Reise durch Wirklichkeiten

Donnerstag, 23. April 2026

Religion reloaded

Religion ist wieder da. Mit Bomben, Blut und Unfehlbarkeit. Der Glaube an das Absolute. Umlagert einen und scheint Bedürfnisse zu befriedigen: Die Rückführung in einfache Zusammenhänge, ein Gefühl von Geborgenheit und Glaube an das Autoritäre, das Leugnen eines wissenschaftlichen Weltbilds inklusive seiner Vorläufigkeiten, die selbst seine ärgsten Vertreter nicht so ganz verstanden zu haben scheinen. Das Angebot zur Orientierung in einer unübersichtlichen Welt, überlieferte Formen und Rituale, die einen aufnehmend annehmen. Hinzu kommt die Werbeindustrie, die uns alles als käuflich einreden will und uns zusehends alltäglich überwölbt. Die vielen glitzernden Oberflächen, die uns zeigen wollen, was begehrenswert sei und ins Konsum-Paradies führen. Das, was Spass macht, das, was glücklich macht. Doch dies von der Werbung her kommende glitzernd göttliche Etwas, das vor dem Kauf noch so begehrenswert war, verwandelt sich blitzschnell in Abfall: Müllhalden, Abwässer, Smog, Feinstaub. Aber die von Verfallsdatum gekennzeichnete Götterware verspricht keine Erlösung, erst recht nicht, wenn n das Geld knapp wird, was hierzulande seit Jhrzehnten der Fall zu sein scheint. Der Staat jedenfalls scheint nicht mehr allzuviel zustande zu bringen. Erzahlt allenfalls horrend hohe Pensionen an seine Staatsdiener aus und kann es oft genug nicht mal begründen. Was sind Folgen, besonders nach der Corona-Hysterie? Einsamkeit, Depressionen und Selbstzweifel? Hauptsache der Bürger will immer mehr arbeiten. Vorschläge dafür sind gemacht.

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