Reise durch Wirklichkeiten

Dienstag, 30. Juni 2026

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Man glaubt, inzwischen in einem Alter zu sein, in dem einem die Körpersprache und die dadurch zur Schau getragenen Posen etwas sagen können. Diese ewigen dunklen Anzüge als Arbeitsuniformen und die nichtssagenden Kostüme der Polit-Wichtigs und das von den Medien beobachtete Steigen aus teuren Limousinen-Dickschiffen strahlen eine Abgehobenheit aus, die einem schon mal auffallen kann. Auch wird in der Polit-Inszenierung dadurch die Zugehörigkeit zu einer politischen Klasse der „Entscheider“ stark unterstützt. Dass solche Entscheidungen oft im intransparenten Dunkel verbleiben, wird gerne damit erklärt, dass bestimmte Dinge „nicht für die Öffentlichkeit bestimmt“ seien. Das im Parlament meist zur Schau getragene demonstrative Desinteresse der in irgendwelche Bildschirme starrenden „Entscheidungsträger“ mag diesen Eindruck noch unterstützen und den Abstand zum „Volk“ noch zu vergrößern scheinen, dessen Belange zu vertreten man gerne vorgibt. Ja ja, der Politikbetrieb! Auch die Macho-Posen und Sprüche eines feist grinsenden Nachrichtenmoderators, die selbst für mich „drüber“ sind, aber gerade von feministisch gesinnten Medien-Frauen offen angehimmelt werden.

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