweise sehr
wenig an ihnen verkünstelt, habe viele sehr sporadisch aus meinem
persönlichen Blickwinkel gemacht. Sie sind ein Blick durch meine
Augen, mein Bewusstsein. Es ist kein Fremdbild aus nicht erlebter Perspektive dabei (außer, ich hätte es exakt so wie abgebildet erlebt....),
sondern sie weisen auf meine eigenen Blickwinkel, die mein Bewusstsein
geformt haben, so, wie etwa die Erosion die Sandsteinfelsen in Canyon de
Chelley! Ich habe versucht, viel von dem Abgebildeten in mich
aufzunehmen, habe es in mich hinein gelassen, es hat mich jeweils
verändert und kennzeichnet meinen persönlichen „Way of Life“.
Ja, man ist bestimmte Wege gegangen und nicht andere! Ja, es ist meine Form des Narzissmus! Es ging mir
insofern nicht um die jeweilige Meisterschaft des Fotos, sondern um
das Festhalten eines prägenden Moments, eines Augenblicks, der durch
mich prägend hindurch ging, in dem ich lebte und der später mein Bewusstsein beeinflusste. Ich hatte dabei nicht immer
Spitzenkameras zur Hand, seltene und edle Objektive, oder was sonst
noch alles zu einem großartigen Fotografen gehören mag.
Letztenendes aber kocht auch dieser oft propagierte großartige Fotograf nur mit Wasser, so sage ich mir. Es geht manchmal auch im Inhalte und weniger um die Form. In der Form und Art, die ich hier benutzt habe, ging es immer um einen Blick und einen Moment. Wobei ich (beispielsweise bei meinem ersten Foto) auch ungewöhnliche Perspektiven abbilden wollte, die etwas von dem Titel des Blogs anreißen sollten. Etwas aus einem anderen Winkel betrachten, es dadurch etwas besser erfassen. An all dem werde ich festhalten. Es gibt also keine prächtige Fotogalerie hier, sondern festgehaltene Blicke, die das Bewusstsein, das hier zur Sprache kommt, oft nachhaltig geprägt haben. Die abgebildeten Orte sind mir aus den verschiedensten Gründen dabei auch oft lieb geworden, ich besuche sie häufig noch einmal, (oder zweimal, oder vielmal), um ihre Eigenartigkeiten besser ergründen zu können, sie in mich aufzunehmen. Ihre Botschaft für mich zu vernehmen. Natürlich ist das egal. Objektiv ist nahezu alles egal. Die Gleichgültigkeit macht alles gleich. Ein bisschen mag's wie das Schwenken meines Erkennungszeichens sein, das ich hier veranstalte. Ein Spleen auch.
Letztenendes aber kocht auch dieser oft propagierte großartige Fotograf nur mit Wasser, so sage ich mir. Es geht manchmal auch im Inhalte und weniger um die Form. In der Form und Art, die ich hier benutzt habe, ging es immer um einen Blick und einen Moment. Wobei ich (beispielsweise bei meinem ersten Foto) auch ungewöhnliche Perspektiven abbilden wollte, die etwas von dem Titel des Blogs anreißen sollten. Etwas aus einem anderen Winkel betrachten, es dadurch etwas besser erfassen. An all dem werde ich festhalten. Es gibt also keine prächtige Fotogalerie hier, sondern festgehaltene Blicke, die das Bewusstsein, das hier zur Sprache kommt, oft nachhaltig geprägt haben. Die abgebildeten Orte sind mir aus den verschiedensten Gründen dabei auch oft lieb geworden, ich besuche sie häufig noch einmal, (oder zweimal, oder vielmal), um ihre Eigenartigkeiten besser ergründen zu können, sie in mich aufzunehmen. Ihre Botschaft für mich zu vernehmen. Natürlich ist das egal. Objektiv ist nahezu alles egal. Die Gleichgültigkeit macht alles gleich. Ein bisschen mag's wie das Schwenken meines Erkennungszeichens sein, das ich hier veranstalte. Ein Spleen auch.
