Ein Durchgang durch Realitäten aus meiner Sicht - Blog von Ulrich Bauer (Ergänzt ubpage.de)
Mittwoch, 15. April 2026
Umgang sprachlich
Es heißt jetzt allenthalben „Schönen Guten Tag!“, „Schönen guten Morgen“…. d.h. der üblichen Grußformel wird das Wort „Schönen...“ vorangestellt, was den Haufen an floskelhaften Wortmüll zum Zwecke des sozialen „Schmiermittels“ noch größer macht. Wir sagen im Sport „wir“, insbesondere, wenn „wir“ die deutsche Fußballnationalmannschaft meinen, in der Folge sind aber auch andere Nationalmannschaften gemeint….. es wird ein „Wir“-Gefühl erzeugt, beschworen…...ob es ein nationales Gefühl ist, dass sich gerne in Fahnen, Standarten und Hymnen kleidet? Vom Sport kommt auch, dass jemand noch „Körner haben“ muss, d.h. körperliche Kraft, die er für sein sportliches Ziel einsetzen kann…..es hat jemand damit angefangen und alle (auch die scheinbar Intelligenten!) plärren das nach….. weil es ja offenbar so gut „ankommt“, weil es Anschaulichkeiten, Bedürfnisse benutzt, die das Publikum offenbar hat (oder die ihm zugeschrieben werden…).
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