Reise durch Wirklichkeiten

Dienstag, 14. Oktober 2025

Raus rauser

Was meine Umgebung angeht: Die Grünen-Entourage BW um den abtretenden Landesvater Kretschmann (selbstherrlicher Typ, er scheint es zu lieben, zu wettern und zu donnern, der ist manchmal dicht an der Autokratie…) herum scheint mir am schlimmsten. Vielleicht sollte der Macht nicht die Gelegenheit gegeben werden, sich selbst als „sakro sankt“ zu erklären. Ein Willy Wichtig aus dieser elitären Riege quatscht in schönstem Neudeutsch etwas von „You never walk alone“, „anständig“ und „unterhaken“, was einem wie Hohn vorkommt, weil die Großkonzerne (Die sie bei Bedarf als „systemrelevant“ erklären) in bewährter Manier diesmal mit einer Umlage (wg der Schuldenbremse) operieren wollen, den sie auch noch als Lobbyisten handwerklich schlecht gemacht haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich einem Telekommunikationsunternehmen ausgeliefert war, den örtlichen und überörtlichen Behörden, dem Finanz-, Gesundheits-, Melde- und Rentenamt, einer nicht vorhandenen Nachbarschaft und einem sehr ignoranten Krankenhausbetrieb. Davor habe ich Angst. Bei der Zeitung passte man nicht mehr rein, weil die Konzepte des Sich Ranwanzens an einen (fiktiven!) Leser allesamt nicht funktionierten und man selbst schon längst zum „Kostenfaktor“ geworden war, den man leicht raus werfen konnte. Nach der Herzschrittmacheroperation kam dann für mich das endgültige Aus. Man hatte sich ohnehin nie als Teil dieses Apparats gefühlt, besuchte keine Konferenzen, kam und ging, wann man wollte, entfachte keinen „Stallgeruch“. Ein Kollege: Ach, ich lasse das auf mich zukommen! Das ist doch „German Angst“! Die Dinge haben sich geändert.

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