Donnerstag, 5. Januar 2017
Zusammenhänge
Winterkorn
bekommt mehr als 3000 Euro Betriebsrente, am Tag!, - behauptete die
BILD-Zeitung. Der frühere Deutsche Bank-Vorstand-Co-Chef Ainchu Jain
hat einen neuen Arbeitgeber, so die Meldung der letzten Tage.
Täglich sterben etwa 120 Tierarten aus.....was das deine mit dem
anderen zu tun hat? Das zu folgern bleibt dem Leser überlassen. Ob
2017 in diesem Sinne toll wird? Wenigstens dem kleinen Ego könnte es
ja doch mal besser gehen. Mir. Ich habe ja nur mich. Die
Arbeitslosenzahlen sind ja auch immer besser. Was das für Zahlen
sind? Ob sie das Ausmaß der Dinge wirklich anzeigen?
Wie die Zahl der
prekären Stellen wohl damit zusammenhängt? Was, was „prekäre“
Arbeitsstellen überhaupt sind? Gerne würden wir das definieren
können, - und auch verändern.....Wie, der Boden ist ein bisschen
versaut? Nitrat und anderes Zeugs...natürlich niemand schuld,
sondern nur nach dem wirtschaftlichen Prinzip gehandelt. Den Bauern
geht es ohnehin schlecht. Klein- oder Großbauern? Wer versaut was?
Montag, 26. September 2016
Realität bewältigen
Rechts und links schwirrt und flirrt an uns die
Realität vorbei. Nichts scheint mehr zu begreifen zu sein. Der
Mensch wird nervös, er steht unter Strom. Tausend Informationen über
kleine und große Notstände, Kriege, Umweltkatastrophen usw. Und
wir haben es uns angesichts dessen geleistet, uns in der Komfortzone
einzurichten. Doch die Welt und die Gesellschaft rückt zusammen,
sich abzuschotten wird schwieriger, Dinge werden transparenter - aber
nur für diejenigen, die sich darum bemühen: Die Gelegenheit dazu
haben, zu bedenken, umzudenken, sich zu korrigieren. Gleichwohl sind
wir dauernd online, erreichbar, verfügbar, einsetzbar. Zerissenheit
macht sich breit. Auch zwischen denen, die haben, und denen, die
nichts haben. Als Gleichmacherei wird alleine schon das Bewusstsein
dafür beschimpft von denen, die in einem gewissen Interesse sprechen
und handeln. Auch im Interesse dessen, das die Macht des Faktischen
für sich hat. Alles war scheinbar so und wird so immer sein. Die
Grundordnung ist unumstößlich, weil der gierige Mensch anscheinend
die Konstante ist. Ein Neuentwurf, ein Aufbruch wirkt angesichts
solch behaupteter Verhältnisse leicht lächerlich. Jeder will den
Moment festhalten, nicht die Vergangenheit oder gar planen. Eine
Frage wird geradezu diktatorisch: Wie fühlt sich das Jetzt an, der
Moment?
Müssen wir ständig aktiv sein? Auch durch das Internet verliert sich das Gefühl für den Abstand von der Vergangenheit zur Zukunft. Wir können alle Informationen dauernd haben, wir können alles nachschlagen und die Zukunft planen. Es zerfließt alles. Möglicherweise verliert sich darin auch so etwas wie Empathie. Von allen Seiten kommt das, schlägt das in uns ein. Es prägt unsere Art zu sprechen, weil wir nichts Falsches sagen sollten, weil wir ständig getrieben sind und uns gut darstellen wollen. Wir sind in einer Art Dauerhysterie und Dauerpanik, Nervosität und Unruhe erhebt sich. Damit erhebt sich auch die Frage: Wie gehe ich damit um? Entweder lasse ich mich in meiner Unruhe treiben, oder ich lerne, versuche zu sortieren, Abstand zu gewinnen, andere Perspektiven einzunehmen und werde dadurch ruhiger.
