Reise durch Wirklichkeiten

Freitag, 10. April 2026

Legitimationen

Problem einer Tendenz: Alles, was staatskritisch ist wird als demokratiekritisch und politisch unkorrekt aufgefasst und ist verboten (was natürlich geleugnet wird!). Zuweilen werden wohl auch in aller Frühe Hausdurchsuchungen veranstaltet, natürlich zum „Stabilisieren“ des Systems. Bürger waren in der Vergangenheit zudem zur Denunziation aufgefordert. So geht es zu in Autokratien und Diktaturen, aber auch zuweilen bei uns. Einschüchterung. Angst. Der zweite Trick: es wird Populismus unterstellt, wenn man vereinfacht, weil einem als Privatmensch nicht die Zeit noch die Informationen zur Verfügung stehen, wie einem Profi (mit tausend Assistenten und Zuträgern...)…. Journalisten, die zig Quellen, Archiv und Informanten haben, stehen diesbezüglich gerne mal in der ersten Reihe. Sie sind quasi schon durch Beruf Populisten. Sollen vereinfachen und verständlich machen. Wie es zugeht? Es sollten sich Einwände schon in ein bestimmtes parteitaktisches und idiologisches Konzept einpassen, - sonst ist jeder Einwand verboten und entlarvt. Eine bestimmte Klasse von Leuten gefiel sich doch darin, um jeden Preis zu kritisieren. Diese Leute scheinen sich jetzt, unter den besonderen Bedingungen jetzt, zu den Legitimierern alles Staatlichen geschlagen zu haben. Etatismus pur. Wobei mir eine gewisse Skepsis dem Staat gegenüber eigentlich angebracht erscheinen würde: in Extremfällen gebärdet er sich oft als schlimmster aller Konzerne, insbesondere wenn es ans Sparen geht und darum, Aufträge über eine lange zeitliche Strecke sehr europäisch auszuschreiben, damit sie an den Billigsten (den Ausbeuterischsten!!!!) vergeben werden können. Bürokratieabbau…. On the rocks. Ist in Mode.

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