Reise durch Wirklichkeiten

Freitag, 3. April 2026

Anfängerlied

Anfängerlied (Ein primitives Lied) Dies ist ein arg primitives Lied ein arg primitives Lied ein Song? Im Song? Ein Song? Ein Song, den jeder hätte fertig bringen können denn jedermann ist ein Künstler Ja, dies Lied ist völlig einfallslos ja dies Lied ist gar nicht gekonnt Ja, dies Lied ist völlig einfallslos ja dies Lied ist gar nicht gekonnt tief in uns drin wollen wir uns selbst sehen tief in uns drin wollen wir etwas zustande bringen tief in uns drin will doch jeder etwas sein, egal was tief in uns drin ist vielleicht nur Müll tief in uns drin ist vielleicht nur Luft ja dies Lied ist eine blanke Katastrophe eine Kloake in wirklich jeder Strophe das ist Ekelmüll von Anfängern für Anfänger gemacht ununterbrochener Anfang überall Ein Anfang für etwas ganz anderes dies ist ein Song für Anfänger ist das überhaupt ein Lied, ein Song? ist das überhaupt ein Lied, ein Song? ist das überhaupt ein Lied, ein Song? ist das überhaupt ein Lied ein Song? Ja, dies Lied ist völlig einfallslos ja dies Lied ist gar nicht gekonnt Ja, dies Lied ist völlig einfallslos ja dies Lied ist gar nicht gekonnt

Donnerstag, 2. April 2026

Urlaub

Es reizt mich, etwas über diejenigen zu schreiben, die jetzt österlich „in Ferien“ oder „im Urlaub“ sind und sich dazu weit weg von ihrem gegenwärtigen Aufenthaltsort bewegen. Wie bewegen sie sich? Im Pool eines Ressorts? Zum Fressen im Fressraum? Aus dem fünften Stockwerk per Aufzug nach unten? Inwieweit kümmern sie sich um ihre Umgebung? Ist da irgendein irgendwie geartetes Interesse vorhanden, für Lebensweisen, für die Dienste, die meist unter ausbeuterischen Verhältnissen für einen geleistet werden müssen? Für die Umweltbelastung, die man verursacht (hat), um an diesen Ort zu kommen? Was nimmt man mit? Erholung? Um seine Arbeitskraft wieder herzustellen, - wie schon Adorno einst heraus gearbeitet hat? Für wen? Ob es nicht auch in der unmittelbaren Umgebung lohnende Ziele für Ausflügler an Ostern gibt? Die nicht unter großem Aufwand zu erreichen sind? Vielleicht muss man erst einen Blick dafür entwickeln. „Runter kommen“. „Die Seele baumeln lassen“. Zahlreiche Museen sind offen.... ob sie weniger bieten als diejenigen, die weit entfernt sind?. Haha, die kollektive Bewegung an den Strand! Ob man da die Spassbremse geben will? Nichtdoch! Aber macht es wirklich so viel Spass, sich in weitgehender und nicht immer sonnenbeschienener Untätigkeit im Liegestuhl oder auf der Iso-Matte zu üben, um sich einen Sonnenbrand dabei zu holen? Glücklich sein! So lautet das Gebot der Optimierer. An der Sonnencreme zu sparen kann sich bitter rächen. Bier trinken und Eis essen. Das ist am Strand so richtig billig und kann man daheim so gar nicht! Ab ins Ferienhaus! Quallenwarnung. Ach! Auf die Kinderlein aufpassen! Dass sie sich nichts Böses antun? Dass sie ja nicht ertrinken! Bloß kein Stress!

Mittwoch, 1. April 2026

Dürre der Worte (Songlyrik)

Hast dir die Dürre der Worte als Mittel herausgesucht geschundene und missbrauchte Sprache die professionellen Verdreher und Vorführer sind dir zuwider, du schweigst und sagst nichts dazu wo alle was sagen alle haben eine Meinung und bringen sie vor, je nach Geltungsdrang sich eitel bespiegeln ist unsere Sache nicht Eitelkeit macht verlegen weil sie alle so sind, ordinär verlogen dein Geltungsdrang fällt in sich selbst zurück und verlangt die Frage weiß, dass alles eine Frage ist hat man etwas zu sagen, etwas neues gar? Das Neue liegt oft im Alten und kommt jetzt als Event daher