Reise durch Wirklichkeiten

Mittwoch, 25. Februar 2026

Geld, wem Geld gegeben

Irgendwo in einer Stadt im Norden wird offenbar ein Pissoir für 1 Million gebaut. Ein journalistisch aktiver Showmann sagt „Die können halt mit dem Geld nicht umgehen“ und zitiert damit fast schon einen Gemeinplatz. Dann kommt raus, dass sich zwei Staatssekretäre haben beurlauben lassen, bei vollen Bezügen zwei Jahre lang, um sich „in der Wirtschaft“ für „gutes Geld“ wieder anstellen zu lassen. Natürlich alles auf Steuerzahlerkosten bei hohen Altersbezügen. Die hochwohlgeborenen Vorgesetzten verteidigen offenbar solches Verhalten auch noch in der Öffentlichkeit. Wie abgefahren ist denn sowas? Wer täuscht hier wen? Wieso macht man sowas? Weil man`s kann? Weil alles irgendwo so hergebogen wird, dass es dann schon irgendwie passt? Und sei es in einer Parteihierarchie. Mittlerweile gibt es sogar schon Fernsehsendungen über dieses Thema, das Politiker aller Couleur am liebsten totschweigen würden. Ach, der Staat! Der haut halt all unser Geld raus! Achtlos, weil es halt da ist! Dann wird „mehr arbeiten“ gefordert, „Zahnersatz selbst zahlen“. Ob man da auch mal nach den Cum-Ex und Cum-Cum-Vorgängen sehen müsste? Ob da nicht auch etwas einzusparen wäre? Hm.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen