Reise durch Wirklichkeiten

Donnerstag, 12. Februar 2026

Verkehrsgebaren

Wir fahren unsere Kiste und werden plötzlich geblitzt! Den gut im Verborgenen platzierten Kasten hatten wir nicht bemerkt. Schitt! Wieder hereingefallen! 3 km/h zu schnell gefahren, knallt einem das amtliche Schreiben alsbald mit einem imaginär erhobenen Zeigefinger samt Verwarnungsgeld entgegen. Kommunen geben sich als Wegelagerer und scheinen dem Bürger so viel Verwarngelder abzupressen wie möglich. Offenbar schon längst für das Stadtsäckel eingeplant sind diese Gelder von den „zuständigen Beamten“. Ob so etwas auch zur Politikverdrossenheit beiträgt? Ob das irgendwie überzeugend wirkt von denen, die Gesetzesvorlagen einbringen und draußen vor der Tür in einen von einem schlecht bezahlten Chauffeur gelenkte Limousine steigen, die selbstverständlich auch der Steuerzahler finanziert hat. Das steht denen zu!, habe ich dazu gehört. Die wissen das! Die können das! Das ist deren Alltag! Die haben keine Zeit! Es hat einmal ein früherer Kanzlerkandidat bemerkt, dass er sich doch nicht auf die harten Bänke eines Golf setzen würde! Da muss ein „richtiges Auto“ her! Nun, das zeigt eine gewisse Distanz zwischen den Mächtigen und denen, die ihnen die Macht verliehen haben.

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