Reise durch Wirklichkeiten

Mittwoch, 20. September 2017

Demokratie

Eigentlich müsste so etwas in Deutschland dauernd stattfinden: Dass sich Abgeordnete (Kandidaten) den Fragen des Publikums stellen, dass sie in Berührung mit dem Alltag der Leute bleiben, die sie vertreten sollen. Doch im System der obwaltenden repräsentativen Demokratie ist das nicht vorgesehen. Da werden Abgeordnete des Bundestags für 4 Jahre gewählt und sind in dieser Zeit nur ihrem Gewissen verpflichtet, was zumindest für manche dieser „Vertreter“ zu heißen scheint, dass sie machen können, was sie wollen. Sie sind kleine absolutistische Fürsten, die für vier Jahre gewählt sind. Wenn dann noch dazu kommt, dass dieses System von Parteien dominiert wird, müssten die daraus entstehenden Probleme zumindest gesehen werden. Klar, dass das im gegenwärtigen System niemand tut. 

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