Müssen wir ständig aktiv sein? Auch durch das Internet verliert sich das Gefühl für den Abstand von der Vergangenheit zur Zukunft. Wir können alle Informationen dauernd haben, wir können alles nachschlagen und die Zukunft planen. Es zerfließt alles. Möglicherweise verliert sich darin auch so etwas wie Empathie. Von allen Seiten kommt das, schlägt das in uns ein. Es prägt unsere Art zu sprechen, weil wir nichts Falsches sagen sollten, weil wir ständig getrieben sind und uns gut darstellen wollen. Wir sind in einer Art Dauerhysterie und Dauerpanik, Nervosität und Unruhe erhebt sich. Damit erhebt sich auch die Frage: Wie gehe ich damit um? Entweder lasse ich mich in meiner Unruhe treiben, oder ich lerne, versuche zu sortieren, Abstand zu gewinnen, andere Perspektiven einzunehmen und werde dadurch ruhiger.
Mittwoch, 21. September 2016
Foto bearbeitet
Zur Eröffnung der Ausstellung: Alle machen
massenweise Fotos und legen sie dann in die Cloud. Dumm nur, dass
diese Fotos niemand mehr anschaut. Die Realität und das Bild von ihr
scheinen zu verschmelzen und sich dann im Chaos wieder aufzulösen,
genauso, wie sie davon genommen worden sind, um irgendetwas
Unsagbares festzuhalten, es dem Flow des Vorübergehenden und des
Todes zu entreißen. Die Fotos werden immer mehr und einzelne
kitschige Exemplare versuchen ambitionierte Personen heraus zu heben.
Sie versuchen sich und die dargestellten Personen damit ein Denkmal
zu setzen, das möglichst viele Personen und – vor allem! - sie
selbst bedenken sollen. Als ein Ideal des Augenblicks, der sich doch
auch mithilfe eines dergestalt dahergeschossenen Fotos nicht
festhalten lässt. Insofern sind das meist mehrfach geschönte, per
Photoshop bearbeitete und verzerrte Versionen des Tatsächlichen. In
diesem künstlich aufgeblasenen Kokon der geschönten Vorstellung
über sich selbst, bewegen sich viele Menschen um mich herum. Den
Kampf um sich selbst glauben sie delegieren und an Bildbearbeiter des Gefälligen überantworten zu können. Was allzuoft dabei herauskommen mag, ist Trash
Mittwoch, 4. November 2015
Momentaufnahme
Das ist auch eine Momentaufnahme: ein hoher
Fußballfunktionär kommt in Erklärungsnot, weil mehr als 6
Millionen irgendwohin, sehr wahrscheinlich in Richtung FIFA geflossen
sein sollen. Dort scheinen ja ohnehin nur Abzocker und
Korruptionsspezialisten zu sitzen. Ein einziger Sumpf, das, - so
scheint es. Bloß nichts behaupten, erst mal abwarten. Auch wenn dieser Sumpf nur auf Druck den einen oder anderen
Einblick in seinen Morast zu gewähren scheint. 6,7 Millionen? Daran
scheint sich jetzt niemand erinnern zu wollen. Auch nicht ein
stotternder und hilflos herumdrucksender Fußballfunktionär auf
einer Pressekonferenz. Kommt ja aus der Portokasse. Man kann ja nicht
über jede Kleinigkeit Bescheid wissen. „Peanuts“ hat sowas ein
Bankboss legendär einmal genannt. Aber „Verantwortung“!, das
schon. Das darf sein. Wird auch gerne mal mit ein paar Extramillionen honoriert. In
solchen Kreisen spielt das ja ohnehin keine Rolle, - lächerliche 6,7
Millionen! Das kann einem schon mal rausrutschen. Mal eben
Unterschrift drunter gesetzt. Ist jetzt und war damals nicht
wichtig. Ein legendärer Fußballspieler, der irgendwie irgendwo bei
irgendwas beteiligt zu gewesen scheint, scheint nach der Methode
„Schau mer mal“ die Sache auszusitzen. Nix sagen. Alle scheinen
