Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
Montag, 17. November 2025
Unsers
Ja klar, Transparenz, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie sind uns einiges wert, worüber es auch lohnen würde, sich mit den Gefolgsleuten der Diktatoren auseinander zu setzen. Ja ja, darüber reden hilft bei manchen Leuten nichts. Versuchen, die Gegenüber in Strukturen zu verstricken, Verträge, Abmachungen, empathische Leistungen wie etwa „meinem Gegenüber geht es auch schlecht dabei“ (oder auch nicht, weil er keinerlei Empathie hat oder es ihm aberzogen worden ist.) Nun ja, ein bisschen mehr ginge vielleicht schon. Vielleicht könnten wir uns ja auch noch ein bisschen verbessern, vorwärts kommen. Das, was Demokratie auch sein könnte, anstreben – auch gegenüber den beharrenden Kräften (die sich gerne als „konservativ“ ausgeben) Hierarchie könnten nicht unser Ding sein. Unser Wirken könnte darauf gerichtet sein, so etwas immer mehr abzubauen und dadurch mehr Lebensqualität zu schaffen. Freiheit? Für wen? Zu was? Was alles könnte „Freiheit“ bedeuten. Material für Sonntagsreden. Vielleicht ginge es auch anders. Die äußeren Hüllen vor sich herschieben, das beobachte ich oft. War und ist nie mein Ding! Demokratie ist ja auch etwas, was sich entwickeln muss und wofür es Raum geben muss. Aber was passiert? Nein. Rechtsstaatlichkeit scheint mir zu oft missbraucht zu werden, insbesondere zur Wahrung von Besitzständen. „Weil ich eingesehen habe, dass das richtig für alle ist“: dieses Diktum der antiken Philosophen sollte vielleicht mehr gedacht werden. Es geht um ein besseres Verstehen des Anderen. Es geht auch darum, selbstwirksam etwas zu tun. Wenigstens das entfernte Gefühl zu haben, dass man bei etwas mitwirken kann. Ich höre aus meiner Umgebung, dass das, was man sich hinzu verdient, einem sofort von der Grundsicherung abgezogen wird….. ob dadurch irgendeine Initiative bzgl des eigenen Daseins gefördert wird. Was ist der Staat? Die vielen Behörden und Verwaltungen? Das Eigentum derer, die sich jeden Tag im Fernsehen als Eigentümer gerieren? Die Machtmanager? Sind wir deren Apparat ausgeliefert? Deren Bürokratiemonster? Müssen wir uns alles gefallen lassen, von Staatswegen? Uns als „Boomer“ oder „Sozialschmarotzer“ beschimpfen lassen? Demokratie könnte doch mehr sein…...
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