Reise durch Wirklichkeiten

Mittwoch, 23. Juli 2025

Geschlechterrollen

Ich registriere, wie immer mehr „hübsche“ und „gutaussehende“ Frauen den öffentlichen Raum bevölkern. „Hübsch“ heißt hier: den männlichen Erwartungen und Bedürfnissen entsprechend. Ein Schelm, wer da Böses dabei denkt! Wer diese Frauen wohl ausgewählt hat? Gerade unter den im TV dauernd auftretenden Journalistinnen scheinen sich dermaßen viele Figuren desselben Typs zu bewegen, wobei man sich fragt: gibt es wirklich so viele davon? Sind das Fakes? Avatare? Ob sie gerade in ihren Merkmalen austauschbar sind? Für wen? Es scheint eine Art sozialer Stanze zu geben, in der sich die Einigkeit darüber verkörpert, was denn offensive Schönheit sei. Gewisse Firmen nutzen solches, last but not least in der Werbung. Es nähert sich scheinbar eine selektive Auswahl immer mehr der, des dem andern Geschlecht wohlgefälligen Frauchens an, das im rechten Augenblick auch schon mal – darf man das sagen? - die Beine breit macht. Dabei gleichen sich die Auswahlkriterien gerade solcher Frauen der jeweiligen sozialen Klasse entsprechend: Im avancierten Milieu ist die Frau mit der eigenen Meinung gefragt, die über „Durchsetzungskraft“ und „Führungsqualitäten“ verfügt. Gleichwohl registriert mann auch auf dieser Ebene immer mehr das angepasste „Püppchen“, das sich nach oben geschlafen hat. Seine Persönlichkeit und seine Fähigkeiten scheinen austauschbar und in dieser Weise unter anderem auch optimal an die digitale Welt der AI (KI) angepasst. Es sind dies oft auch Frauen, die sich und ihre Fertigkeiten „gegen gutes Geld“ verkaufen können, wogegen in einer Marktwirtschaft sowieso nichts gesagt werden darf.

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