sich ohnehin an nichts Genaues nicht zu erinnern. Behörden sind
unterwegs, brauchen aber jene Zeit, die die Aufmerksamkeitsspanne des
breiten Publikums natürlich weit übersteigt. Das will nämlich weiterhin
an sein "Sommermärchen“ glauben. Also verläuft sich das alles im
Sand und Ausschüsse werden gegründet. Brave Spieler, das! (Auf
Plätzen und in Parlamenten). Üble Funktionäre (will jetzt gerade niemand sein!). Noch immer wird das
sauber geschieden. Dabei kann die Gesamt- und Verdienstlage dieser
vom Turbokapitalismus begünstigten Spieler als ein einziger Skandal
begriffen werden. In ganz Europa übrigens. Das arme Spanien wurde offenbar ja
von der EU mit ein paar vielen Millionen (oder Milliarden? auch egal...) kräftig unterstützt, damit
es unter anderem seine Starfußballclubs von der Steuer freihalten
kann. Ob die EU auch ein komischer Club ist? Der seine Substanz jetzt
ganz offen angesichts herbeiströmender Flüchtlinge zeigt? Aber mit
Millionen und Milliarden hantieren, das geht schon! Jetzt wurden 30
Flüchtlinge an einem Flugzeug inmitten eines Spaliers von EU-Funktionären verabschiedet: aufgrund eines schon
vor Wochen verabschiedeten "Programms" will die EU 160 000 auf ihre
einzelnen Mitgliedsländer verteilen. Na gut, immerhin schon mal 30! Auch nicht schlecht! Der Schulz faselt dazu etwas vom Lächeln im Gesicht eines Flüchtlingskindes. Ein Herz für Kinder! Derweil weitet sich ein Abgasskandal weiter aus:
Deutschlands größtes Unternehmen hat wohl auch bei
Benzinabgaswerten geschummelt. Und über die hochgelobte "Plattform" (mehr platt als plat-) in andere Fabrikate verteilt. Der über die Medien nahezu dauernd
kolportierte Lichtblick: Es hat diese Betrügereien selbst
aufgedeckt und zugegeben. Musste nichts in den USA zugeben. Unsäglich, das alles.
Samstag, 27. Juni 2015
Lebenshilfe für den Sommer
Bei
sich sein, Kontakt zu seinem eigenen persönlichen Kern haben.
Dadurch leistungsfähiger sein. Dazu die Hilfsmittel nutzen, wie etwa
Meditaion usw. In schönen Orten sein, wie z.b. Toskana. Das alles
können. Auch etwas von Hand machen, eigenes Olivenöl machen, Wein
produzieren. Fit sein. Sport treiben. Die richtige Anleitung haben.
Alles richtig machen. Dazwischen kreativ sein. Bücher schreiben. Mehrere Wohnsitze haben . Dazwischen hin und her jetten. Dazu muss man ökonomisch in der Lage sein. Wenn die schönen Damen
ihre Weisheiten dann als Buch unter die Leute bringen, so reißen
ihnen das alle aus den Händen. Auch Hartz4-Damen, die nicht wissen,
wie sie am nächsten Tag über die Runden kommen sollen. „Bloß
nicht zu sehr verkopft sein!“ sagt die schöne Dame, die natürlich
vegetarisch, ja sogar vegan lebt. Bloß nicht zu sehr nachdenken.
Immer zu den Siegern und Gewinnern gehören. Neulich war ein solcher
Empfang bei der Queen, als sie zu Staatsbesuch in Deutschland war.
Auch ich war berührt von ihrer Ausstrahlung, von ihrer Gelassenheit, von
diesem in sich und seiner „Pflicht“ ruhen. Der erworbene und der
geerbte Adel vermischten sich bei dieser Veranstaltung, der ein
Bundespräsident ein republikanisches Flair im Anzug mit dem
richtigen Schlips gab. "Die Queen ist ein übernatürliches Wesen“,
so höre ich mit einem Ohr. Nun ja. Mehr als 60 Jahre ihr Volk repräsentiert.
Darin eine eiserne Disziplin gehabt. Über der Selbstbeweihräucherung
stehen, weil man quasireligiös verankert ist.
Freitag, 19. Juni 2015
Augenblick
„Entscheidend ist,
dass man spürt, dass man existiert. Im Laufe eines Tages vergisst
man diese Wahrheit die meiste Zeit. Sie taucht auf, wenn man die
Häuser wahrnimmt oder ein Rotlicht: Plötzlich hat man das Gefühl,
in diesem Augenblick zu existieren“. Das hat der Filmregisseur
Jean-Luc Godard gesagt und drückt viel von dem aus, was auch seinem Regie-Kollegen Rainer
Werner Fassbinder im Leben wichtig war. Er hatte einen Lieblingssatz,
den er überall hinkritzelte: „Life is very precious, even right
now“. Das Leben ist sehr kostbar, gerade in diesem Augenblick.
Mittwoch, 27. Mai 2015
Paintscape Nature (Songtext)
Ich
erinnere mich an die Welt und kann sie fühlen
Das Sein ist ein Teil von Dir und du bist bald wieder ein Teil von ihr
Du wachst auf im Aufzug und denkst „schon wieder!“
Das kann doch nicht sein, dass Du das bist
Das darf nicht sein, dein Leben geht darüber
was machst Du heute morgen in diesem Film
Draußen weht der Schnee alte Frauen durch die Straßen.
Der Kapitalismus bringt sich heute morgen selbst zu Fall
Die Natur in Dir treibt Blüten, das Sein will in Dir zu sich kommen
Du warst im Supermarkt und hast ins sexy Regal gegriffen.
erzähl mir nicht, dass du tun musst was du tun musst,
Du bist nicht John Wayne und ich nicht Marylin Marlene
Du jagst Eichhörnchen, ich das Wunderbare
Schmerzen, Du lügst sie dir als Preis zurecht
Du spielst Gelassenheit, es kommt alles wie es kommt
eine Haltung, die sich selbst durchhält
dann gehst Du eines Tages ganz alleine unter
der Horizont kommt näher und verschwimmt.
Du denkst zurück an Momente
irgendwie festzuhalten versucht
Bilder, die heiter und traurig sind
alles ist toll, alles ist superlocker
Das Sein ist ein Teil von Dir und du bist bald wieder ein Teil von ihr
Du wachst auf im Aufzug und denkst „schon wieder!“
Das kann doch nicht sein, dass Du das bist
Das darf nicht sein, dein Leben geht darüber
was machst Du heute morgen in diesem Film
Draußen weht der Schnee alte Frauen durch die Straßen.
Der Kapitalismus bringt sich heute morgen selbst zu Fall
Die Natur in Dir treibt Blüten, das Sein will in Dir zu sich kommen
Du warst im Supermarkt und hast ins sexy Regal gegriffen.
erzähl mir nicht, dass du tun musst was du tun musst,
Du bist nicht John Wayne und ich nicht Marylin Marlene
Du jagst Eichhörnchen, ich das Wunderbare
Schmerzen, Du lügst sie dir als Preis zurecht
Du spielst Gelassenheit, es kommt alles wie es kommt
eine Haltung, die sich selbst durchhält
dann gehst Du eines Tages ganz alleine unter
der Horizont kommt näher und verschwimmt.
Du denkst zurück an Momente
irgendwie festzuhalten versucht
Bilder, die heiter und traurig sind
alles ist toll, alles ist superlocker
Donnerstag, 2. April 2015
Signatur legen
Was mich reizt, ist der neue Blick, die andere
Perspektive. Die uns etwas klarer über den betrachteten Gegenstand
werden lässt. Etwas anreißen. Kurz. Gezielt. Desweiteren interessiert mich die
Signatur im Bejamin'schen Sinne, das Bezeichnende für eine Zeit und
einen Blick. Punkte, an denen unsere Wahrnehmung hängen bleibt.
Kurze Fragen stellen, keine lange Antworten geben. Da muss nicht
sofort Verständnis sein. Mit dem Skalpell des wachen kritischen
Verstandes ungewohnte Perspektiven freilegen. Staunen, nicht alles
als gegeben hinnehmen. Aufklärerisch sein. Nachfragen. Hinweisen.
Nur mal so. Auch mal mit Provokation und Überspitzung etwas
auslösen. Das Aufflackern im Kopf, das Fragen freilegt, die wir vielleicht sogar schon lange hatten.
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